Geschäft ohne Produkt

Am Anfang war das Produkt und das Produkt war bei seinem Gott den Entwicklern und das Produkt war Gott. Das Produkt wurde geehrt, gehätschelt, angebetet und gepflegt und das Produkt war gut, gab die Liebe die in ihm steckte, seinen Entwicklern und Benutzern zurück. Alle waren froh. Es war das Paradies.

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Die Zukunft der Arbeit und die Gesellschaft

Fremdbestimmte Erwerbsarbeit hat in unserer Gesellschaft keine Zukunft mehr. Das liegt nicht etwas daran das, die neoliberale und wirtschaftsfaschistische Ausbeutervariante des Raubtierkapitalismus bereits tot ist, hat aber die gleichen Ursachen. Leute mit schwachen Nerven sollten an dieser Stelle nicht weiterlesen, denn es wird wirklich nicht schön. 

Tatsächlich sind wir als Gesellschaft ja an sehr hohe Arbeitslosenzahlen bereits seit Jahren gewöhnt. Nach der bisherigen Lesart des neoliberarlen Wirtschaftsfaschismus, waren die Arbeitslosen an ihrer Situation selbst schuld. Entweder konnten sie zu wenig, waren zu teuer, zu faul, und und und ,,,, Es wurde sogar extra ein faschistisches Terror und Unterdrückungssystem (Hartz IV) geschaffen um die Arbeitslosen öffentlich zu quälen und zu brandmarken und denen die noch Arbeit, wenn auch häufig schon prekäre Arbeit hatten ein besseres Gefühl zu geben, sie über die Hartz IV Opfer zu erheben um sie ruhig und duldsam zu halten. Teile und herrsche in seiner klassischen Form. Trotzdem musste bei den offiziellen Arbeitslosenzahlen mit allen Mitteln getrickst werden um die Bevölkerung ruhig zu halten. 

Tatsächlich konnten die Arbeitslosen am wenigsten dafür dass sie arbeitslos waren. Denn natürlich kann ein Land mit der Kostenstruktur von Deutschland nicht im Lohnwettbewerb zu Chinas Gefängnisfabriken stehen. Die logische Folge war die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. Ohne auch nur einigermaßen annehmbare Umweltstandards und Arbeitsbedingungen zu Hungerlöhnen der Dritten Welt kann man zwar billiger produzieren und leichter exportieren, aber man senkt natürlich die Kaufkraft im eigenen Land und erhöht die Kosten für Sozialausgaben.

Die neolberalen und wirtschaftsfaschistischen Milchmädchen hatten für sich eine genauso so blöde wie unwirkliche Rechnung aufgemacht. Die Globalisierung sollte überall mehr Gewinne bringen. Das tat sie auch. Aber die Gewinne landeten nur in den Taschen wenigen, während die Mehrheit verlor. Da die Erde ein geschlossenes System ist, in dem Rohstoffe und ähnliches nur in begrenzter Form vorkommen, ist das Wachstum natürlich begrenzt. Unbegrenztes Wachstum in einem geschlossenen System ist unmöglich. Es konnte lediglich durch Verlagerungen von Arbeit kurzfristig Scheinwachstum an anderer Stelle erzielt werden. Es macht ein Dach nicht dicht, wenn man die Dachpfannen dauernd umdeckt, das Loch ist nur an einer anderen Stelle. 

Tatsächlich ist aber auch das schon Geschichte. Durch den immensen Fortschritt in der Robotik, der nichts mit künstlicher Intelligenz, sondern nur mit besseren Greifhänden, klügerer Programmierung und leistungsfähigeren aber billigen Steuerungssystemen und Sensoren zu tun hat, ist die vollautomatisierte Fabrik, Realität geworden. Adidas hat Teile seiner Schuhfertigung bereits nach Deutschland geholt. In vollautomatisierten Fabriken werden komplexeste Handlung von Maschinen unermüdlich und mit immer gleicher Präzision ohne jede Ermüdung vollautomatisch erledigt. Schneller automatischer Werkzeugwechsel minimiert Rüstzeiten und die Reparatur einzelner Maschinen stoppt nicht wie früher am Fließband, das ganze Band. Sieht man mal von ein paar Hilfsarbeitern zum Materialtransport, ein paar Werkzeugmachern, Schlossern, Elektronikern und Programmierern ab, bleibt die menschenlose Fertigung in immer gleicher und immer hoher Qualität.

