Und was ist mit Sex? Ekstase: Make Me Free

Es gibt einen geistigen Zustand der völligen Losgelöstheit und Bereitschaft. Man nennt ihn Ekstase. Mir selbst sind zwei Wege bekannt ihn zu erlangen. Zum einen über den Genuss von bewusstseinserweiternden oder auflockernden Rauschmittel, zum anderen über die sexuelle Aktivität. Letzterer ist bisweilen vielen Menschen nur aus Filmen bekannt und beinahe genauso viele kennen diese Erfahrung persönlich gar nicht.

Weiterlesen

Warum Týr, Þór, Óðinn und Freyja nichts für Nazis ist

Die Wenigsten von uns wird man Anhand optischer Projektion auf der Straße erkennen können. Auch unser Verhalten in der Öffentlichkeit gibt keinen Anlass irgendwelche Gruppenzugehörigkeit festmachen zu können. Man kann auch sagen, dass die Meisten von uns ein Schattendasein fristen. Nur gedanklich sind wir unentwegt in anderen Sphären unterwegs.

Wir lieben die Menschen in ihrer Vielfalt. Wir lieben sie wie wir uns selbst lieben. Und genauso pflegen wir sie. So wie wir hin und wieder mit uns selbst auch mal unzufrieden sind, sind wir natürlich auch mal mit anderen unzufrieden. Diese Unzufriedenheit manifestiert sich anderen gegenüber aber nicht, weil wir sie von uns selbst ständig bemüht sind wieder abzuschütteln. Unzufriedenheit fühlt sich nicht gut an und macht krank.

Unser Hauptanliegen ist es das die Natur mit uns leben kann und wir somit von ihr lernen und überleben können, weil sie lebt und wir sie leben lassen. Dazu gehört nicht nur ein verantwortungsvoller Umgang mit der Fauna und Flora, sondern auch ein Verantwortungsbewusstsein dem Menschen gegenüber. Niemand ist allein nur für sich selbst verantwortlich. Jeder Einzelne hat auch die naturgegebene Pflicht allen Seins Respekt zu zollen.

 

Die Natur und alles was kreucht und fleucht zu respektieren und mit ihm verantwortungsvoll umzugehen heißt nicht zwangsläufig, das wir zum Lebenserhalt auf Fleisch verzichten. Das Gegenteil ist tatsächlich zumeist der Fall. Wir lieben Fleisch und ihre natürlichen Lieferanten, mit allem was dazu gehört. Ein Thema welches seit ein paar Jahren vermehrt Kontroversen aufwirft. Tierische Lebensmittel haben den höchsten Eisenanteil und unser menschliche Körper kann nun mal tierisches Eisen besser verwerten. Deswegen werden wir aber nicht zum „nur Fleischesser“, wir ernähren uns „konventionell“ und Fleisch ist nach unserem dafürhalten in Maßen, nicht in Mengen, zu verzehren. Ich liebe zum Beispiel Löwenzahn. Ein immens guter Eisenlieferant. Als Salat, Würzmittel oder als Aufgesetzten. Letzteres ist eine Explosion für die Geschmacksnerven. Nur zu empfehlen.

 

Eisen; damit komme ich zu einem anderen Thema. Weniger Hartgesottene sollten jetzt besser das Lesen einstellen. Es geht um Blut.

Bei jeder Schlachtung fließt auch Blut. Das lässt sich nun mal nicht vermeiden. Blut ist gleichbedeutend mit Leben. Deswegen hat Blut für uns auch einen besonderen Stellenwert. Auch hier steht der hohe Eisenanteil im Vordergrund. Blut als Lebensmittel ist bereits seit der Antike bekannt. Damals hat man sich noch bei Göttern dafür bedankt, dass das Tier und anderes einen ernährt. Heute ist das als Wort „Opferritual“ negativ besetzt. In der Frühzeit des Christentums war der Verzehr sogar untersagt und als „heidnisch“ verschrien. Wenn jemand, der vielleicht sogar getauft ist, heute noch zur Fleischtheke geht und Rotwurst kauft, sollte einen Augenblick darüber nachdenken.

Ein anderer Punkt wäre noch, das Blut einst auch als Farbe genutzt wurde. Rituelle oder Kriegsbemalung. Bekleidung wurde ebenfalls mit Blut eingefärbt. Und wer das alles zu eklig findet, der sollte beim nächsten Einkauf keinen Lippenstift ins Körbchen legen und peinlichst bei Lebensmitteln aller Art darauf achten, dass kein Lebensmittelfarbstoff E 120 enthalten ist. Das ist nichts anderes als Läuseblut.

