Sag du, wie es ist

Seit am 7. Dezember 2015 Filip Dewinter, Fraktionschef der Partei Vlaams Belang aus Belgien, bei der Pegida sprach, kommen plötzlich viele Leute, von denen ich seit Jahren nichts mehr gehört habe, mit Telefonanrufen und E-Mails, ja sogar mit Einladungen zum Bier auf mich zu und wollen, dass ich eine alte Geschichte noch mal erzähle. Darunter auch zwei großartige Journalisten, die sich nicht trauen, die Geschichte in ihren Blättchen selbst zu erzählen, weil sie Angst haben. Ja, man streichelt mich sogar damit, dass ich ja schon 2007 beschrieben habe, wohin der Hase mit den Rechten hoppelt.
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Broder bestimmt was der Zentralratsvorsitzende zu denken hat

Henryk Marcin Broder. Schon seit vielen Jahren bemühme ich mich diesen Vogel zu übersehen, aber immer wieder springt er aus seinem braunen Sumpf auf, schlägt mit den Federn und verbreitet Scheiße in der Welt. Normalerweise wende ich mich dann angewidert ab und übersehe ihn trotzdem. Aber jetzt lässt er alle Vorsicht fahren und entlarvt sich ganz klar als Rassist. Vorrangegangen war ein Interview des Vorsitzenden des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, der vor rechten Netzwerken in Deutschland warnt, wobei er ausdrücklich vor dem Web-Blog “Politically Incorrect” (PI) erwähnt. Dazu muss man wissen, dass Broder seit langem einen mehr als freundschaftlichen Umgang mit seinen Freunden bei PI pflegt und man sich auch schon zu gemeinsamen Gelagen traf. Schuster wurde in diesem Interview sehr deutlich: “Dort wird Hetze übelster Sorte betrieben”.
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Ich bin nicht Charlie Hebdo

Ich habe lange überlegt ob ich diesen Artikel schreiben soll, da er wahrscheinlich total missverstanden oder sogar bewusst missinterpretiert wird. Es hilft allerdings nichts, es gibt einige Dinge die unbedingt gesagt werden müssen das Blättchen ist eine rassistische Postille, die ständig gegen Muslime gehetzt und die Nazis in der Ukraine lebhaft unterstützt hat. Harald Neuber betont zu recht auf Teleoplis, dass es sich bei den Islam-Karikaturen in mehr als einem Fall um nichts nichts weiter als rassistischer Schund handelte, den die Herren der Systempresse normalerweise nicht auf ihren Seiten geduldet hätten, auf denen sie heute so weihevoll den einer angeblichen Verteidigung der Pressefreiheit zum Opfer gefallenen Toten gedenken.
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Pegida – und die deutsche Politik

Wer bisher noch nicht wusste, dass deutsche Politiker zu nichts zu gebrauchen sind, dürfte angesichts der Aussagen zu Pegida eines besseren belehrt worden sein. Beginnen wir doch einfach mal bei den Grünen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann macht einen auf Staatsmann und sagt: “Ängste und Vorurteile von Menschen kann man nicht verurteilen. Wir müssen mit ihnen reden und sie von etwas Besserem überzeugen.” Ist das nicht nett. Ein deutscher Politiker der mit den Menschen reden will, zumindest solange sie zu Pegida gehören. Den politischen Drahziehern dahinter will er aber an den Kragen, weil sie die Vorurteile der Menschen für niedere politische Zwecke missbrauchten. Das beschreibt sehr gut was die schmutzigen Grünen gerade in Sachen Ukraine und mit ihrer Kriegstreiberei gegen Russland bezwecken.
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Warum schreibt Duckhome nicht über den Nazi-Terrorismus

So oder ähnlich lauten viele Fragen die mir als Duckhome Autor im Moment gestellt werden. Natürlich könnte ich mich damit herausreden, dass es mehrere Autoren und Autorinnen auf Duckhome gibt und ich ja nicht jedes Thema beackern muss, aber das wäre nicht Wahrheit. Die nackte Wahrheit ist, dass ich Angst vor den Repressionen habe, die unsere Justiz ausüben wird, wenn ich das schreibe was ich denke. Hier fünfhundert Euro Strafe, da tausend Euro, dort ein Hamburger Zensurgericht, das alles tut um einen reichen Abzocker zu schützen. Da ein Gericht in München, das den Bischof in Nürnberg vor jeder Kritik schützt und mich nur Geld kostet. Aber es hilft ja nichts. Da muss man durch, als Lurch, wenn man Frosch werden will.
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Ist Fjordman in Wirklichkeit Anders Behring Breivik?