Das kann man nicht aufhalten. In jedem Warenhaus können wir heute Staubsauger kaufen die unermüdlich durch die Wohnung fahren und  sogar wissen wo am häufigsten Dreck liegt. Keine Minna mehr die leise fluchend mit dem Besen und im Winter mit dem Aufnehmer, den Dreck in der Eingangszone beseitigt. Natürlich machen diese Robotstaubsauer und Wischer noch Probleme. Akkulaufzeiten und nicht programmierte Treppen, oder rundgewischte Ecken sind ihr Problem. Aber ein Ende dieser Probleme ist bereits in Sicht. Sogar die Katze hat ihren Spaß wenn sie sich spazieren fahren lässt. 

Arbeitsplätze werden zu einer sehr begrenzten Mangelware. Wenn wirkliche alle arbeitsfähigen Deutschen um die paar verbleibenden Arbeitsstellen prügeln sollen, liegt der Lohn bald sogar unter Null und man muss Geld mitbringen um arbeiten zu dürfen. Münteferings Kombilohn war schon etwas in dieser Richtung. 

Anstatt von Vollbeschäftigung reden wir in Zukunft von 6 bis 10  Prozent der arbeitsfähigen Deutschen die noch einen Job haben. Selbstfahrende Fahrzeuge. Wir finden sie heute schon auf jedem Acker und bald werden sie jeden Taxi- oder LKW-Fahrer ersetzen. Mit jedem Tag beschleunigt sich diese Entwicklung. Wer sich moderne gutgeplante Baustellen ansieht, der stellt fest, das fertige Badezimmer und Küchen vom Lastwagen direkt in die Bauwagen eingesetzt werden. Selbst auf dem Bau wird die Automatisierung den größten Teil aller Arbeitsplätze vernichten. 

Wie aber will eine Gesellschaft leben, in der praktisch 90 Prozent aller Beschäftigten nicht mehr gebraucht werden? 

Norbert Wiersbin

" (…) Wissen Sie eigentlich, was das Wort „trash“ bedeutet? Übersetzt? Ganz einfach: Müll. Man kann das in Deutschland inzwischen wieder einfach so schreiben (siehe Welt), ohne dass es einen Sturm der Entrüstung gibt. (…) Und was macht man mit Müll? Nun – wir Deutschen wissen das: man trennt ihn. In Mülltrennung waren wir schon immer Weltmeister. Wir haben Menschen für den gelben Mülleimer, die noch verwertbar sind, Menschen für den grünen Mülleimer, die man noch kompostieren kann und Menschen für den grauen Müll, die einfach nur noch weg gehören: Hauptschüler, Arbeitslose, Kinder von Arbeitlosen, Behinderte und Alte (es sein denn, sie sind reich): die Liste jener, die auf den Müll müssen, um einer immer kleineren Zahl von Menschen einen immer größeren Luxus zu garantieren, ist lang. Das ist Deutschland 2016 (…)"

via Meike Deutschmann

Auch ein Land wie Deutschland ist im Prinzip ein geschlossenes System. Zwar kann man Waren einführen und im begrenzten Umfang können Menschen weggehen oder herkommen. Aber wenn in einem Land nur noch 10 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung die Kosten für die restlichen 90 Prozent erwirtschaften müssen, dann ist das unmöglich. Damit das klar ist. Politiker, Beamte, Dienstleister von der Putzfrau bis zum Bankster erzeugen keine exportieren Produkte und zählen deshalb genauso wenig wie Polizei, Krankenschwestern, Ärzte und Altenpfleger. Es geht nicht um eine moralische oder ethische, sondern um eine rein wirtschaftliche Rechnung.

