Kabel Deutschland ist jetzt wirklich Vodafone – Leider

„Never change a running System“ Diesen Spruch habe ich in den vergangenen 40 Jahren stets und ständig verkündet, aber manchmal muss man seine eigenen Worte fressen. Wir zahlen seit Jahr und Tag bei Kabel Deutschland brav 5 Euro im Monat für die Fritzbox 6360 und haben das Ding wohl bald in Gold aufgewogen. Dummerweise kann diese Fritzbox gemessen am heutigen Standard nicht viel.
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Good bye vodafone – Im Callcenter verreckt

12 lange und glückliche Jahre war ich Kunde bei vodafone für DSL und Festnetz. Eigentlich haben sie mich ja nur erbeutet, als der Ackermann um seinen Freunden aus Hongkong Gewinne zu bescheren, deutsches Recht sehr weitherzig auslegte oder einfach zurechtbog und Mannesmann zerschlug um Arcor verhökern zu können. Aber das ist Vergangenheit. Die deutschen Steuerzahler mussten für die Kosten aufkommen und Ackermann wurde von der Kanzlerin bewirtet. Aber nun ist es vorbei mit vodafone und mir. Dabei war ich ein guter Kunde. All die Jahre habe ich nicht am Vertrag gefummelt, nie auch nur einen Blick auf die Töchter anderer Mütter geworfen. Ich war Bestandskunde.
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Vodafone – Meldungen aus der Datendiaspora

Es ist schon ein seltsames Gefühl, wenn man keine Internetverbindung und kein Festnetz mehr hat. Das gilt insbesondere für ein Nachrichtenjunkie wie mich. Selbstverständlich hatte ich mich vorbereitet und einen alten Surfstick bereitgelegt. Nur dumm, dass das Konto scheinbar nicht mehr existiert und man auch keinen Karte ohne Stick kaufen kann. Aber nun habe ich es geschafft und habe ganz 5 GB für 30 Tage. Welch ein Überfluss. Im Normalfall brauche ich rund 75 GB im Monat, obwohl ich keine Filme oder Musik runterlade.

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Aufgelesen und kommentiert 2012-07-25

Jetzt alle Mittel auf gesetzliche Rente konzentrieren
Griechenland-Mobbing soll von Versagen der Bundesregierung ablenken
Ulf Poschardts Krise
Vermögens-Ungleichheit noch größer als befürchtet
Es wird Zeit für mehr Umverteilung
Neue Ideen zur Euro-Rettung: Sahra Wagenknechts erzliberales Manifest
Karlsruhe zur schwarz/gelben Wahlrechtsreform: Murks mit Ansage
Und immer wieder ein Veto aus Karlsruhe
Verfassungsschutz-Skandal: Wer schützt uns vor Innenminister Friedrich?
Bundeswehr-Offiziere halten Kampfhubschrauber “Tiger” für unbrauchbar
Minister Rösler (FDP) will Apotheken mit 190 Millionen Euro beschenken
Gericht zwingt Kinder zum Religionsunterricht und Gottesdienst
Vorratsdatenspeicherung: Verfassungsklage gegen Vodafone
Das Wahlrecht ist verfassungswidrig
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Markus Beckedahl nervt mal wieder rum

Natürlich sollte man solchen Wichtigtuern wie Beckedahl keine Aufmerksamkeit widmen, weil sie sich dann für noch wichtiger halten, aber es gibt Grenzen die man ihnen aufzeigen muss. Auf seinen letzten Ausbruch haben Thomas Stadler und David Ziegelmayer reagiert. Fast möchte man sagen dass leider nur die beiden reagiert haben, denn wenn Markus Beckedahl, als ungewählter aber frech selbternannter Vertreter der deutschen Netzgemeinde verbindlich für alle kompetenten Nutzer des Internets solche Sätze wie den folgenden formuliert, dann muss diesem Schwachsinn widersprochen werden.
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Markus Beckedahl, der Kaiser des Internets

