Prozess bei Buske ohne Buske

Dieser Artikel wurde aufgrund einer Einstweiligen Verfügung der Hamburger Buske Zensurkammer zensiert. Gegen diese Einstweilige Verfügung wird vorgegangen.

Irgendwie bin ich ein wenig traurig. Am letzten Freitag war mein großer Tag. Prozesstermin gegen Ulrich Marseille bei Richter Buske in Hamburg. Schon früh wach gewesen. Am Donnerstag hatte der Berichterstatter des Gerichtes schon angerufen und gesagt, dass es keine Prozesskostenhilfe geben würde, weil sich das Gericht sicher sei, dass es gegen mich entscheiden würde.

Nun ja. Eigentlich hatte ich nichts anderes erwartet. Im Internet spricht man ja offen von der Hamburger Zensurkammer und Google weist dazu 219.000 Fundstellen auf und wenn man zu einer gerechten und vernünftigen Behandlung kommen will, muss man eben in die nächste Instanz oder sogar noch weiter. Hamburger Verhältnisse halt.

Irgendwie wurmte mich das ganze Verfahren und da ich immer superpünktlich sein will, war ich viel zu früh am Berliner Hauptbahnhof, zumal es mit meiner Lauferei auch nicht besser wird und Treppen langsam zum Problem werden. Da saß ich nun fast eine Stunde vor Abfahrt des Zuges und spürte die Wut über den Buske-Senat in mir und ging die Prozessakte einfach noch mal durch und plötzlich war ich mehr als hellwach.

Da stimmte etwas ganz und gar nicht. Die Gegenseite hatte sich einen netten kleinen Scherz mit uns erlaubt und einfach einen völlig anderen FAZ-Artikel beigefügt, als den, den ich als Referenz zu meinem beigefügt hatte. Damit war klar, dass das Gericht meinen Argumenten gar nicht folgen konnte, weil es mit einem falschen FAZ-Artikel, der erst am 6. Mai 2010 also 4 Wochen nach meinem Artikel erschienen war, getäuscht wurde.

Natürlich hätte ich das viel eher merken müssen. Aber mal im Ernst. Wenn die Kanzlei Schwenn einen Ausdruck eines FAZ-Artikels beifügt, dann kontrolliert man das doch nicht, sondern geht davon aus, dass die ehrlich und fair handeln. Aber Pustekuchen. Die gesamte Argumentation der Gegenseite fußte auf diesem falschen Artikel und so konnten sie natürlich auch das Gericht überzeugen, dass es gar keinen Grund für meinen Artikel gegeben hätte. Mir fiel ein Stein vom Herzen und ich jubilierte innerlich. So musste es gehen. So könnte ich diesen Prozess doch noch gewinnen. Man kann natürlich nicht sagen, dass dieser Vorfall ein bewusster Prozessbetrug der Kanzlei Schwenn und Krüger gewesen sei, aber ich würde in Zukunft raten, die Massen an Anlagen, die diese Kanzlei in ihre Prozesse einbringt, auf das genaueste zu prüfen. Diese Kanzlei hat sich übrigens die Webadresse rechtschaffen.de gesichert, was jeder für sich selbst bewerten mag.

Als mein Rechtsanwalt Michael Kraft dann eintraf, war der zwar auch erst verdutzt, mit einem solchen Trick hatte auch er nicht gerechnet, aber dann brachte er mich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Er war der Meinung, dass sich ein Gericht, dass sich bereits festgelegt hat, kaum anders besinnen wird, auch wenn noch soviel Tatsachen dagegen sprechen. Innerlich schüttelte ich den Kopf, aber er sollte Recht behalten.

Endlich und ohne wesentliche Verspätung in Hamburg angekommen, machten wir uns auf zum Landgericht. Ich meine Rolf Schälike dort gesehen zu haben, bin mir aber nicht sicher. Seit wir uns das letzte Mal in Berlin sahen, sind wir beide nicht jünger geworden. Mir fehlen rund 46 kg.

Aber dann kam die große Enttäuschung. Das war zwar der Buske Gerichtssaal, aber es gab keinen Richter Buske. Stattdessen gab es einen Richter Link. Dabei hatte ich mich so auf Richter Buske gefreut und im stillen auch gehofft, dass viele Berichte über ihn einfach überhöht seien und man ihm mit Vernunft kommen könnte.