Im Prinzip wird sich die gleiche Situation in allen Nationalstaaten ähnlich wiederfinden lassen. Deshalb macht es auch keinen Sinn mehr die von Adidas gefertigten Schuhe irgendwohin zu exportieren. Es gibt keine Kunde mehr. Nein stop. Es gibt zu wenig Kunden um die vollautomatisierte Fabrik wirtschaftlich am laufen halten zu können. Märkte brauchen Kunden und der neoliberale Wirtschaftsfaschismus, die Globalisierung und der damit verbundene Raubtierkapitalismus haben die eigene Kundschaft arm gemacht. Ohne Kunden kein Markt, keine Produktion und keine Wirtschaft mehr.

Da nützt es auch nichts neue Märkte mit kriegerischer Gewalt zu erobern. Selbst wenn man die Rohstoffe dann umsonst bekommt, gibt es ja nicht mehr Kunden, weil die ja noch immer kein Geld haben. Das einzige Ziel was Kriege für den neoliberalen Wirtschaftfaschismus erreichen, ist, das Menschen getötet werden, die man dann nicht mehr ernähren muss und die auch keine Rente mehr verlange.

Der Plan von Frau Nahles die Rente an die Lebenserwartung zu knüpfen ist so ein Vernichtungsprogramm wie ein Krieg. Die Lebenserwartung steigt für die Reichen und sinkt bereits jetzt massiv für die Armen. Die Differenz beträgt im Moment 10 Jahre. Je härter jemand arbeiten muss, desto früher stirbt er oder sie. Menschen in der Hartz IV Falle sterben noch schneller, da sie sich selbst verordnete Medikamente nicht dauerhaft leisten können.

Natürlich hat man auch für die Armen die medizinische Hilfe limitiert, keine Zähne, keine Brillen und am Ende kein gar nichts mehr. Keine Hüftgelenke für Alte und Pflegeheime in denen sie wie Tiere angekettte und behandelt werden. Da läuft bei heute ca. 10 bis 12 Prozent realer Arbeitslosigkeit schon ein Vernichtungsfeldzug auf vollen Touren. Überträgt man das auf eine Arbeitslosigkeit von 90 Prozent, dann muss viel schneller vernichtet werden. Das geht jedoch nicht ohne Aufstände. Wahrscheinlicher ist eine Lösung wie sie in dem Film "Soylent Green" wo eine hauchdünne Oberschicht die gesamte Menschheit beherrscht.  Ja das meine ich ernst. Bin aber jedem der eine bessere Lösung auf dem bisherigen Weg findet, stets dankbar. Ich hab im Netz nur eine englische Version gefunden, aber im Prinzip ist das ganze nicht so schwer zu verstehen: 

 
Watch Soylent Green (1973, Richard Fleischer) in Entertainment | View More Free Videos Online at Veoh.com

Mit den bisherigen Methoden wird es für 90 Prozent der Menschheit unerträglich, einem Prozent wird es sehr gut gehen und der Rest kämpft gegen den Absturz in die 90 Prozent. So wie jetzt auch die meisten gegen den Abstieg in Hartz IV kämpfen und sich unten angekommen noch lange einzureden versuchen, dass es einen Ausweg geben würde. So leid es mir tut, aus diesem Szenario gibt es keinen Ausstieg. Keine Chance. 

Wir hier in Deutschland haben einen kleinen Zeitkorridor bis zur Bundestagswahl in dem wir das Ruder noch herumreißen können. Das geht aber nur, wenn mir per Wahl den größten Teil der bisherigen Politiker und vor allem die führenden Verräter loswerden können, ohne sie durch die AfD-Nazis zu ersetzem. Die AfD ist eine neoliberale wirtschaftsfaschistische Partei und mir ihr würde sich der Weg in den Untergang nur noch beschleunigen. Ihr Programm heißt Menschenverachtung und Ausgrenzung. 

Nur damit es nicht unerwähnt bleibt. Die Führung der PdL fälschlicherweise auch LINKE genannt will Pöstchen und keine Politik machen. Sie würde zusammen mit SPD und Grünen uns genau in den gleichen Untergang stürzten wie die CDU / CSU mit der FDP. Nur würde uns rot-rot-grün mit freundlicheren Worten opfern als die schwarzbraunen. Ich muss aber sagen, dass mir mein Grabgesang völlig egal ist. Ich will Verbesserungen. 