Jedes Jahr wenn sich die Scheinwerfer der Massenmedien auf den Kindergeburtstags des Internets, die re:publica richten, geht irgendwo eine Klappe auf und wie Jake-in-the Box springt Markus Beckedahl hervor und pustet irgendwelchen Schaum in irgendwelche Mikrofone. Dabei geht es nie um die Sache sondern immer nur um Markus Beckedahl, den Interneterklärer.
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Ackermann in Not

Was waren das noch für herrliche Zeiten als Josef Ackermann vor Gericht sein Viktory Zeichen machte und tatsächlich mit einer Geldstrafe davonkam. Mit seiner Form des Stinkefingers hatte er es allen Deutschen gezeigt. Geld geht vor Recht. Aber langsam wird es immer enger.

Am 4. Dezember beginnt der Prozess gegen Paul Daugerdas in Manhatten. Dabei geht es darum, dass die Deutsche Bank und Daugerdas ein betrügerisches Konzept zum Zweck der Steuerersparnis entwickelt haben sollen. Der Daugerdas Prozess, indem auch zwei ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bank angeklagt sind, wird von Fachleuten dabei nur als der Anfang des Vorgehens der amerikanischen Justiz gegen die Deutsche Bank angesehen.
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Das böse Internet – Burda, Zeitungsverleger und Vodafone

Das bisschen Internet, sagten sich Burda, d ei Zeitungsverleger und Vodafone, das machen wir doch mit links. Und so öffneten sie Kisten mit ihren Weisheiten aus allter Zeit, schoben die Mottenkugeln beiseite und zerrten die zerfressenen Weisheiten hervor, die natürlich prompt rissen und dann auch noch falsch wieder zusammengesetzt wurden. Vodafone holte sich sogar echte Flachleute, die Herren von Scholz und Friends, die dem alten Ramsch sogar noch neue Farben und ein paar Buzzworte verpassten.

Glücklich standen sie nun all da. Burda wollte, das Google ihn für das bezahlt, was seine Leute aus den Agenturmeldungen und mittlerweile auch aus den Blogs abgeschrieben haben. Zusammen mit Zeitungsverlegern fordert er zusätzlich, dass keine Mehrwertsteuer mehr auf die Blättchen erhoben werden sollen, die ja sowieso keinen Wert, geschweige denn einen Mehrwert haben.
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Und dann war da noch der Präsident des Deutschen Richterbunds, Christoph Frank

Christoph Frank hat ein sehr einfaches Weltbild. Er hält sich selbst für gut. Da er Richter ist, müssen die anderen Richter auch gut sein, gehören sie doch zu seiner Klasse. Die Richter sind ein ein Teil der Justiz, also muss die Justiz gut sein. Die Justiz setzt das Gesetz durch, ohne sich zu fragen, ob es nütze oder schade, ob es gerecht oder ungerecht sei. Aber auch das ist für ihn gut. Weil er und seine Klasse so gut sind, gibt er Interviews, die dann in Pressemitteilungen landen und ein Kopfschütteln, wenn nicht gar heiße Wut verursachen.

Der Präsident des Deutschen Richterbunds, Christoph Frank, hat die Justiz gegen Vorwürfe in Schutz genommen, sie bevorzuge prominente Steuersünder. "Ich bedaure es, dass durch die Berichterstattung über Großverfahren bei den Bürgern der Eindruck entstanden ist, man könne sich vor Gericht freikaufen", sagte Frank dem Tagesspiegel am Sonntag. Hierdurch schwinde das Vertrauen in die Justiz. "Die Wirklichkeit sieht anders aus: Es gibt klare gesetzliche Strafzumessungsregeln, die für alle Betroffenen in gleicher Weise gelten. Wir wenden sie ohne Ansehen der Person an", sagte er. Prozesse mit steuer- oder wirtschaftsrechtlichen Bezügen seien in der Praxis in besonderer Weise darauf angelegt, mit Absprachen beendet zu werden, erklärte Frank. "Die Verfahren haben einen sehr umfangreichen Prozessstoff und sind meist höchst kompliziert. Das alles erfordert einen ungeheuren Aufwand an Personal und Zeit. Und genau diesen Aufwand können wir nicht immer leisten, weil uns die Ressourcen weggebrochen sind. Es fehlen schlicht Richter und Staatsanwälte in Deutschland, die sich auch gerade mit diesen sehr komplizierten Verfahren beschäftigen können."