Aber Vernunft und deutsche Gerichte. Das wäre ein Thema für viele Blogartikel und ganz viele Gerichtsverfahren. Witzigerweise hatte die Gegenseite auch noch kurz vor dem Gerichtstermin einen neuen Schriftsatz verfasst, von dem wir aber erst während der Fahrt erfuhren. Aber nun ging es um Richter Link und der hatte seine Rolle voll im Griff. Im Rahmen des Güteverfahrens teilt er uns mit, dass ich diesen Prozess verlieren würde, weil es keinen Grund für meine Berichterstattung gäbe. Er ließ sich auch nicht ins Wort fallen oder gar erzählen, dass die Gegenseite einen falschen Artikel eingebracht hatte. Er hatte mit uns fertig bevor das Verfahren begonnen hatte. Weshalb ich dann mit Anwalt nach Hamburg kommen sollte ist mir schleierhaft. Es sei denn damit ich noch das Fahrgeld und meine Zeit verbrennen sollte.

Wer mich kennt, weiß dass ich meine Klappe nicht halten kann und will, also erkämpfte ich mir das Wort und berichtete über den falschen Artikel, der den Sinn meines Artikels zunichte machte. Genausogut hätte ich mich mit der Wand unterhalten können. Richter Link wollte weder den echten Artikel sehen noch irgendetwas hören,. Er wollte seinen Stiefel durchziehen und Herrn Maseille vor jeder Berichterstattung in Schutz nehmen. Witzigerweise lag hinter meinem Termin ein weiterer wo Marseille die Süddeutsche Zeitung verklagte.

Zwar dürfen wir noch auf den gegnerischen Schriftsatz antworten, aber Herr Richter Link, lies keinen Zweifel daran, dass die Kammer ihr Urteil gefällt hat. Herr Marseille ist ein Privatmann der machen darf was er will und über den man nicht berichten darf. Für das Landgericht in Hamburg wird jeden Morgen ein neuer Ullrich Marseille geboren und nur über diesen darf berichtet werden.

Und da natürlich auch nur Positives. Tatsächlich setzt sich ein Mensch aus seiner gesamten Vergangenheit zusammen. Es ist sicher nicht verkehrt anzunehmen, dass der im Lebenszeitraum gesammelte Erfahrungsschatz ja eigentlich das ist, was einen Menschen ausmacht und gleichfalls kann man davon ausgehen, dass bestimmte Verhaltensmerkmale eines Menschen sich im Laufe der Zeit noch weiter ausprägen.

Meine Großeltern hatten dafür einen ihrer typischen Sinnsprüche, die mir vor Gericht immer soviel Ärger einbringen: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!“. Ulrich Marseille hat als junger Mann versucht zu betrügen um sein Studium erfolgreich abzuschließen. Mit der Schill-Partei wollte er das Recht zuungusten derer, die er als Täter bezeichnete, verändern und hat ja uns allen seine geistige Verwandtschaft mit Barnabas Schill, dem Richter Gnadenlos geschildert:

Mit Schill fühlt sich Marseille schicksalsverbunden: „Wir sind zwei Leute, die wissen, was es heißt, ungerecht behandelt zu werden.“ Der beurlaubte „Richter Gnadenlos“ erlebe dies bei seinem Hamburger Prozess wegen Rechtsbeugung, er selbst bei seinen unternehmerischen Aktivitäten im Osten. Und weil sich „viele Leute im Osten in einer ähnlichen Situation fühlen“, verspricht sich Marseille großen Zulauf zur Schill-Partei („30 Prozent sind drin“).

Aber das Gericht hat und Richter Link haben recht. All das ist kein Grund für einen aktuellen Artikel. Deshalb hat Duckhome ja auch nichts über Herrn Marseille veröffentlicht. Das änderte sich erst, als sich herausstellte was Herr Marseille für die Zukunft geplant hatte. In der Sendung Menschen bei Maischberger am 6. März 2007 um 22.45 hatte er öffentlich verkündet:

Ich will Deutschlands Pflegediscounter werden!