Ich persönlich bin dafür überall wo es eben möglich ist Parteilose zu wählen. Nicht weil das die besseren oder kompetenteren Menschen sein werden. Das kann man so pauschalisiert nicht einmal leise flüstern, sondern weil sie unverbraucht und nicht ins System eingebunden sind. Dieses Land braucht freie offene Geister anstelle von Parteisoldaten, egal welcher Farbe. Außerdem kann man die Parteilosen nicht so leicht kaufen. Da es keine Strukturen gibt. 

Schaffen wir es dann noch den Banken die Geldschöpfung wegzunehmen, aus Geld das nicht investiert ist Schwundgeld zu machen und alle Einkommen aller natürlichen und juristischen Personen auf Basis des EBITDA ohne jede Beitragsbemessungsgrenze an den sozialen Lasten zu beteiligen, können wir einen dunklen Zukunft noch entgehen. Schaffen wir das nicht, sind wir am Ende alle fertig mit dieser Welt. 

Es ist unsere Welt. Wir sollten ihre Gestaltung endlich wider in unsere Hände nehmen. 

 

Die weißen Ritter an der Rentenfront

Ja natürlich ist Wahlkampf. Sonst würde sich doch kein Schwein für die Rentner interessieren. Die CSU macht in Mütterrente. Ob ich da mal frage was denn mit der Väterrente ist? Besser nicht. Das könnte ihr Weltbild zerstören. Der neue Mißfelder, der jetzt Spahn heißt, spielt mal wieder Lügen mit Zahlen. Er rechnet uns vor das nur 3 Prozent der über 63-jährigen Grundsicherung als zusätzliche Hilfe brauchen. Ob ich mal erkläre das hundert Prozent der Beschäftigten nicht arbeitslos sind?

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Sozialwidriges Verhalten?

(Peter Martin)

Eine Frau Merkel, der Helmut Kohl absprach, dass sie mit Messer und Gabel essen könne und deren Charakter man am besten daran erkennen kann, dass sie – als Millionen Menschen in der DDR für ihre Freiheit auf die Straße gegangen sind – bräsig mit ihrem dicken Arsch in der Sauna saß. Als alles zu Ende war, da tauchte die Wendehälsin plötzlich auf und die Amis erkannten schnell, welches Früchtchen sie da ohne große Probleme samt Ehemann Sauer einkaufen konnten.

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Herr Lindner bitte zum Drogentest

Wenn man so auf den täglichen Nachrichtenstrom schaut, dann gibt es dort ein paar Fischlein die besonders verführerisch glitzern und glänzen und andere die sofort die berühmte Kopf-Tisch Reaktion auslösen. Wieder andere führen zu brüllendem Gelächter. Herr Lindner bitte zum Drogentest.

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Das Ende der Arbeit

Eigentlich war Arbeit ja immer etwas das zu unserem Leben gehörte. Vielleicht mehr im nördlichen Teil Deutschlands wo die evangelische Arbeitsethik mit teils calvinistischer Ausprägung den Ton angibt und weniger im Süden, wo doch häufig lieber mit der Felix Culpa gelebt wurde. 

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Solidarische Versicherungssysteme werden ausgeraubt

Normalerweise werden Verbrechen mit Vermögensschäden in Deutschland hart bestraft, weil Regierung und Justiz ja vor allem Handlanger der Vermögenden sind und je reicher und je mächtiger desto besser werden sie geschützt und jeder Angriff auf ihr Eigentum wird auf das härteste geahndet. Anders ist das, wenn es um Volksvermögen oder um das Vermögen der arbeitenden Menschen geht. Das darf völlig folgenlos gestohlen werden. 

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Ausbildung, Berufsausbildung und Berufsleben

Gute Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit ist ein Mantra in unserer Gesellschaft, dass so oder so ähnlich ständig wiederholt wird. Gute Bildung führt zu guten Jobs, ist eine Ableitung daraus und unter guter Bildung wird auch gute Ausbildung subsumiert. Wie bei so vielen Dingen in diesem Land sieht die Wahrheit leider völlig anders aus.
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Sie nennen es Wirtschaft

Es ist schon zum schreien komisch. Börse-online jenes Blättchen, das die Leute zu immer abenteuerlichen Geschäften an den Börsen motivieren soll, hofft das die Notenbanken den Anlegern die Kastanien aus dem Feuer holen könnten. Dabei geht es Aktienkurse sinnlose Höhen erklimmen, weil die Notenbanken die Märkte mit Geld überschwemmen.
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Paul Ziemiak hat Angst um seine Rente