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Ackermann, Vorbilder und Ermahnungen an die Anderen

Größenwahn, Kurzzeit-, Mittel- und Langfristgedächtnis verloren, oder einfach nur frech und dummdreist. Ich habe wirklich keine Ahnung wie Josef Ackermann tickt. Unter den nutzlosesten Nachrichten der Woche hat der alten Frau Ackermann ihr Josef uns heute schon den klaren Wochensieger präsentiert. Wer ihm jetzt noch den Monats- und Quartalssieg nehmen will, der muss sich schon noch richtig was einfallen lassen an Nutzlosigkeit:

Deutsche Bank-Vorstandschef Josef Ackermann hat von den deutschen Top-Managern angesichts der Steueraffäre von Post- Chef Klaus Zumwinkel mehr Vorbildfunktion und Führungsstärke gefordert. Der Banker sagte der “Bild”-Zeitung: “Jedem, der eine Führungsposition innehat, kommt eine Vorbildfunktion zu, nicht nur Top-Managern. Wer nicht Vorbild ist, kann nicht erfolgreich führen.” Ackermann warnte davor, dass die Diskussion über den Sturz von Zumwinkel zu einer Gefahr für die Marktwirtschaft werden könne. Wörtlich sagte Ackermann: “Wir dürfen nicht zulassen, dass individuelles Fehlverhalten verallgemeinert und unserer Wirtschaftsordnung angelastet wird, auch um damit von eigenen Fehlern ablenken zu wollen.”

“Hurra!” sag ich da nur. Ein dreifaches “Hipp. Hipp. Hurra!” dazu ein dreifaches Helau und Alaaf und einen Hallamarsch. Das Ding ist wirklich gut. Ein verurteilter Krimineller, der laut Richtermeinung gegen die deutschen Börsengesetze verstoßen hat, der um das Geld der deutschen Bank bei der IKB zu retten, mit der Poltik kuschelte und so den deutschen Steuerzahler mal eben 8 Milliarden Euro kostete, will Vorbildfunktion und Führungstärke von anderen einfordern.

Wo leben wir denn eigentlich? Wenn es in Deutschland mit Recht und Gesetz zugehen würde, und mit den Reichen und Superreichen nicht ständig gemauschelt würde, müsste der Mann für den Schaden den er in Deutschland angerichtet hat, 75 Milliarden bei Mannesmann/Vodafone, 150 Milliarden bei Daimler, für die Bestechungen bei Siemens und die Geschichten mit der Abzocke von deutschen Kommunen wahrscheinlich für 100 Jahre in den Knast und so einer will andere ermahnen. Ich fasse es nicht.

Ach so. Wir sollen ja nicht verallgemeinern. Das fordert unsere gesamte schmutzige Elite ja von uns. Aber wir verallgemeinern, weil unter jedem Stein den wir im Umfeld unserer Elite umdrehen nur neue Würmer, Maden und Kriminalität zu Tage tritt. Aber da wo ein Ackermann andere zu ehrenhaftem Verhalten auffordern kann, da gibt es eben keine Ehre mehr.

Hallo Herr Staatsanwalt!

Heute ist die Hauptversammlung von Daimler-Chrysler. Wohl die letzte vor der Scheidung. Auch wenn scheiden in diesem Fall nicht weh tut, kostet es auf jeden Fall Geld. Viel Geld. Aber keine Sorge es kostet nur das Geld des Steuerzahlers und nicht das der Anteilseigner.

