Trauriger Alltag

Das schlimmste an einem Sonntag ist, dass ihm ein Montag folgt. Aber es ist auch nicht der Montag, es ist der Alltag mit all seiner Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit. Ich bin ein alter Mann, aber wenn mir ein siebzehnjähriges Mädchen erzählt, das ja sowieso alles sinnlos sei, dann nimmt mich das mit. Es macht mich traurig. 

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Angela Merkel stocksauer – Trump verletzt die Regeln

Das was Trump zur Zeit macht erbost die Bundeskanzlerin und verstört sie auf das Tiefste. Dieser Parvenü, dieser Emporkömmling, den die US-amerikanischen Eliten immer nur in heller Empörung weit von sich wiesen, hat die Wahlen gewonnen. Das wäre ja nicht Angelas Problem. Aber nun nach der gewonnenen Wahl, macht er nicht das was die gute Angela immer gemacht hat und betrügt seine Wähler, nein wie es aussieht, will er seine Wahlversprechen halten.

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Als es noch Feinde gab, Madame

Ich dachte gerade zurück, an jene golden Jahre als wir uns morgens liebten, aufsprangen und beim ersten Kaffee schon klar war wo wir stehen, wo andere stehen und wo der Feind sitzt. Als die Welt noch strahlende Helle und tiefste Dunkelheit kannte und nicht jenes diffuse Grau dieser Tage, dass lähmend das Gemüt betrübt. 

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Zwei Nachrichten die dieses Land genau beschreiben

Es ist schon seltsam, wie der Zufall so spielt. Heute morgen hatte ich auf dem Newsticker zwei Nachrichten direkt hintereinander die zusammen die Situation in Deutschland so ausführlich beschreiben, wie man es überhaupt nur kann. Es ist faszinierend und erschrecken zugleich. 


Die erste Meldung berichtet dass die Bertelsmann Stiftung herausgefunden hat, dass die Kinderarmut in Deutschland weiter wächst:

Trotz guter Wirtschaftslage wuchsen laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung im Jahr 2015 bundesweit 14,7 Prozent der Kinder unter 18 Jahren in Familien auf, die Hartz IV beziehen. 

Im Vergleich zu 2011 sei das ein Anstieg um 0,4 Prozent. Betroffen seien vor allem Kinder mit nur einem Elternteil oder zwei und mehr Geschwistern. Die höchsten Armutsquoten bei unter 18-Jährigen haben der Studie zufolge Großstädte, Spitzenreiter sind Bremerhaven, Gelsenkirchen und Offenbach.

Von Armut betroffene Kinder seien im Vergleich zu Gleichaltrigen aus Familien mit gesichertem Einkommen häufiger sozial isoliert, materiell unterversorgt und gesundheitlich beeinträchtigt. Sie ernährten sich ungesünder, außerschulische Bildung, Hobbys oder Urlaub seien ein Luxus. Zudem sei der Bildungsweg armer Kinder "weitaus belasteter". 

Natürlich kein Wort darüber dass die Bertelsmann-Stiftung wie auch der gesamte Konzern Mohn-Bertelsmann die treibende Kraft hinter Hartz IV und dem rigorosen Sozialabbau war und die Menschen bewusst in Elend und not gestürzt hat. Udo Gottbrecht macht auf Facebook zudem noch die sicherlich zutreffende Bemerkung: 

Wenn schon die Bertelsmann Stiftung einen Bericht über Kinderarmut vorlegt, ist es noch wesentlich schlimmer als diese aussagt.

Dem kann ich mich nur anschließen, aber es kommt noch klarer denn das Bundesamt für Lügen, hat ebenfalls seine Erkenntnisse herausposaunt

In Deutschland sind im zweiten Quartal 2016 knapp 25.000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet worden: Das waren 1,9 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Frauen, die im zweiten Quartal 2016 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 17 Prozent zwischen 35 und 39 Jahre. Rund sieben Prozent der Frauen waren 40 Jahre und älter. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von drei Viertel. 

In diesem Land machen Kinder arm und für die Kinder besteht so gut wie keine Hoffnung auf ein besseres Leben. Hartz IV Empfänger, auch und gerade Alleinerziehende werden von Springer und der Mohn-Bertelsmann Tochter RTL dem Hass der Allgemeinheit immer wieder zum Fraß vorgeworfen, damit sich die Menschen nicht darauf konzentrieren die wirklichen Täter Liz Mohn und Friede Springer, sowie ihre Mittäter zu verfolgen, sondern sich gegenseitig bekämpfen. 

