Rentabilität und Wert

Wir führen unterschwellig und sehr verklausuliert seit einiger Zeit eine Wertdiskussion die Sachen einen allgemeingültigen Wert zuweist, den sie nicht haben. Grundlage ist der sogenannte Marktwert, der sich theoretisch auf freien Märkten bildet.

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Ich habe Angst

Angst um das Tabakwarenwerbeverbot Angst, vor dem vor dem politischen Islam, vor Reichsbürgern in der Polizei und vor Nazis in der Polizei. Es ist diese Angst die mich so völlig fertig macht, die mich nachts kaum schlafen lässt und mich nur hoffen lässt, dass all die guten Menschen in den Parlamenten die ich zwar wählen und bezahlen darf, genau das richtige tun, wenn sie die Wünsche des Großkapitals erfüllen. 

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BVG: Berlin goes viral

Werbung muss heute unbedingt viral sein. Virale Scheiße ist eindeutig die bessere Scheiße. Außerdem ist Werbung ein Muss. Wovon sollten sonst die ganzen unkreativen Abzocker und Leuteverdummer leben. Es ist zwar schwer zu verstehen, warum die Berliner Verkehrbetriebe als Monopolist werben müssen, aber vermutlich muss das Geld einfach weg, und irgendwo her müssen ja auch die Bestechungsgelder kommen. 

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Wahlkampf – ab 5 Uhr 56 wird zurückgewahlkämpft

Ab heute ist es in Berlin wieder soweit. Die Parteibasis oder Mietlinge bei den reicheren Vereinen und denen ohne Basis hängt überall Plakate auf deren Überreste uns wohl noch das nächste halbe Jahr begleiten werden. Vor jedem Einkaufscenter und auf jedem Wochenmarkt stehen irgendwelche Leute rum, die schon einen halben Orgasmus bekommen, wenn irgendjemand ihnen einen Zettel abnimmt und andere tun ihre Pflicht und hoffen das sie niemand sieht und anspricht den sie kennen. Wahlkampf in der Stadt.
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Wahrnehmung zwischen Einblendung und Ausblendung (Teil 3).

Möglicherweise, ist dieser Teil, auch so etwas wie der Fettnäpfchen-Teil. Was soll’s. Statt, wie wiederholt im letzten Teil, von Ausblendung zu reden, finde ich es übrigens auch legitim, von Verdrängung zu sprechen. Einer der sogar weltweit, innerhalb sogenannter aufgeklärter Gesellschaften verdrängtesten Gedanken, ist z.B. der, wie bewusst und zielorientiert, Werbepsychologen und PR-Fachleute mit den Schwächen der Menschen umgehen, während es bezüglich der Aufklärung darüber, miserabel bis stockduster aussieht. Dies ist, im Sinne einer anzunehmenden humanistischen Bildung, im wahrsten Sinne des Wortes, – genauso irrational, wie die Annahme, dass es nur der Eindeutigkeit bedarf um alles zu lösen, während die-, also die Eindeutigkeit, schon auf dem Markt Achterbahn fährt. Auch die Bemerkung im letzten Teil, dass ich heute vom Marktmenschen schreiben wollte, möchte ich bitten zu versuchen mal etwas weiter zu sehen, als das Klischee so die üblichen Konsumpuppen tanzen lässt.
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Wahrnehmung zwischen Einblendung und Ausblendung (Teil 2).