Denn der Verlust beim Verkauf der Nissan-Anteile und beim Verkauf der Mitsubishi-Anteile ging einfach in die Kosten der erfolgreichen deutschen Mutter Daimler-Benz. Gut dafür musste ein paar Arbeitern das Gehalt gekürzt und einige rausgeworfen werden. Das nennt man dann Kollateralschaden. Aber den Aktionären passierte nichts.

Dafür durfte der deutsche Steuerzahler bluten. Drei Prozent mehr Mehrwertsteuer, Kürzungen an allen Ecken und Enden, das muss uns Daimler doch wert sein.

In diesem Zusammenhang stellt sich dann doch sofort die Frage: “Cui bono – wem nutzt es?”
Seltsamerweiser oder vielleicht doch typischerweise meldet sich zu diesem Thema der verantwortliche Aufsichtsratsvorsitzende, Mr. Peanuts, Hilmar Kopper im Spiegel um nochmals zu betonen wie sinnvoll, die sichtlich falsche Entscheidung, damals wie heute gewesen sei. Natürlich lieferte er keine Begründung.

Kann er im Zusammenhang mit Daimler und Chrysler auch nicht. Die haben beide nichts davon gehabt. Außer Ärger und Elend. Aber wie sieht das eigentlich bei der Deutschen Bank aus, für die Koppers, und der lebende Kleiderständer Breuer, die deutsche Wirtschaft ständig an den Rand des Ruins führen. Ist der wahre Nutznießer die Deutsche Bank? Da würde doch plötzlich ein Schuh draus.

Wir erinnern uns, das der Schweizer Staatsbürger Ackermann, für den Kunden der Deutschen Bank, Hutchinson Whampoa, sogar gegen geltendes Aktienrecht verstieß, Vorstände und Aufsichtsräte schmierte und dem deutschen Steuerzahler rund 70 Mrd. Euro zusätzliche Steuerlast verpasste, die ohne dieses Geschäft nie aufgetreten wäre.

War es nicht auch bei Mitsubishi so, das sich Hutchinson Whampoa ein wenig verspekuliert hatte und die guten Freunde von der deutschen Bank bat, etwas zu unternehmen? Denn es ist schon seltsam, das Daimler plötzlich die gute und wirtschaftlich erfolgreiche Verbindung zu Nissan aufgeben musste, um sich mit dem Looser Mitsubishi zu verbrüdern.

Naturgemäß werden enge Zusammenhänge zwischen Kirk Kerkorian, Hutchinson Whampoa und der deutschen Bank nicht sehr breit getreten und schon gar nicht in deutscher Sprache. Aber das es sie gibt, wird von niemandem bestritten.

Einem deutschen Staatsanwalt dürfte es allerdings ein leichtes sein, ein Ermittlungsverfahren gegen die Deutsche Bank einzuleiten. Getreu der Bibel: “Suchet so werdet ihr finden.” könnte es da auch hilfreich sein, nochmals den Auftritt des Hutchinson Whampoa Beauftragten bei dem letzten Gespräch zwischen Ackermann und Esser, als es um die Ablösesumme ging, zu untersuchen und mit ein paar Daimler-Mitarbeitern zu sprechen, denen erklärt wurde, warum man nicht mehr mit Nissan zusammenarbeiten will.

Natürlich wird nichts passieren. Ein deutscher Staatsanwalt der den Mut hat, in dieses Wespennest zu stechen, wurde bisher noch nicht geboren. Aber selbst wenn es ihn gibt, wird Michel Glos ihm erklären, das im Ausland viel weniger untersucht wird und ihn notfalls ausbremsen. Das ist eben Deutschland.

Die blinde Olle mit dem Käsemesser

Nicht nur blind?