Wo wir gerade kurz bei dem Wort „Ritual“ waren, sollte ich eine dringende Frage – die mir einst gestellt wurde – beantworten. Sie wurde auch anderen auf Island schon gestellt und taucht in regelmäßigen Abständen immer wieder auf: „Was ist mit Sex?“

Ich versuche mich kurz zu fassen. Strabo, Tacitus, Herodot hatten „gute“ Vorarbeit geliefert, als es um die Beschreibung von Keltenstämmen ging. Wobei „gut“ hier von mir eher ironisch gemeint ist. Diese Beschreibungen hielten sich auch noch, nachdem es „die“ Kelten in dieser Form schon gar nicht mehr gab. Die späteren, meist aus christlicher Feder stammenden, „Überfälle“ der „Nordmannen“ auf zum Beispiel das bekannte Lindisfarne, machten dieses Bild dann nochmal rund, ergänzten sozusagen die Projektion der „wilden“, der „Barbaren“. Alles was noch nicht „romanisiert“ und/oder „christianisiert“ war eingeschlossen. Dabei immer vergessend der eigenen blutigen „Feldzüge“. In dieses „wilde“ Bild fügte sich der „aufgeschlossene“ Sex gut mit ein. Wobei auch da die Römer lange Zeit zumindest „gleichbetrachtet“ werden müssten. Irgendwann ging es dann ins „stille“ Kämmerlein, es folgten Tabus – bis heute. In der Antike gab es so etwas wie Tabus nicht. Auch unter vielen Stämmen bis hin ins 10. Jahrhundert gab es sie nicht. Das begann tatsächlich erst mit der Christianisierung.

 

Alsdann, wir sehen und verstehen uns nicht als „Christen“. Gleichwohl folgen wir Regeln und Pflichten die dem Christentum nicht unähnlich sind. Oder, besser gesagt wäre es eigentlich anders herum: Christen folgen Regeln und Pflichten die den unseren mehr als sehr ähnlich sind – allerdings mit diversen Einschränkungen, manche richtig, wichtig und gut, andere wiederum für uns befremdlich.

 

Eingangs hatte ich beschrieben, das wir der Gesamtheit der Natur mit Respekt begegnen. Wir sind Dankbar für alles was es gibt und ja, wir bedanken uns auch dafür. Nicht indem wir andere oder anderes zerstören, weil wir unzufrieden sind – sondern weil wir ständig bemüht sind alles unter einen Hut zu bekommen, weil dadurch jeder profitiert. Jeder Baum, jeder Wurm, jeder Mensch. DAS unterscheidet uns von Nazis die sich mit Mjølnir, Raben und Götternamen auf der Haut schmücken. Denn sie wissen nicht was sie tun; sie folgen einem – meist von Christen – vorgefertigtem Bild. Ein Bild welches nichts anderes ist. So ist dieser Glaube nichts für sie und wird es auch nicht werden.

Wichtig zu erwähnen ist in diesem Punkt allerdings noch: Nicht jedes Tattoo dieser Art macht einen Menschen zum Nazi – und; nicht jeder Nazi hat ein solches Tattoo. Manche schmücken sich aus ästhetischen Gründen, andere haben keine eindeutige Erklärung dafür. Tief religiös-motivierte Anfertigungen sind eher eine Seltenheit. Und dennoch – auch wenn es vielen schwer fällt so stehen zu lassen – auch Nazis sind Menschen.

Mehr Informationen:

http://www.inreykjavik.is/asatruarfelagid-die-asenglaubensgemeinschaft-islands

Meinung:

http://www.manfrieds-trelleborg.de/articles.php?article_id=102

 

 

Ég heiti Tilda Braknør
Sjáumst síðar. Bless!

1945 – Rassismus – Hilfe die Flüchtlinge kommen

Gestern gab es auf Facebook eine Diskussion ob man die Flüchtlinge mach dem ersten Weltkrieg mit denen von heute vergleichen könne. Eine Dame von der ich nicht sehr viel halte, weil sie ein sprudelnder Quell von rassistischem Unfug ist, argumentierte damit, dass das gar nicht zu vergleichen wäre, denn schließlich wären die Flüchtlinge damals doch auch Deutsche gewesen. Blöd wie ich bin habe ich mich eingemischt. 

