Niedersachsens Versorgungsempfänger bestens versorgt

Dies ist ein Beitrag der Leserin Doris, deren Bitte nach einer Veröffentlichung wir gerne nachkommen.

Guten Morgen liebe Rentner und liebe pflichtversicherten Beitragszahler der GRV,

ich habe aus der Info für Beamte/Pensionäre in Niedersachsen mal einen kleinen Teil herauskopiert und übertrage die Besoldungserhöhung und Pensionsanpassung, rein spielerisch/rechnerisch auf einen Durchschnittsrentner.

In 2011 erhält der Beamte und der Pensionär eine Einmalzahlung von 360 Euro, das sind für die Monate April-Dezember monatlich 40 Euro plus 1,5 % Erhöhung rückwirkend ab April auf seine Bezüge.

Auf den Durchschnittsrentner übertragen, hätten sie zwischen dem 1. April und 30. Juni des Jahres, 40 € plus 13,50 € = 53,50 € , mehr zur Verfügung. Ab 1. Juli, die Rentenanpassung von 0,99 % = 8,91 € abgezogen, beträgt das monatliche MEHR für Beamte und Pensionäre immer noch 44,59 €.

Ein Jahr später, ab 1. Januar 2012:

Der Durchschnittsrentner erhält nach der Rentenanpassung 2011 knapp 908,91 Euro Rente. Würde der Rentner mit der Beamten- und Pensionsanpassung ab 2012 beglückt werden, dann müsste er auf seine Rente von 908,91 € , monatlich 17 € als Aufstockungsbetrag bekommen. Zusätzlich bekäme er auf den Grundbetrag von 908,91 € auch noch eine weitere Erhöhung von 1,9 % = 17,26 €.

Würde die Durchschnittsrente nach dem Tarifvertrag für Beamte und Pensionäre angepasst, könnte sich der Durchschnittsrentner über 17,00 € plus 17,26 € = 34,26 € mehr freuen und das wäre dann eine Anpassung von 3,8 %, statt einer evtl. weiteren Nullrunde.

In Euro ausgedrückt bekommt der Beamte/Pensionär in der Zeit zwischen April 2011 und Dezember 2012 sage und schreibe 838,66 Euro mehr, wenn die Durchschnittsrente von 900 Euro als vergleichbare Größe herangezogen wird. Da aber kein Beamter/Pensionär weniger als 1.250 Euro erhält ist die Differenz tatsächlich viel höher als die 838,66 Euro.

Sollte ich mich verrechnet haben oder einem Denkfehler unterlegen sein, bitte ich um Nachbesserung.

*Dies bedeutet, dass – rückwirkend zum 1. April 2011 – Niedersachsens Beamte und Pensionäre mehr Geld bekommen; neben der vorgesehenen Einmalzahlung in Höhe von 360 Euro steigen die Gehälter zunächst um 1,5 Prozent. Ab dem 1. Januar 2012 wird um weitere 1,9 Prozent und zusätzlich um einen Aufstockungsbetrag in Höhe von 17 Euro pro Monat (für Auszubildende: 6 Euro, für Teilzeitbeschäftigte anteilig entsprechend ihres Beschäftigungsumfangs) erhöht. *

Und wir gucken ohne massivem Protest weiter zu?

Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen!

Jetzt wird uns auch klar, wodurch die versteckten 4,5 Billionen-Schulden bis 2033 entstehen, die in den Sozialkassen fehlen werden, von denen der so genannte Rentenexperte, Bernd Raffelhüschen, Ende Mai in Jever sprach. Oh Gott, was werden wir vera…t und die Gewerkschaften stimmten dieser Ungerechtigkeit auch noch zu!

Da kann ich dann doch zum Wutrentner werden!

Doris

13 Kommentare

  1. Danke, für diesen wieder einmal aufschlussreichen Beitrag, dieser von Doris – DANKE.

    Es ist eine Unverschämtheit, dass die Versorgungsbezüge rückwirkend frei gestaltet werden können.

    Während die Bittstellter in Deutschland für jeden Cent von Amt zu Amt rennen müssen, (wenn diese unverschuldet in Not geraten sind, wie bspws. Arbeitslosigkeit) um den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können, leben Politiker in einem Selbstbedienungsladen, (mit) in Saus und Braus. Natürlich gibt es hierfür ein Gesetzt, geschrieben von den Selbstdarstellern.

    Das wird wohl niemals aufhören. Wir sind von einem angeblichen Rechtsstaat weit entfernt. Rechtens ist das alles nicht mehr, solange auch weiterhin Gesetzte von der Lobby geschrieben werden, oder Gesetzte aus eigenen Reihen verfasst werden.

