Die Vergessenen werden braun

Man kennt das ja von Bananen. Kaum hat man sie ein oder zwei Tage aus den Augen verloren werden sie braun. Einige schaffen ein so typisches Nazibraun, dass man sie nur noch mit Handschuhen anfassen möchte. Natürlich gibt es nicht nur die Vergessenen die braun werden, sondern in der Bevölkerung auch einen gewissen Bodensatz an braunen, die nie wirklich gejätet wurden, weil viele Nazis ja zur Inbetriebnahme der BRD dringend gebraucht wurden.

Einiges von braunen Gelump unterrichtet heute noch an den exzellenten Universitäten die Bertelsmanns braunem Urgeist entsprechen, andere wurden Juristen, Richter und vor allem Mediziner. Aber über diesen Bodensatz von vielleicht 15 Prozent aller Deutschen wollen wir nicht reden. Es macht auch keinen Sinn über diese Leute zu reden, schon gar keinen Gespräche mit ihnen zu versuchen. Sie sind braun und doof und das ist nicht zu ändern.

Reden wir doch mal über die Vergessenen. Sie erinnern sich vielleicht noch, 1989 als die BRD endlich die DDR besiegt hatte und übernehmen konnte. Sie meinen das war kein Sieg, weil es doch keinen Krieg gegeben habe. Irrtum. Es gab einen ideologischen und vor allem einen wirtschaftlichen Krieg und den hat die BRD gewonnen.

Natürlich hat man das nicht so laut gesagt, schließlich hatte man sich ja 18 Millionen Ossis mit eingetreten, die ja nun an das neue System und die neuen Götter glauben sollten. Das taten sie ja auch. Wie alle Konvertiten waren sie in ihrem neuen Glauben besonders eifrig. Sie wählten den dicken Kohl noch mal, der ohne sie politisch tot gewesen wäre und hofften nun auf die blühenden Landschaften die er ihnen versprochen hatte.

Ich habe zu Wendezeiten, als mich ein “Freund” befragte den Wert der gesamten DDR mit Null beziffert. Was war man mir böse. Dabei hatte ich doch nur die Wahrheit gesagt, wie man sehr schnell feststellen musste, als die DDR Firmen reihenweise geschlossen oder für lächerliche Beträge verkauft wurden. Hätte man die langfristigen Schulden nicht in die Sozialversicherungssysteme verschoben wären es sogar deutlich weniger als eine glatte Null gewesen.

Aber so bezahlen die Arbeitnehmer die Lasten und die Gewinne wurden privatisiert. Die meisten Ossis haben davon nichts mitbekommen. Sie waren eifrig dabei sich in ihrem neuen Glauben einzurichten. Wenn es zu Hause keine Arbeit gab, sind sie der Arbeit nachgezogen. Einige haben sogar zu Hause oder anderswo ihr Glück gefunden.

Andere konnten tun und lassen was sie wollten. Sie fanden das versprochene Paradies nirgendwo. Es war die große Mehrheit, die langsam an ihrem neuen Glauben zu zweifeln begann. Der real existierende Sozialismus, den man unter lautem Geschrei “Wir sind das Volk” verraten hatte, hatte nicht nur immer für Wohnung, Essen und Sicherheit gesorgt, er war auch verlässlich gewesen, selbst in seinen Fehlern.

Dieser Kapitalismus forderte stets, aber sobald man die eine Forderung erfüllt hat gab es gleich drei neue Forderungen. Waren auch die erfüllt gab es schon neun neue Forderungen. Ein Kampf dem man nicht gewinnen kann. Es dauerte seine Zeit bis die Leute begriffen, was sie sich für die drei Bananen angetan hatten. Sie hatten die Reisefreiheit, aber ohne das Geld für die Reise gibt es keine Reisefreiheit. Bei Hartz IV wurden sie an ihren Briefkästen angekettet und sie lernten die Angst kennen.