Seit den Attentaten in Norwegen schießen die Verschwörungstheorien nur so ins Kraut. Bereits in der Nacht erreichten Duckhome einige Hinweise, dass Anders Behring Breivik identisch mit dem Fjordman sei, einem angeblichen norwegischen Blogger, der seine Hassgesänge gegen Muslime, Demokratie und Multikulti schon seit 2005 zunächst auf seinem eigenen Blog und dann später auf diversen anderen Hassblogs abließ. Immer bloggte er dabei anonym, so dass niemand wirklich sagen kann, wer er wirklich war oder ist. Er kann genauso gut ein Synonym für viele ähnlich denkende Menschen sein, da sein Schreibstil auch starke Unterschiede aufweist, die allerdings auch durch verschiedene Stimmungslagen erklärbar wären.
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Wieder mal ein echter Ulfkotte

Oh je. Ich schreibe mal wieder über Ulfkotte. Das könnte teuer werden, weil deutsche Gerichte ja dazu neigen, jede Kritik an dem edlen Herren als Schmähkritik werten zu wollen und man seine Propagandaerbrechen, weder mit denen des Stürmers vergleichen noch sonst irgendwelche naheliegenden Verbindungen aufzeigen darf. Deshalb distanziere ich mich natürlich auch ganz ausdrücklich von diesem Schmäh-Artikel und bitte die Leser von Duckhome sich ebenso zu distanzieren.
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Führer dringend gesucht

Mein Freund Huib Riethof, dem wir ja schon viele gute Artikel auf Duckhome verdanken hat aufgepasst. Ständig verfolgt er die Luftblasen die aus dem braunen Sumpf aufsteigen und warnt vor der ständig lauernden Gefahr. Er ist wie ein Arzt, der jeden Tag aufs Neue die immerwährende Krankheiten, Dummheit, Faschismus und Rassismus beobachtet und bekämpft. Unermüdlich und ich bin ihm dankbar dafür.

Manchmal schäme ich mich auch, weil ich mich gerne drücke, die Kewils, PI, Kyberlines und all den Unrat ständig zu beobachten. Es ist immer wieder das gleiche und die Bürgerbewegung Pax Europa hat ja sogar ihren Ulfkotte verloren, weil dem die Farbe der Gesinnung auch nicht mehr passte, oder er sie vielleicht nicht so deutlich machen wollte.
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Ulfkotte endlich zu Hause angekommen

Nein, natürlich ist es keine Meldung wert, das Dr. Udo Ulfkotte (Disclaimer: Der Autor führt immer noch einen netten Prozess mit Ulfkotte) nun wieder mal einen Artikel und sogar in einer Zeitung veröffentlicht hat. Das kommt schon mal vor, wenn auch deutlich weniger häufig als in der Vergangenheit. Seine Anhänger haben ihm eben weder den Karriakturenstreit noch die geplatze Demo in Brüssel verziehen.

Selbst seine getreuesten Anhänger auf PI haben ihn scheinbar vergessen und da ist es gut, dass er neben dem eher etwas fragwürdigen Kopp-Verlag nun endlich in der “Junge Freiheit” sein seit Jahren immer wieder aufgekochtes Hassdenken gegen Muslime und seine allgemeine Hetze gegen Andersgläubige wieder einmal ausbreiten.
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Ramsauer Arm in Arm mit den Rechten

Peter Ramsauer, die Obergurke der CSU-Gurkentruppe im deutschen Bundestag, hat endlich einer alten Forderungen der Rechten nachgegeben. Er will nämlich nicht nur die Staatsangehörigkeit von Tätern erfassen, sondern auch noch das Herkunftsland. Das ist genau das, was die Neo- und Altnazis, zusammen mit den Islamophoben, schon immer gefordert haben.