    Es darf schon einmal festgestellt werden:

    Während unsere Justiz mit offenen Augen ein Nickerchen macht, Sexualstraftäter wieder freilassen muß, weil die nachträgliche Sicherheitsverwahtung für nicht rechtens durch den BGH erklärt wurde, weiterhin Rentner auf offener Straße fast totgeprügelt werden, sowie Banker, welche ihre Kunden vorsätzlich betrogen haben usw., ist das Recht für hilfsbedürftige mit großen Hürden verbunden. Ich frage mich, warum wir in Deutschland soviele Eigenverbände haben? In unserer Region, nahe Nürnberg wurde tatsächlich über ein Mittagessen für ~ 40 Kinder a´€ 3,50 gestritten, während in derselben Stadt seit Jahren großkotzige Gebäude etc. mit Prunk gebaut werden. Dafür ist Geld da.

    Geht es um Ausbildung, Hilfe für Bedürftige etc. wird gespart wo es nur geht. Angeblich haben wir viel zu wenig Lehrer. Was für ein Witz. Wir haben auch angeblich zu wenig IT-Fachkräfte – auch das ist ein Witz. Fakt ist, dass wir in Deutschland einen Scheiß Sklavenhandel betreiben, welchen Herr Clement eingeführt hat. Seine Website spricht ja wohl für sich. Ausbeutung!

    Natürlich sind wir (noch) ein Land, dass Hilfsbedürftige unterstützt, aber es wird von Jahr zu Jahr immer enger. Ich vermute, dass es irgendwann zum totalen Bruch kommen wird. Die Mittelschicht bricht weg, dann heist es: Die da oben – und die da unten.

    Ich wünsche mir, dass unsere Mutti die nächste Wahl zum Bundeskanzler verliert. Möglicherweise geht sie dann ja zur FDP :-).

    Ich wünsche mir einen Staat, indem nicht alles durch den Bundestag, Bundesrat, durch den BP unterschrieben werden muß – und dann noch im Bundesgesetzblatt erscheint. Diese ganzen Hürden sind sinnlos. Es gibt aufgrund von Fehlentscheidungen unserer Politik tausende anhängige Verfahren, welche den BGH die nächsten 10 Jahre noch beschäftigen wird.

    Natürlich möchte ich auch keine Diktatur, die wir eigentlich schon haben :-). Das Volk wählt die Vertreter. Welche denn nun? Es sind genau die Vertreter des Großkapitals. Also, wen sollen wir noch wählen?

    1. ….Ich wünsche mir, dass unsere Mutti die nächste Wahl zum Bundeskanzler verliert. Möglicherweise geht sie dann ja zur FDP :-).

      „Mutti“ hat abgekackt so viel ist sicher.

      Die findet ihren Platz in der K. Adenauer Stiftung.

      Wir sollten aber nicht so blauäugig sein und glauben, dass es irgendwie besser werden könnte.

      Wir haben es hier mit einer vielköpfigen Hydra _aller_ Couleur zu tun.
      Was heißen soll, wenn ein Kopf abgeschlagen wird wachsen deren zwei nach.

      Soll heißen, WIR müssen etwas tun. ALLE.

      Mit spätrömisch-dekadenten (Steuersenkungserwartungs)-Grüßen

  2. Die reichen Pensionäre haben ihre Pensionen durch Lohnverzicht erkauft. Sie haben keine betriebliche Altersvorsorge und ihre Ansprüche werden ad libidum gesenkt. Hier Neid zu erwecken, ist sicherlich im Interesse der Herrschenden. Viele Pensionäre können ihre Mieten nicht mehr zahlen und verlieren wie in Hamburg große Teile ihrer Pensionen- bis zu 5 %. Eine Rentenkürzung von 5% würde wohl einen Aufschrei erzeugen? Und wenn das Berufsbeamtentum so eine Enladung zum Abkassieren ist, dann schafft es doch ab! Warum tun die Politiker das wohl nicht? Und, liebe Doris, an den beschäftigten und Beamten des öffentlichen Dienstes wird kräftig gespart- nur kein Neid.