Im ersten Teil dieser Schwadroniererei über mögliche Wahrnehmungen, war noch indirekt bis direkt die Rede von der Agenda2010. Wo ich mehr oder weniger, auch in diesem Teil noch ein wenig drauf rum reiten möchte. Diese, sagen wir mal Agendafixiertheit, hat jetzt nicht nur etwas damit zu tun, dass die Wirkung verheerend war, sondern auch, weil es einfach kein komprimierteres Beispiel für die willentliche Umgestaltung einer Gesellschaft gibt, bei welcher man nicht nur schon zur Laufzeit eindeutig Zusammenhänge nach recherieren konnte, sondern auch quasi einen direkten Klarblick auf Veränderungen bei den Menschen selber hatte, – und eigentlich auch noch hat/hätte, wenn denn nicht auch eine Art Ausblendung davon stattfinden würde, die mir immer so ein bisschen wie ein Stück Zeitstrang mit einem im Nachhinein angezogenem Kondom vorkommt. Wobei ich aber auch die Frage in den Raum stellen möchte, wieweit eine Gesellschaft, mit welch sensibler bzw. lebendiger Wahrnehmung, eigentlich schon während der Laufzeit, bewusst mit bekommt, bzw. wahrnimmt, dass sie umgestaltet wird/wurde?
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Wahrnehmung zwischen Einblendung und Ausblendung (Teil 1).

Wie bei jedem nüchternen Blick auf die Auswirkungen von PR-und Werbekampagnen, bzw. medialer bis sonstiger gesellschaftlicher Massenbetrümmerung mit den Vorstellungen der Initiatoren davon, kommt man auch bei der gleich agendualen zehn-Jahres-Version davon, neben den Ergebnissen, nicht um jede Menge möglicher oder unmöglicher-, bis irritierender Seiten- oder Nachhalleffekte davon herum. Wobei ich zugeben muss, dass mich die oft mehr interessieren, als die übliche politische Seite des Geschehens. Ich erinnere mich da z.B. mit Schaudern an eine Diskussionssendung des Deutschland-Radios, so ca. vor zwei Jahren. Ich weiß nicht mehr welche Sendung es war, – ich saß im Auto auf der Heimfahrt, aber die Rede war kurz von Gerhard Schröder und der Agenda2010. Irgendein kluger Kopf, brachte das in Zusammenhang mit gerade aktuellen Themen. Einer der anderen Gesprächsteilnehmer, ein Politologe, Soziologe oder sonst wie kompetent dargestellter Mensch, – jedenfalls ein Experte, meinte, und dies ohne jeden Widerspruch;
“Ahh ja, das war zu Zeiten des Neoliberalismus…..”.
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Nicht imaginierte wirre Gedanken zum Image.

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Unsereiner hat gerade Imageprobleme. Ich bekomme partout nicht das Image los, ein furchtbarer Morgenmuffel zu sein. Was möglicherweise auch damit zusammenhängt, dass ich es ganz einfach bin. Und was krieg ich zu hören? Du musst dringend an deinem Image arbeiten. Wer mag schon Morgenmuffel? Ja gut, – jetzt grinse ich morgens wie ein Honigkuchenpferd, erzähle verkniffen fröhlich, wie toll doch das nervtötende Gedudel aus dem Radio ist und versuche die finsteren Gedanken im noch finsteren Morgennebel mit Blümchen zu garnieren. Nein, – keine Angst. Alles erstunken und erlogen. Niemand nimmt mir das herrliche Gefühl, noch herrlicherer schlechter Laune am Morgen. Ich selber, am allerwenigsten. Gut, – jetzt hab ich das Image eines Geschichtenerzählers weg. Beabsichtigt, war das auch nicht. Aber ich schrub ja, dass es erlogen war. Nichts geht über ehrliche Geschichten. Image, – ist aber heute alles. Man kann sich gar nicht mehr retten, vor diesem; “Image”. Künstler-Image, Politiker-Image, Wissenschafts-Image, Esoterik-Image, Bewerbungs-Image, Verkaufs-Image, Produkt-Image. Also das Bild, was man so von irgendjemandem oder irgendetwas hat, bzw. dieser oder dieses einem aufzwingt. Aber wenn man mal darauf hin weist, dass ein Image einfach nur ein “Bild” ist, und weder zwingend etwas mit Realitäten noch Wahrheiten zu tun haben muss, heißt es gleich wieder; “Das Image ist wichtig, – das ist heute nun mal so.” Willkommen, – im Zirkus.
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Am Zahn der Zeit 10.0 minus 9.0

