Anruf von Franz-Josef

Ich bin seit einiger Zeit wegen eines hoffentlich bald bevorstehendem Umzugs schon mal dabei mich von Dingen zu trennen, die ich nicht mehr brauche. Die Exfrau und die halbe Wohnungseinrichtung mit ihr, sind schon weg. Da bietet es sich an all das Zeug, dass sich über die Jahre angesammelt hat auch zu entfernen. Anderes was bestimmt nicht mehr kurzfristig gebraucht wird, habe ich in Kisten einsortiert. Darin steckt natürlich auch einiges, was längst weggekonnt hätte. 

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Die journalistische Qualitätsmitte

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Ja, wenn die Weltbilder aus den Fugen geraten, entsteht schon mal Nebel. Dies sieht man auch deutlich bei Herrn Alexander Neubacher, welcher sich Sorgen um die politische Mitte (bitte sorgsam lesen) in Deutschland macht. So was passiert, wenn man Mitten zu lange als Mitte propagiert, während deren mittiger Mix vor lauter Angst vor einem Linksrutsch durch alle Parteien hindurch, sich seltsamerweise schon mal in eine Richtung bewegen kann, deren Resultat dann irgendjemandem mal auffällt. Wobei sich an der bereits schon gewohnten Demagogie übers Heucheln soziger Beweggründe gegen linke Charakterstärken, ja bisher auch nichts groß geändert hat. Da sitzt dem Namen; “vorwärts”, nicht nur für deutsche Sozialdemokratie, fast schon der Schalk im Nacken. Ich meine, – man wollte doch die Wende, – oder? Jetzt habt ihr sie eben. Seltsamerweise, geht die aber tiefer wie gedacht.
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Wir sind Weihnachtsmann

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“Wir” Deutschen lieben klare Kante, und halbe Sachen machen wir nicht. Flüchtlingen z.B. bieten wir mit einem freundlichem Gesicht eine neue Zukunft, die wir tunlichst über Erdogan eingrenzen. Dabei mögen wir ihn ja eigentlich nicht, weil mit Demokratie und Pressefreiheit hat er’s nicht so, – aber wenn er schon mal zu unseren Gunsten den bösen Grenzbuben spielen kann. Die Saudi’s, – mögen wir auch nicht, religiöse Fanatiker bis zum Abwinken, – aber die Geschäfte damit sind schweinegut. Besonders die mit Waffen. Wir lieben ja den Frieden. Ja, – wir bringen euch den Frieden gar. Demnächst mit 1200 Soldaten, aus diesem Hause. Wir wissen schon was wir tun, zumindest demnächst, – wenn so was wie eine Strategie fertig ist. Dann muss man eben mal genauer nachsehen. Hat Frau v.d.Leyen schon als Arbeitsministerin gemeint, als schon alles zu spät war.
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Von Reinheitsgeboten und Menschennähe.

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In letzter Zeit, wurde ja viel von linken Spaltereien geschrieben. Böse Zungen, sprachen gar von Haarspaltereien. Angesichts so manchen Fanbook-lastigen Statements, muss ich das irgendwie gröber sehen. So mehr in Richtung, Scheitelfrisur zwischen Wunsch und Friseur. Wobei als erstes ein gewisses gegenseitiges Unverständnis, zwischen einigen (wenigen) Theoretikern und Praktikern auffällt. Die einen, scheinen irgend ein ultimatives Gesamtziel für die ganze Welt im Auge wie auch Diskussion zu haben, die anderen quälen sich eher durch den Versuch, die nächst erreichbaren Menschen zu überzeugen, dass der momentane Zustand nicht der beste ist. Dabei gibt es ein paar gewaltige Probleme. Da die Theoretiker allgemein mit dem großen Plan der perfekten Zukunft irgendwie noch nicht fertig sind, bleibt letzteren nun mal nichts anderes übrig, als zumindest das schlechter Gewordene, wieder in Richtung Besserem bewegen zu wollen bzw. vor noch Schlechterem, einfach zu warnen. Dies kollidiert offenkundig, mit so manch ästhetischem Gefühl der ersteren, für die mögliche Reinheit des möglichen Planes. Letztere stürzen sich hoch motiviert in die Menschen, während da andere zugunsten der sauberen Ordnung des theoretischen Gedankengebäudes, ein ausgesprochen großes Sortiment an differenzierenden Schubladen zur Entsorgung besitzen. Die stecken allerdings irgendwie alle auffällig im gleichen Schrank, – und auf dem steht; “rechts”.
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Die sonderbare Entwicklung des Otto Schily