    1. so wird fleißig dafür gesorgt, dass wir uns in unnützen Grabenkämpfen gegeneinander ausspielen lassen, Brot und Spiele.
      Hauptsache wir solidarisieren uns nicht, dafür sorgt die Ministerialbürokratie und in der obersten Ebene der Staatsdiener liegt das eigentliche Problem, die mit ihren Entscheidungsmöglichkeiten erstmal für sich selbst sorgen und das System manifestieren:
      Egal wer unter uns regiert, solange wir das Sagen behalten.
      Innerhalb der Beamtenschaft gibt es ja auch enorme Unterschiede im Gehalt, wo die oberen Etagen sehr reichlich im Vergleich zu den unteren alimentiert werden.
      Nur wer soll das in Zukunft bezahlen?
      Mit Minijobs wird das nichts.
      Selbst Beamte sehen in diesem ausufernden Zweiklassensystem das Problem.

      Übrigens, wer bekommt denn Betriebsrenten? Das dürften wohl die Wenigsten sein. Und wenn dann ist das auch noch höchst fragwürdig, denn
      Beitragsfreie Entgeltumwandlung heißt ja konkret eine Kürzung des eigenen Sozial-versicherungsbruttos. D.h. wiederum weniger Geld für die Sozialvericherungen.

      Und weniger Beiträge bedeuten dann natürlich auch weniger Leistung, also

      Weniger Rente
      Weniger Arbeitslosengeld I
      Weniger Krankengeld
      Weniger Krankengeld bei Betreuung eines
      kranken Kindes
      Weniger Übergangsgeld
      Weniger Mutterschaftsgeld
      Weniger Kurzarbeitergeld

      Es hat also absolut nichts mit Neid zu tun, wenn man auf immer größer werdende Schieflagen verweist. Friedrich II würde schreien, wenn er die Wucherungen dieses Beamtenstaates sehen würde.
      Die Unterschiede sind ein Relikt des Feudalstaats des 19. Jahrhunderts. Und nach 1945 haben die Politiker durch zwei willkürliche Entscheidungen dafür gesorgt, dass diese Unterschiede nicht nur erhalten bleiben, sie haben diese Unterschiede noch vertieft. Die Beamtenversorgung beruft sich zu Recht und erfolgreich auf die hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums, entsprechend Artikel 33 Grundgesetz. Hergebracht, was heißt das denn? Offensichtlich aus dem Ständestaat des 19. Jahrhunderts.
      Hingegen ist die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers dagegen im Rentenrecht längst zur politischen Willkür geworden.

    2. Eines muss ich hier mal feststellen, es wird nicht gegen die Erhöhungen der Beamtenbesoldung gewettert, sondern hauptsächlich gegen die schreiende Ungerechtigkeit bei den Pensionen gegenüber den Renten.

      Die angeführten Forderungen haben ihre Berechtigung. Die gesamtstaatlichen Aufgaben dürfen nicht mehr aus den Sozialtöpfen bedient werden. Das ist großes Unrecht. Es ist richtig, dass Beamte/Pensionäre von den gesamtstaatlichen Aufgaben befreit sind. Diese Tatsache ist ungeheuerlich und spaltet die Gesellschaft.

      Die Beamten meinen, man will ihnen ihren Status beschneiden. Nein, das will man bestimmt nicht, es geht um gleiches Recht für alle.

      Diese Diskussion belegt doch, dass man nicht die Pensionäre angreift, sondern das System. Eigentlich wollen die Diskussionsteilnehmer nur Verständnis für die Situation der Sozialbeitragszahlenden. Dazu ist Aufklärung unbedingt notwendig. Die Ungleichbehandlung existiert nun mal.

      Wir müssen auch ehrlich sein und wertfrei feststellen, dass die Beamten und Pensionäre immer schön still waren, wenn es den abhängigen Beschäftigten und den Rentnern Stück für Stück an den Kragen ging. Solange sie nicht persönlich betroffen waren, hörte man kein Geschrei. Jetzt ist die Zeit aber vorbei. Jetzt sind die Rentner und die abhängigen Beschäftigten, sowie die Hartz VI-Empfänger finanziell so eingeengt, dass sie in echter Not sind. Hinzu kommt, dass kein Beamter und kein Pensionär je Angst um seinen Arbeitsplatz haben musste und nie in einer Warteschlange beim Arbeitsamt stehen muss. Nie erlebten sie eine Absage nach der anderen, wenn sie sich um eine Stelle bewarben. Diese Erfahrung brauchte kein Beamter und kein Pensionär machen. Das hat sie nie graue Haare gekostet. Geringfügige Entlohnung und zusätzlich Sozialgeld beantragen müssen, ist den Beamten/Pensionären völlig fremd. Auch die gesundheitlichen Folgen solcher Diskriminierungen lernten sie nie kennen. Ja, wir sind offensichtlich in einer Zweiklassengesellschaft angekommen und das sollten auch die Beamten und Pensionäre nicht wollen.