Weiterlesen

Das neue Sexualstrafrecht ist die Quelle für ganz neue Geschäftsideen

Für Männer tut sich eine ganze Menge in Sachen Kurzreisen. Wer bisher sich über das Internet meist für deutliche jüngere Frauen mit bestimmten Idealmaßen interessierte muss nun umdenken. Es gilt Frauen zu finden die in interessanten touristen Zielorten wohnen. Schafft Mann es von solch einer Dame eine Einladung zu bekommen, sollte er sofort anreisen und vor allem keine Kosten scheuen.
Weiterlesen

Die schwatte Alice will Prohibition statt Prostitution

Alice Sophie Schwarzer ist ja nun doch ein paar Tage älter als ich, was selbstverständlich keine Rolle spielt, da Frauen nicht altern sondern reifen. Die angeblich mit dem Alter einhergehende Weisheit kann ich bei mir, wie bei ihr allerdings nicht feststellen. Während ich mich wenigstens bemühe, scheint sie in letzter Zeit immer öfter nicht nur die Weisheit, sondern auch ihren Verstand komplett abzuschalten. Gut, sie war immer ein Art Weib von la Mancha, das gerne die Lanze einlegte um auf Windmühlen loszustürmen, die nur sie als Riesen erkannte. Ähnlich ist es jetzt mit ihrem Kampf gegen Amnesty International.
Weiterlesen

Und dann waren da noch

– unsere lieben Katholiken. Kath.net stellt zu recht fest: “Papst Franziskus spricht über Gott – das ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) über Sex“. Jeder redet eben am liebsten über das, wovon er am meisten versteht.

– das Bundesarbeitsgericht, das es für rechtens hält wenn ein Mitarbeiter in einem sozialen Zentrum, in dem Schulkinder bis zum 12. Lebensjahr nachmittags ohne jeden religiösen Zusammenhang betreut werden, gekündigt wird, nur weil dieser Mitarbeiter aus der katholischen Kirche austritt. Ach ja der Arbeitgeber ist die Caritas, die mit dieser Betreuung viel Geld verdient um die Kirche quer zu subventionieren. Das Geld zahlt übrigens der Steuerzahler. Was für ekelhafte Richter, aber in diesem Land darf ja auch ein Herr Rieble Recht und vor allem Arbeitsrecht unterrichten der ein Rechtsgenosse des Mordrichters Freisler ist.
Weiterlesen

FINE

La fine’ corona l’opera – Das Ende krönt das Werk. Es ist immer wieder ein erhebener Moment wenn man das Recht hat, diese vier Buchstaben, die doch so viel bedeuten unter das letzte Kapital eines Buches zu setzen. Vor allem wenn man gemeinsam mit einer Autorenfreundin schreibt, kommt das eben nur jedes zweite mal vor, wenn man sich nicht, wie ich, schamlos vordrängt.
Weiterlesen

Aufgelesen und kommentiert 2010-08-30

Kriegsminister Guttenberg (CSU) erläutert erste Pläne der Bundeswehr-Reform
Deutsche Militärs verlangen “nüchternen” Umgang über gezielte Tötungen
Steuerreformen seit 1998 kostete insgesamt rund 335 Milliarden Euro
Die Kosten des “neuen deutschen Wirtschaftswunders”
Bildungssystem – und die finanziellen Hürden gegen Kinder aus Hartz-IV-Familien
Jugendliche mit Migrationshintergrund müssen viermal so viele Bewerbungen schreiben
Pfändungsfreies Konto gesperrt – weil niemand ein Formular ausfüllen wollte
Sparpolitik: Wie kommunale, öffentliche Aufgaben ins unbezahlte Ehrenamt verlagert werden
Schleswig-Holstein: Schwarz/Gelbe Mehrheit verfassungswidrig, Neuwahlen aber erst Ende 2012
Atom-Gutachter wurden von RWE und E.on bezahlt
Die Macht der Banken: Wie die Finanzlobby die Politik bestimmt
Ermittlungen gegen HSH-Chef Nonnenmacher wegen falscher Kinderporno-Diskreditierung
Schlag gegen Raubkopierer: Razzia in 12 Kinderzimmern
Deutschlands Pressefreiheit: Wenn Polemik zum Fall für die Staatsanwaltschaft wird
BILD-Empörung über sexistische Musikvideos
Nach Roland Kochs Abgang: Wie sexy darf Politik sein?
Weiterlesen

Aufgelesen und kommentiert 2010-03-24

Organisiertes Verbrechen – die Kriminalität im 3. Jahrtausend
Die mediale Umverteilung des Mitleids
Aufarbeitung des NS-Regimes: “Wir wurden alle nur verführt”
Alte Argumente
Der dreiste Griff des Staates ins Privatvermögen: “Die Reichen” als Melkkühe des Staates?
Die Ablenkungstricks der Profiteure
BA-Chef Heinrich Alt fordert Hartz4-Wohnpauschale: “Brauchen Anreize zum Umzug in billigere Wohnungen”
Kommentar zu Heinrich Alt: Kein Job – keine Wohnung?
Es gibt nur eine Wirtschaft
Gier und Größenwahn: Film über den Zusammenbruch der Hypo Real Estate
Finanztransaktionssteuer: Schwarz/Gelb blockiert zeitnahe Anhörung
Statt Aufklärung: Schwarz/Gelb kippt Anhörung zum “Rent-a-Rüttgers” Skandal per Verfahrenstrick
FDP eine verfassungsfeindliche Partei
Die Rolle Ratzingers: Große katholische Vertuschung
BGH kippt Preisbindung von Gas an Heizöl für Verbraucher
Köln erhebt Bettensteuer für seine Hotels
Immer mehr NRW-Städte denken über Einführung einer Sex-Steuer nach
Nackt-Scanner-Skandal: “Ich liebe diese Riesen-Titten!”
Volker Pispers und Gäste
Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag!
Weiterlesen

