FDP – die Hohlkammernpartei

In Berlin ist Wahlkampf. Unübersehbar. Wie immer war die FDP die erste die ihre haltlosen Lügen an jedem zweiten Laternenmasten festmachte. Schließlich mangelt es der Partei ja nicht an Geld sondern einfach nur an Ideen und natürlich kann sie kaum Wahlkampfaussagen machen, da sie ja heute noch nicht weiß, was ihre Hintermänner morgen von ihr wollen. Aber sie ist wie immer stets bereit, alles gegen die Menschen zu tun.

Das ist bekannt und weiter nicht berichtenswert. Viel schlimmer ist, dass sich die reiche FDP (Wer mag wohl diesmal gespendet oder gekauft haben?) wie in den vergangenen Wahlkämpfen nur Hohlkammerplakate verwendet die als absolut wetterfest gelten. Wer in den vergangenen Jahren aufmerksam war, der weiß, dass diese Plakate auch ein Jahr nach den Wahlen noch durch die Gegend flogen, weil sie einfach nicht verrotten können.

Nicht so haltbar wie die Plakate selbst sind nicht nur die Lügen die auf ihnen stehen, sondern auch die Befestigungen. Nach den ersten paar Tagen fliegen sie schon überall auf den Straßen herum. Das die FDP zu dumm ist ein Plakat zu befestigen dürfte niemand wundern, aber angesichts der Anzahl dieser Plakate ist das ein echtes Problem. Gibt es eigentlich kein Ordnungsamt, dass die verantwortlichen Umweltverschmutzer der FDP mal an den Ohren zu dem von ihnen verursachten Dreck hinziehen kann und sie dazu auffordert ihren Dreck aufzuheben.

Ach nein, das geht wohl nicht, weil die FDP sich zusammen mit Springers BZ schon wieder einmal mit der Hundescheiße beschäftigt, die ja auch im Bremer Wahlkampf ihr Hauptthema war:

Warum die FDP so gerne mit Hundescheiße spielt, mögen die Psychologen beurteilen, aber wie bei all den anderen Themen nehmen sie es hier auch nicht so sehr genau mit der Wahrheit. Zum einen gibt es in Berlin rund 110.000 Hunde und rund 1,4 Millionen Berliner Autos, wozu noch einmal ca. 750.000 Fahrzeuge von Pendlern und Besuchern kommen, was insgesamt 2,15 Millionen Autos bedeutet, die irgendwo geparkt werden müssen. Autos stehen meist länger im Parkverbot als Hunde für ihr großes Geschäft brauchen.

Deshalb ist es nur logisch und mathematisch selbst für Vollidioten verständlich, das bei einem Hund auf 19 Autos auch mehr falsch parkende Autos als in die Gegend kackende Hunde entdeckt werden. Das die FDP das nicht kapiert, wundert niemanden der die FDP kennt. Allerdings müsste man der FDP noch ins Stammbuch schreiben, dass die vier Plakate dieser Partei, die zur Zeit an der Ecke Wilhelmsaue und Blissestraße in Berlin hin- und herfliegen, auf genau Null Hundehaufen treffen. Die größten Umweltverschmutzer aktuell auf dieser Ecke sind also die Pfeifen von der FDP. Ach ja. Unser Haushalt braucht mehr Hundetüten als man unserem Dackelmischling eigentlich zutrauen würde, aber die Kinder sind halt gründlich.

Gott sei Dank dürfte die FDP wohl am Wahltag endlich aus dem Abgeordnetenhaus verschwinden. Das ist ein Gnadenakt für Berlin. Endlich bekommen diese Schwätzer und Lügner, außerhalb von Springers tv.Berlin, das eh niemand interessiert kein Forum mehr. Diese Partei ist nicht nur überflüssig, sie ist sogar schädlich für alle. Selbst die Superreichen, für die die FDP in Wirklichkeit arbeitet, haben keinen echten Nutzen mehr von ihr, da sie praktisch ohne Führung vollkommen irrational handelt und nicht mehr berechenbar ist.

Die Reichen werden wohl schon bald zu den Grünen greifen, die sich ja gerne als Ersatz-FDP anbieten.


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15 comments

  1. Patte - Nicht Berliner says:

    Sehr schöner Artikel.