Wer in diesem Land Kinder großziehen will und nicht reich ist bekommt von dem Rollstuhlfahrer der uns alle hasst ungefähr 2 Euro pro Kind mehr. Seine reichen Auftraggeber bekommen ein Vielfaches, weil für den Mann mit dem Geldkoffer ja nur die Reichen zählen, die ihm helfen selbst noch reicher zu werden, oder seiner Familie Pöstchen und Macht zuschustern. 

Mutti Merkel die nie ein Kind geboren hat – zum Glück für die möglichen Kinder – interessiert sich ebenfalls nicht für Kinder und schon gar nicht für arbeitende Menschen. Sie kroch im Arsch von Ackermann freudig erregt herum, quält die Menschen in ganz Europa mit ihrer neoliberalen Politik und ist doch in Wirklichkeit nur eine Handpuppe der USA und des Kapitals. 

Reinhard Mey hat das Narrenschiff auf dem sie den Kapitän mimt, schon vor Jahren eindringlich und treffend beschrieben. 

Dieses Land wurde von Narren und Gekauften zu Grunde gerichtet. Die Menschen wollen keine Kinder weil sie ihre Not nicht noch vergrößern wollen. Die Menschen erkennen ihre wirklichen Feinde nicht mehr und lassen sich von der neoliberalen Nazipartei AfD lieber zum Hass auf Flüchtlinge verführen. 

Es wird nicht 2017 sondern 1933. Da ist kein Platz mehr für die Menschen die arbeiten und schon gar kein Platz mehr für Kinder. Deutschland hat fertig. Selbst ein Aufstand der Anständigen wird wohl kaum noch reichen. Vermutlich braucht es eine anständige und blutige Revolution, oder aber die gelangweilten Deutschen schauen weiterhin weg, bis es sie erwischt und es wird uns alle erwischen.

Martin Niemöller hat es damals auch zu spät erkannt: 

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte. 

Öffnet die Augen. Beginnt endlich um euer Land, um dieses Deutschland zu kämpfen und hört nicht an den Grenzen Deutschland auf. Europa und die ganze Welt muss befreit werden. Wenn sie uns entschlossen sehen, werden sie uns zählen und dann wird sie der Mut verlassen. 

 

 

Vom Elend ein Demokrat oder gar Linker zu sein

Als ich anfing vor den Rechten zu warnen war ich 12 und hatte allen Grund dazu. In Schule und Freizeit waren sie in Massen zu finden. Dann kam eine kurze Zeit in der ich wirklich glauben wollte, dass wir dieses Problem überwunden hätten und dann musste ich feststellen, das der Schoß aus dem das kroch, immer noch fruchtbar ist. 

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Die zerbrochene Gesellschaft

“Edel sei der Mensch, Hilfreich und gut!” sagte Goethe und Paulus forderte “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” was Matthäus noch erweiterte “Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen”. Die Anforderung an das menschliche Sein, ist also bekannt, aber ihr wird sichtlich nicht gefolgt. Dem liebe deinen Nächsten, haben wir ein “aber hasse deine Feinde” angehängt und daraus hat sich unsere Weltordnung und unser Weltbild gebildet.
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Grass, der alte Mann hat es schon wieder getan

Wieder einmal liegt lähmendes Entsetzen über Deutschland. Günther Grass hat es schon wieder getan. Er hat einfach die Wahrheit gesagt und seine Empfindungen, die auch viele andere teilen laut ausgesprochen. Grass hat als erster prominenter Deutscher, das heutige Israel Kriegstreiber bezeichnet, eine Wahrheit, die ihm viel Prügel eingebracht hat, weil es eben gesellschaftlicher Konsens ist das Terrorregime in Israel aus Scham über den Holocaust zu stützen, egal was es tut. Nun hat er sich den Oskar Lafontaine vorgenommen und ihn im Prinzip als schmierigen Verräter bezeichnet. Man mag über das Wort schmierig vortrefflich streiten können, ich selbst hätte feige und faul als Adjektive vorgezogen, aber im Kern hat er wieder einmal die Wahrheit gesagt.
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Warum ist der Grüne Omid Nouripour gegen den Schutz deutscher Soldaten in Afghanistan?