Nicht jene Angst vor dem Wirken der Stasi, dem man innerhalb der DDR ja leicht entgehen konnte wenn man mit dem Strom schwamm. Nein sie lernten jene Angst kennen, die es nur im Kapitalismus gibt. Die Angst vor Heute und Morgen. Die Hoffnungslosigkeit, die Angst vor dem Alter, vor dem krank und schwach werden. Sie wussten plötzlich, dass sie einen Götzen einen falschen Gott angebetet hatten.

Da standen sie nun. Den Staat der zwar Mist aber freundlich war, hatten sie verraten, der neue Staat hatte sie längst vergessen. Da durften sie frei wählen und doch kam am Ende immer die gleiche Regierung raus. Zurück konnten sie aus Scham nicht und weil die Zeit vorbei war. Selbst der russische Bruder hatte Dank des Verräters Gorbatschow aufs falsche Pferd gesetzt.

Und dann kamen diese neuen alten Töne. Wenn man doch nur die Ausländer loswürde, dann würde man die Ossis schon brauchen. War natürlich Quatsch. Das Kapital braucht Arbeitslose um die Löhne unten zu halten. Wenn es nicht mehr genug Arbeitslose gibt, werden welche importiert. Früher nannte man das Gast- oder Vertragsarbeiter, meinte aber in beiden Fällen Lohndrücker.

Die Vergessenen und Betrogenen wurden braun. Einige konvertierten nun schon zum zweiten Mal, und wurden noch eifriger in ihrem neuen Glauben. Und ihr neuer Glaube hat einen Vorteil. Er kann sich nicht irren, er hat ein geschlossenes Weltbild mit festgefügten Gegnern, das wenn es real auch völliger Quatsch ist, in sich selbst stimmig ist.

Natürlich gibt es die Vergessenen die nun braun geworden sind auch in der ehemaligen BRD. Aber denen fehlt der Vergleich zu früher, als es noch besser war, den Ossis mit der DDR ja haben. Die Enttäuschung im Westen ist nicht ganz so groß und der Hass wird nicht so offen gezeigt. Aber natürlich ist er genauso da.

Die AfD wird diese Kräfte sammeln und die Pegidioten überall in Deutschland werden wie die SA für die Prügeleien und die Zerstörungen zuständig sein und auch bald ihren neuen Reichstagsbrand hinbekommen. Vermutlich von einem syrischen Asylanten im Auftrag Putins gelegt.

Sie meinen Putin und Russland sei doch ein Freund dieser Leute. Mit Cousinen, Entschuldigung, mitnichten. Putin wird nur nicht als ernsthafter Gegner wahrgenommen, während der Hass gegen den Kapitalismus sich natürlich auch als Hass gegen die USA manifestiert. Tatsächlich sind alle politischen Positionen der AfD deckungsgleich mit den neoliberalen Interessen. Also mit dem was die USA auch wollen. Da wird man sich schnell einigen.

Am wichtigsten aber ist, dass das Kapital und damit auch die Systemmedien wieder einmal glauben, den braunen Dreck am Ende kontrollieren zu können. Das haben sie schon bei Adolf versucht und das Ergebnis waren je nach Lesart zwischen 40 und 70 Millionen Tote. Eine Zahl die wir heute leicht übertreffen können. Die Waffen sind einfach besser.

Es war das Kapital in seiner Gier, dass die Menschen nicht mitgenommen hat, das sie vergessen und braun werden lassen hat. Es wird auch diese Verantwortung weit von sich weisen und uns irgendwann präsentieren, dass der Rassenhass in Sachsen genetisch in der sächsischen Rasse begründet sei. Und die Mehrheit wird ihnen glauben.

Nun sind Enttäuschung, Scham über den eigenen Verrat nun zwar eine Erklärung dafür warum man zum zweiten Mal konvertiert und nun braun wird. Eine Entschuldigung ist es aber nicht. Braun zu werden ist nämlich auch eine Entscheidung. Genau wie sich nicht mehr zu waschen. Manche können im eigenen Dreck leben andere nicht. Die, die nicht im eigenen Dreck leben wollen, denen kann man helfen. Den Rest muss man abschreiben und bekämpfen. Man kann jetzt nichts mehr für sie tun.

