Putins Propagandamedien und die tollen deutschen Medien

Ein wichtiger Punkt unserer Systemmedien ist es ihre angebliche Alleinstellung in Bezug auf die Wahrheit immer wieder zu betonen. Einer der neuen Kampfbegriffe mit dem andere Meinungen niedergemacht werden soll, ist der Begriff Postfaktisch. Das soll im Grunde bedeuten, dass alle die nicht den neoliberalen wirtschaftsfaschistischen Einheitsbrei propagandieren, völlig ohne faktische Grundlage operieren. Weil Fakt ist nur das was die Systemmedien in ihrem Propagandaauftrag stehen haben und eben nicht die Wahrheit. 

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Marktwirtschaft ohne Markt

Ja ich weiß, die Überschrift hört sich ziemlich bescheuert an, aber sie trifft den Kern der Dinge. Wir reden übrigens nicht über die "soziale" Marktwirtschaft. Die hat die $PD sich lächelnd abkaufen lassen oder sogar verschenkt, damit der Schröder der Genosse der Bosse werden konnte und Helmut Schmidt von den richtig falschen Leuten geliebt und geehrt wurde. 

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Die USA – VI. Wer regiert die USA – Militär

Wenn über das Militär gesprochen wird, denken viele an unüberwindliche Militärdiktaturen. Andere denken an den braven Soldaten Schwejk. Tatsächlich ist das Militär so etwas wie eine Religion. Es verlangt bedingungslose Unterwerfung, gibt Anweisungen die nur schwer zu verstehen sind und hat eine Hierarchie in der die da oben immer recht haben auch wenn sie überhaupt keine Ahnung haben. Um Mannschaften für dieses System zu bekommen muss man die Schwächsten, Dümmsten und natürlich auch die paar Abenteuerlustigen nehmen. Wenn man große Teile der Bevölkerung in prekären Verhältnissen hält, bekommt man viele Soldaten.
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Die USA – II. Wer regiert die USA – Verschwörungstheorien

Über die Frage wer die USA regiert gibt es unzählige Verschwörungstheorien von denen einige völlig abartig sind, andere aber ziemlich nah an der Wahrheit sein könnten. Knapp vorbei ist allerdings auch daneben. Aktuell reicht die Liste derer die USA regieren von den Freimaurern, den Illuminaten, Skull & Bones, dem militärisch-industriellen Komplex, die Kommunisten, das FBI, die Zionisten, die Bilderberger, Außerirdische bis zum Satan persönlich, um nur die beliebtesten zu nennen.
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Freitod ohne Freiheit geht nicht

Auf Wikipedia findet sich zum Thema Suizid eine sehr gute Ausarbeitung wie die Dinge heute offiziell gesehen werden. Tatsächlich behandelt diese Sichtweise natürlich nur das, was sich aus alten Zeiten bis heute an Meinungen und Ansichten gesammelt hat und ist eben nicht der Abschluss dieser Diskussion, sondern eigentlich nur deren Ausgangspunkt. Grundsätzlich wurde der Suizid von allen Gesellschaften abgelehnt, lediglich im alten Griechenland und im römischen Reich gab es für die damalige Elite so etwas wie ein Recht auf den freien Tod. Für die breite Masse gab es das nie. Und das hat gute Gründe.
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Das Märchen von dem guten Kapitalisten

Nachdem das neoliberale Gesindel Karstadt / Quelle vollständig ausgewaidet und von jeder Substanz befreit hatte um die Erträge aus diesem miesen Geschäft an den Börsencasinos dieser Welt zu verspielen, kam der weiße Ritter Nicolas Berggruen und alle Welt war begeistert wie dieser edle Mensch mutig die Reste nahm und Karstadt scheinbar zu einem weiteren Leben verhalf. In der Realität übernahm Berggruen wohl im wesentlichen 70 Millionen Euro Schulden und versprach dann 400 Millionen Euro an Investitionen. Die Übernahme wurde ihm dadurch versüßt, dass der Besitzer der Karstadt Immobilien die Firma Highstreet mit den Mieten heruntergehen musste, um überhaupt noch Geld zu bekommen und sicherlich hoffte er auf Staatsgeld von dem aber niemand weiß ob und wie dieses geflossen ist. Praktisch kostete Karstadt ihn genau einen Euro.
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Der Journalist als Zeitungsausträger

