Deutschland – Arbeit ohne jede Hoffnung

Kennen sie die Wirtschaftsjunioren in Deutschland. Das ist die kommende Führungselite, also die Abzocker, Betrüger oder Nichtskönner der Zukunft, bei denen Gewinne nur entstehen, wenn sie andere um den Ertrag ihrer Arbeit betrügen, da sie zu feige für Innovationen sind. Diese Herrschaften haben also eine Umfrage gestartet die sie natürlich im Fachblatt für Demokratie und Arbeitnehmerfreundlichkeit, der Bildzeitung veröffentlichen. Gleich und gleich gesellt sich halt gern.

Trotz der europäischen Schulden-Krise hält die überwiegende Mehrheit (82,8 Prozent) der Angestellten in Deutschland ihr Beschäftigungsverhältnis für sicher.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das berichtet “bild.de” unter Berufung auf die “Bevölkerungsbefragung 2011” der Wirtschaftsjunioren Deutschland, dem bundesweiten Verband junger Unternehmer und Führungskräfte. Dem entgegengesetzt hätten jedoch drei von vier Auszubildenden (74,4 Prozent) Angst um ihre Lehrstelle.

Toll, die Deutschen haben also keine Angst um ihren Arbeitsplatz. Ja gut Dreiviertel der dusseligen Lehrlinge fürchten sich. Aber die haben ja auch allen Grund sind doch selbst schuld wenn das Geld für Bildung gestrichen wird um Ackermann und die Wirtschaftsjunioren zu fördern. Schließlich brauchen wir Elite. Wie sie haben die große Lüge immer noch nicht mitbekommen. Die reden von Angestellten. Nicht von Arbeitern. Da es diese Trennung aber offiziell seit 2005 nicht mehr gibt, können sie unter Angestellten subsumieren und befragen, wen auch immer sie wollen. Sie können sich auch auf die leitenden Angestellten, die Manager beschränken, und kein Wunder, die haben keine Angst vor Arbeitslosigkeit. Manager werden ja nicht entlassen, sondern höchstens umgebettet. Entweder in den Ruhestand oder in andere Firmen.

Aber mal abgesehen von manipulierten Umfragen. Die Realität der Arbeit in Deutschland ist grausam. Nach Daten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sanken zwischen 2005 und 2010 die Nettolöhne in fast allen Einkommensgruppen zwischen 1,3 und 2,2 Prozent. Rechnet man dazu die ständig steigenden Abgaben und die Inflation, bedeutet dies eine Verarmung der arbeitenden Bevölkerung. Lediglich die leitenden Angestellten und das Kapital sind von dieser Entwicklung ausgeschlossen.

Logischerweise sinkt auch gleichzeitig die Zufriedenheit mit der Arbeit, die mittlerweile im europäischen Vergleich einen Tiefpunkt erreicht hat. Der Fehlzeiten-Report der AOK befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Krankheit und schlechter Führung. Dabei wird klar, dass es für den deutschen Arbeitnehmer nicht nur zu wenig Geld, sondern auch zu wenig Lob und Anerkennung gibt. Gleichfalls wird klar, dass die Arbeitnehmer praktisch nicht mehr an der Entscheidungsfindung beteiligt sind.

Dies gilt auch und gerade für eigentlich mitbestimmte Betriebe in denen aber die DGB-Gewerkschaften sich längt mit dem Großkapital geeinigt haben und deshalb sind dort die eigentlichen Arbeitnehmer noch viel weiter von einer Mitbestimmung entfernt als in anderen Betrieben. Gerade die Gewerkschaften haben bis auf ganz wenige Ausnahmen in den letzten 20 Jahren vollständig versagt. Zwischen der Basis und den Entscheidungsträgern gibt es dort praktisch keinen Zusammenhang mehr. Die Gewerkschaften sind zu Bürokratien verkommen in denen vor allem das Leben der Funktionäre angenehm gestaltet wird, während die Interessen der Arbeiter kaum noch eine Rolle spielen.

