Onkel Schäuble als Spassekenmacher

Da wo ich herkomme, unterscheidet man zwischen einem Spaßmacher, der die Leute auf lustige Art und Weise unterhält und auch mal den Finger in die Wunde legt und einem Spassekenmacher, der als zynisches und gemeines Arschloch, all den anderen Menschen ihr Leben vergällen will. Selbstverständlich ist der Herr Bundesfinanzminister kein Arschloch. Arschlöcher sind nützlich, Herr Schäuble ist mehr als flüssig, also überflüssig. 

Normalerweise quäle ich mich durch seine Verlautbarungen, sehe die vielen Haken mit denen er uns ködern will und hasse ihn einfach nur und wünschte mir das es ein legales Mittel gäbe diesen Menschenfeind aus dem Parlament zu entfernen und endlich vor Gericht zu stellen. Dann finde ich mich damit ab, dass ich kaum etwas tun kann, berichte und hasse ruhig weiter. 

Aber es gibt ganz wenige Tage an denen er mir und allen anderen zeigt, was er wirklich ist und an diesem Tag macht er mir Freude. Gestern war wieder so ein Tag. Unter dem Titel "Schäuble lobt designierten Bundespräsidenten Steinmeier" brachte meine Lieblingsnachrichtenagentur DTS mal wieder einen echten Knaller. Schäuble hat gegenüber der Blöd doch tatsächlich diesen Satz formuliert. 

Herr Steinmeier wird ein guter Bundespräsident werden. Er ist ein erfahrener Politiker und menschlich anständig

Solche Sätze lese ich im überfliegen der Nachricht und sie brauchen immer ein paar Sekunden bis sie wirklich mein Bewusstsein erreichen und dort ein fragendes "Häh?" auslösen. Meist lese ich dann solche Textabschnitte nochmals langsam, ein Grinsen schleicht sich in mein Gesicht und nicht selten folgt ein schallendes Gelächter.

Wolfgang Schäuble, der Mann mit dem Geldkoffer, der Geld vom Waffenschieber nahm von dem bis heute nicht so ganz klar ist für wen es war, wie oft es kam und was es bewirken sollte. Jede Sekretärin auf einem Bauamt, die eine Schachtel Pralinen nimmt, würde gnadenlos gefeuert. Schäuble durfte Polizeiminister, also Innenminister werden. Und dieser Schäuble, dem wohl ńur seit der Geburt Taubblinde so etwas wie Anstand oder gar Moral unterstellen würden, befindet Herrn Steinmeier als anständig. 

Den Hartz-IV Steinmeier, den Steinmeier der uns als Agent der Neoliberalen in jeden Krieg getrieben hat, Steinmeier der Murat Kurnaz in Guantanamo verschimmeln lassen wollte, jener Steinmeier der lachen half die Armen immer ärmer zu machen, als anständigen Menschen zu bezeichnen halte ich für mehr als gewagt. 

Aber wenn ausgerechnet Schäuble den Steinmeier als anständigen Menschen adeln will, dann halte ich das, mit Verlaub, für einen zynisches Spasseken, mit denen der Begriff anständig von den Unanständigen usurpiert werden soll und der uns gleichzeitig zeigen soll, dass wir gegen diese Herrschaften doch nichts machen können. Besonders gut ist auch der Hinweis, dass es sich bei Steinmeier um einen erfahrenen  Politiker handelt, was nebenbei dazu führen soll, dass wir uns noch ohnmächtiger fühlen. 

Allerdings sollten sowohl Schäuble als auch Steinmeier die Geschichte vom Krug kennen der solange zum Brunnen geht bis er bricht. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch noch einmal an Bambi erinnern, dass in die Ecke getrieben, auch versuchen wird sich einen Weg freizubeißen, zu schlagen und zu treten.

Wer übrigens die Hoffnung haben sollte, dass ein Bundespräsident Steinmeier bei einem Wahlsieg der AfD, das Schlimmste verhindern  würde, der irrt dramatisch. Steinmeier war immer ein braver Parteisoldat. Er wird auch dem Faschismus und Rassismus ein braver Diener sein. Er ist ein guter Wegbereiter. Für alles Schlechte. 

 

Uli Hoeneß ist wieder Bayern Boss und die Sponsoren finden das richtig und gut

Ich habe die ganze Zeit schon darauf gelauert dass irgendjemand mal die Frage stellt warum die Bayern Führung die Rückkehr von Hoeneß und die damit verbundenen Imageprobleme überhaupt zugelassen hat. Scheinbar bin ich der einzige der diese Frage stellt. So ein Posten als Bayernboss ist ziemlich einträglich gut fürs Image und könnte Spaß machen. Normalerweise versuchen viele Leute da alles um den Boss loszuwerden und selber an die Futtertröge zu kommen, da wo man schnell mal 20 oder 30 Millionen als Kredit geschenkt bekommt.