Bei einigen Wirrköpfen gelten die Medien, also die Gesamtheit aller Journalisten ja immer noch als vierte Gewalt. Andere etwas aufgeklärtere Menschen, wissen, dass die Medien das Produkt abliefern, dass ihre Besitzer und die Werbekunden sich wünschen. Selbstverständlich geht von den Medien eine ungeheure Macht aus. Springer und Mohn bestimmen in Deutschland die Themen die auf Tagesordnung kommen. Sie schreiben Politiker hoch und wieder runter.
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Man mag es nicht glauben, aber das ist Deutschland

Früher hat man streikende Arbeiter vor den Werkstoren einfach durch Soldaten niederknüppeln und erschießen lassen. Alles zum Wohle der Reichen. Heute sind die Methoden anders, aber nicht weniger brutal und gemein. Das sieht man jetzt wieder bei den Mitarbeitern auf dem Vorfeld des Frankfurter Flughafens Fraport. Die wollten für bessere Löhne und anständige Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten streiken. Da sie alleine als Gruppe zu schwach sind, wollten sich die Fluglotsen für die Bodenbewegungen ihnen anschließen. Aber das geht natürlich nicht. Solidarität unter Arbeitnehmern muss unterbunden werden. Koste es was es wolle.
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Den Produktionsfaktor Boden richtig bewirtschaften

Ja, Produktionsfaktor hört sich irgendwie sozialistisch oder noch schlimmer gar marxistisch an, dabei verdanken wir diese Begriffe den Volkswirtschaftlern Adam Smith und David Ricardo, die von den klassischen Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Boden sprachen. Diese Einteilung wird heute meist noch um den Produktionsfaktor Wissen (Humankapital) erweitert. Natürlich verdient jeder Produktionsfaktor eine eigenständige Betrachtung, aber heute soll es nur um den Produktionsfaktor Boden gehen:
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Negativzinsen – Die Selbstverarschung des Kapitalismus

Das System des Kapitalismus beruht darauf, dass Geld gegen Zinsen und Zinseszins verliehen wird und darauf, das Schulden weitgehend unvergänglich sind. Damit hat von der Vergangenheit bis Heute, ein Prozent der Menschheit die restlichen 99 Prozent schamlos ausgebeutet. Aber nun beginnt die Situation sich zu ändern. Die vom Leuten wie Ackermann vorgegebenen Renditeerwartungen und die Taktik der Zentralbanken die Märkte in Geld zu ertränken, zeigen die absurdesten Auswirkungen, unter anderem den Negativzins.
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Einnahmen erhöhen anstatt Deutschland kaputt sparen – Kosten der Gesellschaft

Es hilft nichts, an dieser Stelle muss Betriebswirtschaftslehre (BWL) angewandt werden und dabei geht es um die Gemeinkosten. Grundsätzlich ist es so, dass man alle Kosten die einem Produkt direkt zurechenbar sind auch direkt zurechnet. Dazu gehört das Material, die Arbeitszeit und der Strom der für die Fertigung benötigt wird.

Aber natürlich rechnet man nicht die Schmiermittel für die Maschinen, die Verwaltung der Firma oder die Beleuchtung der Fabrikationshalle dem einzelnen Produkt zu. Diese Kosten werden gesammelt und in Form von prozentualen Zuschlägen als Gemeinkosten auf die Produkte verteilt. Die Höhe dieser Zuschläge und ihre Verteilung sind immer ein Streitpunkt und werden es auch immer sein.
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Es gibt kein Miteinander zwischen Kapital und Arbeit

Es gibt Begriffsmonster wie die Sozialpartnerschaft, die schon seit Jahren durch die Gegend vagabundieren, dadurch natürlich nicht wahrer geworden sind und sich auch nicht mit Nutzinhalt gefüllt haben, aber sie werden wie eine Monstranz immer wieder als schützenswertes Gut in die Höhe gereckt. Allerdings es hat nie eine Sozialpartnerschaft gegeben.

