Ratzinger der Chef der Kinderschänder im Bundestag

Der Auftritt des Chefs der Kinderschänder und desjenigen, der stets strikt dafür gesorgt hat, dass der Missbrauch von Kindern durch katholische Priester geheimgehalten und strafrechtlich nicht verfolgt wird, lässt sich nicht mehr verhindern. Ratzinger beleidigt durch seinen Auftritt in Deutschland alle die sich an Recht und Gesetz halten und demonstriert damit auch dass der Missbrauch von Kindern eine lässliche Sünde ist. Alle Medien und Politiker die den Besuch Ratzingers loben, erklären damit gleichzeitig, dass Kindermissbrauch für sie völlig in Ordnung ist. Aber auch wer sonst an den Veranstaltungen teilnimmt, sagt damit ebenfalls das Kindesmissbrauch eine gute Sache ist.

Die Zusammenhänge zwischen Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche und Ratzinger sind auf Duckhome und anderswo oft genug geschildert worden. Nie gab es auch nur einen leisesten Widerspruch zur Schuld Ratzingers. Natürlich wehrt sich die Propagandaabteilung des Vatikan gegen jede Schuldzuweisung an den bösen alten unfehlbaren Mann, aber es gibt Hoffnung das er doch noch für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wird, auch wenn es zu spät zur Verhinderung seines Auftrittes im Bundestag sein dürfte:

Italiens katholische Kreise reagieren heftig auf die Initiative des US-amerikanischen Verbands “Survivors Network of those Abused by Priests” (SNAP), dem Opfer pädophiler Priester angehören, und der Menschenrechtsorganisation “Center for Constitutional Rights”, die dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH/ICC) in Den Haag ein Dossier mit Vorwürfen gegen den Vatikan vorgelegt haben.

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In einem 20.000-seitigen Dossier fordern die Anti-Pädophilie-Organisationen den Gerichtshof auf, gegen Papst Benedikt XVI. wegen seiner “direkten Verantwortung” für die Menschenrechtsvergehen vorzugehen, die im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen begangen worden seien. Die Verbände wollen auch gegen den vatikanischen Staatssekretär Kardinal Tarcisio Bertone dessen Vorgänger Kardinal Angelo Sodano und gegen den derzeitigen Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal William Levada, vorgehen.

Auch wenn das Dokument der Schande schon jetzt 20.000 Seiten umfasst, dürfte es nur die Spitze des Eisbergs beschreiben. Die Schuld der katholischen Kirche ist so groß, dass sie wahrscheinlich nie wieder gesühnt werden kann. Tatsächlich aber geht der Missbrauch fröhlich weiter, so dass selbst besonnene Kräfte überlegen ob nicht allen Priestern dieser Kirche der Umgang mit Kindern verwehrt werden muss. Auch wenn dieser Schluss naheliegend erscheinen mag, geht er wahrscheinlich doch zu weit. Es gibt auch anständige katholische Priester.

Wichtig für Deutschland, ist es aber die Befürworter der Papstrede die es immer noch gibt, und deren Positionen festzuhalten, damit man nach einer Verurteilung Ratzingers in Den Haag, auch seine Helfer hier zur Verantwortung ziehen kann. Der Katholik und ehemalige SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel kann persönlich ja noch als entschuldigt gelten, da er dem gleichen Aberglauben anhängt wie Ratzinger. Das er nicht verstehen will, dass es bei der Rede Ratzingers vor dem Bundestag nicht um dessen Religion, sondern um dessen Beihilfe zum Kindesmissbrauch und um Ratzingers Tätigkeit bei der Verhinderung von strafrechtlicher Verfolgung des Kindesmissbrauchs geht, sei seinem Alter und seiner religiösen Abhängigkeit geschuldet. Schließlich hat er den Tod vor Augen und muss alles tun um in sein Paradies zu kommen. Menschlich verständlich, sachlich aber Unsinn.

Man hätte Vogel gar nicht erwähnen müssen, hätte er nicht selbst erwähnt, dass er als Füllmenge zur Verfügung steht um die Reihen der SPD aufzufüllen, damit nicht auffällt, dass es in der SPD anständige Menschen gibt, die an der Papstrede nicht teilnehmen und diesen Auftritt verurteilen. Das ist übrigens typisch SPD. Wenn Mandatsträger dieser Partei ausnahmsweise mal eine eigene Meinung haben, dann greift die Diktatur des Parteivorstandes die einfach die Reihen mit Nichtparlamentariern, also mit Jubelpersern auffüllt. Wie tief ist diese Partei nur gesunken.