Aufgelesen 154

● Meuterei beim ehemaligen Nachrichtenmagazin?
● Das Volk gegen Zensursula
● Angeloccio – die Lüge und die Politik
● Zensursula im Strafanzeigenmodus
● Von Sperrlisten zu Weißen Listen
● Beim Masturbathon in San Francisco wurden Rekorde gebrochen

Weiterlesen

Die “islamische Homophobie” – ein Dauerbrenner…

Im ehemaligen Watchblog hatten wir eine lebhafte Beteiligung zum Thema Homosexualität/Homophobie und Islam/Islamophobie, die auch in andernorts nicht unkommentiert blieb. So wurde dem Autor Georg Klauda (lysis) und dem Watchblog unterstellt, daß wir uns an der Debatte beteiligten, diene nur dazu, von Menschenrechtsverletzungen in der islamischen Welt abzulenken.
[Mittlerweile scheint es Blees und weiteren Bewohnern des linksradikalen und antideutschen Spektrums geraten, sich von den “Veranstaltern der Antiislam-Demo abzugrenzen…]

Im Zusammenhang eines Artikels auf diesem Blog und der (Vize-)Kandidatur von Sarah Palin kam das Thema letzte Woche zweimal vor:

Im Zusammenhang mit der Kandidatur von Sarah Palin berichteten diverse US-Medien darüber, dass sie das – neuerdings wieder in Mode gekommene – “Heilen” von Homosexualität unterstützt: zunächst mit Gebeten, wie auf dieser Frau Palins Kirche unterstützen Konferenz, aber vielleicht wird ja auch das ganze, gerade mal seit ein paar Jahrzehnten aus der Mode gekommene Arsenal wieder aufgefahren: (Gebete kommen mir in diesem Zusammenhang beinahe schon wie Exorzismus vor) Verhaltenstherapie, Elektroschocks – vielleicht kommt ja auch die Lobotomie wieder. Zitat aus dem Eintrag:

In den 1950er Jahren wurde die Operation unter anderem durchgeführt, um Homosexualität oder eine kommunistische Einstellung zu “kurieren”.

[ Wie das Ergebnis aussieht, kann man in den letzten Szenen von “Einer flog über das Kuckucksnest” an MacMurphy (Jack Nicolson) besichtigen, das berühmteste Beispiel für die Lobotomie von Alkoholmißbrauch , Eigenwilligkeit und kommunistischer Einstellung war die Hollywoodschauspielerin Frances Farmer.]

Weiterlesen

Aufgelesen: 43

• Credit Suisse, Version für Erwachsene
• Schmales Weltbild beim „Stern“
• Das ewige Lied
• Das fehlende Rückgrat der Öffentlich-Rechtlichen!
• Gysi, “SPD”, “DGB” und “SPD” sind elende Versager und Funktionärs-Jammerlappen
Weiterlesen

Genitalideal

Es gibt Worte die wirken auf mich wie Betonwände auf Autos beim Crash-Test. Sie stoppen mich sofort. Genitalideal. Nein es ist nicht das Wort Genitalien das mich stört, auch wenn es für mich immer seltsam künstlich klingt. Im Gegenteil das Thema hatten wir hier im März schon anlässlich der unbenannten Klitoris. Ich kenne da eine Menge Worte. Wenn ich an meiner sonstigen Texte schreibe und eine Sexszene habe muss ich jedesmal hinterher streichen, damit kein Porno daraus wird.

Aber Genitalideal. Das ist ein Wort das mir bis heute fehlte. Aber in dem Kontext in dem die Politikwissenschafterin Sara Paloni ihn bei ihren Untersuchungen darüber wie kosmetische Genitalchirurgie und Genitalverstümmelung auf politischer und sozialer Ebene diskutiert werden verwendet, ist er eigentlich unumgänglich. Beate Hausbichler hat mit ihr für den Standard ein sehr lesenswertes und dem Thema hoch angemessenes Interview geführt, das man unbedingt ganz lesen sollte:

dieStandard.at: “Die in wissenschaftlichen Kontexten diskutierte Vergleichbarkeit von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation: FGM) und Ästhetischer Plastischer Chirurgie (ÄPC) war der Anstoß für das vorliegende Forschungsvorhaben” – heißt es in Ihrer Projektbeschreibung. Ist es nicht problematisch, freiwillige chirurgische Eingriffe mit Genitalverstümmelungen zu vergleichen?

