Nestlè – Spiel mit der Unwissenheit

Artikel aus dem Jahre 2008 – zur Sicherung wiederveröffentlicht auf Duckhome

„Ohne genetisch veränderte Organismen lässt sich dieser Planet nicht ernähren“, so der Verwaltungsratspräsident Peter Braback von Nestlè (Artikel wurde vom Netz genommen!) im Juni des Jahres 2008. Die Technologien der Gentechnik seien zudem „die sichersten, die man je gesehen hätte“. Die EU habe sich bisher in diesem Punkt aber eher kritisch verhalten und richte sich so gegen Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen. Zu forderst nannte er Afrika. Nestlè () empfängt wie andere Großkonzerne jährlichen Subventionen in Milliardenhöhe, kritisierte und warnte () zuletzt vor Biotreibstoff-Subventionen. Seit Februar 2006 ist Nestlè im Besitz eines Patentes auf Gentechnik-Kaffee ().

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Achtung Werbung!

Artikel aus dem Jahre 2008 – zur Sicherung wiederveröffentlicht auf Duckhome

Tipps zum Besseren Umgang mit viel versprechender Werbung. Worauf Sie achten sollten und wann eine gesunde Skepsis angebracht ist.

1. Das Versprechen: Frei von Nebenwirkungen
2. Garantiert abnehmen in 4 Wochen
3. Schnupfen, Husten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen – Die Allrounder-Lösung
4. Vom natürlichsten Ort der Welt
5. Umfangreiche Erfahrungen geben uns Recht
6. Auch der Kaiser von China ist begeistert
7. Bewährungsprobe bestanden
8. Es wirkt! Kaufen Sie noch heute in Ihrem Discounter
9. Versorgungsmangel: Hier ist Ihre Extraportion

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And the winner is … Actimel (Danone)!

Es ist mir persönlich eine ganz besondere Ehre und ein noch viel größeres Vergnügen, den Gewinner des „Goldenen Windbeutels“ auf Duckhome bekanntzugeben.

Die Verbraucher haben gewählt: Der Trinkjoghurt Actimel, vermeintliches Wundermittel gegen Erkältungen, ist die dreisteste Werbelüge des Jahres. foodwatch verlieh Hersteller Danone daher am 20. März 2009 in München den „Goldenen Windbeutel 2009“.

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Weitere Informationen:
Genießen Sie den Widerspruch!

Genießen Sie den Widerspruch!

Artikel aus dem Jahre 2008 – zur Sicherung wiederveröffentlicht auf Duckhome

„Würden sie nur einmal einen Tag in eine ordentliche Recherche investieren“, befindet Dr. Gunter Frank, „dann müssten allen kompetenten Journalisten Zweifel kommen“. Das ist die Aussage des Arzt und Ernährungsspezialisten in Bezug auf medial und politisch geführte Ernährungsdebatten und der daraus angeblich entstehenden Krankheiten.

Nur in einigen wenigen Fällen stimmt das brandmarkende Rühren dieser Werbetrommeln. Wenn erkannt und wahrgenommen wird, das z.B. die zu bedenkenden Cholesterinwerte gesundheitspolitisch immer weiter in den Keller herabgesetzt werden – sich somit die Anzahl der Patienten selbstverständlich erhöht und sich die Pharmaindustrie daran eine goldene Nase verdienen, die Krankenkassen ihre Beiträge erhöhen müssen – dann hört man die Nachtigall bereits trapsen. Sieht man zudem noch, dass Pharmareferenten entsprechende Produkte per Werbestrategie – die oftmals nicht mit aktuellen Studien vereinbar sind – in Arztpraxen Hochloben, muss man zwangsläufig als Patient die Richtigkeit der politischen Aktionsprogramme hinterfragen. Die Medienindustrie als Informant – verpflichtet den Menschen mit notwendigen Informationen zu beliefern – tun dies anscheinend zum Größten Teil nicht. Sie schließen sich überwiegend den Pharmareferenten an, schreiben voneinander ab und betreiben somit im Interesse der Pharmaindustrie Werbepropaganda anstatt Aufklärung.

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Achtung Werbung! Lügen für die Gewinnmaximierung

Die foodwatch-Kampagne „abgespeist“ zeigt, wie die Lebensmittelindustrie systematisch Verbraucher täuscht. Auf abgespeist.de ruft foodwatch Verbraucher auf, sich aktiv gegen Irreführung und Täuschung zur Wehr zu setzen und direkt bei der Lebensmittelindustrie zu protestieren. Seit dem Start der Kampagne Ende 2007 wurden 13 Produkte vorgestellt – 13 Fälle von Werbelügen und Etikettenschwindel.

Unter diesen Produkten verleiht foodwatch erstmals den „Goldenen Windbeutel“ für die dreisteste Werbelüge eines Lebensmittelherstellers. Eine prominente, unabhängige Jury hat eine Vorauswahl getroffen und fünf Produkte nominiert. Vom 19. Februar bis zum 19 März 2009 können Verbraucher nun darüber abstimmen, von welchem sie sich am meisten in die Irre geführt sehen. Der Hersteller erhält im Anschluss die unrühmliche Trophäe.

Mit der Wahl zum „Goldenen Windbeutel“ will foodwatch aufzeigen, dass wir tagtäglich mit kleinen Schwindeleien, größeren Lügen und einer endlosen Reihe von Tricks verwirrt und in die Irre geführt werden. Das alles ist inzwischen so zur Gewohnheit geworden, dass wir es sogar oft als „Werbelyrik“ abtun und einfach tolerieren. Dabei ist das alles andere als lyrisch. Denn wenn Etiketten nicht ehrlich sind, wissen wir nicht, was wir eigentlich kaufen. Wenn nicht drauf steht, was drin ist und nicht drin ist, was draufsteht, dann können wir nicht selbst bestimmen, was wir essen. Jetzt abstimmen!

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