Jetzt ging es ihm darum, der Pflegediscounter in Deutschland zu werden. Discount heißt billig und Discount in der Pflege bedeutet billige Löhne. Statt für 1.800 Euro im Monat, wollte er Hartz IV Opfer nach einer schnellen Einweisung für 400 Euro im Monat beschäftigen und großzügig nach 2 Jahren Probezeit dann vielleicht einen regulären Arbeitsplatz anbieten. Auch das ist in unserer Gesellschaft leider legitim. Richter Link wusste es hoch edler zu formulieren, er sprach davon, dass der nette Herr Marseille die Hartz IV Opfer ja nur hart arbeiten lassen wollte, was eben nicht berichtenswert sei.

Bis zu diesem Punkt könnte man ihm Recht geben. Dummerweise hat aber meine Lebensabschnittsgefährtin an einem Einführungskurs für derartige Tätigkeiten im Altenheim teilgenommen. Es ging letztendlich darum, ohne jede Kenntnisse in medizinischer Versorgung Dekubitus-Patienten zu pflegen, was sogar für Fachkräfte eine kaum zu bewältigende Aufgabe ist. Aber auch das wäre nicht schlimm. Viele Menschen die zum ersten Mal einen Dekubitus Fall riechen, wissen in der gleichen Sekunde, dass sie dieser Aufgabe nicht gewachsen sind. Auch nicht für eine gute Bezahlung. Dafür braucht man eine Berufung und selbst dann ist es noch schwer genug.

Meiner Lebensabschnittsgefährtin wurde gesagt, dass nur für die schwersten Pflegefälle Mitarbeiter gesucht werden und sie lehnte ehrlicherweise ab, nachdem sie selbst und auch wir zusammen mit Freunden überlegt hatten. Aber auch zu diesem Zeitpunkt, war Ulrich Marseille keinen Artikel wert. E „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!“. Ulrich Marseille hat als junger Mann versucht zu betrügen um sein Studium erfolgreich abzuschließen. Denn der ständigen Schmähkritik gegen die Hartz IV Opfer muss man widersprechen.

Wenn man allerdings jemanden eine Täuschung oder gar einen Betrug vorwerfen will, dann muss man die Geschichte dieser Person erzählen. Von seinem ersten Betrugsversuch bis zum heutigen Tage. Wenn er seinen ersten Betrugsversuch aber nicht unter seinem heutigen Namen, sondern unter seinem Geburtsnamen Hansel verübt hat, dann muss man diesen Namen auch nennen dürfen, zumal er ja in Wikipedia erwähnt wird und Google 209.000 Einträge zu Hansel und Marseille nachweist

Wenn er als Landeschef einer Partei wie der Schill Partei vorgestanden hat, dann ist das ein Stück seines Charakters, dass man aufzeigen können muss. Dazu kommt, das Herr Marseille eine Person des öffentlichen Lebens ist, der ständig in der Presse zu finden ist. Er hat diese Öffentlichkeit stets selbst gesucht und nun geht es nicht, dass er ständig zwischen seiner öffentlichen Person und seiner privaten Person hin und her pendeln kann. Über Ullrich Marseille weist Google 1.560.000 Einträge nach wovon sich sicherlich viele auf Namensvettern beziehen dürften. Ich als ständiger Autor im Netz, finde unter meinem Namen nur 965.000 Einträge und anders als bei Ulrich Marseille finden sich schon auf der ersten Seite Einträge zu Namensvettern. Herr Marseille ist also eine Person des öffentlichen Lebens und müsste deshalb eine Berichterstattung über ihn dulden, zumal wenn er selbst in der Öffentlichkeit Stellung genommen hat. Aber genau das will er allen verbieten lassen.

Und das Landgericht Hamburg will ihm genau das erlauben. Mein Rechtsanwalt und ich, sind da völlig anderer Ansicht. Das wird uns allerdings nichts nützen. Wie Herr Richter Link ja so süffisant berichtete hat die Hamburger Buske Kammer stets in diesem Sinne für Herrn Marseille entschieden. Es kommt also gar nicht mehr auf die Situation und die Beweise an, sondern auf das Gewohnheitsrecht des Herrn Marseille, dass über ihn nicht berichtet werden darf, während er ständig seine Meinung und seine Anliegen durch die Medien verbreiten darf.