Nachdem die Straftaten von Ausländern zurückgingen, sollen sie nun künstlich erhöht werden, indem über die Herkunft auch Deutsche als Ausländer erfasst werden können. Das ist perfide, wird aber zumindest kurzfristig zu einem Anstieg führen. Die Rechten haben ihr Ziel erreicht. Wir können sicher sein, dass die Taten aller Ausländer und der eingebürgerten Ausländer von der Rechten den Muslimen zugeschrieben werden.
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Kein Sieg!

Frankfurt, Zeil 42, Oberlandesgericht. Natürlich waren wir zu spät, und natürlich war die Bahn schuld. Ich hasse es, zu spät zu kommen, aber das Gericht war freundlich, und schließlich hatten wir uns ja auch gemeldet.

Die erste Überraschung lauerte bereits am Eingang. Dr. Udo Ulfkotte war anwesend. Das änderte zwar nichts am Ergebnis, war aber nicht erwartet, weil solche Prozesse meist ohne ihn ablaufen. Felix Damm, der Gegenanwalt, sah besser aus, als er mir beim letzten Mal beschrieben worden war.

Da das Gericht schon auf uns gewartet hatte, ging es auch sofort los. Der Vorsitzende Richter Maruhn ließ uns nicht lange im Unklaren. Kurz und prägnant setzte er sich mit den beanstandeten Sätzen und Satzfragmenten auseinander.

Teilweise bekam ich Recht, teilweise nicht. Ausgewogen, halb und halb. Wie immer in solchen Situationen, ist niemand vollständig glücklich. Die Beisitzende Richterin erörterte ausführlich bestimmte Problemkreise. Was wiederholten und teilweise belehrenden Widerspruch von der Gegenseite hervorrief, der nicht ganz leicht zu bändigen war.

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Asymmetrischer Konflikt zwischen Ulfkotte und Mitstreitern

[Aufgelesen]

Der Konflikt zwischen Ulfkotte und Mitstreitern wirbelt Staub auf.
So schreibt die Anti-Nazi-Koordination Frankfurt/Main:

Im Lager der rassistischen IslamhasserInnen spielen sich in diesen Tagen heftige Auseinandersetzungen ab, aus denen, wie es derzeit scheint, der offen rassistische, rechte Flügel um “pro Köln” und “pro NRW” als Sieger hervorgehen könnte- ein Flügel, den selbst Ralph Giordano, der seinerseits bei Gelegenheit Musliminnen mit “Pinguinen” vergleicht, als “nationalsozialistisch” qualifiziert.
Dort also trommelt man nach dem Abgang von Udo Ulfkotte aus dem Vorstand der “Bürgerbewegung Pax Europa” (BPE) bereits für eine “Zusammenarbeit aller seriösen islamkritischen Kräfte” – zu denen durchaus auch der Frankfurter Moschee-Gegner-Verein um Hiltrud Schröter und Pressereferent Michael Bernhardt gehören könnte, der vor kurzem seinerseits mit Wolfgang Hübners BFF eine gemeinsame Querfront-Veranstaltung durchführte.

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Prozesse, die die Welt nicht braucht – Termin am 4.12.2008

In der Sache Udo Ulfkotte und Pax Europa gegen Jochen Hoff steht die mündliche Verhandlung in der Berufung an.

Termin: Donnerstag, der 4.12.2008
Zeit: 11:00 Uhr
Ort: Oberlandesgericht Frankfurt am Rhein
Straße: Zeil 42
Saal 107

Natürlich würde ich mich über zahlreiches Erscheinen von Bloggern freuen, möchte aber zugleich vor zu hohen Erwartungen warnen. Vermutlich wird auch dieser Prozess verloren gehen und ein glückliches Ende erst bei einem europäischen Gericht erreicht werden können. Der Vorsitzende Richter Jürgen Maruhn hat zwar in der Sache Henryk M. Broder ./. Abraham Melzer und Hajo Meyer ein Urteil mit einer ungewöhnlichen Sicht der Dinge gefällt, aber niemand weiß, ob er auch in diesem Fall die Dinge einmal anders betrachten will.