Für das Großkapital geht es im Moment also nicht um einen Kampf gegen die Gewerkschaften sondern um Arbeitnehmerrechte allgemein. Dabei möchte das Geld vor allem Streiks unmöglich machen, weil Streiks die einzige wirkliche Waffe der Arbeitnehmer sind. Deshalb verwundert es vermutlich niemand, wenn immer Streiks von Gerichten verboten werden. Angefangen mit diesem Trend hat die Bahn AG unter Mehdorn, die sich ja sogar über den Chef von Transnet eine ganze Gewerkschaft gekauft hatte und mittlerweile wird gegen jeden Streik geklagt und fast immer bekommt das Kapital recht.

Das liegt vor allem daran, dass die Ausbildung von Arbeitsrichtern in Deutschland unter anderem in den Händen von Leuten wie Volker Rieble liegt, der sich ja selbst als Rechtsgenosse von Hitlers Mordrichter Roland Freisler liegt. Da ist es nur allzu natürlich, dass derart ausgebildete Richter jeden Bezug zur Menschlichkeit oder auch nur zur Verhältnismäßigkeit schon im Studium ausgetrieben bekommen und wie Rieble danach nur noch die Interessen des Großkapitals vertreten.

Da es aber ein paar Arbeitsrichter gibt, die noch nicht vollständig verkommen sind, treten jetzt vermehrt solche “Experten” wie der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz auf, die das Streikrecht praktisch ganz abschaffen wollen. Franz schlägt im ersten Schritt ein gesetzliches Schlichtungsverfahren vor dem ersten Streik vor und möchte Solidaritätsstreiks ganz verhindern. Natürlich weiß Franz, dass die Dinge immer schneller vor die Wand laufen und möchte schon alles für die endgültige Diktatur des Großkapitals vorbereiten.

Streik und auch der Generalstreik sind übrigens die einzige Möglichkeit der Bürger sich zur Wehr zu setzen und für ihre Interessen zu kämpfen. Wer das Streikrecht beschädigt oder einschränkt versucht gleichzeitig die Bürgerrechte und das Grundgesetz auszuhebeln und ist damit ein Hochverräter. Dieser Hochverrat ist in Deutschland aber mittlerweile typisches Verhalten der herrschenden Klasse und ihrer Helfer und deshalb kaum noch erwähnenswert. Im übrigen zeigt der Fall Rieble schon sehr deutlich, wie nah sich die neuen Nazis und Leute wie Rieble schon gekommen sind. Da reicht es sicher nicht mehr den Anfängen zu wehren. Niemand sollte vergessen, dass die Nazis vor allem mit Hilfe der Wirtschaft und ihrer Helfer an die Macht kamen.

Aber nicht nur die Arbeitnehmer werden ständig schlechter gestellt. Das gleiche gilt auch für die Rentner. 660.000 Rentner müssen heute in Minijobs nebenbei dazuverdienen um überhaupt über die Runden zu kommen. Vermutlich wären es noch viel mehr, aber einige sind zu krank um arbeiten zu können, andere zu weit von möglichen Jobs entfernt. Altersarmut ist in Deutschland kein Gespenst mehr sondern eine unbestrittene Tatsache und sie wird sich noch massiv verschärfen.

Keine Sorge muss man sich aber um die Versorgung der Politiker machen. Die Aufwendungen für deren Pensionen sind seit 2006 um 41 Prozent gestiegen. Glückliche Politiker. Die bekommen übrigens auch Pension, wenn sie die Deutschen wie Ursula von der Leyen frech und dreist anlügen:

Studie: Lage älterer Arbeitsloser unverändert schlecht

Die Lage älterer Arbeitsloser in Deutschland ist weitaus schlechter, als von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bislang dargestellt.

Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Das zeigen Recherchen der Redaktion “Report Mainz” für das ARD-exclusiv “Alt, arm, arbeitslos – immer mehr Ältere rutschen ab”, das am Mittwoch um 21.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. So geht aus zwei bislang unveröffentlichten Studien hervor, dass sich die Job-Chancen älterer Arbeitsloser in den vergangenen Jahren nicht verbessert haben.

Der Film der Ursula von der Leyens Lügen und den Unfug der mit alten Arbeitslosen belegt, dauert knapp 30 Minuten und jeder sollte sich die Zeit nehmen, ihn zu sehen. Bitte dem Link folgen!

Wenn wir die Dinge in Deutschland so weiterlaufen lassen, können die arbeitenden Menschen eigentlich gleich Selbstmord begehen. Es gibt keine Arbeit für die Alten, keine Ausbildung für die Jungen und die, die in Arbeit sind, müssen bei ständig steigenden Preisen sich mit sinkenden Löhnen abfinden. Wer jung, gut ausgebildet ist geht ins Ausland. Selbst in Polen wird heute besser bezahlt.

Wahlen werden an der Situation nichts ändern. Diese Regierung muss wie Diktaturen Nordafrikas aus dem Amt demonstriert werden und die Deutschen müssen sich daran gewöhnen das mit existierenden Parteien, inklusive der LINKEN kein neuer Staat mit anständigen Verhältnissen geschaffen wird. Es ist Zeit für einen Aufstand.


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30 comments

  1. winfried kenner says:

    Leute das ist doch alles ganz einfach.

    NIEMAND kann euch zum Arbeiten zwingen !

    Wir machen das System FERTIG, durch passiven Widerstand aufgrund Paragraph 20, Absatz 4 Deutsches Grundgesetz !

    Dreht und windet euch heraus, genauso wie unsere Politiker…..”Ja, anfang 2013 wird mein Rücken sicher wieder in Ordnung sein – dann kann ich sicher wieder arbeiten”

    NichtWählen ist das DÜMMMSTE was ihr machen könnte ! Damit sagt ihr: “macht doch mit mir was ihr wollt”

    Wählt halt eine KLEINE UNBEKANNTE PARTEI, z.B. die Tierschutzpartei ! Stellt euch vor wie sich die Politiker ärgern, wenn die über 5% kriegen und in den Bundestag kommen, und die deren Reden anhören MÜSSEN !

    Also, nächtstes Mal zur Wahl gehen und KEINEN BEKANNTE PARTEI WÄHLEN – auch nicht die LINKEN !

  2. SR says:

    Zu #17 Jochen und allgemein
    „…ich halte unsere komplette Politikerbande für gefährlich, sie gehören schlichtweg alle entmachtet.“ – Da stimme ich Ihnen voll zu, nur braucht es in einem „Klassenkrieg“ auch fähige „Offiziere“, die möglichst exakt die „Militärhistorie“ beherrschen und nicht erst noch experimentieren müssen, um dann „in der Hitze des Gefechts“ überfordert „umzufallen“. Also, zumindest aus der Sicht des „Soldaten“, ist das „Fachsimpeln“ leider nicht nur amüsant, eben schon wegen der drohenden Opferzahlen ;-) .

    „Aber wir können ja mal testen wie lange das bei uns noch dauert bis wir unsere letzten Bürgerrechte verlieren und ob das bei uns auch so schlimm wird…“ – Es wird sehr schnell noch schlimmer kommen und wurde leider auch schon zur Genüge „getestet“. Denn, was soll diese elitäre Kapital-Verbrecherbande anderes tun, als ihr gewohntes Vorgehen weiter zu verschärfen, wenn deren Ökonomie auf Basis einer Profitmaximierung versagt? In dieser Verschärfung liegt ja gerade deren einzige Hoffnungsillusion – brutaler, explosiver, schneller, verlogener, ausbeuterischer, terroristischer, tödlicher, QI-2, QI-3…, usw. (wobei das Kapital wiederum propagandistisch versucht, besonders dem „ängstlichen kleinbürgerlichen Geist“, dies alles als eine Folgeerscheinung von etwas anderem einzureden, wie: „Terroristen“, käufliche Revolutionäre und Politiker, gewaltbereite Autonome, „gefährliche“ Diktatoren, „zu hohe“ Sozialausgaben etc.)