Nach 1945 hatte das Großkapital Sorge sich aus ihren Naziverstrickungen zu befreien und die enormen Arisierungs- und Kriegsgewinne in Sicherheit zu bringen und sowohl vor der Währungsreform als auch den gerechtfertigten Forderungen der Opfer in Sicherheit zu bringen. Gleichzeitig drohte die Gefahr des real existierenden Sozialismus in jenem anderen Deutschland, das sich später DDR nannte.
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Wenn schon prekäre Arbeitsverhältnisse, dann muss auch die Wohnung unsicher sein

Die Hornissenkoalition ist zügig bei der Abwicklung der Aufträge des Kapitals. Nachdem die Arbeitsverhältnisse aller Menschen in Deutschland bewusst prekär gemacht wurden, sollen nun die Wohnverhältnisse für Mieter bis zur totalen Rechtlosigkeit in Bruchbuden gebracht werden. Der wichtigste Punkt ist die Mietminderung. Der Abzocker muss es sich in Zukunft dank schwarz/gelb nicht mehr gefallen lassen, wenn Mängel mit Mietminderung bis zur Einstellung der Mietzahlungen beantwortet werden.

Nach Merkel und Westerwelle dürfen die Abzocker auch bei Schimmel, kaputten Fenstern und nichtlaufender Heizung oder ohne Wasser den vollen Mietpreis kassieren. Aber das reicht noch nicht. Selbstverständlich sollen sie die Mieter nach Gutsherrenart rauswerfen können. Es ist wie beim Kündigungsschutz für Arbeitnehmer. Die Koalition der bösen und kalten Herzen will die Menschen absolut schutzlos machen, damit ihre Freunde aus dem verbrecherischen Kapital sich um so leichter bereichern können.
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Marx beisst noch

Ich probiere es nochmal. Alle, die vom Marxismus viel verstehen, sollen jetzt bitte nicht weiterlesen. (Man möchte sich ja nicht blamieren). Alle anderen, die sich an Marx nicht so richtig rantrauen, lade ich ein, es mit mir zu versuchen.

„Der tote Hund beißt. Karl Marx neu gelesen“, heißt ein Buch von Barbara Sichtermann, erschienen 1990 im Wagenbach Verlag. Das war mein Kaliber, das habe ich gelesen. 1990, das war die Zeit, als man überall die Irrtümer und blinden Flecken bei Marx in den Focus rückte. Als nun die aktuelle Krise zu eskalieren anfing, blühte die Erwartung an die Analysen von Marx wieder auf, auch in Form von Kapital-Lese-Kursen, die uns inzwischen viel Lesematerial bescherten. Im Rahmen der entsprechenden Kurse der Rosa-Luxemburg-Stiftung fand im Juli ein Begleitseminar statt, mit dem Thema. „Der Traum von der Befreiung durch direkten und gerechten Tausch: zur Kritik der einfachen Warenproduktion.“

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Die Zinsfalle

Es gibt auf der Welt eine ganze Reihe von sehr reichen Menschen. Daran ist wie im Fall Bill Gates auch nichts auszusetzen, wenn das Geld durch Arbeit oder Entwicklung neuer Produkte verdient wurde. Die meisten diese Vermögen entstanden jedoch nicht durch Arbeit oder Produktentwicklung, sondern durch Betrug oder Veruntreuung.

