Der Mord an einem Elefanten hat nichts, aber auch gar nichts mit Jagd zu tun

Das was ich jetzt schreibe, werde ich mit Sicherheit bereuen. Aber es hilft ja nichts. Es muss raus. Es ist nämlich nicht ganz unerheblich wer den Elefanten wegen der Trophäe ermordete, aber da die deutsche PETA und der Berliner Kurier und zwar die Hausnummer aber nicht den Namen nennen ist es hilfreich auf den The Telegraph aus England zu verweisen, der einen Rainer Schorr aus Berlin als Täter meldet.
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Invasion des schlechten Geschmacks

Erotik trifft Exotik „Wild Girls“, die neue Serie auf RTL

Die Tatsache, dass die Masse der Deutschen trotz der herrschenden politischen Verhältnisse, anders, als in südeuropäischen Ländern auf eine gefährlich politische Art eine Kultur des Unpolitischseins pflegt, wird von Linken häufig mit dem manipulativen Einfluss der Medien, insbesondere der Verblödungsoffensiven durch die privaten Fernsehsender („Die Geissens“, „Bauer sucht Frau“, „Schwiegertochter gesucht“ etc.), begründet. Daneben taucht in den Kommentarspalten der sogenannten Qualitätsmedien immer wieder der Vorwurf auf, durch die Berichterstattung -auch die kritische- würden derartige Formate aufgewertet. Das ist prinzipiell falsch, denn durch die Berichterstattung über Nazi-Aktivitäten werden diese schließlich auch nicht aufgewertet. Sie ist vielmehr Teil der öffentlichen Information und Aufklärung.
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Schande Europas

Über Freie Radios.net bin ich erst jetzt auf folgenden Offenen Brief aufmerksam geworden:

»Ich bin die neue Bürgermeisterin von Lampedusa. Ich wurde im Mai 2012 gewählt, und bis zum 3. November wurden mir bereits 21 Leichen von Menschen übergeben, die ertrunken sind, weil sie versuchten, Lampedusa zu erreichen.
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Wüstenstrom aus der Sahara – Pro und Contra

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Während die die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW zurecht davor warnt, den erfolgreichen dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien „in Bürgerhand“ durch eine zentralisierte Wüstenstromerzeugung in der Hand großer Energiekonzerne, Banken und Versicherungen zu torpedieren, sollte die andere Seite der Medaille jedoch nicht einfach ausgeblendet werden:

Afrikanische Länder wurden von vorneherein in die Desertec-Initiative eingebunden. In den ersten Jahren würde den Plänen zufolge der Großteil der erzeugten Energie zur Stromversorgung vor allem in diesen Ländern eingesetzt werden. Die Kraftwerke könnten dort mit Meerwasserentsalzungsanlagen gekoppelt auch Probleme der Wasserknappheit lösen helfen.
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Kurznotiz: Warum es Piraten gibt und Atalanta keinen Sinn macht

Europäische und asiatische Fischer fischen im Küstengebiet ums Horn. EU Vorschläge zur illegalen Fischerei. Illegales fischen schädigt die Lebensgrundlage der in Afrika beheimateten Fischer.

Quellen:
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/agrar_news_themen.php?SITEID=1140008702&Fu1=1240542241&Fu1Ba=1140008702&WEITER=99&MEHR=99
http://ec.europa.eu/fisheries/cfp/external_relations/illegal_fishing_de.htm
http://ec.europa.eu/fisheries/cfp/external_relations/illegal_fishing/existing_initiatives_de.htm
http://diepresse.com/home/panorama/welt/431803/index.do
http://nachrichten.finanztreff.de/news_news,awert,topthemen,bwert,,id,28324550,quelle,,r,0,sektion,uebersicht.html

Frau Bundeskanzlerin, jetzt bekommen Sie Saures!

Alaaf und Helau, liebe Närrinnen und Narrhalesen

"Lääve un lääve losse" sollte das Motto einer Regierung sein. Seit Jahren gibt es aber für unsere Politiker scheinbar nur eines von beiden. Sie können leben in Saus und Braus. Fliegen nach Afrika – auf unsere Kosten; stopfen sich die Bäuche voll – auf unsere Kosten; sanieren Banken – auf unsere Kosten; subvensionieren, privatisieren… auf unsere Kosten. Selbst die Gesetze sind ihnen nicht mehr heilig.
Sie pressen uns aus wo sie nur können. Unsere Frau Bundeskanzlerin, allen voran, unterstützt dies.