    Nur damit umgehen sie nicht die Widersprüche – die treibende Kraft aller Fortentwicklung – sondern erzeugen neue Widersprüche in nie dagewesener Dimension. Es wird für alle Planetenbewohner zur Frage von Leben und Tod. Es sollte auch klar werden, dass sich bei diesem Prozess eine zentralisierte Führungsmannschaft herauskristallisieren wird (auf beiden Seiten). Die Mehrheit der Menschen beider Hauptklassen will keinen Selbstmord begehen, und wird deshalb alle ängstlichen Zweifler beiseiteschieben. (Bei der „linken“ bis rechten Politiker-Auswahl des Kapitals kann das immer gut beobachtet werden.) Das größte Problem beim Kapital ist, dass ihre Personal-Basis mit der Vermögensumverteilung immer kleiner wird und bei der Lohnarbeiterklasse immer größer. Damit werden die Spitzbuben immer weiter ins Rampenlicht geschoben und ihre willigen Lakaien verlangen kräftig „Gefahrenzulage“ (siehe Managergehälter etc.). Das geht aber nur solange gut, wie genügend realer Profit abspringt; nur wurden dafür bereits riesige Verschuldungssummen generiert um diese Profitabilität überhaupt noch zu ermöglichen. Danach bleibt nur noch der nackte Raub nach innen und außen. Und wenn die Beute aufgeteilt ist (schwächere Einzelländer, Rohstoffe etc.), fallen Raubtiere sich bekanntlich gegenseitig an (Weltkrieg zwischen den Bündnissen).

    Dieser Prozess wird sich Weltweit mit jedem weiteren ungeheuren Verbrechen rasant beschleunigen (Aktion-Gegenreaktion). Ein Teil der Bevölkerung der NATO-Länder wird sich aus extremer Angst „hoffnungsvoll“ oder feige hinter die imperialistische „Friedens“-Propaganda stellen; nur ist diese Kapitulation nichts als eine große Flucht in die Illusion. Diese Menschen werden von der Realität eingeholt werden, schneller als sie denken, und dann wird das Erwachen umso entsetzlicher. Ich denke, jeder sollte wenigsten aufrecht gehen und nicht depressiv auf Raten „Selbstmord“ begehen. Kämpfen müssen früher oder später sowieso alle, entweder demoralisiert für das zusehends entmenschlichte Finanzkapital oder mit einer mitmenschlichen Moral dagegen. Die Libyer lernen diese Lektion durch den Imperialismus gerade sehr schmerzhaft. Und dieses Grauen ist erst der Anfang.
    Zudem vermag nur ein kleiner Teil der Menschen als blutrünstiger Voll-Psychopath zu vegetieren, weshalb das Medienkapital immer stärker diese Greul ausfiltern, anderen in die Schuhe schieben oder verherrlichen muss, eine Filterung die global gesehen irgendwann ganz versagen wird.

    Auch kann hier gesehen werden, dass ein Politiker der im Parlament nicht umgehend die Enteignung des Finanz- und Monopolkapitals zugunsten aller anderen fordert, und in letzter Konsequenz nicht die (disziplinierte) Bewaffnung der Lohnarbeiterklasse verlangt, nur als Scharlatan und weitere Enttäuschung für die Mehrheit jedes Volkes endet. (Das muss also auch nicht immer wieder erst in Wahlen „getestet“ werden.) Im Übrigen, ist es eine Enteignung der großen (bewaffneten) Räuber und ihrer verbrecherischsten Helfershelfer und nur dieser (!), was jede Rechtsprechung sogar ausdrücklich verlangt.