Lustig ist auch Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner von der CSU, die sich mal wieder an den Linken abarbeitet und die Grußbotschaft zum Geburtstag Fidel Castros wieder hervorkramt. Dabei vergisst sie, das Fidel nie irgendwelche Kinderficker geschützt und deren Strafverfolgung verhindert hat. Man konnte Fidel in solchen Fällen eher eine zu große Härte vorwerfen. Aber vermutlich sind für Frau Aigner Kinderficker und deren Helfer, bessere Menschen als Kommunisten.

Die rheinland-pfälzischen CDU-Chefin Julia Klöckner beklagt sich bitterlich darüber, das nicht auch gegen Auftritte des Dalai Lama genauso protestiert wurde wie gegen den Auftritt Ratzingers. Ähnlich wie Castro, ist auch der Dalai Lama nicht als Unterstützer von Kinderfickern bekannt. Außerdem hält der Dalai Lama nicht zwei Drittel der Deutschen für Verdammungswürdig, weil sie sich nicht für seinen Glauben entschieden haben, wie es Ratzinger tut. Ratzinger schließt mehr als 66 Prozent aller Deutschen praktisch vom Menschein aus, weil sie nicht den Katholiban anhängen. Ein schlimmerer Faschismus ist wohl kaum noch denkbar.

Auch die Linke bietet mit Bodo Ramelow eine äußerst seltsame Figur. Für die Papstrede fährt er – vermutlich auf Kosten der Steuerzahler – extra von Thüringen nach Berlin, um auf der Besuchertribüne ergriffen dem Chef der Kinderschänder zu horchen, fordert aber gleichzeitig auch noch dass die LINKE nicht laizistisch werden soll. Wie bitte? Eine sozialistische oder doch zumindest linke Partei sollte doch stets laizistisch sein. Ihre Mitglieder dürfen persönlich gerne glauben was sie wollen, sogar an Karl Marx, aber die Partei selbst sollte neutral also laizistisch sein. Aber Ramelow ist ja bekennender Evangelikaler. Allerdings zeigt er damit auch, dass seine Anwesenheit in Thüringen nicht gebraucht wird. Vielleicht sollte man ihn dort ablösen.

Am dreistesten aber ist der deutsche Kurienkardinal Walter Brandmüller der folgende Formulierung abließ:

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages müssen sich der Wirkung dieser Art von Protest im Ausland bewusst sein: Sie verstärken dadurch das Bild vom `hässlichen Deutschen`, das leider immer noch existiert.

Der aktuell hässlichste Deutsche ist sicherlich Ratzinger, der die Kinderficker schützt. Hässllcher geht es geht es gar nicht mehr und da der deutsche Ratzinger als Leiter der Inquisition stets dafür gesorgt hat, das Kinderschänder nicht verfolgt werden konnten und sie auch innerkirchlich schützte macht sich jeder Deutsche der diesem Mann zujubelt oder auch nur zuhört zum hässlichen Deutschen. Jeder der sich ihm uns seinen Mittätern widersetzt ist ein guter Deutscher.

Das scheint sogar der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch, begriffen zu haben, der sich vor Krawallen anlässlich des Papstbesuches fürchtet. Was er nicht sagt, ist dass jeder Krawall gerechtfertigt wäre. Ob Bundespräsident Wulff den Ratzinger eingeladen hat, spielt dabei keine Rolle. Die Leute die Wulff zum Bundespräsidenten machten, hatten dafür auch keine vernünftige Legitimation.

Aber auch die Berliner Polizei bekommt langsam aber sicher Angst und deshalb darf die Demonstration gegen diesen ach so beliebten Papst auch nicht am Brandenburger Tor starten, sondern wird weit abgedrängt. Die Bewohner der Straßen auf der der unheilige Vater zum Olympiastadion gekarrt wird, dürfen ihre Fenster nicht öffnen. Sie dürfen nicht winken, vor allem aber nicht mit faulen Eiern auf Ratzinger werfen.

Seltsam dass ein so unbeliebter Papst der sichtlich nicht willkommen ist, sich den Deutschen unbedingt aufdrängen muss. Den meisten Deutschen geht sein Besuch zwar mehr oder weniger Arsch vorbei und nur 28 Prozent halten diesen Besuch für wichtig. Unter diesen 28 Prozent sind aber sicherlich auch die erklärten Papstgegner die den Besuch verhindern wollen.