Eigentlich wollte ich mich heute nicht noch einmal zu unserer Justiz äußern. Aber es geht einfach nicht. Heute morgen informiert uns die ftd das der Vorsitzende Richter im Siemens-Bestechungsprozess abermals Gespräche über eine Verständigung zwischen den Verfahrensparteien auf einen einvernehmlichen Prozessausgang anregte. Da frag ich mich doch gleich, welcher Journalist einen solchen Satz in seinen Rechner tippen kann, ohne einen Schreikrampf zu bekommen.

Was um Gottes Willen ist nur mit unserer Justiz los. Das die auf dem rechten Auge blind sind, das Promis und Reiche bevorzugt werden ist ja schon lange klar. Das Linke und Arme richtig was eingeschenkt bekommen auch.

Aber wie versteht der Richter Buss eigentlich seinen Job. Der soll kein Einvernehmen erreichen, der soll die Vögel aburteilen, nach Recht und Gesetz. Die Urteile müssen so hart wie mögliche sein, damit die Täter ihre Hintermänner aus dem Siemens-Vorstand und dem Aufsichtsrat bekannt geben und diese auch verurteilt werden können. Aber Herr Richter Buss sucht Einvernehmen mit den Tätern. Dann soll er sie doch zu Kaffee und Kuchen einladen, aber vorher sein Richteramt niederlegen. Vielleicht will er ja auch mal mit Peter Hartz und Volkert in den Puff oder mit Ackermann mal eben 75 Milliarden Euro Steuergelder bei Vodafone vernichten. Das hat doch nichts mehr mit Recht zu tun.

Dann kam über dpa die nächste Meldung. Das Berliner Landgericht teilt mit, das es Klaus Landowsky im Schlüsselprozess um die Berliner Bankenaffäre ein nettes Bewährungsurteil von 16 Monaten verpasst hat. Na schönen Dank aber auch liebes Landgericht. Dafür werdet ihr der nächsten Grundbuchsmitarbeiterin, die einen Kugelschreiber aus Plastik angenommen hat, wahrscheinlich zehn Jahre verpassen. Ihr Richter, ihr. An den Schulden und der Mißwirtschaft des Herrn Landowsky darf Berlin noch jahrzehntelang darben und zahlen. Es ist gar nicht sexy für die Politganoven von der CDU zahlen zu müssen. Es ist auch nicht sexy das ein Landgericht solche Täter laufen lässt.

Sexy wäre es wenn diese Richter entlassen würden. Ohne Pension.

Fusionitis

Die Börsenkurse bewegen sich langsam aber sicher wieder in schwindelnde Höhen. Jede Entlassungs- und Einsparungswelle wurde und wird mit einem Kursfeuerwerk gefeiert. War es bei letzten Mal DotCom das die Blase begründete, ist es jetzt das Sparen um jeden Preis. Wen interessiert Qualität, Sicherheit, Innovation oder gar Zukunft. Nur das hier und jetzt ist entscheidend. Dieses Quartal ist mehr wert als die nächsten Jahrzehnte.

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Parteien sind keine Schweinebande, abzockende Manager und Kapitaleigner auch nicht!

Oskar Lafontaine, dem 1999 das Amt des deutschen Finanzministers zu viel Arbeit machte und der statt seine Verantwortung zu übernehmen, sich lieber gut abfinden ließ, hat laut Aussage der Leipziger Volkszeitung, auf einer Wahlkampfveranstaltung im rheinland-pfälzischen Schöneberg-Kübelberg, alle Parteien bis auf seinen Verein als Schweinebande bezeichnet. Sein Fraktionssprecher Hendrik Thalheim verschlimmbesserte das Ganze in dem er erklärte, die Äußerungen hätten sich nicht auf Politiker bezogen, sondern auf Unternehmen, die trotz großer Gewinne Mitarbeiter entließen.

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Die blinde Olle mit dem Käsemesser und der Waage.

