Ramsteinappell – Frieden muss möglich sein

Viele mögen sich Gedanken machen, in diesen Tagen, wie es weitergehen wird.
Frieden, dass ist ganz sicher, ist unter den gegebenen Umständen bald ein Fremdwort. An manchen Tagen scheint es, dass die Gesellschaftsteilnehmer in dieser Republik zu sehr mit sich selbst und ihrem Leben beschäftigt sind. Die einen verharren in ihrem Erlebnishunger nach immer

– mehr Konsum
– mehr Spaß
– mehr Spektakel

Ramsteinappell – Frieden muss möglich sein
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Die Mechanik des Glücks

Auf folgenden Text von Günther Moll hatte ich hier schon mal hingewiesen und ich möchte ihn heute nochmals aufgreifen und den Menschen und BürgerInnen dieses Landes ans Herz legen, Herr Dr. Moll und sein Kollege haben hier auf den Punkt gebracht, um was es gesellschafts-und zukunftspolitisch wirklich geht in unserem Land und in unserer Zeit.

Die Mechanik des Glücks

Eine moralpolitische Vision

Das Leben ist schön! Der Mensch darf nicht als Kostenfaktor, Leistungsträger, Transferleistungsempfänger, Arbeitnehmer, Endverbraucher, Konsument oder Patient angesehen und eingeschätzt werden. Jeder Einzelne ist ein wichtiges Mitglied der Gesellschaft, ausgestattet mit der gleichen Würde vom Lebensmorgen bis zum Lebensabend. Dabei hat Politik die moralische Aufgabe, den Menschen in ihrem Streben nach Glück und Sicherheit zu dienen. Für eine glückliche Entwicklung bedarf es glücklicher Umstände, die es mitzugestalten gilt. Es gibt also eine „Mechanik des Glücks“. Jeder Mensch hat ein natürliches Recht auf eine glückliche Entwicklung und zugleich eine Mitverantwortung bei der Gestaltung der dazu erforderlichen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

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Real Sim City: Kinderfreundlichkeit und Naturspielräume

Deutschland sei das kinderfreundlichste Land …, das sagt zumindest die Politik immer wieder gern.
Die Erfahrungswerte nehmen Eltern und ihre Schützlinge meistens anders wahr.

Während Erwachsene gern in sauberen Parks spazieren gehen, möchten viele Kinder lieber auf einer ungestalteten, reich strukturierten Fläche toben, buddeln oder klettern. Psychologen und Pädagogen fordern deshalb seit Jahren die Einführung von "Naturerfahrungsräumen". Ein bundesweiter Arbeitskreis bemüht sich darum, dass Naturerfahrungsräume im Baugesetzbuch genannt und als neue Flächenkategorie in die Bauleitplanung aufgenommen werden. Nach Ansicht der Experten sollten Kommunen weniger Geld für Spielplätze ausgeben und dafür den Kindern und Jugendlichen naturbelassene Flächen in unmittelbarem Wohnumfeld für unreglementierte Aktivitäten zur Verfügung stellen.

Seit Jahren hat Deutschland das Problem, wie es jeder PC-Spieler beim Spiel Sim City hat. Er muss Sorge dafür tragen, dass seine Bürger einigermaßen zufrieden sind. Macht er das nicht, führt dies mitunter zu Aufständen in Form von Randalen, Brandstiftungen, Schlägereien, Vandalismus oder zu Diebstählen und Schlimmerem. Kurzum: die Kriminialitätsrate steigt unaufhörlich. In Sim City ein erheblicher Kostenfaktor.

Aber auch in der Realität sieht es nicht anders aus.

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Scannen der elterlichen Fingerabdrücke in KiTas vorläufig gestoppt

Laut einem heute, in Welt Online veröffentlichten Artikel hat der Datenschutzbeauftragte der evangelischen Kirche in Berlin den Fingerabdruck-Scan für die Kindertagesstätten in Berlin vorerst gestoppt. Die Eltern zweier Kinder hatten sich mit ihrem Protest gegen die Datenerfassung in der Kita an die Öffentlichkeit gewandt. Am morgigen Mittwoch will sich der Beauftragte in der KiTa "Zion" ein Bild vom bereits installierten Gerät machen.

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Kitas planen Scanning von Fingerabdrücken der Eltern

Berlin (ddp-bln)

Für 17 evangelische Kindertagesstätten in Berlin-Mitte gibt es Überlegungen, aus Sicherheitsgründen künftig die Fingerabdrücke der Eltern zu scannen. Das sagte die Geschäftsführerin der Kitas, Kathrin Janert, am Montag der RBB-Welle RadioBerlin. Bei dem Pilotprojekt sollen Erziehungsberechtigte ihre Fingerabdrücke von einem Gerät auslesen lassen, wenn sie die Kinder in die Kita bringen und von dort abholen. Ziel sei es zu verhindern, dass Unbefugte die Kinder abholen.

Janert betonte, die geplante dreimonatige Testphase werde erst nach eingehender Rücksprache mit den Eltern und nur mit deren Zustimmung begonnen. Gerade in Bezug auf den Datenschutz müssten einige Fragen geklärt werden, etwa was mit den gewonnenen Daten gemacht werde. «Wir werden Anfang Dezember eine große Versammlung für die Eltern machen, wo wir genau all diese Fragen ausdiskutieren», unterstricht die Geschäftsführerin. Es solle mit den Eltern zusammen ein Weg gesucht werden, «der am Ende für alle gut ist».

Kinderförderungsgesetz: staatlicher Erziehungsanspruch?

Am 25. September beschloss der Bundestag in Berlin das neue Kinderförderungsgesetz . Für jedes Dritte Kind soll es bis zum Jahr 2013 in Deutschland einen Betreuungsplatz geben. Der Beschluss fördert den Ausbau auf 750 000 Plätze. Das Gesetz sieht allerdings keine Qualitätsvorgaben der Betreuungsplätze vor, ist aber bemüht den Erziehungsanspruch an den Staat abzugeben.

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