Immer wenn das Gehirn sich schmerzhaft zusammenzieht und einem die Frage durch den Geist rast “Was für ein grandioser Schwachsinn ist dass denn?” dann geht es meist um die FDP. Aber auch andere Mütter haben dumme Söhne. So fragt der sicherheitspolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, was denn die Verlegung von Kampfhubschraubern des Typs “Tiger” nach Afghanistan bedeutet, wenn wir doch aus Afghanistan abziehen wollen.

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50 mal ein Ebook zu verschenken

Ja, das gehört tatsächlich zum Bereich Politik obwohl es nur darum geht den von mir und Elsa Rieger gemeinsam verbrochenen Krimi als Ebook zu verschenken. Denn Ebooks sind mehr als nur eine andere Form des bekannten Buches, sie sind auch eine politische Aussage und eine besondere Art der Auflehnung. Für die Menschen von heute, für die es eine Selbstverständlichkeit ist, die eigene Meinung in Wort und Bild im Internet zu veröffentlichen und über unterschiedliche Meinungen auch heiße Diskussionen zu führen, mag es kaum zu glauben sein, das katholische Theologen noch bis zum zweiten vatikanisichen Konzil, also bis in 1960er Jahre vom Bischof eine Imprimatur – eine offizielle Freigabe – brauchten um ihr Buch veröffentlichen zu dürfen.
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Birthler und Knabe decken auf – Hitler war ein Agent der Stasi

Natürlich ist diese Überschrift Blödsinn. Genauso ein Blödsinn wie der schöne Zufall, dass die Birthler-Behörde ganz zufällig, 20 Jahre nach dem Ende der DDR, herausfindet, dass der Mörder von Benno Ohnesorg, der Polizist Karl-Heinz Kurras, ein Stasi-Spion gewesen sein soll. Der Zufall ist schnell erklärt. Wir stehen vor einem Superwahljahr und die Chancen der Linken auf große Zuwächse sind sehr real und müssen zerstört werden.

Frau Birthler wird zweifellos einiges an Material vorzuweisen haben, da sie und ihre Behörde aber den Zeitpunkt der Bekanntgabe so gewählt haben und auch nur ihre Behörde für die Echtheit einsteht, darf man wohl ruhig davon ausgehen, dass es nur ein Wahlkampfschuss ist. Wilfried Huismann hat ja für die ARD mit seinem Schwachsinnsfilmchen "Rendezvous mit dem Tod" gerade festgestellt, dass der Kennedy-Mörder Lee Harvey Oswald von Fidel Castro mit dem Mord beauftragt wurde.
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19. April 1943 – Beginn des Aufstands im Warschauer Ghetto

Wikipedia fast das Geschehen mit kalten, dürren Worten zusammen. Es ist eben nur ein sehr gutes Nachschlage- und kein Nachfühlwerk.

Die letzte Deportation begann am Vorabend vom Pessach, am 19. April 1943. Die Straßen des Ghettos waren größtenteils leer. Die meisten der 30.000 verbliebenen Juden versteckten sich in sorgsam vorbereiteten Bunkern, von denen einige zwar Strom und fließendes Wasser, aber keinen Fluchtweg hatten.

Als die Deutschen ins Ghetto einmarschierten, trafen sie auf heftigen Widerstand von Kämpfern, die aus offenen Fenstern von leeren Wohnungen angriffen. Die Verteidiger des Ghettos bedienten sich der Guerilla-Taktik und hatten nicht nur den Vorteil des Überraschungseffekts, sondern auch den, auf ihre Gegner hinabsehen zu können. Dieser Vorteil ging verloren, als die Deutschen begannen, die Häuser des Ghettos systematisch niederzubrennen, was die Kämpfer zwang, ihre Stellungen zu verlassen und in den unterirdischen Bunkern Schutz zu suchen. Die Feuer über diesen verbrauchten einen großen Teil des Sauerstoffs im unterirdischen Teil und verwandelten die Bunker in tödliche Erstickungsfallen.

Am 16. Mai erklärte SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei Jürgen Stroop die „Großaktion“ im Warschauer Ghetto mit den Worten „Es gibt keinen jüdischen Wohnbezirk in Warschau mehr“ für beendet. Als Abschluss ließ er die Große Synagoge sprengen. Das Ghetto wurde vollständig zerstört.