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Die Merkel macht den Kaiser Willhelm II

Kanonenbootpolitik war immer ein beliebtes Mittel, um kleinere Länder zu unterdrücken, aber auch um von Problemen in der eigenen Wirtschaft und Innenpolitik abzulenken. Da Angela Merkel keine Wirtschafts- oder Innenpolitik betreibt, sondern nur die Anweisungen ihrer neoliberalen Befehlsgeber ausführt, müsste sie sich eigentlich nicht darum scheren, was das Volk über sie denkt. Denn was das Volk zu denken hat, sagt die Systempresse – und die erfährt es von Mohn/Bertelsmann über das Forsa-Institut und dessen Umfragen

Es scheint also weniger um Merkel selbst zu gehen, sondern mehr um das, was die Herren des Großkapitals von ihr verlangen. Ähnlich war es ja auch bei Kaiser Willhelm II, der seine Unfähigkeit noch zusätzlich durch Größenwahn ergänzte. Frau Merkel Größenwahn vorzuwerfen, wäre allerdings gemein. Sie ist einfach nur eine Reisekanzlerin, was man so viele Jahre nach dem Ende der DDR zwar nicht mehr ganz verstehen kann, aber vermutlich flüchtet sie davor, von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt zu werden.
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Der Muslim Dr. Udo Ulfkotte

Es gibt Leute, bei denen wundert einen wirklich nichts mehr. Genauer gesagt, da rechnet man mit allem und jedem. Allerdings schafft Udo Ulfkotte es immer wieder, eine Kapriole hinzulegen, mit der nun wirklich keiner gerechnet hatte und auch keiner rechnen konnte. Er erklärte, dass er mal zum Islam konvertiert sei.

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Udo Ulfkotte – Schnaps, Kommunisten und “Die dritte Kraft”

Duckhome hat nichts gegen Schnaps und auch nichts gegen Kommunisten. Selbst besoffene Kommunisten werden nicht grundsätzlich als Problem angesehen. Besonders interessiert sind wir natürlich dann, wenn Udo Ulfkotte uns wieder einmal mit seinen seltsamen Freuden, Freunden und Ansichten beglückt. Per Google Alert erreichte uns folgende Botschaft.

Ulfkotte warf den Muslimen vor, sich nicht in das Wertesystem hier einfügen zu wollen. Gleichzeitig berichtete er stolz, wie er, der Europäer, das muslimische Heiligtum Medina geschändet habe, indem er es trotz strengen Verbots besucht habe. Genauso offenbarte er, regelmäßig Alkohol in Länder zu schmuggeln, in denen striktes Alkoholverbot gilt.

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Seltsame Vorgänge um Pax Europa und Pro Köln

Da machen zwei der bedeutensten antimuslimischen Kampforganisationen, nämlich die Pro und die Bürgerbewegung Pax Europa, in Berlin bzw. Berlin/Brandenburg Filialen auf und die Hauptorganisationen hüllen sich in tiefes Schweigen. Weder Pro Köln noch Pro NRW, aber auch nicht Akte Islam oder die Seite der Bürgerbewegung Pax Europa verraten uns etwas über die Vorgänge.
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Von Ulfkotte über PI zu Pro Köln

Am Rande stehen wie in Köln ist nicht so richtig die Sache vom El Presidente der Bürgervereinigung Pax Europa. Das ist ja auch leicht zu verstehen. Da hat er sich seit Jahren dem Kampf gegen die Muslime oder den Islam, gegen die Islamisten oder gegen was auch immer, also auf jedem Fall dem Kampf verschrieben und diesem heiligen Kampf, sein Leben und seine Lügen gewidmet und dann dankt es ihm keiner.