Wie rückständig, menschen und demokratiefeindlich die katholische Kirche auch heute noch ist zeigt ein Urteil des Bundesarbeitsgerichtes, das es den Katholiban untersagte einen katholischen Arzt wegen dessen Wiederverheiratung zu kündigen, während an der gleichen Klinik wiederverheiratete evangelische Ärzte beschäftigt wurden. Schön ist es, dass dieses Urteil sogar Verdi-Chef Frank Bsirske aufweckte. Vielleicht ist Verdi ja in der Lage deutsches Recht und Gesetz zumindest im Bereich Arbeitsrecht auch bei der katholischen Kirche durchzusetzen. Genau wie beim Kindesmissbrauch, darf es keine Sonderregeln für die Katholiban mehr geben.

Ein echter Lichtblick im Zusammenhang mit dem Ratzinger Auftritt im Bundestag ist der SPD Bundestagsbgeordnete Rolf Schwanitz, der in einer sehr lesenswerten persönlichen Erklärung seine Ablehnungsgründe für Ratzinger im Bundestag aufführt, auch wenn er leider nicht auf Ratzingers Rolle beim Kindesmissbrauch eingeht.

Ratzinger gehört in den Knast und nicht in den Bundestag.


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17 comments

  1. Jakester says:

    Wolfgang Thierse nicht vergessen.

    zB.
    “„Wir sollten Neugier und Interesse daran haben, was ein solches Oberhaupt über das friedliche Zusammenleben in einer von Krisen und Kriegen erschütterten Welt zu sagen hat.
    […]Was diese Welt zusammenhält, das müssen auch geistige Fundamente sein, ethische Grundüberzeugungen, die wir miteinander teilen. Da spielen die Religionen, die Weltanschauungsgemeinschaften eine beträchtliche Rolle. Die Frage nach diesen Fundamenten ist so gewichtig, dass wir dem Papst zuhören sollten.
    [….] Ganz wesentliche Elemente unserer Vorstellung von Gerechtigkeit können Sie in der Bibel finden. Solidarität ist die säkulare Übersetzung des Gebotes der Nächstenliebe. Die Vorstellung von der Würde jedes einzelnen Menschen hat sehr viel mit der christlichen Botschaft zu tun, dass jeder gleichermaßen Kind Gottes ist, und dass jeder vor Gott gleich ist, unabhängig von seiner Leistung oder seiner Cleverness.
    […] Natürlich hat sich unserer Gesellschaft nie ohne Widersprüche, ohne Wandlungsprozesse entwickelt. Und Sie können umgekehrt fragen, ob die Welt friedlicher ist, wenn in ihr Atheisten herrschen. Der Gegenbeweis ist erbracht. Denken Sie an Hitler, Stalin, Pol Pot, Mao Zedong.“”

    Mehr davon beim http://tammox.blogspot.com/2011/09/morgen-kinder-wirds-was-geben.html

  2. Otto says:

    Und dann darf der BP Wulf nicht am Abendmahl teilnehmen, da er schon einmal geschieden und wieder verheiratet ist. Was ist das für ein Papst? Aber Wulf wird´s nicht jucken. Der wird sich dann einmal wieder bei Maschmeyer melden – und eben dort essen gehen :-).

  3. Otto says:

    Und noch etwas. Wenn denn die Kirche so offen ist, frage ich mich, warum kein Einblick in den Vatikanstaat gewährt wird, vor allem in den Katakomben. Denn da vermute ich, ist der ganze Abschaum in Schrift über tausende von Jahren festgehalten. Wenn doch die Kirche für alle da ist, frage ich mich, warum ich Kirchensteuer zahlen muß. Das ganze ist einfach unerträglich. Ich werde jetzt def. aus der Kirche austreten. Die Politik sieht zu, wie nicht aufgeklärt wird – und die Opfer bis heute leiden. Aber was ist denn schon von unseren Politikern zu erwarten. Die machen sich durch ihre Untätigkeit mitschuldig.

  4. Otto says:

    So, nun hat er gesprochen, der Ratzinger. Jetzt gehts dann ins Olympiastadion. Dort erwarten ihn dann ~ 70T Gläubige. Jetzt stelle ich mir eine Frage. Wissen diese Menschen denn nicht, dass der Ratzinger einen Hirtenbrief an alle Bischöffe der Welt gesendet hat, mit der Bitte alle Mißbrauchsfälle unter höchster Geheimhaltungsstufe zu halten?

    Es ist wirklich abartig, was da gerade passiert.

  5. Otto says:

    Und nicht zu vergessen, die lausige Entschädigungszahlung von ~ € 3000/Opfer, dass mit der Auflage, dass diese Opfer niemals mehr darüber sprechen dürfen, was ihnen schreckliches angetan wurde. Was da jetzt passiert ist abgrundtief – und die Medien machen noch mit. Ein unglaublicher Vorgang.