      Diese Diskussionen absolut notwendig. Wir wollen schließlich nicht weiter aufeinander „einschlagen“ – oder?

  3. Das sei ihnen ja alles herzlich gegönnt, denn sicher werden die Profiteure dieses Zweiklassensystems denen die auf diesen Irrsinn aufmerksam machen, Neid vorwerfen, wie das so üblich ist.
    Aber man kann doch nicht außer acht lassen, dass ausgerechnet die, die die Beamtengehälter erwirtschaften und das Pensionssystem bezahlen (der Politiker auch noch),
    ihre eigene Rente erarbeiten müssen etc. dafür um so schlechter versorgt werden. Die Unterschiede sind einfach durch nichts zu rechtfertigen.

    siehe hier gut beschrieben:
    http://www.adg-ev.de/publikationen/publikationen-altersversorgung/285-das-zwei-klassensystem-in-der-altersvorsorge-und-in-der-krankenversicherung

    und hier:
    http://www.adg-ev.de/Dokumente/Infos/05Brutto-NettoA3gefalztEndf150410.pdf

  4. Hallo Doris,

    ich bin ganz Deiner Meinung. Es wird immer ‚bunter‘. Beamte, die hinter ihrem Schreibtisch sitzen und die sozial schwachen Menschen mit Sanktionen belegen (…als sei das denen zustehende Geld aus ihren eigenen Portemonnais zu entnehmen) dürfen sich jetzt noch ‚fetter‘ machen. Und ganz nebenbei: eine Rente ist gar nicht ‚gesichert‘ – Pensionszahlungen sind hingegen staatlich garantiert ! Eine Frechheit die ihres gleichen sucht…

    Solidarische Grüße aus Berlin

    *-CK-*

    1. Hi.

      So ist das -CK- Wenn ich mir überlege, wie lange und wie hart mein Schwiegervater gearbeitet hat, immer gut einbezahlt hat – und was er jetzt bekommt, ist wirklich eine Frechheit. Während in Deutschland alles teuerer wird, müssen Arbeitnehmer für gerade einmal 1-3% streiken. Das allerdöllste ist aber, wenn die AN-Vertreter, also die saubere Gewerkschaft wieder einmal 10/20/30% fordert und ganz genau weis, dass diese Forderungen nicht aufrecht zu erhalten sind. AG und Gewerkschaften lachen sich doch bei den Verhandlungen teilweise ins Fäustchen.

      Und wenn ich an Merkel denken muß, dann wird mir mittlerweile Übel. Wie war das vor ein paar Tagen noch? Banken und Versicherungen etc. müssen für Griechenland Schulden erlassen. Dann hieß es: Wäre nicht schlecht, wenn sie einen Teil der Schulden erlassen. Jetzt heißt es: Selbstverständlich ist alles nur freiwillig. Diese Frau hat wirklich überhaupt keinen Anstand. Und weiter: Das die Rente sicher ist, wie Blüm damals gesagt hatte, mag schon stimmen, nur zu welchem Preis?

      Ein gigantischer (weiterer) Rettungsschirm mit sagenhaften 700 Milliarden € soll geschnürt werden. Ist ja auch klar. Man will sich für Spanien, Portugal etc. fit machen.

  5. Normalerweise erfahren die Bürger nicht, was die Beamten/Pensionäre für jährliche Gehaltsanpassungen erhalten. Ich denke, dass es in den übrigen Bundesländern ähnlich gute oder gar bessere Anpassungen für Landesbeamte gibt, von Bundesbeamten ganz zu schweigen. Übrigens erhalten die Pensionäre die selben Anpassungen, wie die aktiven Beamten und das ist der wirkliche Skandal. Jahr für Jahr werden die Rentner schlechter gestellt als die Pensionäre. Die Grundsicherung liegt bei ca. 680 Euro, während die unterste Pension mindestens bei 1280 Euro liegt. In keinem Europäischen Land gibt es bei der Altersversorgung ein Zweiklassenrecht, nur hier in Deutschland. Und das steht auf wackeligen Beinen, weil unser Recht gebeugt wurde – zu Gunsten der Beamten. Es gibt bereits entsprechende Klagen.

    Großteile dieser Versorgungsbezüge stammen aus den Sozialkassen, die nur aus den Beiträgen der Pflichtversicherten gespeist werden und nicht aus Steuermitteln wieder aufgefüllt werden. Mit anderen Fremdleistungen zusammen entstand nur alleine in der Rentenkasse ein Defizit von mindestens 700 Milliarden Euro.