Sara Paloni: Der Vergleich ist problematisch, was wir eben mit unserem Projekt auch ansprechen wollen. Für mich stellen sich zwei Fragen: Können wir diese beiden Praktiken vergleichen und vor allem: Was macht der Vergleich hinsichtlich einer politischen Praxis der Bekämpfung von Gewalt an Frauen für einen Sinn?
Aber in meiner Arbeit geht es weniger um einen Vergleich der beiden Praktiken selbst, sondern um die Frage, wie Wahl und Zwang durch die Repräsentationen von FGM diskutiert werden.

..

dieStandard.at: Was soll durch Vergleiche erreicht werden?

Sara Paloni: Die Gründe für die Vergleiche zwischen FGM und ÄPC sind unterschiedlich. Zum einen wird damit versucht, bestehende Vorstellungen, was gewählt und was erzwungen ist, zu demontieren. Zentral für viele AutorInnen ist, die Autonomie der Frauen mit ihren Entscheidungen hervorzuheben. Zum anderen will damit Kritik an einem hegemonialen Diskurs geübt werden, der westliche Körperpraktiken als unproblematisch – weil freiwillig – und nicht-westliche Körperpraktiken als Ausdruck patriarchaler Unterdrückung schlecht hin repräsentiert.

Komplexe Phänomene

FGM, wie auch kosmetische Chirurgie, sind sehr komplexe Phänomene, die in ihrem sozial-kulturellen Kontext gesehen werden müssen.
Beispielsweise wurde bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts weibliche Beschneidung (vor allem die Entfernung der Klitoris) in England und Deutschland praktiziert, um Hysterie und Masturbation “zu heilen”. FGM, wie wir es heute kennen, wird auch zur Einschränkung der sexuellen Lust der Frauen praktiziert. Beschnittene Mädchen und Frauen werden als schöner empfunden und sie gelten in der jeweiligen Gesellschaft als “normal”. Mir persönlich fällt es schwer, die Brutalität dieser Praktik in Frage zu stellen, aber Tatsache ist, dass viele beschnittene Frauen sich dagegen verwehren als verstümmelt bezeichnet zu werden.

Was die Praktiken nicht vergleichbar macht ist, dass FGM hauptsächlich bei Mädchen durchgeführt wird, die keine Einwilligung geben können. Interessant finde ich an dieser Stelle den Vergleich zwischen FGM und der operativen Vereindeutigung von den Genitalien bei Intersex-Kindern (Anm.: Kinder, die mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren werden) in westlich-liberalen Ländern. Hier gibt es auch keine Einwilligung der betroffenen Kinder, aber die Eingriffe werden ganz selbstverständlich vollzogen.

Es bedarf eigentlich keiner Diskussion das die Entfernung der Klitoris ein Verbrechen ist, das übrigens auch nicht wie häufig behauptet durch den Islam gerechtfertigt wird. Wichtig in diesem Zusammenhang ist aber, das es diese Praxis aus angeblich medizinischen Gründen bei uns auch noch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts gab.

Bei der Zwangsbehandlung von Kindern ist es unumgänglich auch die Beschneidung der männlichen Vorhaut zu erwähnen die zum Beispiel im jüdischen Kulturkreis ein Teil des Mannbarkeitsrituals und religiöse Vorschrift ist, in vielen Teilen der Welt aber auch aus rein hygienischen, also medizinischen Gründen vorgenommen wird. Ich halte diesen Ritus für akzeptabel auch wenn ich gerne an den Randbedingungen feilen würde, was aber hier keine Rolle spielt.

Wenn in diesem Zusammenhang aber darüber gesprochen wird das in der postnatalen Behandlung, mehrgeschlechtlichen Kindern, also Kindern die sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane haben, durch den Arzt und die Entfernung der “falschen” Geschlechtsmerkmale ein Geschlecht zugewiesen wird, dann frage ich mich ob das wirklich vertretbar ist.

Da mir der Ablauf eines solchen Entscheidungsprozesses nicht bekannt ist, kann es aber sein, das dieser nicht nur gut medizinisch begründet ist sondern auch ethisch vertretbar ist, da ein natürlicher Zwitter als Kind durch den Zwitterstatus auch erhebliche Probleme hätte. An dieser Ecke muss ich allerdings passen, dafür reichen meine Recherchemöglichkeiten und mein Wissen nicht aus.

dieStandard.at: Was wird bei FGM genau gemacht, und was bei ÄPCs?