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Henryk M. Broder – Wo ist dein Bruder Mohamed

Manchmal wünschte man sich, dass es einen Gott gäbe, der Leuten wie Henryk M. Broder diese Frage am Ende eines unnützen Lebens stellen würde, wie sie Kain laut der Elberfelder Übersetzung der Bibel von 1871 in Bezug auf seinen Bruder Abel gestellt wurde. Es steht zu befürchten, dass Broder in der gleichen verstockten Art wie Kain antworten würde.
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CDU, NPD, Ulfkotte, BPE und PI traulich vereint

Das sich die CDU mit ihrem bewussten Rechtsruck nicht unbedingt einen Gefallen tun würde, war vielen schon seit einiger Zeit klar. Aber sie hatte natürlich auch kaum eine Wahl, seit die Schröder-SPD sich mit ihrem Rechtsruck auf die alten CDU-Positionen bewegte und ihr nicht nur den Platz rechts der Mitte sondern praktisch ihre ganzen Politikfelder streitig machte.
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Kurzkommentar 2008-08-30

• USA – das große Wirtschaftswunder
• Kaukasuskonflikt – China versagt Russland Rückendeckung
• Der Mohnanbau in Afghanistan geht zurück
• Ulfkotte zeigt nochmals seine Unkenntniss
• Drohkulisse: Russland setzt auf die Ölkarte
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Streit im rechten Raum

Es ist schon etwas seltsam. Nachdem es eine lange Zeit, nach einer Konzentration der Kräfte aussah, scheinen sich einige Herrschaften in der ausländerfeindlichen und islamophopen Szene nun wieder einmal mit sich selbst zu beschäftigen. Der große Zankapfel ist der unglückliche Ralph Giordano der wohl immer noch nicht so ganz begriffen hat, mit welchen Leuten er sich in den letzten Monaten eingelassen hat.
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Eine Tüte Mitleid für Herrn Ulfkotte

Es gibt Leute die ich entweder einfach nicht begreife oder die ich vielleicht zu gut verstehe und die mich deshalb anwidern. Ich habe mich dafür entschieden das was Herr Dr. Udo Ulfkotte tut einfach als widerlich zu empfinden, hoffe aber trotzdem das ich mich irre.

Am Montag dem 23. Juni beglückte Dr. Udo Ulfkotte die Welt mit der Nachricht von der Verfolgung seiner Frau Doris Ulfkotte:

KOPP EXKLUSIV: Jagdsaison eröffnet – Tausende türkische Mitbürger wollen eine Deutsche ermorden

Alleine solche Schlagzeilen bewirken bei mir Übelkeit. Zum einen gibt es keinen Beweis das Tausende Frau Doris Ulfkotte ermorden wollen, oder das es sich bei diesen Tausenden um Türken handelt. Allerdings platzte diese Nachricht genau in die kurze Zeit vor dem Spiel Deutschland gegen die Türkei. Nein. Natürlich wollte da niemand ein Streichholz in benzingetränkte Lumpen werfen und es hat ja auch nicht geklappt, was auch andere maßlos geärgert hat.

Mensch was war ich froh das praktisch überall fröhlich gefeiert wurde und im wesentlichen nur in Dresden der braune Mob wegen relativer Untätigkeit der Polizei kurzfristig Herr der Lage war.

Andere sahen das anders wie man hier, hier, hier, hier, und hier sehen kann.

Der Fall Doris Ulfkotte hätte also mit dem Ausgang dieser Nacht zu den Akten gelegt werden können, auch wenn ich immer noch wütend darüber bin, das ein Journalist, Jurist und angeblicher Sicherheitsexperte wie Dr. Udo Ulfkotte seine Frau durch die breite Veröffentlichung erst in eine wirkliche Gefahr gebracht hat.

Denn eines muss uns allen klar sein. Da draußen gibt es genug Irre, die auch einen solchen Anlass nehmen um auszurasten. Dabei ist es völlig egal ob es ein türkischer Irrer oder einer aus der rechten Szene ist, der glaubt mit einem realen Mord in unserer Gesellschaft die Dinge in seine Richtung drehen zu können.