Ich wusste nicht, dass es solch ein Gewohnheitsrecht in Deutschland gibt, aber Richter Link scheint davon überzeugt zu sein und wird auch nicht von dieser Regel abweichen. Die erste Instanz können wir als verloren abhaken. In der zweiten Instanz in Hamburg, darf man nicht vergessen das Landgericht und Oberlandesgericht natürlich ständig miteinander zu tun haben. Vermutlich werden schon viele gegen das Gewohnheitsrecht des Buske Senates für Ullrich Marseille geklagt haben und damit ist auch zu vermuten, dass die Hamburger Verhältnisse sich auch auf das OLG übertragen haben, zumal Richter Buske bereits Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht beim 7. Zivilsenat war, der heute über die Berufungen gegen die Buske Urteile entscheidet.

Damit ist der Rechtsweg dann eigentlich zu Ende. Dem Bundesgerichtshof ist das Thema vermutlich zu popelig, weil Pressefreiheit dort kein großes Thema ist und Pressefreiheit für Blogger, wohl außerhalb jeder Sichtweite sein dürfte. Natürlich ist das Ganze auch eine verfassungsrechtliche Frage. Der Gang nach Karlsruhe könnte sogar überraschende Ergebnisse haben. Aber dieser Weg ist weit, teuer und mühselig. Es bleibt also im Endeffekt nur der Weg zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, denn die persönliche Meinungsäußerung ist ein Menschenrecht, dass in Deutschland allerdings sehr gering geachtet wird. Auch dieser Weg ist weit und selbst wenn es dann ein für mich positives Urteil gibt, bedeutet das nicht, dass sich die deutschen Gerichte daran halten.

In Deutschland als einfacher Bürger Recht zu bekommen ist schon schwer. Gegen einen der großen und reichen in diesem Land ist es fast unmöglich. Aber zusammen mit den Hamburger Verhältnissen ist man gänzlich ohne jede Chance. Deshalb gibt es auch den fliegenden Gerichtsstand. Damit sich die Reichen die ihnen angenehmen Richter aussuchen können und damit die Urteile wie bestellt bekommen. Wie Herr Richter Link schon sagte. Die Buske-Kammer hat immer zugunsten von Herrn Marseille entschieden und wird das auch weiterhin tun. Das ist keine Frage des Rechtes sondern richterliche Gewohnheit die nicht hinterfragt werden kann.

Damit muss man leben. Aber man muss es nicht hinnehmen.

19 Kommentare

  1. ich kann deine enttäuschung gut verstehen, habe ich doch selbst ähnliches vorgehen in einer anderen sache erlebt. man wird von anfang an in einen vergleich gedrängt oder bedroht alles zu verlieren. es hat wenig sinn sich dagegen aufzulehnen sie sind einfach stärker, klar hinnehmen heisst nicht einverstanden sein und es zu veröffentlichen ist in meinen augen das beste was du tun kannst. so bist du zwar etwas geschlagen aber nicht besiegt worden. sehe das wort ent-täuschung…du bist nicht auf eine täuschung hereingefallen sondern opfer einer diesen von typen die sich unendlich wichtig nehmen und doch eines tages ihre quittung für ihre rechtsbeugung bekommen werden. wir beide sind vielleicht zu alt um diese änderung zu erleben, aber glaub mir jochen eines tages wird sie kommen, denn das system und der filz verrät sich tag für tag immer mehr..dem internet sei dank. ich wünsch dir kraft darüber gelassenheit zu haben. du bist am ende ein gewinner.

  2. Das hat doch nichts mehr mit Recht zu tuen.

    http://www.duckhome.de/tb/archives/9318-Das-deutsche-Schwergewicht-will-in-den-Krieg.html

    Es ist höchste Zeit für eine Revolution.

    Da kann ich nur recht geben, die wollen nicht reden, die wollen sich nicht belehren lassen und vor Karlsruhe haben sie schon lange keinen Respekt mehr.

    Verhandlungen sind in den letzten 10 Jahren gescheitert.

  3. Das Urteil bzw. das Verhalten vom Richter entspricht genau dem, was R. Schälike dazu berichtete. Nur glauben ihm das wenige Leute.

    Ein Skandal, wie heute entschieden wird. Aber auch dieses System wird sich mal ändern. Nur bedarf es mehr als nur einer anderen Meinung. Ich hoffe, auch durch das Internet und deren Mitarbeiter – weltweit – werden sich Zustände ändern.