Sara Paloni: Die Weltgesundheitsorganisation führte 1997 eine Typisierung der einzelnen Beschneidungsformen ein, die eine grobe Unterteilung vorsieht. Diese Typisierung reicht von der vollständigen Entfernung der Klitorisvorhaut mit oder ohne teilweiser oder vollständiger Entfernung der Klitoris, der Entfernung der inneren Schamlippen mit anschließendem Vernähen der äußeren Schamlippen bis zu nicht-permanenten Eingriffen an den weiblichen Genitalien, wie eine Kauterisierung des Gewebes, Abschaben oder Einschneiden von Vaginalgewebe, das Einführen von Kräutern zum Verengen der Vagina oder die symbolische Gewinnung einiger Blutstropfen.

Bei kosmetischen Operationen der weiblichen Genitalien werden in den häufigsten Fällen die kleinen Schamlippen verkürzt, wenn sie über die großen Schamlippen hinausragen. Um das sexuelle Lustempfinden zu steigern, gibt es die Möglichkeit der vaginalen Verengung. Interessanter Weise wird die kosmetische Genitalchirurgie auch als “rekonstruktive Chirurgie” bezeichnet. Die Rekonstruktion impliziert hier, dass die Genitalien zu etwas Normalem gemacht werden sollen. Wenn man sich Vorher-Nachher-Fotos von operierten Frauen ansieht, zeigt sich, dass das Ideal weiblicher Genitalien darin besteht, möglichst jung auszusehen.

An dieser Stelle kommt man einfach nicht darum herum die Schuldigen zu benennen. Das ist ziemlich einfach, es sind die Männer. Natürlich wird traditioneller Unfug meist von den Frauen am hartnäckigsten weitergetragen, die am meisten darunter gelitten haben, was ich meist als eine Art Rache sehe, die nicht an den Tätern sondern an den eigenen Töchtern vollzogen wird. Aber auch bei den Gründen die Frauen haben, reicht mein Wissen einfach nicht aus. Ich glaube aber das an dieser Stelle der Schlüssel liegt, mit dem eine Fortsetzung solcher Verbrechen heute verhindert werden könnte.

Gefragt wäre auch da unsere Medizin, die eben den betroffenen Frauen deutlich machen müsste, das ihnen wirklich Schlimmes angetan wurde. Aber ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal wie hoch die Fallzahl in Deutschland ist, und ob diese Frauen überhaupt zu Untersuchungen gehen. Im normalen Umgang sehe ich keine Möglichkeit diese Dinge zur Sprache zu bringen. Tatsächlich würde eine Behandlung und Aufklärung der Opfer wahrscheinlich eine Vielzahl neuer Opfer verhindern.

Was die sogenannte Freiwilligkeit in der Ästhetischen Plastischen Chirurgie (ÄPC) angeht so liegt ihr ein falsches Freiheitsbild zugrunde. Die Werbeindustrie hat ein weibliches und männliches Schönheitsideal geschaffen, daß nur auf Jugendlichkeit setzt und dieser Jugendlichkeitswahn bestimmt das weibliche Modelle häufig unter 14 Jahre alt sind. Gleichzeitig werden Kinder aber auch körperlich immer früher reif, was die Zuordnung von Optik und Alter verwischt.

Als bekennender Pornobetrachter, wenn ich denn mal Zeit habe, sehe ich auf den kostenlosen Seiten des Internet, geizig bin ich auch, häufig mal Vintage Angebote aus den frühen Siebzigern. Die damals 18 Jährigen Mädchen sehen viel jünger aus, als es die heutigen Modell tun. Nur am Inhalt der Pornos hat sich nichts geändert. Eine heute 18 jährige sieht körperlich oft so aus wie früher eine Mittzwanzigerin.

Das Schönheitsideal und die Realität entwickeln sich also gegenläufig, was nicht gut gehen kann. Natürlich wirken auch Frauen bei der Entwicklung dieses Schönheitsideals mit. Frauen programmieren auch erstklassig Computer, können Busse und LKW viel unaufgeregter als Männer fahren und haben sicherlich einen guten Blick für Mängel bei anderen Frauen. Aber Frauen sind immer noch nicht die Führungskräfte, die, die Richtung bestimmen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Das aktuelle Schönheitsideal ist also ein männliches Schönheitsideal. Also von den Typen mit Bierbauch und unmöglichem Haarschnitt oder homosexuellen Gestaltern die als Ideal den schlanken zarten Knaben haben, ohne deshalb pädophil zu sein. Beide kommen erstaunlicherweise auf ein ähnliches Schönheitsideal. Es scheint also das aktuelle männliche Schönheitsideal zu sein.

Im Zusammenhang mit Jugend fällt mir eine Begriffskette sofort ein: “jung, neu, unverbraucht, unschuldig”. Diese Kette könnte man noch durch Ahnungslos oder ohne Vergleichsmöglichkeiten und ohne Erfahrung ergänzen. Plötzlich bekommt die ganze Sache einen Sinn. Frauen sind nämlich gemein. Erfahrene Frauen sind noch gemeiner. Die könnten nämlich mal die Wahrheit sagen.