    Ich kam zufällig über Twitter auf einen interessanten Beitrag auf einem Blog.
    ————-
    Ja nun hat auch der scheinbar letzte unbekannte, unerkannte und selbst ernannte Fürirgendwasexperte der Spaßpartei FDP erkannt, zu was ein Sommer, respektive ein Sommerloch da ist.
    Richtig!
    Um seltsamste Dinge über etwas von sich zu geben, für die man vermeintlich DER Experte sei.

    ——————

    http://vollossi.blogspot.com/2011/08/vollossis-hoffnungstrager-die-fdp-und_12.html

    Ja die Hoffnung stirbt zu letzt :-)

  2. ZWG says:

    Also, da gehn paar Sachen oben durcheinander:

    F.D.P. – Verbot geht aus drei Gründen nicht, a) wegen der Schankzengleichheit und b) weils dann bodenlos wär: Verbote queer-beet von CSU bis PdL), und c) wen gäbt´s dann noch zum Sanieren der maroden Staatsfinanzen über Katzensteuer?

    Hundekacke – nee, da hat der kürzlich verstorbene Peter Chotjewitz (der Autor hieß wirklich so, kein Witz) in einem Sammelband 1988 ein so wichtiges Wort öffentlich augesprochen mit KÖLN – DIE VOLLGEKACKTE STADT, daß damals selbst der du-Mont-Köl´sche “express” öffentlich auf diesen Netzbeschmutzer draufgehaut hat …

    Also, duckhome-Männer: lasst´s Euch was Positives einfalln, Verbote warn gestern, und ohne Hunde gäb´s auch keine Hundekacke in Großberlin, Rheinköln und andernorts;-)

    1. Tommy says:

      @ ZWG

      Ganz recht – ohne Rauch kein Feuer, ohne Hunde keine vollgekackte Großstadt und ohne “parlamentarischen Kretinismus” keine F.D.P.

  3. chriwi says:

    “wie in den vergangenen Wahlkämpfen nur Hohlkammerplakate verwendet die als absolut wetterfest gelten.”
    Da die Parolen der FDP immer gleich sind, haben sie vielleicht gehofft sie recyclen zu können. Davon abgesehen müsste die FDP ihre Plakate hinterher wieder abnehmen. Sonst müssen sie Strafe zahlen (“müssten sie eigentlich” sollte man schreiben).

    1. Jochen Hoff ( User Karma: 0 ) says:

      Für die deutschen Politiker gelten keine Gesetze für die FDP schon gar nicht. Gesetze gelten nur für Bürger, aber die FDP ist eine Elite.

      Fragt mal Herrn Lindner wo die Fördergelder sind die er in seinem Pleiteunternehmen verballert hat. Er wird euch auslachen. FDP = totale Verantwortungslosigkeit

      1. chriwi says:

        “FDP = totale Verantwortungslosigkeit”

        Da widerspreche ich dir. Die FDP hat eine tiefegehende Verantwortung gegenüber ihren Geldgebern. Man kann sagen, dass sie da sehr zuverlässig ist.

  4. Dr. Lenz says:

    Endlich mal was konstruktives von der FDP.

    Kotsackhalter!

    Stell Dir vor, ich würde mir vor Deinem Hauseingang oder besser noch gleich auf Deinem Grundstück die Hose herunter ziehen, mich hinhocken und einen großen, stinkenden Haufen platzieren.
    Stell Dir vor, Du kämest mir zufällig Hand in Hand mit Deinem Lebenspartner in der Fußgängerzone entgegen und ich würde diesem an Händen und im Genitalbereich aufgeregt beschnüffeln und dabei Speichel und Rotzspuren an ihm hinterlassen.

    Stell Dir vor, Du würdest durch den Stadtpark joggen und ich würde Dir hinterher rennen und versuchen, Dir in die Beine zu zwicken.
    Stell Dir vor, ich würde stürmisch auf Dein dreijähriges Kind zu rennen, in der einen Hand eine Schere, in der anderen ein Messer.

    Du würdest ausrasten, zur Recht, denn Du kennst mich nicht. Außerdem bin ich ein Mensch und Du erwartest entsprechendes zivilisiertes Verhalten von mir.