Ich persönlich finde Justitia, die Göttin des Rechts, eine gelungene Darstellung. Das deutsche Rechtssystem beschreibt sie ausführlich und gut. Sie kann zwar dank der Augenbinde nichts sehen, wiegt aber auf ihrer Waage die Schuld gegen die Unschuld. Egal was sie da wiegt, sie kann das Ergebnis nicht sehen und haut dann als Ersatz mit ihrem Schwert blindlings um sich.

In dieser Woche haben wir zwei typische Beispiele, die uns Justitia direkt nebeneinander stellte, damit der Vergleich leichter wird.

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Er ist ein anständiger Junge

Mütter sind so. Weil Mutterliebe blind macht. Das gilt auch für die alte Frau in Mels, die ihren Sohn liebt. Allerdings hat Herr Ackermann wie jeder andere Mensch auch, nur eine Mutter die ihn blindlings lieben darf. Alle anderen Menschen können ihn lieben, müssen das aber nicht tun. Sie dürfen ihn auch hassen, zumal er Millionen einen Grund dafür gegeben hat.

Mütter haben ihre Kinder immer geliebt. Das gilt für Nero, Hitler, Stalin und auch Mao. Aber deren Mütter haben sich geirrt. Das gilt auch für die Mutter aus Mels. Ackermann hat dieser Welt nichts Gutes gebracht. Jede Hand die ihn förderte hat er gebissen. Zuerst wollte er Rainer Gut von der Credit Suisse stürzen der ihn zu seinem Nachfolger aufgebaut hatte. Allerdings war der Herr Gut viel cleverer und hat Ackermann einfach rausrationalisiert. Er hätte ihn notfalls auch zum Chef der Bleistiftanspitzabteilung gemacht.

Was nicht gut genug für die Schweiz war, war gut genug für die Deutsche Bank. Hilmar Kopper, der Mister Peanut und der lebende Kleiderständer Rolf Breuer meinten das Ackermann sehr gut zu ihnen passe. Pfeifen aller Länder vereinigt euch. Was aber bei Kopper und Breuer schlichte Dämlichkeit war, ist bei Ackermann Dämlichkeit gepaart mit einer unheimlichen Selbstüberschätzung und totaler Verkennung der Lage. Er glaubte wirklich, das er für ein paar Aktionäre, alle Regeln menschlichen Zusammenlebens in Deutschland auf den Kopf stellen könne.

Das ist ihm unter Mithilfe seines Chefideologen und Chefarbeitnehmerbeschimpfers Norbert Walter und des unersättlichen und grenzenlos verdorbenen Herrn Kannegießer von Gesamtmetall auch teilweise gelungen. Die Medien haben brav mitgespielt. Es schien keine Grenzen mehr zu geben. Aber der Schein trog. Die Besitzer der Medien verfolgen ihre eigenen Ziele und diese sind nicht einmal annähernd deckungsgleich mit denen von Ackermann.

Die Springer und Mohn merkten sehr schnell, das Ackermann überzogen hatte. Der Mannesmann Deal war der sichtbare Punkt an dem Ackermann und sein Vorgehen unerträglich wurden. Das eine ehemalige Jugendrichterin eingesetzt wurde, die, die erwarteten Freisprüche lieferte, war nur eine kurze Hilfe. Immer mehr Bürger wussten, was sie von Ackermann zu halten hatten. Das er nicht zurücktreten musste lag an Breuer, der bestenfalls als Hutständer einzusetzen ist.

Außerdem brauchte man einen Schuldigen für all die vielen anderen Pleiten. Vodafone bezahlt der deutsche Steuerzahler über Abschreibungen, Mitsubishi genauso. Die Deutsche Bank hat Siemens seine Fertigungskompetenz gestohlen und Millionen von Arbeitsplätzen in Deutschland vernichtet. Nun ist mit der Pleite des Immobilienfonds auch der Immobilienmarkt an der Reihe. Ackermann wird 25 Prozent Rendite erhalten. Eine Rendite die aber nicht aus guten Geschäften der Deutschen Bank, sondern aus Spekulation und Betrug resultiert.