Es gibt aber auch Dinge, bei denen wir gerne bereit sind etwas auszugeben. Besonders, wenn es uns eine gewisse Genugtuung verschafft. Und so etwas werde ich heute bewerben. Ja, ich mache Werbung – Sie haben richtig gelesen. Und mit nur 12,99 Euro sind auch Sie dabei. 12,99 Euro die sich lohnen – 12,99 Euro die Ihnen, liebe Leser und Leserinnen, etwas Genugtuung verschaffen werden.

Wolle mer se noi losse?

NA HALLERMAAAAAAAAAAAAARSCH!….

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Deutschland schickt weitere Schiffe auf Piratenjagd

(FR-Online)

Der Bundeswehr-Einsatz gegen Piraten am Horn von Afrika wird ausgeweitet: Die Fregatte „Rheinland-Pfalz“, die vor der somalischen Küste gegen Seeräuber vorgeht, bekommt im Frühjahr Unterstützung von der Fregatte „Emden“ und dem Versorgungsschiff „Spessart“, wie Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung am Freitag in Krakau mitteilte. „Emden“ und „Spessart“ durchqueren im März im Rahmen einer Nato-Übung den Golf von Aden.

Worst Case: Mehr als 60.000 Menschen in Simbabwe mit Cholera infiziert

Genf (AFP) — Bei der Cholera-Epidemie in Simbabwe sind die schlimmsten Befürchtungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingetreten. Mittlerweile seien mehr als 60.000 Menschen in dem südostafrikanischen Land an der Seuche erkrankt, teilte die WHO mit. Bislang hatte diese Zahl als "Worst-Case-Szenario" gegolten. Bereits 3161 Menschen in Simbabwe starben an der Infektionskrankheit. "Die Cholera ist nicht unter Kontrolle, sie ist sogar außer Kontrolle und das wird sich in naher Zukunft nicht ändern", hatte eine WHO-Sprecherin am Dienstag gesagt.

Vor einer Woche hatte die WHO mitgeteilt, die Zahl der seit August vergangenen Jahres an Cholera erkrankten Menschen sei auf mehr als 50.000, die der Todesopfer auf fast 2800 gestiegen. Auch in Simbabwes Nachbarländern breitet sich die Seuche aus. Von dort wurden bisher mehr als 2600 Erkrankungen und etwa 30 Todesfälle gemeldet.

Cholera wird unter anderem durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen und kann unbehandelt schnell zum Tod führen. Eine Impfung gegen die Krankheit ist möglich. Im abgewirtschafteten Simbabwe tragen die mangelhafte ärztliche Versorgung der Bevölkerung und das schlechte Abwassersystem zur Ausbreitung der Seuche bei.

(NZZ Online)

Die Afrikanische Union (AU) hat indes die Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen das südostafrikanische Land gefordert.

Aufgelesen 95


– Der Schaeffler-Skandal
– Hartz, aber ungerecht
– Geschichten aus dem Sumpf
– Wer liest bei uns schon Geschichten aus Afrika? Der Fall Pfizer
– IWF: Regierungen sollen Banken retten
– Frankreich bläst zum Sarkozy-Streik
– Sie haben Post, Herr Steinbrück
– Hartz-IV-Empfänger als Geheimdienstler?

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Cholera greift auf Simbabwes Nachbarländer über

(AFP)

Johannesburg (AFP) — Die vor allem in Simbabwe grassierende Cholera-Epidemie hat den unter Touristen beliebten Krüger-Nationalpark in Südafrika erreicht. Die Flüsse des Wildschutzgebiets seien mit dem Erreger verseucht, sagte ein Parksprecher der Nachrichtenagentur AFP. Für Touristen bestehe jedoch keine Gefahr, solange sie kein Wasser aus dem Fluss trinken oder darin baden würden, ergänzte er. Dies sei wegen der im Park lebenden Tiere sowieso verboten. Auch die Trinkwasserreserven seien wegen des Einsatzes von Chemikalien in sämtlichen Behältern sicher.

Der Cholera-Erreger breitet sich über schmutziges Wasser aus. An ihm sind in Simbabwe seit August bereits mehr als 2700 Menschen gestorben, mehr als 50.000 sind erkrankt. Auch aus den Nachbarländern Südafrika, Botsuana, Sambia und Mosambik wurden tausende Krankheitsfälle gemeldet. In Südafrika starben bisher 31 Menschen, darunter 19 aus der nordöstlichen Provinz Mpumalanga, in der der Krüger-Nationalpark liegt.