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Kreisjägermeister Thomas Sporn und der böse Wolf

So ein Kreisjägermeister in Hannover hat es nicht leicht. In 2010 überrannten die Kaninchen das Stadtgebiet und er musste schweren Herzen die Jagd auf die Kaninchen im Stadtgebiet freigeben und der Jäger Heinz Pyka hat auf dem Gelände von Hannover 96 in einem Jahr 30 Kaninchen und zwei Füchse erlegt. Natürlich auf höchst waidgerechte Art und Weise. Er benutzte das Flutlicht des Stadions. Bei meiner eigenen jagdlichen Ausbildung war es streng verboten externe Lichtquellen zum Einsatz zu bringen um den jagdlichen Erfolg zu steigern. Aber vielleicht wird in Hannover ja auch mit Dynamit geangelt. Regeln scheint es dort ja weder für Ministerpräsidenten noch für den normalen politischen und wirtschaftlichen Abfall zu geben.
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Die Kirchen, die Bankster und das liebe Geld

Beim Geld hört die Freundschaft nicht auf, da beginnst sie erst. Zumindest bei den Leuten die mehr als genug Geld haben und dieses gegen die arbeitenden Menschen verteidigen wollen. In Abwandlung von Reinhard Meys Lied könnte man auch sagen: “Der Bankster nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, ich halt sie arm!”. Und die Bischöfe sind gerne die fleißigen Helfer der Bankster. Gleiche Brüder gleiche Kappen.
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Aufgelesen und kommentiert 2012-10-18

Altersarmut: Zahl der Empfänger von Grundsicherung erreicht neuen Höchststand
Hartz IV wirkt: Deutschland ist Europameister der Armut
Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) will Sperrkonto für Athen
Rot-Rotes Brandenburg startet Vermögenssteuer-Initiative im Bundesrat
DGB-Chef Sommer distanziert sich von SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück
Die LINKE legt alle Nebeneinkünfte ihrer Mitglieder auf Heller und Pfennig offen
Netzpolitik.org soll Gutachten zur Abgeordnetenbestechung löschen
Die PIRATEN decken auf: Polizei NRW rasterte jahrelang Besucher ihrer Webseiten
Verfassungsschützer soll rassistischen KKK-Mitglied Dienstgeheimnisse verraten haben
Ombudsfrau der Regierung für Abschaffung des Verfassungsschutzes
“Verfassungsschutz” hat weit mehr Akten geschreddert als bislang eingeräumt
Bundesverfassungsgericht – Im Namen des Volkes?
Arzneimittel: EU will wieder forschen wie vor 1946
Tatenlose Regierung verschärft Debakel des Asse-Atommülllagers
Asse: Bohrmannschaft findet Atommüllkammer 7 nicht
Die Energie- und Klimawochenschau
Zwei-Minuten-Ratgeber: So wird die SPD wieder Volkspartei
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Ach ja die CDU

Ein amtierendes Generalsekret der CDU muss wohl ekelhaft sein. Manche werden wie Heiner Geißler im Alter dann wenigstens noch etwas vernünftiger. Bei Pastor Hintze und dem aktuellen Generasekretär ist das eher nicht zu erwarten. Herrmann (Das Gegröhle) Gröhe glänzt meist durch haltlose und vor allen falsche Verdächtigungen gegenüber dem politischen Gegner wie zuletzt gegen eine SPD die Steuerhinterziehung aufdeckt während die verkommene CDU diese Kriminellen auch noch durch ein Abkommen mit der Schweiz schützen will. Gröhe behauptet einfach frech die SPD schütze die verschobenen Vermögen, während es die CDU ist, die diese Verbrecher schützt, um mehr Parteispenden von denen zu bekommen.
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Das die Schavan geguttenbergt hat ist doch nun wirklich kein Problem

Plagiate sind bewusste Betrugshandlungen mit denen andere Menschen vorgespielt werden soll, dass der Plagiator eine Leistung vollbracht habe, die in Wirklichkeit jemand anders erbracht hat. Für viele Menschen in Deutschland ist der Begriff Politiker ja nichts anderes als ein Synonym für den Begriff Betrüger, so dass es nicht wirklich verwundert, wenn immer wieder Politiker auffallen die geguttenbergt haben und es verwundert auch nicht, dass die politische Klasse an sich darin kein Unrecht sieht.
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Der deutsche Ethikrat und die Babyklappen

Immer wenn sich in Deutschland Leute offiziell mit Ethik beschäftigen, ist äußerste Vorsicht geboten. So forderte das Mitglied der Bayerischen Bioethik-Kommission Prof. Peter Oberender die vollständige Freigabe des Organhandels:

Jeder Mensch soll aus freien Erwägungen entscheiden, ob die Vorteile eines Organkaufs oder -verkaufs für ihn in einem opportunen Verhältnis zu den möglichen Nachteilen stehen.

