Olympia fürs Rheinruhr oder doch eher für Michael Mronz

Es ist erschreckend dass nach den klaren Bürgeraussagen zu Olympia in München, Berlin und Hamburg das Thema vom Tisch wäre. Man hätte eigentlich hoffen können, dass dieses Thema für die nächsten Jahre durch sei. Allerdings ist Olympia ein zu gutes Geschäft und nun versucht Michael Mronz mit beiden Händen in den Subventionstopf zu greifen. 

Er möchte Spiele in der Region Rhein/Ruhr und tut so, als ob dies eine neue Idee sei. München und Garmisch Partenkirchen, waren auch Spiele einer Region. Gerade bei Sommerspielen ist Kiel immer wieder mit eingebunden. 

Mronz der schon viel Geld mit der Vermarktung von Sport verdient hat und auch weiter verdienen will, interessiert die Situation der Menschen an der Ruhr nicht. Er möchte Geld verpulvern für seine Schickimicki Freunde, während die Bevölkerung mit weiteren Kürzungen dafür bezahlen soll. Das hört sich natürlich ganz anders an, wenn er von der Rheinschen Pest seine Erklärungen verbreiten lässt. 

Irgendwie fühlt man sich an die spätrömische Dekadenz seines toten Lebensgefährten erinnert, wenn er da so vor sich hin redet. Würde man seinen Wünschen nachgeben, wäre das Ruhrgebiet am Ende dieser Bewerbung auch ohne eine tatsächliche Durchführung pleite und nicht wie Rio erst danach

Aber Herr Mronz und die Funktionäre des deutschen olympischen Komitees hätten sich satt gefressen und für Jahre bei angenehmer Beschäftigung gutes Geld verdient, dass die normalen Menschen aufbringen müssen. 

Die Zeit von solch irren nationalistischen und politverseuchten Veranstaltungen wie Olympia sollte zu Ende sein Die USA hat Olympia zu einem Dopingkrieg gegen Russland missbraucht bei dem die US-Agenten von der Springerpresse aber auch die anderen Systemmedien kräftig mitgeholfen haben.

Allerdings steht zu befürchten, dass die Politik mit der Mronz ja genauso eng verbandelt ist, wie mit den Systemmedien und der Schickeria gerne mithelfen wird diesen Herrn finanziell noch fetter zu machen. Sicher wird er sich mit Spenden und Freikarten revanchieren. 

Die Bürger sollten ihm jetzt schon überall wo er auftritt ein lautes Nein ins Gesicht schreien. Der CHIO ist eine gute Stelle um den Protest laut werden zu lassen. Dort geht es ja auch nur noch am Rande um Reitsport und im wesentlichen darum Mronz Schickeria eine Plattform zur Selbstdarstellung zu liefern. 

Aber man muss fairerweise sagen das Mronz ja nicht alleine ist mit der Sportabzockerei. Der DFB in Person seines Präsidenten Reinhard Grindel barmt ja jetzt schon darum dass Deutschland die Fußball-Europameisterschaft 2024 aus unfairen Gründen nicht bekommen könnte. 

Ich muss immer lächeln, wenn ich Fifa, UEFA oder DFB im Zusammenhang mit Fairness höre. Ob der Herr Grindel auch dieses Jahr wieder Uli Hoeneß einlädt, damit der den Schiedsrichtern erklären kann wie sie für die Bayern zu pfeifen haben

Das ganze geht doch gar nicht um Sport. Eigentlich stört der Sport doch nur beim Geschäftemachen. Deshalb bedarf es dringend einiger Anpassungen bei den Regeln. Profisport muss voll Mehrwertsteuerpflichtig werden. Aufwendungen der öffentlichen Hand zur Kontrolle und Begleitung der sogenannten Fans, wie auch alle Schäden sind den Veranstaltern, also der jeweiligen Heimmannschaft anzurechnen.