Ugandas blutiger Konflikt und der Kongo

Trotz anhaltenden Leides in Gaza sollte man nicht Gefahr laufen, zu vergessen. Zu vergessen, dass die Welt aus mehr als Palästina besteht.

Elend gibt es leider überall, und dies auch seit Jahrzehnten in und um den Kongo. In Ruanda, Burundi, Uganda, Angola, Sudan, Äthiopien usw. Und so sehr das Abschlachten von Menschen in Gaza einen „in den Bann zieht“, muss man sich auch mal lösen und den Blick durch andere Fensterscheiben ziehen lassen, um somit nicht die Urteilskraft über die leider über den gesamten Globus verteilte Misere zu verlieren.

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Urlauben für den Hunger – Mugabe lässt Menschen im Stich

(n-tv.de)

Während sich in Simbabwe die humanitäre Lage angesichts der Cholera-Epidemie mit mehr als 1700 Toten und rund 35.000 Erkrankten sowie extremer Lebensmittelknappheit immer weiter verschlechtert, lässt es sich der autokratische Präsident des Krisenstaates Robert Mugabe gut gehen. Nach Informationen der südafrikanischen Zeitung „Saturday Star“ macht der 84-Jährige in Malaysia einen vierwöchigen Familienurlaub.

Kann man mit Demos Kriege verhindern oder beenden?

Bevor man mir aufgrund dieser Frage „Realitätsverlust“ unterstellen zu müssen glaubt, möchte ich betonen, dass ich selbst in der letzten Nacht auf einen interessanten und höchst realitätsbezogenen Artikel gestoßen bin, der mir diese Frage als Bestandteil eines komplexeren und schon oft behandelten Gedankens ins Bewusstsein brachte. Meine vorweggenommene Antwort darauf ist … nein, aber sie können dazu beitragen, dass Mittel und Wege gefunden und erschlossen werden, mit denen das durchaus gelingen könnte!

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Schöne Bescherung: Cholera zum Fest in Deutschland

Pressemeldung des Umweltinstitutes München

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts München,

schöne Bescherung! Die Universität Rostock will von 2009 bis 2012 einen Freilandversuch mit genmanipulierten Kartoffeln in Ostdeutschland durchführen. Die Pflanzen sollen Arzneimittel produzieren, weshalb sie unter anderem Teile des Cholera-Bakteriums enthalten. Simbabwe kämpft gegen die Cholera, und bei uns sollen Pflanzen mit Genen des Erregers auf den Acker! Weitere Linien der manipulierten Kartoffeln sollen z.B. einen Impfstoff gegen die Kaninchenseuche RHD herstellen.

Heute, einen Tag vor Weihnachten, hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) den Antrag der Universität Rostock zur Einsichtnahme ausgelegt. Rund 80 Prozent der Bundesbürger wollen keine Gentechnik auf dem Acker, und schon gar keine Pharma-Pflanzen. Der Zeitpunkt, zu dem das gentechnikfreundliche BVL den Antrag auslegt, ist eindeutig dazu geeignet, diese kritische Öffentlichkeit möglichst zu umgehen. Denn so liegt ein großer Teil der knappen Zeit, der für Einwendungen gegen das gefährliche Experiment bleibt, in den Weihnachtsferien.

Gentechnisch manipulierte Pflanzen lassen sich im Freiland nicht kontrollieren. Das gilt auch für Pharma-Pflanzen. Es droht eine Kontamination der Nahrungskette mit Arzneimitteln aus transgenen Pflanzen.

Das Umweltinstitut München ruft alle Verbraucherinnen und Verbraucher auf, Protest-E-Mails gegen den geplanten Anbau der genmanipulierten Kartoffeln an die Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner (CSU), zu schicken. Wir haben eine Muster-E-Mail an die Ministerin auf unsere Homepage gestellt, die Sie nach Belieben auch ändern können.

Zum Download gibt es zudem eine Mustereinwendung gegen den geplanten Versuch zum Ausdrucken. Sie können die Einwendung – gern auch in größerer Stückzahl – bei uns bestellen (Versand ab 7. Januar). Schicken Sie uns die ausgefüllten Einwendungslisten bis spätestens 19. Februar zurück. Wir übergeben sie dann gesammelt der Zulassungsbehörde.