Aber scheinbar hat Ulfkotte das was ich geschrieben habe nicht deutlich gelesen oder eventuell auch nicht verstanden, es mag auch sein dass es ihn nicht interessiert. Er legt auf jeden Fall noch einmal kräftig nach und zeigt wie weit er seine Frau exponieren will:

Wir haben versucht, mit Medienvertretern über unsere Lage zu sprechen und klarzustellen, dass die auf uns eingeleitete multikulturelle Hetzjagd mit Tausenden Mordaufrufen ganz sicher die falschen Opfer im Visier hat. Die Erfahrungen bei Vorgesprächen mit den Redaktionen waren traurig: Es interessierte – mit Ausnahme eines Radiosenders und PoliticallyIncorrekt – keinen. Schlimmer noch, wir bekamen Antworten wie die nachfolgende: “Wenn es umgekehrt wäre und ein Dr. Udo Ulfkotte zum Mord an Türken aufrufen würde – das wäre eine suuuuper Schlagzeile! Aber so? – Nein danke, kein Interesse.” Am schlimmsten fanden wir diese zuvor zitierte Aussage eines großen Berliner Verlagshauses, dessen Gründer einst ein renommierter Christ gewesen ist. Natürlich haben wir unser Ersuchen um Hilfe und um ein Gespräch auch an eine große deutsche Boulevard-Zeitung gerichtet – in Schriftform per E-Mail (inklusive Kopien der Mordaufrufe) wie auch telefonisch – wir haben in den seither vergangenen Tagen nicht einmal eine Antwort bekommen.

Die Medienvertreter dürften zu einem großen Teil die gleichen Bedenken gehabt haben wie ich auch. Wer sich über einen längeren Zeitraum mit Udo Ulfkotte beschäftigt, ist nicht mehr bereit ihm zu glauben. Aber selbst die, die ihm eventuell noch glauben würden, haben natürlich das Problem, das sie abwägen müssen, was Frau Doris Ulfkotte mehr schadet.

Ein “richtig” stellender Bericht der zwangsläufig einem Millionenpublikum Dinge bekanntmachen würde, die bisher zum Glück nur wenige kennen und mit dem gerade der eine Irre, den es zu fürchten gilt, aufgeweckt würde oder auf eine Berichterstattung zu verzichten um Frau Ulfkotte so viel besser zu schützen. Gibt es einen Bericht in den Massenmedien lässt sich nicht verhindern das die Massen den Zusammenhang zwischen Frau Doris Ulfkotte und der Akte Islam hergestellt, die sicherlich in sprachlich höher Eleganz und inrechtlich abgesicherterer Form als das Video im Prinzip eine ähnliche inhaltliche Richtung verfolgt.

Es ist nicht anzunehmen das unbedarfte Leser die Trennlinie die Frau Ulfkotte als Betreiberin dieser Seite vor dem Zugriff des Gesetzes schützt, aber die Verfolgung der beiden Dummköpfe in dem Video durch die Justiz praktisch erzwingt, erkennen könnten. Es ist ein sehr schmaler Grad und ich selber habe erhebliche Probleme damit diese Grenze zu erkennen.

Zum Glück hatte ich das Landgericht Frankfurt das meinte sie mir aufzeigen zu können und auf Antrag von Herrn Ulfkotte und seines Vereins zwei einstweilige Verfügungen gegen mich erließ und diese in der ersten Instanz auch bestätigte. Ebenfalls wurde ein Strafbefehl der Berliner Justiz ausgefertigt ohne mir vorher überhaupt eine Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Alle Verfahren sind noch laufend.

Es ist aber trotzdem schön, das Herr Ulfkotte in seinem Text darauf hinweist und mir so noch Leser bringt, die meine Ansichten mit dem was er erzählt vergleichen können. Jeden anderen aus diesem Bereich hätte ich gefragt ob Islamophobie generell dumm macht, aber bei Herrn Ulfkotte weiß ich ja dank des Landgerichtes Frankfurt, das er nicht islamophob ist. Zumindest solange der Prozess noch läuft.

