Und was ist mit Sex? Ekstase: Make Me Free

Es gibt einen geistigen Zustand der völligen Losgelöstheit und Bereitschaft. Man nennt ihn Ekstase. Mir selbst sind zwei Wege bekannt ihn zu erlangen. Zum einen über den Genuss von bewusstseinserweiternden oder auflockernden Rauschmittel, zum anderen über die sexuelle Aktivität. Letzterer ist bisweilen vielen Menschen nur aus Filmen bekannt und beinahe genauso viele kennen diese Erfahrung persönlich gar nicht.

Wie sehr der Wunsch in den Menschen vorhanden ist, sich auf so etwas wie Ekstase einzulassen, kann bei einigen Filmvorstellungen gesehen werden zu denen regelmäßig alle Willigen und auch Voyeure gesichtet werden. Um nur ein Beispiel zu nennen: Fifty Shades of Grey. Der Erfolg dieser Romanverfilmung pflichtet meiner Theorie bei.

 

Wenn ich den Begriff Voyeur benutze, so tue ich das ohne dabei etwas „negatives“ zu empfinden oder hineinzuinterpretieren. Denn auch das „Zuschauen“ kann als eine Art von geistiger Befreiung angesehen werden – der vorausgehende Schritt dem ein direktes Handeln noch hinten ansteht. Es gibt jede Menge Menschen, die über den Schritt des „Zuschauens“ nie hinausgehen. Ursache dafür, denke ich, sind verschiedene Ängste – meist begründet in gesellschaftskonformen Ansichten die eben viele Tabus mit sich bringen und/oder beinhalten. Sich von diesen „Fesseln“ zu befreien gelingt nur einer Hand voll Menschen eigenständig; andere wiederum tun dies unter zur Hilfenahme verschiedener Drogen.

 

Alkohol zum Beispiel – lockert nicht nur die Zunge. Die Bereitschaft für Sex ist unter seinem Konsum oft genug die Pforte zu mehr oder weniger hemmungslosem „Dahinschmelzen“ ohne sich mehr darüber Gedanken machen zu müssen ob das was man tut – aus „gesellschaftlicher“ Sicht – eventuell nicht den moralischen Standards entspricht.

 

Wo es bei Alkohol noch Grenzen der geistigen Bewegungsfreiheit gibt, werden unter „bewusstseinserweiternden“ Drogen diese Grenzen mitunter gänzlich eingerissen. Wird beides konsumiert, können bisweilen Dinge geschehen die man sich in nüchternem Zustand nicht hätte vorstellen können und auch nicht hätte vorstellen wollen. Der Konsum befreit einen aus diesem – auch selbst mitgebauten – Käfig. Statt Sklave seiner und der gesellschaftlichen Normen selbst zu sein, wird man plötzlich zum Meister.

 

Häufig ist es nicht das Mittel selbst was eine „Sucht“ auslöst, sondern dass was man unter seiner Wirkung erlebt und verspürt: Freiheit.

 

Der erste Schritt zur Freiheit ist: „anfangen“. Anzufangen sich aus gesellschaftlich aufgedrückten „Vorstellungen“ zu lösen. Das Mittel der Wahl sei jedem selbst überlassen – solange wie er anderen nicht damit schadet.

 

 

Ég heiti Tilda Braknør
Sjáumst síðar. Bless!

 

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