Sie kennen Paul Ziemiak nicht? Das macht nichts. Er ist der neue Vorsitzende der Jungen Union, das was früher mal der Mistfelder gemacht hat und damit zuständig dafür die Alten zu bekämpfen. Jetzt will das Kerlchen die Rente mit 63 wieder abschaffen die ja eh nur für Leute gilt, die 45 Jahre dafür geschuftet haben. Nein, er neidet denen die Rente nicht, sagt er. Er will sie ihnen nur wegnehmen, weil ja die Jungen die Rente für die Alten bezahlen müssten und das ginge doch nicht. Um solch einen geistigen Lokus verstehen zu können muss man sich ein wenig mit dem Hintergrund des Komikers beschäftigen.
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Die Wachstumsidioten

Würde eine Maus so groß wie ein Elefant, dann passte sie nicht mehr ins Mauseloch, würde aufgrund ihres Felles und Fleisches von Menschen gejagt und sehr bald ausgerottet. Deshalb bleibt die Maus so klein wie sie ist und hat einen sicheren Lebensraum, den auch die Miezekatzen nicht ernstlich gefährden können. Wäre ein Elefant so klein wie eine Maus, würde er von jeder Katze gefressen werden, und aufgrund der langen Zeit zwischen Geburt und Zeugungsfähigkeit in der ersten Generation ausgerottet. Äste an den zu viele oder zu dicke Früchte hängen, brechen. Es gibt also Grenzen des Wachstums.
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Das SPD-Gesindel und die Renten

Schröder, Müntefering und Clement sind die Leute die den arbeitenden Menschen in Deutschland unsägliches Leid gebracht haben. Selbstverständlich haben sie die Ausrede, dass sie die Probleme der arbeitenden Menschen ja gar nicht kennen weil sie selbst praktisch nie gearbeitet haben, sondern ständig von der Öffentlichkeit wie Sozialhilfeempfänger alimentiert wurden. Ihre gesamte Lebensleistung ist gleich Null. Dafür aber haben sie Millionen in Hartz IV, Leiharbeit, Niedriglohn und Armutsrenten getrieben und sich das Lob ihrer Auftraggeber aus dem Großkapital redlich verdient. Ich werde niemals für die Todesstrafe plädieren, weil ich sie grundsätzlich für falsch halte. Bei diesen Vögeln komme ich aber echt ins Grübeln. In der Scharia schlägt man Dieben zumindest die Hand ab und sie haben ein ganzes Volk bestohlen. Um Geld und Hoffnung.
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Der Tag der Arbeit

Ein Gastbeitrag von Ewald Eden

Das großartige Getöse der Neuzeitgewerkschaftsfunktionäre in unserem Lande, mit Blickrichtung auf den 1. Mai als gesetzlichem Feiertag, als „Tag der Arbeit“, hat mich bewogen einen Auszug aus einer früheren (noch unveröffentlichten) Arbeit hervorzuholen, und ein wenig darin zu blättern. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, dass der Hauptteil der Verantwortung dafür, dass in unserem Lande seit Beginn der Schröderschen Regierungszeit die Masse der lohnabhängig arbeitenden Bevölkerung auf den Weg in die Verarmung geschickt wurde, unzweifelhaft bei den führenden Funktionären der deutschen Gewerkschaftsverbünde liegt – von denen schon kein Beobachter mehr sagen kann, ob sie nun Fisch oder Fleisch sind.
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Beruf, Gesellschaft, Armut und Arbeit, ein Zustandsbericht

Reichtum macht nicht glücklich, aber wenn man bedenkt, dass laut Bloomberg, das 2012 das Vermögen der 100 reichsten Milliardäre der Welt um 241 Milliarden Dollar gewachsen ist, dann ist das ein leicht zu ertragendes Unglück. Es ist aber nicht nur die ständig immer weiter aufklaffende Schere zwischen arm und reich, die den Reichtum zumindest erträglicher macht. In Deutschland leben die Armen auch deutlich kürzer als der Durchschnitt. Bei Niedriglöhnern sterben die Männer 5 und die Frauen 3,5 Jahre eher als der Durchschnitt. Zum Glück möchte man manchmal sagen, wenn man sich das Elend ansieht in dem solche Menschen leben müssen. Die ganz Reichen leben natürlich noch deutlich länger.
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DGB: „Neue Ordnung der Arbeit“ mit wem?