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Es gibt Dinge, die werden nach einer gewissen Abgelutschtheit einfach nur noch nervig. Was merkwürdigerweise am wenigstens denen bewusst wird, die glauben sich durch trendigen Sprachgebrauch profilieren zu können. Werbeleute und Produktmanager lieben ja bekanntlich Werbegigs, die irgendwie das Flair vom Neuen, vom Morgen, der neuen Version des Jetzt vermitteln. Die Zukunft liegt in deinen Händen, weil wir sie da rein gelegt haben und du darfst sie gerne weiter bei uns kaufen. Wir machen dir das auch so einfach wie möglich. Schon Microsoft war z.B. die alte Unix-Versionierungsmethode von Software nicht nur zu kompliziert, sondern kundenorientiert auch einfach zu ungriffig und beschränkte sich auf Zahlenkonstellationen mit nicht mehr als einer Vor- und Nachkommastelle. So richtig auf den Hype mit dem schlagkräftigen Nümmerle, kam man, als die Geschichte mit dem Web 2.0 mit auch dem entsprechenden Markthype darauf los ging. Flugs wurde das Ding mit der Versionierung natürlich auch von jedem Dödel übernommen und mit auf’s Paket gedruckt. Was in Richtung weiterer Versionierungen mit höheren Zahlen natürlich auch noch Spielraum ließ. Und auch wenn die eigentlichen Urheber sich mehr oder weniger davon schon längst verabschiedet hatten, kann man das Pferdchen ja wenigstens noch eine Runde weiter hetzen.
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Romy macht wieder Praktikum

Gestern war Montag und der war wie alle Montage grausam. Erst brach Duckhome zusammen, dann habe ich versucht eine neue Fritzbox zu installieren. Nein, ich will mich nicht noch mal aufregen. Als ich ins Bett ging hatte ich die Schnauze mehr als voll. Aber heute morgen wurde ich entschädigt. Ein Leser von Duckhome hat mich angeschrieben und mich darauf hingewiesen das ein alter Artikel von mir, wieder aktuell geworden ist. Und das ist der Brüller der Woche.
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Der Herr Plasberg hat sich natürlich nicht kaufen lassen,

der Her Plasberg ist hart aber fair. Mehr als fair ist er vor allem gegenüber den Interessen des Großkapitals und mehr als hart gegenüber den armen und den abeitenden Menschen. Aber das ist ja seine Aufgabe als Propagandaoffizier der Neoliberalen. Er muss in jeder seiner Sendungen den Menschen klar machen, dass es ihre eigene Schuld ist, wenn sie nicht reich, gesund und glücklich sind. Dafür bekommt er auch so viel Geld. Ursprünglich war das viele Geld so eine Art Schmerzengeld für all die Lügen die in diesen Talksendungen vorgebracht werden müssen und für das Abwürgen der Wahrheit. Ich möchte übrigens ausdrücklich betonen dass ich Herrn Plasberg, nicht dadurch beleidigen möchte, dass ich ihn als ehrlich, demokratisch, offen und anständig bezeichne. Solchd Werturteile stehen mir beim ihm nicht zu, oder heißt das nicht zur Verfügung. Er ist ein typisches Produkt dieser Gesellschaft.
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Romy Rühle fordert Unterlassungserklärung von Duckhome

Als ich auf Duckhome erklärte Ich will nicht mit Romy Rühle – auch nicht gegen Geld war ich mir ziemlich sicher, das Valentin Roski, der die gute Romy beauftragt hatte gegen Gesetze zu verstoßen, mir mit dem Anwalt drohen würde. An die Existenz einer echten Romy Rühle hatte ich zum damligen Zeitpunkt nicht geglaubt, weil so dämlich niemand sein kann, derartige Werbemails mit dem eigenen Namen zu unterfegen.
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Die FAZ, die Freizügigkeit und die versteckte Werbung