Die Wahrheit ist das unser 50 jähriger bierbäuchiger konditionsloser alte Mann nicht die wirkliche Erfüllung ist und jener ahnungslose 30 jährige auch nicht. Wir haben ein aus der Angst geborenes Schönheitsideal und wir haben es schon lange. Wir Männchen scheuen den Vergleich. Also nicht so sehr den Vergleich untereinander, obwohl da auch alle schamhaft weggucken. Nein wir scheuen den Vergleich den Frauen haben könnten.

Denn Frauen die nicht vergleichen können, können uns auch nicht sagen wie grenzenlos mies wir im Bett sind. Die halten das Unzulängliche für normal. Deshalb sollen die Frauen Jungfrauen sein. Deshalb kommt man auf die Idee die Klitoris wegzunehmen, weil Frauen die keinen Spaß am Sex haben ihn natürlich auch nicht praktizieren. Es ist einfach nur die Angst Männer davor, das ihr Versagen bekannt werden könnte.

Woher diese Angst kommt? Ich habe einen Aspekt bereits im Zusammenhang mit der namenlosen Klitoris beschrieben:

Beginnen wir bei dem Anfang, nicht bei den Träumen sondern bei dem ersten Anfang. Wo Knabenhände fremdes Terrain erforschen. Patsch. Lass das, ich das hass dass, meine Mama will das nicht. Natürlich ist ihr ihre Mama egal und sie will durchaus, aber Patsch.

Dieser Patsch wird jenen Knaben immer begleiten. Vorkampf ersetzt Vorspiel. Der Knabe ist Forscher, möchte jene Stelle im Urwald ergründen, erforschen, detailliert kennen lernen. Patsch. Selbst im Dunkeln Patsch. Warum soll er etwas mit Namen benennen was er nie kennen lernen durfte.

Setz dich an irgendeinen deutschen Stammtisch, so zu der Zeit, wo die Helden eigentlich nach nach Hause müssten. Noch ein Bier oder häuslichen Frieden? Dann lehn dich zurück, lächle überheblich und frage den mit dem größten Maul. “Sag mal weißt du eigentlich wie Frauen pinkeln? Aus welchem Loch und so?”

Schon hat sich die Sache mit dem häuslichen Frieden erledigt und eine hitzige Diskussion entbrennt. Sie sind Ehemänner und Väter von Töchtern, aber bei diesem Thema liegt der Nordpol am Äquator. Die etwas ehrlicheren können sich an den Patsch erinnern. Die Luft über der Kampfzone beginnt zu glühen. Jahrzehnte alte Freundschaften werden binnen Sekunden gekündigt. Bis dann der eine, der nach Hause will, aber nicht als Feigling dastehen möchte, einfach mit der Wahrheit kommt. “Also meine Else sagt heute noch, wenn ich da genauer nachsehe das ich eine alte Sau sei. Also stecke ich in rein und lass da sein, was da ist. Zähne sind da keine also wird er nicht abgebissen.”

Natürlich sind das alles nur Ausnahmefälle und sicher ist der verehrte Leser nicht betroffen. Aber ich weiß wie oft der entsprechende Artikel bereits gelesen wurde. Wir haben ein ernsthaftes Dilemma. Die Männer haben Angst vor dem Versagen, was oft genug wohl auch berechtigt ist. Die Möglichkeiten etwas dagegen zu tun, sind begrenzt weil notwendige Erfahrungen nicht gemacht werden können, es also meist keinen Lernerfolg gibt.

Die Frauen die sich optisch durchaus neidisch mit anderen Frauen vergleichen, haben insgesamt die Situation erkannt. Da sie sich schon länger “verschönern” war der “freiwillige” Sprung zur Schönheitschirurgie nicht besonders schwer. Die Brust vergrößern, den Hintern verkleinern und den Bauch absaugen sind praktisch normale Maßnahmen.

Das ist schon nicht gesund und mit Sicherheit nicht zielführend. schafft es doch eine langweilige Einheitsfrau die jederzeit austauschbar ist. Körperlichkeit ist ja nicht sinnlos, sondern dient unter anderem auch dem Zweck, geeignete Paarungspartner zu finden. Diese Auswahl wird aber unmöglich gemacht, was vermutlich zu sehr vielen Enttäuschungen führt. Das wird auch nicht besser, wenn Männer den gleichen Blödsinn machen.

Sich aber jetzt als Steigerung auch noch die Schamlippen und die gesamte Scheide nach einem Genitalideal wie bei einem sehr jungen Mädchens gestalten zu lassen ist die pure Idiotie. Es ist das gleiche wie bei Gesichtern. Wir kennen sie alle, die reglosen festgezurrten Gesichter ohne Mienenspiel mit Nähten und Botox mühsam in bizarrer Form gehalten.

