Die Welt im Herbst

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Der Sommer ist vergessen
da weht ein rauer Wind
völlig von sich selbst besessen
spielen sie, jeder wie ein kleines Kind.

Der Andre reibt sich an dem Einen
kolportiert als gäbs kein Morgen
Menschen fangen an zu weinen
Schuld sind Jene ohne Sorgen.

Es brennt die Erde
es weht der Wind
Der Wunsch das es nochmals Sommer werde
und die Menschen nicht mehr blind.

Die Vögel wieder in den Süden fliegen
gemeinsam Wärme suchend
Die Menschen sich bekriegen
Tausend Tote buchend

Ach wär' es doch bloß wieder warm
Im Kopfe wie im Herz
Doch man mordet ohne Scham
Erfüllt die Welt mit Schmerz

Rauer Weltenwind im Herbst
Die Sturmfront zieht heran