Sie sind für die Gesellschaft und die Menschheit verloren.

17 Kommentare

  1. Wieso verbreiten sie den Unsinn von der pleiten DDR? Die DDR war von Anfang an durch Rohstoffschwierigkeiten an westliche Kredite gebunden. Von 1980 bis Ende der 80er konnten die westl. Auslandsschulden jeodch minimiert werden. Das ging wohl aber massiv auf Kosten der Versorgung in der Bevölkerung, die nur neidend ihre eigenen Produkten Richtung Sonnenuntergang wandern sahen.
    Die Zahlen der Verschuldung stammen übrigens aus den 90ern. Eingerechnet jeglicher Schulden durch Währungsschock und Bankenmauscheleien.

    1. Es tut mir ja leid. Aber ich bin in bestimmt über 200 Industriebetrieben, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen der DDR gewesen und konnte mit meinem Dauervisum ein- und ausreisen wie ich es wollte.

      Mit dem vorhandenen Maschinenpark und den Produktionsbedingungen konnte die DDR im Wettbewerb mit dem kapitalistischen Ausland nicht bestehen, auch wenn sie im sozialistischen Umfeld musterhaft war. Demnach war sie nach westlichen Maßtäben pleite, da die Kosten für eine Modernisierung auf den damligen westlichen Standard nicht bezahlbar war.

      Um ein Unternehmen zu bewerten müssen die notwendigen Investitionen und die bestehenden Schulden addiert werden und dann muss man überlegen wer dafür die Kredite geben könnte. Und da gab es niemanden. Also war die DDR pleite.

  2. Eigentlich wollte ich als Ex-Ossi und nunmehriger Wossi ein paar deutlich abweichende Worte zu diesem ideologisch verblendeten Artikel schreiben. Aber dafür reicht der Platz nicht. Man könnte versuchen darüber zu reden. Aber ob das funktioniert?

    Eine Anmerkung vielleicht: Sie haben sich, was den (realexistierenden) Sozialismus angeht, sehr, sehr weit verirrt.

    Da wir aber mittlerweile schon wieder mittendrin sind, werden auch Sie noch die Erfahrung machen dürfen, was er wirklich für den Alltag bedeutet.

    Eine Frage sei erlaubt: Warum sind Sie eigentlich nicht in die DDR ausgewandert, wenn dort alles so gut war?

    1. Sie werden lachen. Ich habe sogar schon mal überlegt in der DDR am Rande Berlins ein Gestüt zu eröffnen, was am Ende aber an der Angst des Staatskapitalismus gescheitert ist.

      Ansonsten gab es in diesem real existierenden Sozialismus, der in Wirklichkeit ein Staatskapitalismus war, immer genug zu essen, eine Wohnung und ein hohes Maß an gesellschaftlicher Fürsorge. Die gibt es im Raubtierkapitalismus nach Manchester Art nicht mehr. Dafür gibt es den täglichen Existenzkampf den die meisten nur verlieren können.

      Ich glaube mein Bild der DDR, des Sozialismus und des nur theoretisch möglichen Kommunismus, ist sehr nahe am wirklichen Zustand. Sie sollten einfach mal mehr von mir lesen.

    2. “Dann geh doch nach drüben!”

      Den Satz musste man sich im Westen auch immer anhören, wenn man das eigene System kritisiert hat.

  3. Als Ossi: “Klasse Text!”, aber meiner Meinung nach versuchen das Kapital und die Medien nicht Pegida, AfD und Co. zu kontrollieren. Sie bauen diese regelrecht auf.

    Man muss doch nur die Berichterstattung beobachten. Als Pegida gerade aus dem braunen Sachsen-Sumpf kroch überschlugen sich die Berichte und über jeden kleinen Ableger in jeder Stadt würde ausführlich berichtet und immer wieder auf die Uhrzeit hingewiesen, vor allem im Radio. Ähnlich bei der AfD und dem “Schießbefehl”. Wie lautet der alte Spruch: ” Lieber schlechte Publicity als keine.”?