    Wenn Dein degeneriertes Qualgezücht das alles jedoch mit mir macht, entschuldigst Du das damit, dass er eben ein Hund und seine Verhaltensweise ganz natürlich sei, er keine bösen Absichten hätte und sowieso “nur spielen” wolle.

    Ich sag Dir was, das interessiert mich nicht. Es ist mir im höchsten Maße unangenehm.

    Dass er keine bösen Absichten hat, kann ich nicht wissen. Ich habe keinen Hund und somit keinerlei Veranlassung, mich mit Themen wie Körpersprache oder Sozialverhalten der Viecher auseinander zu setzen.
    Und wenn seine Verhaltensweisen für ihn selbst auch ganz natürlich sein mögen, der Lebensraum den Du ihm aufzwingst, die Stadt, ist es nicht. Er will ein abgelegenes Grundstück bewachen, eine Schafherde zusammentreiben, mit Dir zusammen auf die Jagd gehen oder ähnliche Dinge, für die Hunde einstmals domestiziert worden sind. Du quälst ihn, indem Du ihn an einem Strick um den Hals über Beton durch Streusalz und Glasscherben durch Betonschluchten schleifst. Macht Dir scheinbar auch noch Spaß.

    Jetzt wirst Du mir antworten, dass Hunde in unserer Gesellschaft wichtig sind, weil sie Kindern die Natur näher bringen, alte und kranke Leute vor der Einsamkeit bewahren und sowieso positiven Einfluss auf Körper und Seele vom Mitgeschöpf Mensch haben.

    All das gilt beispielsweise auch für Katzen, allerdings ohne die oben erwähnen Nebenwirkungen.

    Zur Einsamkeit lass Dir gesagt sein, dass Hundehaltung diese letztendlich sogar noch verstärkt, weil es so leicht ist, sich im nächsten Tierladen die nötige Gesellschaft oder gar die Wärme eines Lebensgefährten für ein bisschen Geld einfach zu kaufen, anstelle sich ernsthaft bei seinen Mitmenschen darum zu bemühen.

    Auch wenn Du ein reines Gewissen hast, weil Du keinen fiesen Kampfhund, sondern einen niedliche Promenadenmischung hältst und diese, wenn Du die Scheiße schon nicht wegmachst, nur unter Büsche scheißen lässt wo man schlecht rein treten kann:

    Tu mir, Dir und deinem Hund einen Gefallen und schaff ihn ab, es gibt einfach zu viele von Euch. Ihr stört ein halbwegs angenehmes Miteinander ganz erheblich.

    Dieser Beitrag wird hier bestimmt zensiert (Auch wenn es Satire ist).

  5. Rhein Sieg says:

    Die FDP fleht dringlich doch bitte an der 5 % – Hürde zu scheitern:

    http://www.stern.de/wirtschaft/job/aeltere-sollen-kuerzer-arbeitslosengeld-bekommen-1715155.html

    Zumindest würde ich das so interpretieren, wenn etwas so typisch FDP daher kommt, in einer Zeit, wo dieser jetzt endlich schwächelnden Partei, zurecht überall massive Häme entgegenschlägt. Ich hoffe, die Berliner tun der FDP denn auch diesen Gefallen.

  6. Wurfzertreter says:

    ur mal angenommen …

    … ein Kotsackhalter sammelt die Scheiße seines Schadköters tatsächlich auf.

    Sicherlich eine eher theoretische Annahme, wissen wir doch, dass es sich bei Kotsackhaltern in der Regel um gewissenlose Asoziale handelt, die sich einen Dreck um das Gemeinwohl scheren. In der jüngeren Vergangenheit bläst den Unmenschen jedoch ein stärkerer Wind ins Gesicht, wohl nicht zuletzt aufgrund unserer selbstlosen Tätigkeit. So sieht sich wohl der eine oder andere Haltertäter immer öfter gezwungen, mit angehaltenem Atem zumindest pro forma in Boden- und Scheißhaufennähe mit einem Plastiktütchen zu hantieren. Die Kacke wird natürlich liegengelassen, sobald er sich unbeobachtet wähnt.

    Aber nehmen wir einfach mal an, der Kotbold sammelt den warmen Wurstkringel tatsächlich auf – was macht er dann damit?