Aber Ackermann wird auch ein Urteil bekommen. Die Bundesanwaltschaft und der Bundesgerichtshof haben nicht mitgespielt. Wahrscheinlich wird es in mildes Urteil werden. Jeder Apfeldieb wird bei uns härter bestraft.

Aber eine Strafe wird zumindest dem Rechtsempfinden gut tun und es bedeutet das Ackermann nun endlich gehen muss. Das rettet die Deutschland AG nicht mehr. Die ist Geschichte. Es rettet auch die Deutsche Bank nicht mehr. Deren Ansehen ist auf dem Nullpunkt. Sie wird sich in einen Bereich der reinen Abzocke mit Sitz in London und in einem Geschäftsbankenbereich mit Sitz in Frankfurt aufteilen. Aber das ist egal. Eine Bank ohne jede Verantwortung braucht niemand. Die Zeiten von Abs und Pferdemenges sind vorbei.

Lügner und Demagogen wie Walter oder gesichtslose Bürokraten sind alles was der Bank bleibt. Sie wollte die deutschen Arbeitnehmer vernichten oder doch zumindest ausrauben. Das hat sie geschafft. Aber dabei hat sie auch sich selbst vernichtet. Ackermann sei Dank. Nein er ist wirklich kein guter Junge, egal was seine Mutter denkt.

Neues aus Bananien – Schröder, Clement, Meyer und die Deutsche Bank

Da kochte der Zorn der Nochabgeordneten so richtig kräftig auf. Wolfgang Clement, der berühmte Suppenminister, der die deutschen Arbeiter um ihre Zukunft betrogen hat und dessen Gesetze mit Lohndumping und Menschenverachtung nicht ausreichend beschrieben sind, kassiert jetzt bei Pedus.

Dazu noch Schröder, der Genosse der Bosse der jetzt beim Ringier Verlag und als Aufsichtsratsvorsitzender bei der NEGP Company richtig Kohle macht. Ach was sind sie alle ärgerlich, die noch auf ihren Abgeordnetenplätzen hocken und sich mit Kleingeld abspeisen lassen müssen. Aber, aber meine Damen und Herren wer wird denn gleich in die Luft gehen, greift lieber zu dem nächsten Lobbyisten, der euch doch auch ansonsten doch auch die Kommandos gibt. Nehmt was ihr kriegen könnt, denn geben macht ja selig.

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Verordneter Stolz

Im Rahmen der Vorbereitungen des nächsten Kreuzzuges gegen den Islam, sowie der anstehenden Wahlen, haben unsere politischen Führer einen neuen Mangel bei den Deutschen entdeckt. Mangelnder Stolz auf Deutschland und das fehlen jeglicher Bereitschaft, sich für amerikanische Interessen in irgendwelchen imperialen Kriegen zu opfern. Die Liste der unserer Fehler wird immer länger. Wir arbeiten zu wenig und zu teuer, haben die teuersten Krankheiten, kaufen zu wenig, sparen zu viel, sind laut Pisa zu dämlich, und zu feige ein paar tausend Irakis, Iraner oder sonst was zu erschießen.

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Justitia ist doch nicht ganz blind oder schützt die Staatsanwaltschaften und Richter

Diese Göttin mit dem Schwert, der Waage und den verbundenen Augen fasziniert mich immer wieder. Wenn die Gute schon nichts sehen kann, soll sie bloß vorsichtig mit diesem großen Käsemesser umgehen, wahrscheinlich hat sie sich damit schon ihr rechtes Auge ausgestochen, auf dem sie ja schon immer blind war. Die Sache mit der Waage kennt jeder aus bestimmten Geschäften, in denen man nach dem ersten Besuch gleich zweimal, nämlich zum ersten und zum letzten Mal war. Ein Kilo ist nämlich nicht unbedingt ein Kilo, wie auch Schuld in Deutschland meist eine Frage der Stellung und des politischen Standorts war und ist. Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder. In Düsseldorf ging ein Licht an.

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