Aber selbst da, wo das ursprüngliche Vermögen noch auf Arbeit oder Innovation basierte, wurde es dann durch Erbschaft und Heirat akkumuliert. Genau an dieser Stelle beginnt das Problem. Immer dann, wenn das Vermögen nicht mehr auf eigener Leistung sondern auf Erbschaften beruht, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, dieses Vermögen als gerechtfertigt anzusehen.
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Der Wert des Pfifferlings

Wieso sagt man eigentlich „das sei keinen Pfifferling wert“? Später sehe ich mal bei Wikipedia nach. Ich habe heute Pfifferlinge aus Weißrussland gekauft, mmh, lecker, sagte mein Bruder, von Beruf Koch, Tschernobyl-Pfifferlinge! Ja, sagte ich, mir geht es auch nicht aus dem Sinn. Ach egal, einigen wir uns, einmal verstrahlt, immer verstrahlt, überall verstrahlt. So ist das eben.

Während ich die Pfifferlinge säubere, in annähernd gleich große Teile bringe und nach dem Absprühen mit Wasser, abtropfen lasse, denke ich über den Wert des Geldes nach. (Da ist er wieder, der „Wert“). Hat das Geld einen Wert? Und schon spüre ich sie kommen, die Scham über mein mickriges Bildungsniveau in Bezug auf Marx und das Kapital. Ich habe es ja immer wieder versucht. Aber selbst wenn ich mal was verstanden habe, kann ich es mir nicht lange merken. Zumindest nicht in exakten Begriffen. Aber was soll´s. Man tut was man kann.

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Aufgelesen 127

● Kapitalgenehme Krisenbewältigung
● Geisterstunde
● 90 Lehrerstellen ließen sich einsparen
● Steigende Mieten wegen Finanzkrise
● Immobilien: die nächste Bilanz-Bombe
● Conti: „Der Einbruch hat uns überrollt“
● AIG zahlt Managern Millionen-Zulagen

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Steter Tropfen …: Noch mehr deutsche Soldaten an den Hindukusch

“Deutschland will nun sein Kontingent im Rahmen des bestehenden Mandates aufstocken: um rund 600 Soldaten. Sie sollen helfen, die Schnelle Eingreiftruppe im deutschen Nord-Sektor zu verstärken, die Ausbildung der afghanischen Armee zu beschleunigen, eigene Kräfte zu schützen und die Präsidentenwahlen im August abzusichern.” , schreibt heute der Bonner General-Anzeiger.

Vorwärts! Vorwärts! schmettern die hellen Fanfaren …
Wir brauchen anscheinend noch mehr der traumatisierten Soldaten, damit sie mit dem Volk auf gleichem Niveau sind. Vielleicht pumpt (Stichwort: Impfzwang) man uns ja irgendwann dann mit Opiaten voll, die da unten verteidigt werden, damit unsere Bankmanager schön ihr Geld waschen können.

Es war einmal – ein treuer Husar … Aber für welchen Preis?

“profil”: UNO verfolgt Hinweise, dass Banken mit Kapital aus dem Suchtgifthandel gerettet wurden

Utl.: Oberster Drogenbekämpfer Antonio Maria Costa: "Vielfach ist Drogengeld derzeit das einzige verfügbare Investmentkapital"

Wien (OTS) – In einem Interview in der am Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" spricht Antonio Maria Costa, Generaldirektor des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) von Hinweisen, dass im Zuge der Wirtschaftskrise Bankinstitute durch Geld aus dem Suchtgifthandel gerettet wurden.

"Vielfach ist Drogengeld derzeit das einzige verfügbare liquide Investmentkapital", so Costa: "In der zweiten Hälfte des Jahres 2008 wiederum war Liquidität das größte Problem des Bankensystems, und damit wurde flüssiges Kapital zu einem wichtigen Faktor."

Die UNODC habe Anzeichen gefunden, dass "Interbank-Kredite durch Geldmittel finanziert worden sind, die aus dem Drogenhandel und anderen illegalen Aktivitäten kommen". Es gebe "Hinweise, dass manche Banken auf diese Art und Weise gerettet wurden".

Namen wollte Costa gegenüber "profil" nicht nennen: "Aber Österreich steht sicher nicht ganz oben auf meiner Liste, wenn ich an die betroffenen Länder denke."

Rückfragehinweis:
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Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

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