  4. Der Leserbrief des Richters Fahsels bringt es auf den Punkt
    http://www.duckhome.de/tb/archives/9075-Aufgelesen-und-kommentiert-2011-04-13.html

    Es ist offensichtlich üblich geworden, dass Richter alles sprechen, aber kein Recht:

    http://www.duckhome.de/tb/archives/8312-Prozessfortfuehrung-LzO-Vollstreckungsyndikat-.-..html

    einen wirklich guten Anwalt zu finden, der sich die Zeit nimmt, die Winkelzüge dieser Unrechtsrichter gekonnt gegen diese Art der Prozessführung einzusetzen, ist sehr schwer.
    Nicht mal der, der viel Geld hat, hat Chancen,
    man muss diese Seilschaften und Machtverhältnisse kennen, in diesen Kreisen wäscht eine Hand die andere.

    Wir sind eben eine Bananenrepublik. Korrupt bis zum Stehkragen

  5. …………gibt es auch den fliegenden Gerichtsstand……….

    WIR BRAUCHEN FÜR DIESE TYPEN FLIEGENDE STANDGERICHTE

  6. Also, dazu fällt einem wirklich nichts mehr dazu ein. Da befinden sich also nicht korrekte Unterlagen in der Mappe, stellt das fest, weist ordentich darauf hin – und der Richter tut so, als wäre nichts geschehen. Jochen, lass dir das bitte nicht gefallen. Und das Video http://youtu.be/ODdVOP4jn4M ist ja wirklich der Oberhammer.

    Wenn Duckhome über Korruption in Politik, Wirtschaft und Justiz schreibt, darf man das nach diesem Video getrost glauben.

    Was für eine Sauerei.

      1. Dass, lieber Jochen die aus meiner Sichtweise nicht mehr haltbaren Zustände, einer so angeblichen Demokratie, lassen böses (er)-ahnen.

        Es gibt ja wirklich viele Videos aus deutschen Lande, aber DASS ist wirklich unter aller Sau, was da passiert. Warum, verdammt nochmal, können Politiker nicht ehrlich sein? Warum ist die Justiz eigentlich nur noch Erfüllungsgehilfe? Deutschland könnte das BESTE LAND DER WELT SEIN. JEDER KÖNNTE ZUFRIEDEN, NICHT NUR FINANZIELLER ART LEBEN, SONDER DAS MITEINANDER GEN. ART.

        Warum wird das alles versaut?

        Im übrigen heute auf Phoenix-TV. Der Papst soll wirlich am 22. September 2011 im Plenum sprechen dürfen. DAS WIRD IN DER TAT EINE WEITERE STERNSTUNDE DER ALLERÜBELSTEN ART.

        Wenn dass dann soweit ist, werde ich einen Brief an die Regierung schreiben mit diesem Hinweiß, welcher dann zitiert wird:

        http://duckhome.de/tb/index.php?url=archives/9110-Der-Zollitsch-und-das-Ratzinger-Problem.html&serendipity[csuccess]=true#feedback

        Mit einer Antwort darf ich natürlich NICHT rechnen.

        Campo de Criptana. Der ewige Kampf gegen die Windmühlen.

  7. Meine Erfahrung(en)

    Ganzdeutsche BerufsrichterInnen sprechen alles … nur kein Recht und außerdem noch schlechtes Deutsch. Kurt T.

  8. Was hat du erreicht und was willst du eigentlich in weiteren Prozessen noch erreichen? Ob du Recht bekommst oder nicht ist letztlich egal.
    Das wichtige Ergebnis ist, dass die unproduktiven Juristen eine Rechtfertigung für ihren Konsum bekommen, der erheblich höher ist als der Konsum der verhartzten und nichtverhartzten Produzierenden.

    Über Johann Schwenn habe ich bisher nur ein Lob im Zeit-Interview mit Kachelmann[/url] gelesen. Dein Bericht gleicht das aus. Es bleibt bei der alten Regel: Do not feed the lawyers!