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Shareholder Value ist eine Schnapsidee

Fefe hat den Knaller der Woche gefunden. Der Erfinder des Shareholder-Value-Gedankens und Vordenker des ewigen Wachstums, Jack Welch, Ex-Chef von General Electric, hat sich endlich selbst korrigiert.

Nur auf den Nutzen der Aktionäre zu schielen sei eine dumme Idee, sagte Welch in einem Interview mit der Financial Times. Kurzzeitige Profite sollten immer auch gemeinsam mit dem langfristigen Wert einer Firma betrachtet werden. "Wie die Sache aussieht, ist Shareholder Value die dümmste Idee der Welt. Es ist ein Ergebnis, aber keine Strategie. Worauf du achten musst, sind die eigenen Mitarbeiter, deine Kunden und deine Produkte."

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Hypo-Real-Estate-Verstaatlichung ist kein Sozialismus

Der neoliberale FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms dummquatscht von Sozialismus, wenn die Bundesregierung die Hypo Real Estate verstaatlichen wolle. So etwas bekommt auch wirklich nur ein FDP-Fuzzi hin, der überhaupt nicht verstanden hat, was Sozialismus eigentlich einmal bedeutete. Die gesamte Unterstützung des maroden und betrügerischen Bankensektors ist nämlich eine Vergesellschaftung der Verluste, während die Gewinne für das Großkapital bleiben.

Die Verantwortlichen für das Drama, wie der Exvorstandsvorsitzende der Hypo Real Estate, Georg Funke, fordern sogar noch frech Boni und wollen ihr Gehalt bis zum eigentlichen Vertragsende. Normale Mitarbeiter bei Firmen, die entlassen werden, obwohl sie an der Lage unschuldig sind, verlieren alles. Werden in Hartz IV gezwungen und haben dann nicht einmal mehr die primitivsten Menschenrechte, geschweige denn eine Chance, wieder auf die Beine zu kommen.
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Selig sind die Verrückten

Es gibt sie überall in diesem Land, die Verrückten, die Abgebrochenen, die Zerstörten und die, die sich in sich selbst flüchten, weil sie diese Welt einfach nicht mehr ertragen können. Und dann gibt es die, die andere in diese Situation gebracht haben. Die Ackermänner, Walter, Kannegiesser, Mohn/Bertelsmann und andere verantwortungslose Finanzfachleute und ihre "wissenschaftlichen" Helferlein, die Propagandajournalisten, die neben Geld nun auch Dankbarkeit wollen, und vor allem der gekaufte Politikerdreck.

Es ist schon fast lustig mitanzusehen, wie der neoliberale Abschaum jetzt alle Vorurteile bestätigt. Da holen sich die Autobanken Geld vom Staat, um sich mit billigen Finanzierungen für Luxuswagen gegenseitig, vor allem im Ausland, Konkurrenz zu machen. Natürlich werden diese Gelder nie zurückfließen. Da wollen die Manager, die die Hypo Real Estate auf absolut verantwortungslose Art und Weise vor die Wand gefahren haben, auch noch Boni und klagen auf Wiedereinstellung. Das Schlimmste aber ist, dass eine Justiz, die die Entlassung einer Verkäuferin aufgrund eines unbewiesenen oder gar getürkten Vorwurfs eines Diebstahls von 1,30 entlässt, den Herren den Arsch küssen und ihnen recht geben wird.
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Die wahren Asozialen seid ihr da oben!

Wenn man heutzutage die Zeitung aufschlägt oder im Internet blättert, dann sträuben sich einem die Nackenhaare. Die größten Betrüger aller Zeiten feiern sich, zahlen sich Boni und Dividenden und lassen sich von gekauften Wahrsagern auf höchste Prozentvorhersagen heben. Nirgendwo auch nur ein wenig Reue, absolut keine Scham. Nein, sie sind schon wieder oben, die Merkel, Ackermänner und Hundt.