    Die AfD wurde geschickt lanciert, um anfänglich die enttäuschten FDP-Anhänger einzusammeln. Inzwischen dient sie als Sammelbecken für alles was rechts neben der angeblich “sozialdemokratisierten” CDU steht, früher wurden diese Leute im rechten Flügel der CDU/CSU aufgefangen.

    Meine Prognose, nach einer kurzen Schamfrist werden in Sachsen-Anhalt CDU & AfD mit scheinheiligen Begründungen (“der Wähler hat so gewählt…/..die Sozen wollen nicht….) eine Regierungskoalition bilden, so denn die Mehrheitsverhältnisse reichen. Aber wehe, Linke/SPD & Grüne hätten eine Mehrheit, das Geschrei wäre wohl noch größer als in Thüringen.

    Wobei bei dieser Koalition auch nichts besser wäre als bei der bisherigen. Die Wahlplakate der Linken sprechen eine eindeutige Sprache. Vollkommen personifiziert (Wulf Gallert – Frauenversteher/Wirtschaftskenner/Brückenbauer – Ich kann, ich will, ich werde) und damit auf die Ängste und Sorgen der Menschen eingehen????? Es geht auch dort nur um die Macht und die Futtertröge.

    Wo bleibt eine wirklich linke und wählbare Bewegung/Partei?

    Aber wie in einem der letzten Texte vom Verfasser schon geschrieben, die Revolution ist abgesagt.

    1. Ja die Revolution habe ich abgesagt, aber an ihre Stelle die Evolution gesetzt. natürlich werden CDU und AfD koalieren. Sie stützen sich doch im wesentlichen auf die gleichen Wähler.

      Aber wir brauchen keine Parteien. Wir brauchen direkte Demokratie mit Abgeordneten die ihren Wählern verpflichtet sind.

  4. Kurzkommentar? Aber jedenfalls wahr.

    Kann mich noch sehr gut an: „Kommt die D-Mark nicht zu uns, kommen wir zur D-Mark“ erinnern. An die: „Helmüt, Helmüt“-Krakeeler. An Lafo, einer der letzten Sozialdemokraten, der eine Art Sonderwirtschaftszone für die ehemalige DDR einrichten wollte und abgestraft wurde.

    Volker Pispers nahm sich dem Thema auch mal an, sinngemäß sagte er: „Da waren 18 Millionen Menschen neu im Spiel, ziehen sie mal die Kinder, Erwerbsunfähigen und Rentner ab, dann sind sie wieder bei den ca. 13 Millionen, die die heute in HARTZ IV feststecken“. Nur das es buntgemischt, quer durch Ost und West geht.

    Meinen ersten Besuch nach dem Mauerfall, in Brandenburg, meine erstaunte Frage wegen der vielen „Glatzen“. Die amüsierte Antwort eines Einheimischen: „Die waren schon immer da. Fahr mal nach Sachsen und Thüringen“. Früher haben die wegen VoPo’s und Stasi die Fresse nicht aufgekriegt.”

    Was mich an diesem „DDR-Kauf“ am meisten ärgert, ist die Tatsache, das wir wieder, kaum 80 Millionen, „ein (un)einig Vaterland“, schon wieder andere Länder „besuchen“.

    Diese „Grünen“ mihalfen und seit ’98 deutsche Soldaten weiter weg schickten, als ihre Väter und Großväter jemals zuvor kamen.

    Und es nicht genug zu sein scheint. Sogar ohne den Bundestag zu fragen. Das ein Gauck, der alles andere als ein „Bürgerrechtler“ war, den Kriegspräsidenten geben darf, ohne das er gestoppt werden kann. Selbst Mutti wollte ihn ja nicht, Fipsi schon. Mutti ist immer noch Kanzlerin, Fipsi in Davos und die meisten „Schlecker-Frauen“ wohl immer noch unter der Hartz IV-Knute.