Es gibt auch Deutsche die unsere aktuelle Situation für sich nutzen. Geben Sie nur einmal bei der Internet-Suchmaschine Technorati den Namen Ulfkotte ein (Anmerkung 1 / siehe am Ende dieses Textes). Und lesen Sie dann den Artikel “Die Verfolgung der Doris Ulfkotte”. Der Verfasser des Beitrages wurde vom Landgericht Berlin gerade erst zur Zahlung von 10.000 Euro Schmerzensgeld an Udo Ulfkotte verurteilt – zudem droht ihm noch eine Haftstrafe. Noch nie zuvor wurde ein deutscher Blogger vor einem zivilen Landgericht zu einer derart hohen Geldstrafe verurteilt, mal ganz abgesehen vom strafrechtlichen Verfahren. Sie können sich vorstellen, dass die dem Verfahren zugrunde liegenden Äußerungen sehr schlimm gewesen sein müssen. Die Medienreaktion auf das vorgenannte Urteil war die gleiche wie die aktuelle – es interessierte niemanden. Wenn Sie nun den jüngsten Artikel des verurteilten Berliners gelesen haben und das oben genannte neue Video angeschaut haben, dann bekommen Sie einen Eindruck davon, wie man Hetzartikel verfasst. Wieder ermittelt die Staatsanwaltschaft – doch Gerichtswege sind lang und führen derweilen zu unschönen Situationen.

Geschickt gemacht, auch wenn die anderen Deutschen die Ulfkottes Situation für sich ausnützen, wieder einmal mit ihren Artikeln auf wundersame Weise verschwunden sind, was ich als erfahrener Ulfkotte Leser auch nicht anders erwartet habe. Das er mich nicht mag, verstehe ich gut. Es tut weh, wenn man ständig durchschaut und dann auch noch kräftig veralbert wird.

Aber zum Glück gibt es ja noch treue Freunde für Dr. Udo Ulfkotte, wie ich übrigens schon hier, hier und hier festgestellt hatte. Es ist schön das sich Ulfkotte auch erinnert:

Danke auch an die Betreiber von Foren wie Politically Incorrect und EuropeNews dafür, dass Sie die Wahrheit verbreiten – und nicht wie andere Medien politisch korrekt stur wegschauen !

Ich wäre auch ernsthaft verwundert gewesen wenn das “Schwert ” nicht an seiner Seite gewesen wäre. So wichtig solche Kleinigkeiten auch für die Beurteilung der Gemengelage sind, genau wie seine Zusammenarbeit mit dem Vlaams Belang und den Leuten um Blocher, so unwichtig sind sie in diesem Zusammenhang. Denn Ulfkotte will unser Mitleid:

Denn vor dem Hintergrund, was ich Ihnen hier in vielen Facetten geschildert habe, sind meine Frau und ich wieder einmal Flüchtlinge im eigenen Land. Wir hatten schon einmal anderthalb Jahre Polizeischutz. Wir wollen das alles nicht mehr. Wir haben wieder einmal unsere Wohnung verlassen – und werden nicht mehr dorthin zurückkehren.

Es ist schon seltsam. Jeder Andere der es wagt eine Internetseite zu betreiben muss bei Denic mit seiner aktuellen Adresse gemeldet sein, wird ständig von Abmahnungen bedroht wenn seine Adresse nicht stimmt und hätte nach deutschem Recht keine Chance sich zu wehren. Das gilt für Dr. Udo Ulfkotte nicht und ich habe nichts dagegen. Es stört mich nicht. Ich weiß zwar wo er wohnt, weil ein paar besorgte Nachbarn mich mit Informationen versorgt haben, käme aber nie auf die Idee seine Adresse zu veröffentlichen.

Es ist auch für die Öffentlichkeit unwichtig was diese Nachbarn über ihn und seine Frau und deren Verhalten im allgemeinen und zu Ausländern im besonderen denken. Das sind subjektive und persönliche Eindrücke die für die Betroffenen schlimm sind, aber im Gesamtzusammenhang keine Rolle spielen.

Viel wichtiger ist allerdings, das ja wie er selber ausführte schon seine heutige Adresse nicht bekannt ist, das ich sie kenne, kann er nicht wissen. Weshalb verlässt er also dieses schöne und leicht zu verteidigende Anwesen um sich in Fremde zu begeben? Jemand dessen Gesicht bekannt ist. Der sich nicht verstecken kann. Vor allem warum tut er das. Von seiner Frau kennt Google kein Bild was doch toll ist.