    Die Beamten zahlen in keine Sozialkassen, bedienen sich aber aus den Sozialkassen der Pflichtversicherten. Es sind die Pflichtversicherten, die auf der Strecke bleiben und so zwangsläufig weiter und immer schneller verarmen. Es sind die abhängig Beschäftigten, die die gesamte Volkswirtschaft aufrecht erhalten. So nach und nach werden sie mit den von Raffelhüschen errechneten Renten-Kürzungs-Formeln, ausgebootet.

    Die tatsächlichen Leistungsträger sind nicht nur in meinen Augen die abhängig Beschäftigten. Damit haben die CDU und die FDP die Wähler in die Irre geführt – Wählertäuschung betrieben!

    Die bislang noch schlafende Öffentlichkeit muss endlich erfahren, was aus ihren Beiträgen, außer der üppigen Pensionen, noch alles finanziert wird. Die abgedroschenen Thesen wie „Neiddebatte“ und „Klagen auf hohem Niveau“, sicher „Bild-Zeitungs-Erfindungen“, die die Dummen nachplappern, ziehen nicht mehr.

  6. Es ist immer das übliche: kaum erscheint irgendwo ein Artikel über Beamte, Pensionäre, und deren Überversorgung, schon sind die Lohnschreiber da und singen das hohe Lied vom Neid!
    Lohnverzicht? Bei Beamten? Grmpf!

    Die einzigen die Lohnverzicht üben mussten, unter tätiger Mithilfe der korrupten Gewerkschaftführer, waren und sind die „gewöhnlichen“ Arbeitnehmer außerhalb des öffentlichen Dienstes. Die Renten wurden ihnen ebenfalls durch u. a. Riesterfaktor derart zusammengestrichen, dass es für gebrochene Erwerbsbiografien (und das werden die meisten sein) zukünftig allenfalls zu „Hartz V“ für Rentner reichen wird. Nur wissen das leider noch zu wenige vom deutschen Schlaf-Michel. Großspurig wurde von den Politnutten angekündigt, das sämtliche Rentenkürzungen eins zu eins auf die Pensionen übertragen würde – ebenfalls eine große Lüge, Beamte können immer noch Ausbildungszeiten voll versorgungsrechtlich geltend machen, während dies bei Rentnern nur noch für einen begrenzten Zeitraum an Ausbildungszeiten möglich ist: ergo eine weitere Rentenkürzung, denn wer so „dumm“ ist und fleißig lernt und Studiert, hat ganz klar die Arschkarte.

    Ich sehe auch nicht ein, dass gerade die beamtete Biofaulmasse eine solch exorbitante „Rente“ erhält, während der AN zukünftig nicht einmal eine Rente erhält von der er auskömmlich leben kann. Der Gipfel der Unverschämtheit liegt noch darin, dass dieser Beamten-Staat im Staate keinen Cent an eigenen Beiträge zur Altersvorsorge leistet, gerne mit dem Hinweis garniert, man(n) verdiene ja auch weniger (Lohnhöhe), was wiederum ein äußerst perfides Spiel ist, denn: entscheident ist, was ich netto im Portmonäe habe und nicht was Brutto auf dem Lohnzettel steht.

    Es sind übrigens Ministerialdirektoren, Ministerialräte und etc. die sich im Kämmerlein all die kleinen und großen Schweinereien (Hartz, Riester, Rürüp) ausdenken und in Gesetzesvorlagen dem Minister vorlegen, gern gesponsert vom lieben Freund aus der Finanz-Industrie.

    Diese elendige Scheißbande!

    1. bei der Riesterbetrugsgeschichte z.B.
      bezahlt der gesetzlich Versicherte die Fördergelder für Beamte die riestern mit.
      Die werden nämlich durch die GRV-Versicherten und heutige Rentner bezahlt mit diversen Rentenkürzungen wie Nachhaltigkeitsfaktor, Riesterfaktor etc.
      Beamte haben derartige Pensions-Kürzungsfaktoren nicht.

      Und die Ministerialbürokratie denkt sich das weniger aus, als das sie sich gern die netten Vorschläge der Allianz-Maschmeyer-Finanzmafia zu eigen macht. Wozu selbst denken? Geht doch auch anders.
      Das soll nicht heißen, dass es nicht auch Beamte gibt, im besten Sinne, nur die haben nichts zu sagen.

  7. Solange Beamte nicht in die Sozialkassen einzahlen, ist das ganze System ungerecht und unsozial. Das System muß geändert werden!

    Daß Beamte dann auch noch überdurchschnittlich mehr bekommen als treue GRV-Einzahler, setzt dem Ganzen nur die Krone der Dreistigkeit auf.

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