    Allgemein gesprochen: den Lebensstandard der damaligen DDR-Bürger würden viele Asiaten, Mittel- und Südamerikaner, Afrikaner oder US-Bürger haben. Flüchtlinge in Deutschland sowieso.

    Die das nicht glauben, sollten mal Einwohner von East-LA oder der South-Bronx befragen, in Kolumbien oder Venezuela, Guatemala, Mexico oder Nigeria, Südafrika und und und vor Ort recherchieren. „Man kann das alles da betrachten, sie kommen vielleicht nicht mehr zurück, aber sie haben es zumindest einmal gesehen“: Volker Pispers (schon wieder und immer wieder wahr).

    Ich sah das Handyvideo eines verschreckten Jungen in einem Bus voller Flüchtlinge, der in Sachsen von Arschlöchern „empfangen“ wurde, mit skandierten Brüllern: „Wir sind das Volk“. Und Tillich, diesen unerträglichen Politpopanz aus Sachsen, wie er zu relativieren versuchte, statt Polizei aufzubieten, Verhaftungen vornehmen zu lassen.

    Wenn er sich vielleicht nicht auf die sächsische Polizei verlassen kann, dann muss er wenigstens Bundespolizei anfordern. Warum Flüchtlingsunterkünfte fast immer, schon fast zielgerichtet in diesem braunen Morast? Die wissen doch, was für Gestalten da frei ‘rumlaufen.

    Ach ja, das “arme Volk” in Sachsen, Thüringer, Sachsen-Anhaltiner, Brandenburger, Meck-Pommeranzen, „Ihr seid nicht das Volk, nur dumme Arschlöcher, zu dämlich zum Denken“

    Schon 1990 nicht und heute schon wieder nicht.

    Und all diejenigen, die dort leben, sich dem Mob nicht entgegenstellen, die schweigende Mehrheit, die Mitte, ihr seid nicht minder schlimm, denn ihr lasst das alles zu.
    Genauso wie 1933, lieber „braun“ als „rot“.

    Und hinterher wusste „man von nichts“, „das konnte ja keiner ahnen“, „das hat der Führer auch nicht gewollt“.

    1. – … die schweigende Mehrheit, die Mitte, ihr seid nicht minder schlimm, denn ihr lasst das alles zu.

      Volker Pispers könnte auch gesagt haben: Das hat alles seine Ordnung, denn sie’s nicht zulassen würde, wär sie nicht die “schweigende Mehrheit”.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  5. Woche für Woche werden X000 Beamte durch die Republik gekarrt um Fussballspiele und sonstige Brot & Spiele für das Volk zu ermöglichen.
    Aber Businsassen zu schützen? Nö- keine Kapazitäten.

    > 1000 rechte Terrorangriffe im vergangenen Jahr.
    Eine Zahl, ähnlich der aus dieser unsäglichen Sylvesternacht. Die dazu anschliessenden Aktionen der Sicherheistkräfte, Politik und Gesetzesänderungen sind bekannt.

    Wären das vllt. auch noch Zahlen aus dem linken Spektrum- holla, holla. Hier wären schon lange BW-Soldaten mit kompletter Kampfmontur im Einsatz.

    Ich habe jedenfalls nicht lesen können, dass die rechte Szene mal vergleichbar aufgerollt wurde, wie es in Köln, Duisburg oder Berlin in anderer politischer Richtung passiert ist.

    Und damit sich der soziale Unfrieden ja nicht gegen die richtet die diesen Frieden fortwährend zerstören, wird dem Blutbürger eben eine Ausweichmöglichkeit gegeben.

    Und es klappt “wunderbar”. Mal wieder ….

  6. Und wen haben die Vergressenen vorher gewählt?

    Richtig, die Linke und würden im Osten nicht so viele Ex-SPD-Wähler nun die Linke wählen, würde man das noch deutlicher als jetzt schon sehen. Die Linke hat bei der BTW 2013 im Osten 400 000 Wähler verloren, während die afd über 400 000 gewann, aber gleichzeitig die NPD kaum Wähler verlor.