..

Natürlich wird es sich nicht vermeiden lassen, dass Organe oft aus ärmeren Ländern stammen, wo Menschen durch ihre Lebensumstände eher bereit sind, zur Lösung ihrer existenziellen Probleme ein Organ zu verkaufen, als in reichen Industrieländern.

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Aufgelesen und kommentiert 2010-03-02

Vorratsdatenspeicherung nur eingeschränkt: BVerfG versagt im Kampf für Bürgerrechte
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Die nackte Angst der NRW-CDU vor Rot-Rot-Grün
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Das Gebilde BRD ist am Ende!

Denn den Namen Staat, also im Sinne von Vater Staat, verdient die sogenannte Bundesrepublik Deutschland schon lange nicht mehr! Eigentlich wollte ich am letzten Althaus, räusper, letzten Teil zur Althaus Story schreiben, aber dabei kam mir in den Sinn, dass Althaus eigentlich nur noch eine unwichtige Witzfigur ist, der sich der Verärgerung und dem Gespött aus allen Richtungen aussetzt und dem hoffentlich seine Tage als Ministerpräsident und überhaupt als Politiker gezählt sind. Dennoch wird natürlich der Teil IV erscheinen, nunmehr ein wenig später!

Viel wichtiger ist derzeit, dass man grundlegend feststellen muss, dass das System dieser BRD in seinem Endstadium angekommen ist. Und zwar komplett an allen Fronten. Wie eben das Dritte Reich 1945! Nur das wir noch nicht Millionen Tote zu beklagen haben und Europa noch nicht in Schutt und Asche liegt. Leider ist es nicht ausgeschlossen, dass das noch folgen könnte, wenn nicht wir, die Einwohner, uns ganz schnell bemühen, dass abzuwenden bzw. den ganzen „Fremdartigen“ (damit sind diejenigen gemeint, die in entsprechender Verantwortungslosigkeit gegen die Einwohner regieren, bestimmen und handeln) den Laufpass geben! Natürlich heißt meine Ansage nicht, dass der Kapitalismus in seinem Endstadium liegt und dass es nun schnell vorbei wäre und wir nach einem kurzen Rülpser der Geschichte neu anfangen können. So einfach, wie es vor 20 Jahren andachtsweise war, wird es diesmal nicht, lange nicht!

Diese BRD, genauso wie im übrigen das mindestens genauso gleiche Übel Europäische Union mit seiner ruinösen Währung Euro, ist am Ende, und zwar in allen Richtungen: moralisch, sozial, perspektivisch, finanziell, politisch, administrativ, parteipolitisch, demokratisch, ethisch und was weiß ich noch alles für Attribute. Man kann nicht einen einzigen Umstand anführen, wo dieser (Noch)Staat punkten könnte! Zumindest nicht für die Masse seiner Bewohner. Ich wiederhole nochmal zum geistigen einmeißeln:

Der Staatsimperialismus mit all seinen neoliberalen Erscheinungsformen, vor allem der Steuerung des Systems hinterm System, wie er in Deutschland und in der Europäischen Union ausgeübt wird, ist gegenüber der Bevölkerung feindlich eingestellt! Schon allein deshalb, wo komplett sinnentstellend der Begriff Kapitalismus nach wie vor und gerade heutzutage mit dem Begriff Sozial verbunden wird, kann es von Haus aus keine Veränderung zu Gunsten der Masse der Menschen geben!

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Nach Reich-Ranicki und Heidenreich nun Ochsenknecht: Fernsehen ist unter aller Sau

München (ddp)

Schauspieler Uwe Ochsenknecht teilt die heftige Kritik des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki am deutschen Fernsehen. «Das ist ja eigentlich nichts Neues, nur hat´s mal einer ausgesprochen», sagte Ochsenknecht der Nachrichtenagentur ddp in München. Das Niveau des Fernsehens in Deutschland sei «unter aller Sau». «Und es ist gut, wenn das mal diskutiert wird, wenn einer mal das Maul aufmacht.» Reich-Ranicki hatte bei der Fernsehpreis-Gala im Oktober den Ehrenpreis für sein Lebenswerk auf der Bühne zurückgewiesen und heftige Kritik an den prämierten Beiträgen geübt.

Allzu große Hoffnungen auf eine Besserung der Qualität im deutschen Fernsehen macht sich Ochsenknecht trotz der Debatte aber nicht. Die Sender hätten «alle Schiss» um ihre Quoten. «Und wenn sie halt mit schlechten Programmen und schlechter Qualität gute Quoten erreichen, dann werden sie das weitermachen», sagte er.

Allmählich beginnt so etwas wie ein Domino-Effekt unter den V.I.P.s.
Auch Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, zeigte – bereits im Oktober – Entrüstung und wünscht sich auch von den Öffentlich-rechtlichen Anstalten mehr "Bildung, Information und Kultur".

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