Sie reden wie Steinbrück, Oettinger und Obama davon, die Welt zu retten, und wollen doch nur ihren eigenen kleinen Arsch ein wenig fetter füttern und das Geld ihrer Herren, das Geld des Großkapitals retten. Sie stehen für nichts, außer für den Betrug an den normalen Menschen. Für Unterdrückung, Unfreiheit und Hartz IV. Keine Justiz kann sie erreichen, aber man kann ihnen in ihr freches Gesicht singen und sie die Wahrheit und den Hass spüren lassen.
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Im Auge des Orkans

Irgendwie ist alles so unwahrscheinlich ruhig. In Hessen ist Koch wieder an der Macht. Peer Steinbrück wird die Neuverschuldung für 2009 wohl um 60 Milliarden erhöhen. Momentan mag er aber nur 36 Milliarden zugeben. Mein Gott, wozu gibt es Nachtragshaushalte. Die Banken erholen sich nicht, die Horrormeldungen werden immer schlimmer, aber es bleibt alles ruhig.

Kurzarbeit, Massenentlassungen – aber jeder verhält sich wie Michael Glos, der schon den Aufschwung zu sehen wähnt. Kein Aufschrei bei solchem Blödsinn. Niemand regt sich darüber auf, wenn die FDP mit ganz Deutschland wedelt und meint, da wieder ein Konjunkturpaket schnüren zu müssen, damit die ganz Reichen noch ein wenig mehr Geld bekommen.
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Pressemitteilung: Israel – Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert

Connection e.V.: Pressemitteilung vom 16. Januar 2009

Vor zwei Tagen wurden die Kriegsdienstverweigerinnen Raz Bar-David Varon und Maya Yekhieli-Wind zu jeweils 14 Tagen Militärarrest verurteilt. Beide weigern sich, den Militärdienst abzuleisten. Für Raz Bar-David Varon ist dies bereits die vierte Haftstrafe. Das teilte die Gruppe der Shministim gestern gegenüber Connection e.V. mit.

“Die gegenwärtige Gewalt ist ein Ergebnis jahrzehntelanger Besatzung sowie einer Abriegelung des Gaza seit dem Rückzug aus diesen Gebieten”, erklärte Maya Yekhieli-Wind vor ihrer Inhaftierung angesichts des aktuellen Krieges in Gaza. “Die sinnlose Besatzung von Millionen führt nur zu einer Radikalisierung ihrer Positionen, zu Hass und der Eskalation der Gewalt. Gewalt ist ein Kreislauf, der sich selbst nährt. Dieser Kreislauf wird nicht enden, bis jemand aufsteht und sich ohne Kompromisse weigert, daran teilzunehmen. Das ist es, was ich heute tue.”

In Israel sind alle jüdischen Frauen und Männer wehrpflichtig und werden mit 18 Jahren einberufen. Die Dauer des Militärdienstes beträgt für Männer drei Jahre, für Frauen 20 Monate. Nach Ablauf des regulären Militärdienstes leisten Männer bis zu ihrem 50. Lebensjahr mindestens einmal jährlich für etwa 30 Tage einen Reservedienst ab. Ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung wird praktisch nicht gewährt. Anfang der Woche wurde der erste Reservist zu 14 Tagen Arreststrafe verurteilt, nachdem er sich dem Kriegseinsatz im Gazastreifen verweigert hatte.

Raz Bar-David Varon und Maya Yekhieli-Wind gehören einer Gruppe von 60 Abiturientinnen und Abiturienten an, die sich im Sommer 2008 als Shministim zusammengeschlossen haben. Gemeinsam hatten sie, Frauen und Männer, gegenüber dem israelischen Verteidigungsminister erklärt, dass sie sich gegen die “Besatzungs- und Unterdrückungspolitik der israelischen Regierung” wenden. “Wir werden uns deshalb weigern, an den Aktionen teilzunehmen, die vom israelischen Militär in unserem Namen durchgeführt werden.” Bislang wurden acht von ihnen zumeist mehrfach inhaftiert.