Wollen wir wirklich solche Vaginas. Wer eh nicht hinsieht sondern die Muschi nur als Spermatoilette benutzt dem kann es egal sein. Für den muss nicht operiert werden. Aber wer spielen will, will doch nicht mit künstlichem Zeug spielen wo schöne Natur ist. Und komme mir bitte keiner damit die Frauen wollen das so. Sie “wollen” das nur dann wenn wir Kerle nicht den Arsch in der Hose haben, ihnen zu sagen, das wir das alles so ganz in Ordnung finden, wie es natürlich ist. Das wir das was wir sehen und fühlen. auch mögen.

Denn jede Frau die mal mit einer anderen Frau über Dammrisse und ähnliches gesprochen hat, weiß, wie schlecht Wunden in dieser Region häufig verheilen und wie viele Probleme sie bereiten. Eine einigermaßen informierte Frau wird sich genau da nicht auf Operationen einlassen. Zumindest nicht ohne Zwang. Genau da aber liegt der Punkt. Was ist der Unterschied wenn einem Kind die Klitoris geraubt wird weil Papa und Mama das aus ihrem sozialen Kontext heraus für richtig empfingen, oder wenn soviel Gruppendruck auf eine erwachsene Frau ausgeübt wird, das sie solchen Blödsinn mitmacht?

Es ist das gleiche. Es ist auch die gleiche Art von Gemeinheit und die gleiche seltsame Art von Freiwilligkeit. Beides hat seinen Grund in Männern die viel zu wenig Ahnung von dem haben was sie da eigentlich treiben und das dazu in einer Gesellschaft die nicht begreift, dass man Sex mindestens ebenso lernen muss wie autofahren. Man kann nämlich mit Nichtkönnen beim Sex ebenso viel kaputt machen, wie beim schlechten Autofahren. Man kann Menschen zerstörten.

Es wird Zeit, das wir den Dingen einen Namen geben und ihre Bedeutung und den Umgang damit erklären. Die Entwicklung an sich ist eine Bankrotterklärung unseres Sexualkundeunterrichtes. Darin gleicht die Sexualkunde aber nur den anderen Fächern in den schlecht unterrichtet wird. Anders als bei anderen Fächern helfen hier die Eltern auch nicht wirklich. Sie haben es ja selber nie wirklich gelernt, sondern bestenfalls in Heimarbeit oder in Feld und Flur ergründet.

Es gibt viel zu tun.

Das Ende des Kondoms

In Zukunft könnten Treffen von Männlein und Weiblein um ein neues Ritual bereichert werden. Natürlich auch die von gleichgeschlechtlichen Menschen. Sie oder er öffnen eine kleine Dose mit Papierstreifen und bieten sie dem jeweiligen Gegenüber an. Nimmt der ein Blättchen, folgt ihm der andere und beide befeuchten das Blättchen mit ihrem Speichel. Danach stehen die Blättchen in extra an der Dose angebrachten Haltern einfach in der Luft und werden von den Beteiligten sorgsam beobachtet, während die üblichen Rituale des menschlichen Balzverhaltens ablaufen.

Nein. Ich spinne nicht. Zumindest nicht in dem Punkt. Ich erzähle aus der Wissenschaft:

Ein neuer HIV-Test liefert innerhalb von nur etwa 20 Minuten sichere Ergebnisse. Für den Test wird eine Flüssigkeit aus dem Mund des Patienten auf Antikörper untersucht. Dies geschieht über einen speziellen Streifen, ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest.

Tatsächlich ist der Test sogar sicherer als ein Schwangerschaftstest. Der erste der damit auf dem Markt ist wird mehrere Vermögen verdienen. Nein nicht in der Risikovorsorge bei Neugeborenen oder im tiefsten Afrika. Bei uns.

Ich war ja schon in der Zeit bevor Aids akut wurde und nach der sogenannten sexuellen Revolution geschlechtlich aktiv und kann mich noch gut an fröhliches rumbumsen ohne Gummispiele erinnern. Damals waren die Geschlechtskrankheiten entweder so gut wie ausgerottet oder leicht beherrschbar. Natürlich bin ich völlig verdorben. unmoralisch und haltlos, aber es war trotzdem eine tolle Zeit.

Ein Test der nur 20 Minuten dauert und sicher ist, würde diese Zeiten wieder aufleben lassen. Ähnlich wie bei den Bonobos könnte Sex auch bei uns agressionslösend wirken. Wer streitet sich schon nach gutem Sex. In unserer verkrampften Welt vielleicht nicht das schlechteste Ziel. Nur die Viagrahändler würden verlieren. Unkomplizierter Sex macht denen das durch Versagensängste geschürte Geschäft kaputt.