Jennifer Wiebking hat in der FAZ beschlossen, dass es mit der Freizügigkeit ein Ende haben muss. Schluss mit der Nacktschlaferei sei nunmehr angesagt. Ich hab ihr Foto gesehen, ich kann sie verstehen. Ich habe ein ähnliches Problem, aber eine andere Lösung. Ich schau einfach nicht in den Spiegel und der Spiegel schaut mich nicht an. Das rettet sein Leben und mir die gute Laune. Aber Frau Wiebking geht es natürlich nicht darum ob wir nackt schlafen oder nicht. Es geht ihr ums Geschäft.
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Das Leistungsschutzrecht als Chance begreifen

Ab Heute ist es soweit. Die Lex Springer, das Leistungsschutzrecht gilt. Ursprünglich war es ja da zu gedacht, um Google Geld wegzunehmen. Aber Google hat den Vollpfosten der Systemmedien eine lange Nase gezeigt und macht die Veröffentlichung von Nachrichten in den Google News von einer Zustimmung (opt in) des Betreiber abhängig. Natürlich ohne Zahlung. Und wer nicht zugestimmt hat, ist seit heute Nacht draussen.
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Google haut der Springer auf der Finger

Friede Springer dürfte heute Morgen am Frühstückstisch wohl wenig Appetit entwickeln, wenn sie die neuesten Nachrichten aus Merkels Neuland hört. Da haben ihre Hansel mit den gekauften Politikern so ein wunderschönes Leistungsschutzrecht gebastelt um Google erpressen zu können und dann zeigt ihr Google den Stinkefinger. Heute Morgen haben alle Websites die ihre Seite bei Google News angemeldet hatten eine nette Mail erhalten, in der gefragt wird, ob man auch nach dem neuen LSR seine Seiten weiter bei Google News angezeigt haben will oder nicht. Wer sich nicht meldet fliegt auch raus. Außerdem wurde klar gestellt, dass man diese Entscheidung jederzeit rückgängig machen kann. Dabei wollten Friede und ihre Freundin Liz Mohn und all die anderen Abzocker aus dem Verlagslesen doch Bargeld von Google.
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Markus Beckedahl, Selbstüberschätzung und der Spendenaufruf

Es ist kein großes Geheimnis, dass der Betrieb eines Blogs in den meisten Fällen wirtschaftlich absoluter Unsinn ist. Eine Ausnahme bilden da normalerweise nur die Jubelblogs die als reine Werbeplattform verkaufsunterstützende Texte bieten oder die Politblogs die feige aus den Außenbezirken weit hinter dem rechten Rand ihren Rassismus und Menschenhass herausschreien. So bleiben letztendlich eine Handvoll Tech und Wirtschaftsblogs, der Postillion und wohl als einziger Politblog die Nachdenkseiten die wenigstens etwas wirtschaftlichen Erfolg haben. Einige Blogs hängen an großen Verlagen und sind damit so unabhängig wie Kettenhunde.
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Aprilscherz oder die FAZ nennt es Journalismus

Es muss ja etwas Text zwischen die Werbung scheint der Auftrag der FAZ-Redaktion an Franz Nestler gewesen zu sein und der lieferte brav eine Sensationsüberschrift: “Schwellenländer stoßen Euro ab”. Man sieht ihn förmlich den armen Euro mit eingezogenem Schwanz davonhuschen. Natürlich ist die Meldung wie fast alles was aus diesem neoliberalen Propagandablättchen kommt völliger Blödsinn. Nestler argumentiert mit Schätzwerten um die die Schwellenländer ihre Währungsreserven in Euro abgebaut haben, muss aber zugeben, dass dafür die Industrieländer mehr Euros gebunkert haben.

Tatsache ist, das Euro und Dollar Anteile an den Währungsreserven verlieren, während zum Beispiel der australische Dollar und der chinesische Renminbi zulegen, was auch durchaus gewollt ist. Dass der Euro vor allem aufgrund der den Dollar stützenden amerikanischen Ratingagenturen höher verlor ist ebenfalls klar. Tatsächlich ist Nestler also nur entäuscht, das der Euro nicht an Stelle des Dollar tritt und damit nicht als Spielball für die Spekulantenfreunde der FAZ zu gebrauchen ist. Das mag ihn und die anderen Abzocker traurig stimmen. Für den Rest der Euro-Europäer ist das gut so.