Ein Gastbeitrag von Michael Schlecht, MdB – Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE und Gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand

Nach zehn Jahren rot-grüner Agenda 2010 ist unser Land zutiefst verändert. Unsichere Lebensverhältnisse aufgrund von Befristungen, Leiharbeit, Minijobs, Werkverträgen und Scheinselbstständigkeit – das ist die prekäre Lebensrealität für mehr als zehn Millionen Menschen. Und wem es noch besser geht weiß, dass man schnell abrutschen kann. Wer seinen Job verliert und nicht spätestens in einem Jahr etwas Neues findet, der stürzt in Armut und ist der Despotie der Arbeitsverwaltung ausgeliefert. Dann gerät man unter Druck jeden noch so miesen Job annehmen zu müssen, weil Kürzungen des ohnehin schon mickrigen Arbeitslosengeldes II drohen.
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Mit Verlaub Herr Alt sie sind ein …

Stop nein, halt. Erstens wäre das Schmähkritik und zum anderen fehlen einem die passenden Schimpfwörter. Aber in Wirklichkeit wäre es grundfalsch auf einen Menschen wie diesen Herrn Alt einzuschlagen. Der kann nämlich nichts dafür. Ich meine für den Blödsinn den er so ständig verzapft. Niemand würde auf die Idee kommen einen Säugling zu prügeln weil er in die Windeln macht und ähnlich wie dieser Säugling eben nicht anders kann, geht es auch dem guten Herrn Alt. Wenn er also über die Unmöglichkeit einer Hartz IV Erhöhung redet und mit Kosten von 7,2 Milliarden argumentiert dann ist das eben nicht nur Menschenhass sondern im wesentlichen einfaches Unvermögen die Dinge wirklich zu verstehen.
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Betreuungsgeld, Waffenexporte, Steuern und Arbeit

Wenn es nicht so traurig wäre, dann wäre es ja eigentlich zum Lachen. Die CSU betreuungsgeldet vor sich hin, die CDU hat einen Kompromiss erarbeitet der eigentlich alle FDP Wünsche berücksichtigt und dann sagt die FDP einfach nein und alles zurück auf Anfang. Natürlich kann man über Sinn und Unsinn des Betreuungsgeldes diskutieren, vor allem die CDU-Verknüpfung mit einer Spende für die Versicherungsmafia in Form einer Riesterzulage ist völlig unsinnig aber ein netter Bückling vor der FDP die ja die Interessen der Versicherungsmafia in Deutschland vertritt. Aber das ist der FDP im Moment egal. Sie möchte ihr Profil schärfen.
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Arm durch Arbeit und Rente

Also mal ganz im Ernst. Verstehen sie die Aufregung um die Rente? Die SPD hat doch im Auftrag des Großkapitals zusammen mit den Grünen Hartz IV eingeführt. Dabei ging es nicht um die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sondern um die Einführung eines Mindeslohns. Hartz IV ist seitdem der offizielle Mindestlohn in Deutschland und Herr Müntefering hat noch einen obendrauf gesattelt, indem er den Kombilohn schuf. Dabei werden die Zwangsmaßnahmen von Hartz IV ausgenutzt um die Menschen in Arbeitsverhältnisse zu treiben, die noch unter Hartz IV liegen und großzügig sattelt der Steuerzahler, also die arbeitenden Menschen noch eine Subvention oben drauf, bis Hartz IV erreicht ist. Das ist übrigens eine Subvention für das Großkapital, das dadurch nämlich Lohnkosten spart.
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Arbeit darf sich für Arbeitnehmer nicht mehr lohnen