    Je nach Region sind 60-80 Prozent aller afd-Wähler im Osten ehemalige Linkewähler.

    Und warum? Weil gerade die Linke im Osten genauso staatstragend wie Union und SPD im Westen ist. Parteisoldaten die schon längst vergessen haben, was die Linke und linke Politik sein soll. Die austauschbar sind und genauso gut in der FDP, bei den Grünen oder den anderen sitzen könnten.

    Was bitte ist an RRG in Thüringen links? Nicht einmal der CDU-Chef dort kann linke Politik erkennen.

    Oder nehmen wir Gallert, Holter, Markov und Lederer. Alles Leute die linke Politik für ein bißchen Regierungsbeteiligung sofort das Klo runtergespült haben.

    Nicht die Union, SPD, die Grüngelben oder Braunen, sondern die Linke ist der schlimmste Haufen.

    1. Öhmmm, – nichts für ungut, aber ist das irgendwie ein Kreis in sich selber, zur Eigenseparation des schlimmsten Haufens? Oder eine eigenwillige Interpretation von Jochens Text zu diesem Gunsten? Sei’s drum, – jedenfalls steckt da deutlich in deinem Kommentar die Aussage drin, dass die Braunen nicht so schlimm sind. Da auch ich mitunter gerne mal so meine schlimmen Haufen mache, wirst du mir verzeihen, wenn ich damit nicht ganz so einverstanden bin.

  7. Derweg,

    ich mag auch keine Leute die vorgeblich hinter einem stehen und mir dann das Messer in den Rücken stoßen.

    Jedoch diesen offenen braunen Hass und deren Kriminalität als weniger Schlimm zu bezeichnen, ist schon eine Verkennung deren Ziele.

    Und ein cdu-Chef als Massstab an zu führen, ist aus dessen Sicht auch zu durchsichtig. Womit ich nicht Ramelow in Schutz nehmen will.

    Investiere und lenke deine Aktivitäten lieber auf die, die weiterhin dieses Land wirklich zerstören.
    Die Gierigen, die die dir das Geld wirklich aus der Geldbörse ziehen.
    Die die
    – Krieg führen um Frieden zu sichern
    – sparen predigen um Wohlstand zu erreichen
    – Wachstum´s Rekorde klimmen und trotzdem Lohnerhöhungen ablehnen

  8. danke für den Artikel. Inhaltlich fast Gleiches habe ich an mehreren Stellen im Internet geschrieben.Es wurde überall zensiert.

    “Es war das Kapital in seiner Gier, dass die Menschen nicht mitgenommen hat, das sie vergessen und braun werden lassen hat. Es wird auch diese Verantwortung weit von sich weisen und uns irgendwann präsentieren, dass der Rassenhass in Sachsen genetisch in der sächsischen Rasse begründet sei. Und die Mehrheit wird ihnen glauben.”

    ich ergänze…
    …… nicht zuletzt deshalb tobt der seit 89 immer aggressiver werdende kalte Krieg gegen die EX-DDR auf wirtschaftlicher, psychologischer und religiöser Basis (letzterer nicht nur in der Nikolaikirche in Leipzig)

    Der kalte Krieg gegen die Ex-DDR läuft noch mindestens bis zum Verschwinden der allerletzten verarmten DDR-Greise, die sich aller feindlichen Hetzpropaganda zum Trotz ihre DDR-Identität und ihre Erinnerungen bewahrt haben, die Schlechten wie die Guten und diese auch öffentlich ausbreiten könnten.Oder gar Jugendliche Christen vom Rechten kapitalistischen Weg abbringen könnten.
    Bis dahin brauchen die Macher des Kalten Kriegs gegen die EX-DDR (und Russland) nun mal diese von ihnen selbst in Nazis gewandelten Kommunisten-Erben. Möglichst viele und möglichst flächendeckend. Leider spielen viel zu viele mit. Auf allen Seiten.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.