Ach ja. Wegen der LSR Abzocke der FAZ gibt es natürlich auch keinen Link.

Lasst doch die Werbung die Bildung finanzieren

Werbung dient doch vor allem dazu, den Verbraucher zu täuschen. Dabei werden Marken, Produkten oder auch politischen Gruppierungen und Interessenvertretungen Eigenschaften zugeschrieben, die sie in den seltensten Fälle wirklich haben. Ein uneinlösbares Heilsversprechen übertrifft das vorhergehende. In der Summe ist die Behauptung, das Werbung Lüge ist, nicht von der Hand zu weisen.
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Empfänge, der Alpentroll und die Bildung

Wer mich kennt, weiß dass ich Empfänge hasse. Gerade diese rituellen Empfänge zu Neujahr, bei denen erwartet wird, das ich für irgendwelches dahergelaufenes Gesindel gute Worte finde und Interesse an Themen heuchle, die so fadenscheinig sind, dass ich die Fehler meines Gegenüber wie auf einer großen Leinwand an der man zu nah steht, praktisch überdimensional sehen kann. Deshalb glänze ich normalerweise auf solchen Veranstaltung auf die einzige Art und Weise wie ich noch glänzen kann, ich glänze durch Abwesenheit. Aber es gibt Leute die haben so etwas wie einen gesellschaftlichen Anspruch an mich. Ja, die meisten habe ich erfolgreich vergrault, aber gerade die Hartnäckigsten und die, die mich am besten kennen bleiben erhalten.
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Aufgelesen und kommentiert 2010-11-17

FDP will Steuergesetze vereinfachen
Drei Millionen Euro Steuergeld für schwarz/gelbe Werbeanzeigen-Kampagne
Kommentierte Parteitagsrede von Merkel
Stuttgart 21 – Der Stand der Dinge
Wie die Hamburger GRÜNEN kohlrabenschwarz wurden
Bundesinnenminister De Maiziere (CDU) warnt vor Terroranschlag in Deutschland
Kölner Zoll beschlagnahmt 40.000 “Heatballs”
Innenminister Schünemann (CDU) fordert Handy- und Computerverbot für Gefährder
Nach Atom-Deal: Strom wird um neun Prozent teurer
Journalismus heute: Wie man Studentenproteste kriminalisiert
Rente mit 67 – Wir sind dabei
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Das alte Lied vom Geld verdienen mit Blogs

Robert Basic hat auf seinem Blog das Thema wieder einmal aufgegriffen. Robert, der ja zumindest mit seinem alten Blog mal richtig Geld verdient und dieses sogar erfolgreich verkauft hat, ist jemand der sich zu diesem Thema Gedanken gemacht hat und nicht einfach nur das übliche SEO-Gequatsche wiederholt. Deshalb verdient sein Ansatz gewürdigt zu werden.

Wie kann man systemisch sein Blog optimieren?

Indem man sich vorstellt, ein Blog als Unternehmer aufzuziehen. Was muss ein Unternehmen anbieten, um am Markt erfolgreich zu sein? Das ganze Fragenpaket, das sich daraus ergibt, ist weitaus umfänglicher als das Fragenpaket “wie pushe ich mein Blog”. Man wird sehr schnell entdecken, dass es einen Haufen Fragen gibt, die bis dato völlig ignoriert wurden. Und, es gibt einen Haufen Informationen zu diesem Thema, wie Unternehmen starten sollten, woran sie zu denken haben, wie sie zu trommeln haben, etcpp. Man muss lediglich zugreifen, ob nun auf den IHK Seiten oder Startup-Seiten im Netz. Primär hilft dieser Zugangsweg, das Denken wesentlich zu erweitern, die Blog-Faktoren präzise zu strukturieren und mit den Instrumentarien eines unternehmerischen Denkansatzes das Problem zu lösen. Am Ende dieser Sch…-Arbeit hat man klarere Entscheidungswege und -alternativen als Ergebnis dieses Vorgehens zur Verfügung stehen. Hope so. Zugegeben, es ist wie eine Art Businessplan schreiben, was nicht jedermanns Sache ist. Wer aber seine Frage wirklich beantworten will, wird an sowas nicht vorbeikommen. Nebenbei Gespräche mit anderen Bloggern ist nice, aber es bringt nicht wirklich was. Nebenbei nachdenken und kuddelmuddel Denken bringt auch nix.

