ZUR “REVOLUTIONÄREN REALPOLITIK” DER LINKSPARTEI – Revolution oder Transformation?

Quelle: Arbeitermacht (www.arbeitermacht.de)

 

von Martin Suchanek, Neue Internationale 215, Dez. 16/Jan. 17

Die Berliner LINKE koaliert mit dem Segen der Parteispitze, Bodo Ramelow führt eine Rot-Rot-Grüne Koalition in Thüringen an.In der Luxemburgstiftung, dem hauseigenen Think Tank, wollen sich deren VordenkerInnen mit der platten Rechtfertigung dieser Politik oder gar den unvermeidlichen Verrätereien durch Teilnahme an den Regierungen allein nicht zufriedengeben. An etlichen Stellen kritisieren sie sogar die allzu euphorischen AnhängerInnen rot-roter oder rot-rot-grüner Koalitionen offen, zu viele Zugeständnisse an die „PartnerInnen“ zu machen.

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Lieber tot als rot

Die CSU hat es wirklich nicht leicht. Während sie unter allen Umständen auf ihrer Klausurtagung im Wildbad Kreuth zu vermeiden versucht, ihr dringendstes Problem, nämlich den Ersatz für den abgewirtschafteten Ministerpräsidenten Seehofer aus der Diskussion zu halten, gehen ihr zusehends die Themen aus. Da freut sie sich sichtlich darüber, dass Gesine Lötzsch die Vorsitzende der Linkspartei wieder vom Kommunismus spricht. Da kann sie getrost den Zwist zwischen Guttenberg und Seehofer vergessen.
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Genua – Nachlese vom G8-Gipfel dort

Viel ist seither passiert, was die Erinnerung hieran zu Überdecken geeignet ist: der G8-Gipfel vor 7 Jahren in Genua, während dem ein Italienischer Student, Carlo Giuliani, von einem Italienischen Polizisten per Kopfschuß gezielt getötet wurde. Wer jetzt als BRD- oder ehemalige DDR-BürgerIn weit zurück denkt, wird sich womöglich an eine in den 80er Jahren auch medial hitzig geführte Debatte erinnern, deren Stichwort der Finale Rettungsschuß war. Womöglich auch daran, daß Günter Sare 1985 im Frankfurter Arbeiterviertel Gallus aus Versehen von einem Wasserwerfer überrollt wurde, und daran verschied.
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