Alle Umsätze auch die Verkäufe von Spielern und Sponsorgelder müssen voll versteuert werden. Verringert der Kauf eines zu teuren Spielers die Gewinne so weit, dass sie um mehr als 10 Prozent vom Vorjahr abweichen, darf dieser Kauf nicht in die Rechnung einfließen und wird als Hobby betrachtet. 

Wenn wir dem Profisport seine steuerlichen Vorteile nehmen, dann wird er schnell uninteressant und die wirklich guten Dinge des Sports könnten wieder viel öfter passieren. MIr zumindest haben die Sportfreunde Lotte Spaß gemacht als sie Werder aus dem Pokal warfen. Dabei habe ich nichts gegen Werder. Aber wenn Sport überraschend ist, wird er auch wieder interessant. 

Eine völlig andere Forderung stellt der Schwimmer Philip Heintz auf die angesichts der Tatsache das Olympia heute Profisport ist, gar nicht so unberechtigt erscheint:

Die ersten drei Plätze gehen bei Olympia in den meisten Fällen an Vollprofis. Die trainieren 30 Stunden in der Woche und machen sonst nichts. Wir hatten nur zwei Profis im Team.

..

Wer wird denn für 700 Euro im Monat Vollprofi ..

Davon kannst du nicht mal Miete und Essen zahlen.

Der Mann hat recht und seine Frage verdient eine Antwort. Es kann nicht die Aufgabe des Steuerzahlers sein Sportprofis zu unterstützten. Wer Sportprofi werden will, darf das gerne tun, muss sich aber private Geldgeber suchen. Ähnlich wie Fußballprofis mit einer Art Leibeigenschaft und Ablösesummen. Aber dann muss man auch Doping freigeben, weil es ohne Doping eben auch nicht gehen wird. 

Die andere und wie ich meine bessere Alternative ist ein Verbot des Profisports. Aber das muss die Gesellschaft in einer Volksabstimmung entscheiden. Auf jeden Fall darf es öffentliche Gelder und das gilt auch für Sportkompanien der Bundeswehr oder entsprechende Einheiten der Polizei nicht mehr geben. 

Öffentliche Gelder gehören in den Breitensport. 

 

3 comments

  1. Jörg Fuhrmann ( User Karma: 0 ) says:

    Sind denn die jämmerlichen Tagträume des Herrn Mronz tatsächlich diese Aufregung wert? Derzeit habe ich den Eindruck, dass die Situation in der Region an Rhein und Ruhr wohl nicht mal mehr damit verkleistern lässt.
    Eine Volksabstimmung zum Verbot des Profisports klingt gut. Aber meinst Du das ernst?

    1. Jochen ( User Karma: 0 ) says:

      Nein Jörg. Sie sind es nicht wert, aber das Problem ist ein anderes. Bei der nächsten CDU / FDP Regierung in NRW wird Mronz seine Spiele bekommen und die normalen Menschen werden noch mehr zahlen müssen. Im Moment ist das ganze nur ein heißer Furz, eines völlig übrigen Beutemachers. Aber es wird mehr. Die nächste Wahl wird es beweisen.

  2. Thilo ( User Karma: 11 ) says:

    Ich musste erst einmal auf Wikipedia nachlesen, wer der Mronz ist. Ich habe mich nie für kommerziellen Sport interessiert. Da fiel es mir wie Schuppen von den fast blinden Augen: D E R Mronz. Nicht sein Bruder Alexander, der Tennisfritze, sondern die Nummer 49 der Blöd-Beau-Liste, der jch hätte fast was geschrieben von Westerwelle. Der laut Wikipedia schon 1992 Inhaber und Führer der Firma war, die die Raab-Veranstaltungen Wok WM und so fort durch führte, aber erst 1999 seinen Studienabschkuss machte. Ich selbst war nie sportlich, habe aber Achtung vor dem Breitensport, vor der Geschichte des Sportvereinwesens der Arbeitersportclubs zum Beispiel. Ich habe Respekt davor, was Sport bei Jugendlichen bewirken kann an positiven Effekten. Aber geht mir bloß los mit dem Kommerzsport, an dem sich Leute wie Mronz dumm und dämlich verdienen.

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