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Aufgelesen und kommentiert 2010-03-15

Krankenversicherung: FDP-Minister Rösler will monatlich 29 Euro Extrabeitrag ab 2011
FDP bezahlte über 20.000 Euro, um Chef des Medikamenten-TÜV kündigen zu können
Pharmaindustrie und die Medikamentenpreise: Es gibt keine Branche, die so hohe Gewinne macht
LINKE kämpft um öffentlichen Beschäftigungssektor
Altenpfleger gegen Pläne von NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft
Hartz4-Reformen: Viel Wind, wenig Wunder
Kinder und Hartz4: Wenn vom Ferienjob nichts mehr übrig bleibt
SPD bricht Schröders Reformen auf: Korrektur-Katalog für Hartz IV vorgelegt
Steuerkriminalität: Bald 10.000 Selbstanzeigen in Deutschland
Hohe Kosten und undurchsichtige Verträge: Riester-Rente sorgt für viel Frust
Meinungsfreiheit im Internet: Deutschland weltweites Schlußlicht
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung: Realitätsblindheit wie im Zentralkomitee 1989
Andreas Dombret zur Bundesbank: Ein Mitverursacher der Finanzkrise als Bankenaufsicht
Die schwierige Aufarbeitung des Naziregimes in Westdeutschland
Keine Werbung mehr im öffentlich-rechtlichen TV?
Verteidigungsminister Guttenberg (CSU) will Grundwehrdienst auf 6 Monate verkürzen
Deutschland muss endlich die heimische Nachfrage ankurbeln
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Kein Riesenrad für Berlin

Es war am 1.Februar 2007 als Delbrück Bethmann Maffei AG, die zur ABN AMRO Gruppe gehört, für ihren Fond “Global View” ein Nachtragspapier herausgab. 100 Millionen Fondanteile sollten mehr herausgegeben werden, um auch ein Riesenrad in Berlin auf dem alten Wirtschaftshof des Zoos errichten zu können.

Riesenräder sind toll wie das in London zeigt und alte wie das im Wiener Prater sind noch toller, weil längst bezahlt. Berliner Politiker überschlugen sich vor Freude. Die Mahner wurden übertönt und Duckhome ist derartigen Kummer in Berlin so gewöhnt, dass keine Veranlassung bestand das Thema überhaupt aufzugreifen. Werfen wir das Geld eben durch ein Riesenradfenster. Kein Problem. Weg ist es sowieso für Wowereits SchickiMicki Gesellschaft aus C-Prominenz und zweifelhaften Sportlern.
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taz vobiscum

Die Zeiten in denen die taz unter dem Arm das Markenzeichen des Linksintellektuellen in Deutschland war, ist schon lange vorbei. Die taz ist schon lange nicht mehr mit ihren Altlesern. Spätestens als Bascha Mika vor 11 unendlich langen Jahren die Chefredaktion übernahm, wurde klar, dass die taz zu einem Systemblättchen gemacht werden sollte, dass nicht mehr durch Intellekt sondern Verkaufbarkeit ausgezeichnet sein sollte.

Das mit der Verkaufbarkeit hat nicht so gut geklappt, aber den Intellekt und die Fähigkeit zu intelligenter Systemkritik hat Bascha Mika gründlich entfernt. Wenn Bascha Mika nun die taz verlässt, wird sicher niemand der die alte, manchmal auch chaotische, aber immer ehrliche taz kannte, ihr auch nur eine Träne nachweinen. An vielen Stellen raunt es leise. “Geh, geh mit Gott, aber bitte flott
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