Als ich Otto Schily zum ersten Mal bewusst wahrnahm war er der Anwalt der RAF und ich habe ihn bewundert, wie er die Anfeindungen von Richtern und Pressemeute an sich abprallen ließ, argumentierte wo andere nur noch ihren Hass rausbrüllten und sich von den Altnazis, die ihm entgegenstanden, nicht aus der Ruhe bringen ließ. Er sah aus wie die ideale Verkörperung eines aufrechten Sozialisten, eine männliche Rosa Luxemburg. Ich war wie viele andere begeistert. Auch als die RAF Leute geselbstmordet wurden, bewies er Haltung und Festigkeit. Schilys einziger Fehler war wohl, dass er an die Reformierbarkeit des Systems geglaubt hat. Aber das ist ein lässlicher Fehler für den sich der Autor selbst genauso an die eigene Nase fassen müsste, wie viele andere.
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Wenn ein Ultrarechter über das Referendum auf der Krim berichtet

Erwin Stadler sitzt für die BZÖ im Europarlament und ist in allen seinen Ansichten so ziemlich das Gegenteil von mir. Ich hätte das nachfolgende Video nie bemerkt, wenn ich nicht als Moderator für eine Nachrichtenseite tätig wäre und dort wurde das Video vorgeschlagen. Ich hatte bei dem Namen Stadler, schon den Finger auf dem Löschknopf, habe aber dann meinen inneren Schweinehund überwunden und mir das Video angeschaut. Es hat sich gelohnt. Deshalb empfehle ich es auch allen anderen.
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AfD als die Rettung Deutschlands … die Rettung vor was?

Von unserem Gastautor Ewald Eden

Das bundesdeutsche Parteienspektrum ist, wie es scheint aus heiterem Himmel, um eine Facette erweitert worden.

Über das Land verteilt feiern viele der €uro-Unsympathisanten unter der Bevölkerung siegesbegeistert, und ganz so, als wäre mit dem Abschluß der Gründungsversammlung der AfD als Organisation, und dem Einsetzen der Frontgesichter in die Fenster des Parteigebäudes, schon die erste Schlacht im Kampf gegen die Zerstörung der deutschen Nationalität gewonnen, schon der erste Schritt zur Wiedereinführung der nationalen Währung getan, und für die Schutzmauer zum Erhalt der kulturellen Werte Deutschlands bereits das Fundament gegossen worden.
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Das Breivik Attentat und die nationalen Hintermänner

Über die religiösen Hintergründe des Attentates von Anders Behrig Breivik und den Einfluss des Kapitalismus auf sein und das allgemeine rassistische Denken, wurde ja bereits berichtet. Aber natürlich sind die sogenannten Rechten ein wesentliches Standbein auf dem sich das monströse Denken von Breivik gründet. Dabei gibt es in Deutschland ein besonderes, vor allem aber auch gefährliches, Justizproblem. Man darf in Deutschland den Zusammenhang zwischen rechtem Gedankengut und den Nazis nicht herstellen, weil nach Ansicht der deutschen Justiz nur Hitler bei den Nazis war und der Rest der Deutschen nichts mit dem Gedankengut der Nazis zu tun hat.
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“Vater! Gib mir Arbeit, gib mir Brot!”

Geschickt treibt man die Menschen zu dieser Forderung. Gleichzeitig versucht man, den Gedanken an den Feind von Aussen aufrechtzuerhalten.

Urigerweise klappt es aber kaum noch, mit den angeblichen Terroristen … nur die Politik hat’s noch nicht ganz begriffen. Oder doch? Doch, begriffen haben sie es. Nun wird allmählich die alte Kommunisten-Feind-Masche wieder aus dem Hut gezaubert und mit ihr selbstverständlich alles, was nur irgendwie als “links” eingeordnet werden kann, in einen Sack gesteckt. Zu “Links” gehört auch schon Systemkritik. Entweder ist man dafür, oder man ist dagegen. Die Mitte … sie gibt es nicht mehr, jedenfalls nicht mehr in der Politik. Ob Grundrechte, Wirtschaft, oder Soziales. Es gibt nur noch eine Richtung.
Es gab Zeiten, da bettelten die Menschen auf der Straße um Essbares. Gelegen kam es da, dass einer schrie, er wisse, was das Volk braucht: “Arbeit und Brot” für alle. Da bekommt der Standardspruch der deutschen Politik – “Sozial ist, was Arbeit schafft” – doch gleich eine ganz andere Bedeutung! Dumm nur, dass sämtliches Handeln gegen diese Aussage spricht.

Für mich ist es an dieser Stelle Zeit, mich als Systemgegner der aktuellen Politik zu outen.
Ja, so frei bin ich noch, und dies kann mir keiner verbieten.

Ich wähle aus Prinzip jetzt erst recht Die.Linke! – Strike –