    Er wird den Kotbeutel natürlich hinter der nächsten Ecke einfach auf die Straße schmeißen und damit die Umwelt durch Scheiße und Tüte gleich doppelt verseuchen. Außerdem klebt an der ursprünglichen Stelle des “Lösens” noch mindestens ein Viertel der Kackmasse am Boden, mit Bürste und Wischeimer geht nun wirklich kein noch so aus der Art schlagender Halter zu Werke.

    Aber okay, nehmen wir also zusätzlich an, er würde den Kackbeutel tatsächlich nur in einem Mülleimer entsorgen – was wenn er kurzfristig keinen findet? Die Kommunen sparen was das Zeug hält, überall werden die Mülleimer abgebaut.

    Wenn man einem Köterbetreiber begegnet, müsste man davon ausgehen, dass er ein bis zwei Beutel voller Scheiße in seinen Taschen mit sich herum trägt! Das ist ja ekelhaft!

    Sind die Beutel wirklich luft- und wasserdicht? Hat der Hundsmensch beim Aufsammeln die nötige Sorgfalt walten lassen oder kleben auch Kotschlieren auf den Außenseiten der Beutel und somit an den Innenseiten seiner Taschen, an seinem Haustürschlüssel, seinem Portemonnaie, seinen Taschentüchern, seinen Händen?
    Jeder normalgesunde Mensch der zu solchem Umgang mit Scheiße gezwungen wäre, würde sich danach sofort die Hände waschen. Das ist auf öffentlichen Wegen beim Gang zur Trinkhalle nun einmal seltenst möglich.
    Wird man einer vor einem Supermarkt angebundenen Kotpumpe ansichtig, müsste man davon ausgehen, dass sich im Laden gerade ein Halter befindet, der einen undichten Sack voller Scheiße in der Tasche hat und mit kotbeschmierten Händen durch´s Gemüse grabbelt. Sofern er nicht stiehlt sondern tatsächlich bezahlt, wird sein fäkalienkeimbehaftetes ALG2 dem nächsten unbescholtenen Bürger als Wechselgeld ausgehändigt. W I D E R L I C H!

    Fazit: Abstand halten, niemals einen Kotsackhalter direkt berühren, schon gar nicht die Hände schütteln!
    (Das sollte man auch dann unterlassen, wenn der Kotsackhalter zu den 99,9% gehört, die die Scheiße einfach liegen lassen, da dieser spezielle Menschenschlag von Körperpflege gerne abstand nimmt. Zum Glück statten Polizei und Ordnungsamt ihre wackeren Bediensteten mit Einmal-Handschuhen aus.)

    Sollte das Halterpack also eventuell doch nicht gezwungen werden die Scheisse aufzusammeln, sondern sie nur z. B. mit Papierfähnchen oder biologisch abbaubarer Leuchtfarbe zu markieren, um dem Normalbürger das Ausweichen zu vereinfachen?
    Das würde angesichts der überall sofort ins Auge springenden Kackhaufen auch gleich das Problembewusstsein in der Bevölkerung schärfen wenn …

    … ja wenn davon auszugehen wäre, dass die Haltertäter sich an diese Auflage halten würden.

  7. Felix says:

    Hundescheiße ist ein goßes Problem in Deutschland.

    Alleine in Berlin werfen die Kotpumpen täglich 500 Tonnen Kot ab.

    Sowas hat es noch nicht einmal im Mittelalter gegeben.

    Wir brauchen ein generelles Hundeverbot in Städten.

    1. ralf says:

      ich glaube eher wir brauchen ein generelles fdp verbot in städten und der ganzen welt..man sieht ja was die partei bei dir alles so auslösen kann. da spricht man schon nicht mehr von risiken und nebenwirkungen sondern von stabiler gehirnschädigung.

    2. Jochen Hoff ( User Karma: 0 ) says:

      Mhm Ja. 500 Tonnen Hundekot von 110.000 Hunden. Das sind 4,5 kg Scheiße je Hund und Tag. Du musst Mitglied in der FDP sein. Niemand anders wäre so doof.

  8. Haufentreter says:

    Ein Hund generiert eine höhere Umweltverschmutzung als ein Dackel.

    http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/:klimaschutz-mal-anders-esst-mehr-dackel/60063745.html

    Zudem benehmen sich 99% aller Halter asozial!

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