Seine Flucht erfolgt vermutlich gegen den Rat der Polizei wie er selbst sagt:

Das ist völlig unabhängig von dem, was uns Behörden raten.

Es ist alles so fürchterlich verwirrend wie immer wenn Dr. Udo Ulfkotte im Spiel ist. Wozu lässt er die Nachricht, nachdem die Krawalle ausblieben, jetzt nicht einfach fallen. Das hat er doch schon öfter gemacht, warum exponiert er seine Frau weiterhin völlig unnötig. Kann es sein das es garnicht unnötig ist, sondern handfeste wirtschaftliche Gründe hat:

Eine beeindruckende Liste an Verlagen. Der Koehler & Amelang Verlag (Gründungsjahr 1789) konzentriert sich auf Publikationen zu Geschichte und Kulturgeschichte und ist zusammen mit der Edition Leipzig in der Seemann Henschel GmbH & Co.KG aufgegangen. Ich mag zwar weder die Bertelsmannstiftung noch die Familie Mohn, aber der Bertelsmann Verlag München hat einige gute Bücher herausgebracht, auch wenn ich die hier genannten nicht unbedingt dazu zähle. Heyne und Goldmann sind jedem der liest oder schreibt ein Begriff und der Eichborn Verlag ist ein Traum vieler Autoren.

Wie aber um Himmels willen passt der Resch Verlag in diese Reihe. Was sucht ein Ulfkotte neben “Handbuch Prävention – Sicherheit beim innerbetrieblichen Materialfluss – Gefährdungsanalysen und Unfallverhütung leicht gemacht” oder dem zweifellos wichtigen “Ladungssicherung – Praxis der Verkehrs- und Arbeitssicherheit” und der “Unfallverhütungsvorschrift Flurförderzeuge BGV D27”?

Es ist schon ein Abstieg vom Eichborn Verlag ausgehend bei Resch zu landen. Umgekehrt würde ein Schuh daraus. Dazu kommt noch, das ständig das Erscheinungsdatum verschoben wird. Ursprünglich waren wir bei Januar diesen Jahres, was auch in seinen Veröffentlichungsreigen passen würde, jetzt sind wir bei Dezember und es steht in den Sternen ob es sich überhaupt noch lohnen wird.

Vielleicht könnten mal ein paar Leute dieses Buch “Europa kapituliert vor dem Islam: Entchristianisierung, Werteverfall, Political Correctness, Naivität bestellen und bezahlen, oder eines der vielen anderen um eventuell Frau Ulfkotte den Verbleib in ihrem Heim zu ermöglichen.

Ich befürchte das es einfach nur darum geht, Udo Ulfkotte mal wieder in den Mittelpunkt des Interesses zu bringen. Vergessen zu machen, wie er mit den Großdemonstrationen in Brüssel und Köln einbrach, wie sehr sich seine Freunde von ihm verraten fühlten und vor allem davon was mit den Spenden passierte. Wenn er im Mittelpunkt steht ist das gut für das Geschäft. Bücher, Vorträge er könnte ein zweiter Salman Rushdie werden, ohne sich selbst in Gefahr zu begeben.

Einen anderen Reim auf diese Geschichte kann ich mir nicht machen, aber selbstverständlich sind andere Ansichten möglich. Auch seine Unzufriedenheit mit dem an sich vernünftigen Artikel im Tagesspiegel wäre damit erklärt. Es fehlt einfach sein Name.

Wichtige Neuentwicklung:

Ein amerikanischer Freund schickte mir gerade einen Link auf die Wetzlarer Neue Zeitung

Demnach plant Udo Ulfkotte in die USA zu gehen, was meinen Freund natürlich nicht glücklich macht. Aber ich finde die haben Bush sogar wiedergewählt, da können sie doch unseren Udo ertragen.

Allerdings frage ich mich ob man der Staatsanwaltschaft in Koblenz nicht mal sagen sollte, dass die große Gefahr besteht, dass sie einem Fake oder Hoax aufsitzt. Obwohl. Unsere Steuergelder müssen ja eh weg.

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