Ach sie haben noch reguläre Arbeit? Wie ist ihnen dass denn passiert? So ähnlich dürften demnächst viele Unterredungen in Deutschland beginnen. Während der eine schon mit Hartz gevierteilt wird, darf die nächste noch prekär und ohne Pinkelpause im Einzelhandel schuften und der dritte macht 50 Wochenstunden bei Niedriglohn und kann trotzdem nicht davon leben. Der freie Markt oder das freie Spiel der Kräfte wird am Ende schon alle hinrichten.
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Das Märchen von dem guten Kapitalisten

Nachdem das neoliberale Gesindel Karstadt / Quelle vollständig ausgewaidet und von jeder Substanz befreit hatte um die Erträge aus diesem miesen Geschäft an den Börsencasinos dieser Welt zu verspielen, kam der weiße Ritter Nicolas Berggruen und alle Welt war begeistert wie dieser edle Mensch mutig die Reste nahm und Karstadt scheinbar zu einem weiteren Leben verhalf. In der Realität übernahm Berggruen wohl im wesentlichen 70 Millionen Euro Schulden und versprach dann 400 Millionen Euro an Investitionen. Die Übernahme wurde ihm dadurch versüßt, dass der Besitzer der Karstadt Immobilien die Firma Highstreet mit den Mieten heruntergehen musste, um überhaupt noch Geld zu bekommen und sicherlich hoffte er auf Staatsgeld von dem aber niemand weiß ob und wie dieses geflossen ist. Praktisch kostete Karstadt ihn genau einen Euro.
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Der Journalist als Zeitungsausträger

Bei einigen Wirrköpfen gelten die Medien, also die Gesamtheit aller Journalisten ja immer noch als vierte Gewalt. Andere etwas aufgeklärtere Menschen, wissen, dass die Medien das Produkt abliefern, dass ihre Besitzer und die Werbekunden sich wünschen. Selbstverständlich geht von den Medien eine ungeheure Macht aus. Springer und Mohn bestimmen in Deutschland die Themen die auf Tagesordnung kommen. Sie schreiben Politiker hoch und wieder runter.
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Die Arbeit frei machen

Nein, Arbeit macht nicht frei und die Überschrift über dem KZ-Tor war eine glatte Lüge. Fremdbestimmte Arbeit ist immer eine Geste der Unterwerfung. Der Unterschied zur Sklaverei ist lediglich die Bezahlung. Natürlich gibt es unterschiedliche Arten von Arbeit. Je mehr der Arbeitnehmer selbst über seine Vorgehensweise, seine Arbeitszeit und seinen Arbeitsumfang entscheiden kann, desto besser ist die Arbeit bezahlt. Je weniger Freiheit die Arbeit lässt, je schmutziger, lauter und gefährlicher sie ist, desto schlechter wird sie bezahlt. Die Leute mit der miesesten Arbeit werden praktisch wie Sklaven gehalten, nur dass man aufhört sie zu ernähren, wenn man sie nicht mehr braucht. Sie sind weniger als Sklaven.
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Das erste eigene E-Book – Die Ermittler – Kunst kommt von Können

Viele die gerne lesen und wohl alle die gerne schreiben tragen in ihrem Kopf den Traum vom großen Roman, vom eigenen Buch spazieren. Wer einen Baum gepflanzt, ein Haus gebaut und einen Sohn gezeugt hat, ist als Mann geradezu verpflichtet ein Buch zu schreiben. Das gilt natürlich auch für Frauen und Töchter. Meist bleibt es jedoch bei dem Traum, viele haben in Schulheften, auf fliegenden Blättern oder in den Abgründen ihrer Festplatten eine Unmenge an Anfängen liegen. Sicherlich hervorragende Anfänge, aber eben nun Anfänge.
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Das Leben als Blogger!

Nein, ausnahmsweise geht es mal nicht um Jochen Hoff oder Duckhome. Es geht um eine stinknormale Bloggerin mit Hausfrauencontent. Um das was so leicht als Katzencontent abgetan wird, in Wirklichkeit aber mindestens genauso viel Herzblut erfordert, wie die täglichen Artikel der Profiblogger. Selbst im Long Tail ist man heute nicht mehr geschützt und Meinungsfreiheit gibt es nirgendwo mehr. Lest euch den Bericht der Bloggerin durch. Es ist nicht sicher ob ihr Morgen auf dem eigenen Klo noch eure Meinung sagen dürft.
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