Alle Informationen und die Materialien gibt es hier:
http://www.umweltinstitut.org/cholerakartoffel

Unsere Pressemitteilung:
http://www.umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2008/2008_12_23-662.html

Wir wünschen trotzdem schöne Weihnachtstage, kommen Sie gut ins neue Jahr, und bleiben Sie gesund, kritisch, mutig und engagiert!

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand

Run on Africa – Mal wieder eine Jagd nach Rohstoffen …

Nachdem ich den Streifen hier unten entdeckte, war ich von der demagogischen Aussagekraft und Intensivität der Stimme etwas geplättet. Denn hier werden Sinnlosigkeit und die nackte Grausamkeit des Krieges mit aller Kraft beschrieben. Die Hörspielaufnahme im Filmbeitrag scheint aus Ernst von Salomons Feder zu stammen – was wiederum paradox erscheinen mag.
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Zimbabwe: Der Tod kommt aus dem Wasser

Im Moment gibt es wieder zahlreiche Krisenherde in Afrika, so dass man gar nicht weiß, wo man zuerst schauen soll bzw. wo Hilfe am nötigsten gebraucht wird.

Mein Fokus richtet sich heute auf Zimbabwe, das im südlichen Afrika liegt.

Zur Zeit grassiert dort eine Cholera-Epidemie, der laut UN bereits an die 600 Menschen zum Opfer gefallen sind. 12.000 sollen schon infiziert sein, 300.000 Menschen bedroht, hauptsächlich in ländlichen Regionen, in denen die Infrastruktur schlecht ist. Dort sind die Menschen quasi dazu gezwungen, verseuchtes Wasser zu trinken.

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Miriam Makeba: Mama Afrika ist tot

Alte Geschichten, frühere Kämpfe?

2010 soll in Südafrika die Fußballweltmeisterschaft stattfinden. Nelson Mandela war Präsident und ist zur unbestrittenen Ikone erstarrt…Alles in Ordnung? Da bringt uns diese Todesnachricht eine Erinnerung zurück – aus einer Zeit, da es MusikerInnen gab, die gleichzeitig politische AktivistInnen waren, aus einer Zeit, da waren die Menschen guten Willens einig gegen Rassismus: Miriam Makeba, die „Mama Afrika“ starb in Italien unmittelbar nach einem Solidaritätskonzert für einen von der Mafia bedrohten Schriftsteller.

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Angst um Erspartes vs. Angst ums nackte Überleben

Zur Zeit haben ja alle Angst davor, wie sich die Wirtschaftskrise aus den USA langfristig auf uns hier in Europa bzw. speziell in Deutschland auswirken wird. Ständig werden Fragen danach gestellt, ob das Ersparte noch sicher ist etc.

Aber wir dürfen nicht vergessen, dass viele Menschen ganz andere Sorgen haben. Neueste Meldung aus Ost-Kongo:

Wir haben eine gravierende Verschlechterung der humanitären Situation in Kivu beobachtet», betonte Max Hadorn, Leiter der IKRK- Delegation im Kongo. Viele Menschen seien gleich mehrfach vor Kampfhandlungen geflohen und benötigten dringend Hilfe. Zahlreiche Betroffene könnten von Hilfsorganisationen nur schwer erreicht werden, weil die Sicherheitslage in der Region so angespannt sei.

Vor allem die Rekrutierung von Kindersoldaten sei in den vergangenen Monaten wieder dramatisch angestiegen.

Zur Meldung

Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

Vielleicht sollte man mal etwas dankbar sein, wenn man gemütlich im Trockenen und Warmen in seinem Sessel sitzt. Immerhin müssen hier die meisten nicht um ihr Überleben fürchten. Man geht einfach in den Supermarkt und kauft, wozu man Lust hat, aus der Wasserleitung kommt meistens sauberes Trinkwasser und wenn man krank ist, geht man zum Arzt, bekommt Medizin, läßt sich krankschreiben und bekommt dennoch sein Geld (bis auf einige Ausnahmen). Das ist keine Selbstverständlichkeit…..

Dies soll kein Vorwurf sein, sondern mal zum Nachdenken anregen, auch wenn es bis Weihnachten (Zeit der Besinnung) noch ne Weile hin ist.