  6. asozialdemokrat says:

    Kurzer Klugschiß am Rande zu dem notwendigen und richtigen Artikel: Bodo Ramelow war und ist ja nun wirklich alles Mögliche (und Unmögliche), aber Evangelikaner ist er m.W.n. nicht, wohl aber evangelischer Christ.

  7. Martin says:

    Schade, dass man hier, warum auch immer, nicht mehr aufs Fratzenbuch verlinken kann. Habe ich bei dem einen oder anderen Artikel immer wieder gern getan, in der Hoffnung, den einen oder anderen aus meinem Bekanntenkreis zu erreichen.

    1. Raze says:

      Ah ja, die beliebte Heiner-Geißler – Methode: man suche eine höhere Figur, die sich bei den dummen Schäfchen einschmeichelt. Das geschieht, indem sie behauptet, auf der Seite der Schafe zu sein. Im Hintergrund kocht der Schleicher aber sein eigenes Hammelragout, und eines Tages wachen die Schafe af und stellen fest, daß man sie nicht nur geschoren, sondern ihnen gleich das Fell über die Ohren gezogen hat.

  8. Rudi Woll says:

    ich finde den Artikel unverschämt und der katholischen Kirche gegenüber für total unangebracht.
    Die kath. Kirche will doch die Sachen aufzuklären.
    Man möge doch bedenken, was die kath.Kirche Gutes tut und das Fehlverhalten einzelner Priester nicht der Kirche anzulasten, erst recht nicht dem Papst.

    1. Jochen Hoff ( User Karma: 0 ) says:

      Ratzinger persönlich aht die Anweisungen gegeben, dass die Kinderschänder nicht verfolgt werden. Er ist ein Helfer der Kinderschänder. Die katholische Kirche hat noch nie in ihrer Geschichte etwas Gutes getan. Sie hat gemordet und unterdrückt um sich slebst zu bereichern.Sie ist eine kriminelle Vereinigung.

      1. Honeymoon says:

        “Sie hat gemordet und unterdrückt um sich slebst zu bereichern.”

        Wenn wir nach den hier erwänhten Kriterien urteilen, Herr Hoff, dann können wir die katholische Kirche nicht als Einzeltäter brandmarken, nicht wahr?

        Das oben erwähnte Verhaltensmuster passt nämlich auch für etlichen anderen Organisationen. … ;)

        Versuchen Sie mal eine Liste zu schreiben !!!

          1. doris says:

            tja, die Rolle der evangelischen Kirche darf ebenfalls nicht aussen vor gelassen werden. Die Heimerziehung in den fünfzigern, sechzigern bis Mitte der siebziger hatte es in sich. Sklavenarbeit, sexueller Missbrauch, körperliche und psychische Gewalt sowie entgangene Bildung hat auch die evangelische Kriche zu verantworten. Erinnern möchte ich an die Ergebnisse des runden Tisch Heimerziehung die aus meiner Sicht, ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen sind. Damit die Betroffenen keine Möglichkeit auf Schadensersatzforderungen haben, wurde das gesamte System nicht als Unrechtssystem anerkannt obwohl es nachweislich ein solches war. Anerkannt wurde lediglich das es innerhalb des Systems Unrecht gegeben hat. Man mir wird total übel.
            Leiterin des runden Tisches war Antje Vollmer, evangelische Pfarrerin die in Bethel ausgebildet wurde. Wie sagt man so schön – ein Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Bethel hatte nach dem Krieg einen Psychiater beschäftigt der aktiv an dem T4 Programm der Nazis mitgearbeitet hat.
            Man mir wird schon wieder übel. Diese Scheinheiligkeit sowohl von der katholischen als auch von der evangelischen Kirche kotzt mich schon seit Jahren an.

  9. edgar says:

    Wie schaffen die das, dass strafrechtlich nicht verfolgt wird? Kommen die tatsächlich nicht ins Gefängnis? Bei den angeblich seriösen Medien wird das m.W. ja völlig wegzensiert.

    Im Web fand ich aber dies:
    Das Bistum Aachen hat eine Dokumentation der rechtskräftig verurteilten Fälle von sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Geistliche erarbeitet. Insgesamt gab es im Bistum in der Zeit von 1953 bis 2000 sieben Fälle mit strafrechtlicher Verurteilung von Priestern.”
    http://www.euregio-aktuell.eu/archives/11836-Aachen-Insgesamt-sieben-Priester-wegen-sexuellen-Missbrauchs-strafrechtlich-verurteilt.html

    Das problem scheint eher hier zu liegen:
    http://netzwerkb.org/2010/01/19/padophile-priester-%C2%ABes-gibt-keine-anzeigepflicht%C2%BB/

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