Connection e.V. ruft zur Unterstützung der israelischen Verweigerer auf. Über die Website http://www.december18th.org der Shministim können Protestschreiben an den israelischen Verteidigungsminister gesandt werden.

gez. Rudi Friedrich


Connection e.V.: Pressemitteilung vom 16. Januar 2009

Aufruf zur Wiederherstellung der Volkssouveränität

Das Wahljahr 2009 rückt näher und näher. In den vergangenen Jahren und Legislaturperioden wurde die Republik Deutschland kontinuierlich immer weiter in den Dreck gefahren. Zu verantworten haben dies die großen Blockparteien, aber auch ihre Koalitionspartner. Statt die Demokratie als Basis für regierungspolitische Änderungen zu Gunsten des souveränen Bundesbürgers zu nutzen und als verbrieftes Recht zu schützen, entschieden sich die Regierenden, die Demokratie zum Wohle des Großkapitals und Einzelner immer weiter auszuhöhlen und weiter zu zerstören. Durch den Versuch, jedem Bürger Angst vor internationalem Terror einzureden, sehen diese Politiker sich legitimiert, Grundgesetze so abzuändern, dass dadurch freiheitlich-demokratische Prinzipien jedem einzelnen Bürger entzogen werden. Das beginnt mit der Auflösung des verbrieften Gesetzes zur freien Meinungsäußerung und endet mit der Einschränkung des Rechts auf die freie Entwicklung der Persönlichkeit.

Es geht aber nicht nur um die Eingrenzung der bürgerlichen Freiheiten. Um jeden Widerstand zu brechen, wurde ein infames System der Erniedrigung aufgebaut. Das Verlangen nach gerechtem Arbeitslohn wurde vom Kapital und den Herrschenden als selbstsüchtig und unverschämt dargestellt. Die durch die Kapitalinteressen verschuldete Arbeitslosigkeit wurde den Betroffenen von Politik, Kapital und vor allem der Systempresse als Sozialschmarotzertum vorgeworfen.

Institutionen, die dem Bürger helfen sollen, werden zu Verfolgungsbehörden – mit dem Auftrag, Delinquenten zur Gehorsamkeit zu bewegen. Der Bürger wird angewiesen, über Krankheiten oder Umzüge unverzüglich Meldung zu geben. Tut er dies nicht, werden ihm die Mittel gekürzt oder gar ganz gestrichen. Nur ein weiteres Bauernopfer für die aufstrebende Wirtschaft. Wer nicht spurt, dem wird der Boden unter den Füßen weggerissen – ohne Rücksicht auf Verluste.

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Da muss unbedingt was gemacht werden – schreib doch mal drüber

Jeder ist irgendwie geschmeichelt, wenn andere ihn auffordern, zu handeln. So ungefähr die ersten dreihundert Mal. Danach wird es eher mühsam. Bettina Winsemann aka Twister schreibt sich bei TELEPOLIS den Frust von der Seele.

Bürgerrechtsaktivisten sehen sich zunehmend einer enormen Erwartungshaltung ausgesetzt. Man verzeihe die deutlichen Worte, aber man fühlt sich schon fast wie im Film "Das Leben des Brian", wenn bei jedem vermutlich verfassungswidrigen Gesetz, jeder Initiative usw. schon der Ruf nach "Ak-Vorrat, tut was! Twister, tu was! FoeBuD, macht was! usw." erfolgt …

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Weltwirtschaftskrise: Das Kapital feiert weiter

Geradezu mit Radladern wird das Geld des Steuerzahlers in die Taschen des Großkapitals geschoben. Gleichzeitig wird den arbeitenden Menschen von den Leuten, die diese Krise mit ihrer maßlosen Gier verursacht haben, schon wieder gesagt, dass sie maßhalten sollen. Wie damals bei dem fetten Erhardt von der CDU, der das Maßhalten immer nur für die kleinen Leute kannte und nicht für sich und seinesgleichen.

Zum Glück ist das, was jetzt passiert, ja nicht neu für die Menschheit. Das hatten wir alles schon einmal in der letzten Weltwirtschaftskrise. Allerdings hatten wir damals noch das Vergnügen, dass die Spekulanten wenigstens teilweise aus ihren Wolkenkratzern hüpften. Darüber sind sie heute weit hinaus. Sie sanieren sich direkt aus den Taschen der anständigen Bürger.
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Erstes Flugblatt der “Weißen Rose”

Es gab einst eine Zeit in der sich eine Handvoll Menschen bemühte dem Unrecht ein Ende zu setzten. Nur wenige waren bereit zu hören. Eindringlich wiesen sie auf Gefahren hin und ließen am Ende dafür ihr Leben.
Heute… – Heute stehen wir in der Pflicht ihre Arbeit fortzusetzten.

Wir überlassen nun den Geschwistern Scholl und den Mitgliedern der Weißen Rose das Wort und fordern die Menschen auf die aktuelle Situation zu analysieren und aufzustehen.

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