  9. Der hier veröffentlichte Beitrag dokumentiert das derzeitige System.
    Mir fallen diese Gutachterringe in Bayern und Franken ein, die den Lügendedektor empfehlen, obwohl dieser eigentlich nicht vor Gericht verwendet werden sollte.
    Es ist dort kaum möglich an einen unabhängigen Gutachter in Sachen Familienpolitik zu kommen.
    Wieso müssen die Ringe bilden?
    Sind die Gutachter alle eine Mafia?
    Mir fallen die kriminellen Absprachen bei Stuttgart21 ein, der Sachsensumpf…
    Mögen Sie Herr Hoff sich nicht entmutigen lassen der derzeitigen Hydra die Stirn zu bieten.
    Ihr Beitrag allein öffnet manchem die Augen -danke dafür

  10. Lieber Herr Hoff,

    Ihre Probleme mit der Justiz kann ich nachvollziehen, zumal es in meinem Umfeld eine Menge Leute gibt, denen Gleiches oder Ähnliches widerfahren ist.
    Das liegt in der Regel aber nur daran, dass diese Menschen – wie auch Sie selbst – sich an ethische, moralische oder juristische Regeln halten. Wer sich in der heutigen, von wenigen Familien nur durch ihr Kapital beherrschten Welt an Regeln hält, hat schon verloren.
    Warum? Weil sich die heimlichen Herrscher der Welt nebst ihren Helfern und Helfershelfern bis hin zu den von ihnen kontrollierten Politikern niemals an moralische oder ethische Regeln halten, und an juristische Regeln nur dann, wenn es ihnen selbst zum Vorteil gereicht.
    Auch wenn das an dieser Stelle kaum jemand glauben mag: Alle wirklich mächtigen Organisationen, Konzerne oder Familien haben eine spezielle Abteilung, die auftretende „Probleme“ löst. Das gab es sogar schon im Mittelalter, als vom Vatikan katholische Mönche zu entsprechenden Spezialisten ausgebildet und in Einsätze geschickt wurden.
    Sehen Sie Herr Hoff, und da liegt der Hase im Pfeffer: Sie verfügen sicherlich nicht über die finanziellen Mittel sich solche Spezialisten leisten zu können, und selbst wenn wage ich bezweifeln, dass Sie mit ihren moralischen und ethischen Ansprüche die Dienste solcher Leute in Anspruch nehmen würden.
    Tja, und deshalb werden Sie auch in der Regel zu den Menschen gehören, welche Probleme haben und kein Recht bekommen und Andere werden diejenigen sein, die Recht bekommen auch wenn sie im Unrecht sind.
    Traurig, aber wahr.

  11. Immerhin, Wikipedia:
    „Am 6. Juli 2011 hat das Oberlandesgericht Naumburg (OLG) eine Revision des 64-Jährigen als unbegründet verworfen. Somit ist Marseille rechtskräftig der Bestechung verurteilt.“
    Lt. MZ-web. Dez.1955 geboren, kann er erst 55 sein. 1 Jahr auf Bewährung, aber 6 Mio. Strafe – wo wird er die wieder rausholen?!

    1. Pst. Ich hatte das und auch andere Gerichtverfahren um Marseille nicht erwähnt weil es nicht rechtskräftig war und auch zu sehr nach Schmähkritik aussah. Man wird auch diese Verurteilung wenn es nach dem Landgericht in Hamnburg geht bestimmt auch nicht verwerten dürfen.

      1. In dem noch bei Buske abzugebenden Schriftsatz würde ich das erwähnen. Es könnte juristische Bedeutung haben,und die Meinng des Zensurgerichts eventuell kippen, was den aktuellen Anlass der Berichterstattung von Jochen Hoff über frühere Vergehen des klägers betrifft.

  12. Lieber Jochen Hoff,

    meinen Respekt für Deine Haltung! Es ist ermutigend, bei so wenig ermutigenden Zuständen. Dafür großen Dank!

    hok

  13. rechtschaffen.de

    Damit nicht grundsätzlich falscher Eindruck entsteht, dass die hamburger Justiz etwas besonders ist, hier Beispiele:

    etwas südlich in Oldenburg, das Nazi-Recht im Einsatz[/url]

    und die Sorte ist in ganzem Deutschland verstreut .

    Unweigerlich muss ich an die berühmten „Hitler’s willige Helfer“ von einer Arendt denken, was hat sie sich ausgedacht, das sind nur die Rechtschaffende.de.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.