    Wie sieht diese Bewaffnung aus? Jeder hat dann einen Panzer im Vorgarten stehen? Nein, jedem wichtigen Offizier und Polizisten ist ein klassenbewusster, gleichwertiger und militärisch geschulter Arbeiter zur Seite zu stellen usw. usf. Und das braucht das Volk „nur“ zu fordern. Danach kann alles Weitere Demokratisch ausgehandelt werden.

  3. Jochen says:

    Ich weiß gar nicht wieso hier über “Die Linke” oder sonstige Politversager nachgedacht wird.
    Ich bin vielleicht naiv, aber ich halte unsere komplette Politkerbande für gefährlich, sie gehören schlichtweg alle entmachtet. Wer auch immer in den letzten 20 Jahren lenken, mitreden und/oder seinen Gehirndurchfall umsetzten durfte hat versagt. Rot grün gelb schwarz dunkelrot zartrosa alles humbug.
    Alle machtgierig, mehr als die Hatz nach einem noch besseren Posten, ob gegenwärtig oder für die Zukunft, haben die alle nicht geleistet.

    Auch finde ich die diskussionen über Demokratie, Kapitalismus, Kommunismus oder sonstigen ismus nur noch amüsant. Solange einige wenige die Geschicke aller anderen lenken und dabei ihre Machtposition ausnutzen ist es völlig Latte welcher Regierungsform man unterworfen wurde, Enteignung fühlt sich immer gleich an.
    Die “gutmenschen” sagen oft “uns gehts doch gut, guck mal nach XYZ”. Das ist wohl wahr, aber ich muss hier meine Miete zahlen , ich jammer auch lieber auf hohem Niveau und in Freiheit, als das ich in einen Chinesischen Hochsicherstgefängniss sitze weil ich mich Regimekritisch geäußert habe. Aber wir können ja mal testen wielange das bei uns noch dauert bis wir unsere letzten Bürgerrechte verlieren und ob das bei uns auch so schlimm wird….

  4. SR says:

    An #14
    Ich denke schon, dass die Fragen ausreichend beantwortet wurden, für das kleine Format einer Kommentarspalte. Freilich wurde dies sehr komprimiert und nicht für Dummköpfe geschrieben. Zu Ihrer Frage nun. Nein, ich gehöre nicht zu dieser hochachtungswürdigen wirklichen Linken und würde diese erst recht nicht allein repräsentieren können.

    Sind sie „#12 vsh“ oder warum sprechen sie für jemand anderen? Und habe ich sie etwa in flagranti ertappt, angesichts ihrer Unbeherrschtheit, wo doch die Schriftform hier einen Menschen genügend Zeit lässt sich zu beruhigen?

    Also noch einmal: Was sich die Menschheit in der Vergangenheit über Revolution und Sozialismus recht und schlecht ausmalte, ist nicht der ausschlaggebende Punkt. Es ist vor allem das Sein, was das Bewusstsein des Menschen bestimmt, und nicht etwa umgekehrt irgendwelche oberflächlichen Gedankengänge und Emotionen die das Sein maßgeblich verändern könnten. Es sind die überkochenden Widersprüche in einer kollabierenden Ausbeutergesellschaft, die die Kette an den schwächsten Gliedern der Reihe nach sprengen wird.

    So ist derzeit z.B. das unerträgliche Vorhanden-Sein von verräterisch bis korrupten Pseudolinken, Gewerkschaftsfunktionären, „Links“-Liberalen, Sozialdemokraten, Grünen usw., der Ausgangspunkt für ein sich neu entwickelndes Bewusstsein in der Lohnerbeiterklasse, Jugend etc. – und zwar dahingehend, dass getrost auf diese privilegierten Leute verzichtet werden kann, denn diese „Freunde“ sind gefährlicher als Feinde. Zudem sind das die sogenannten „potenziellen Judasse“, die sie auch selber immer wieder als Rechtfertigungsgrund für ihren postulierten Verzicht auf eine Revolution anführen. (Damit ist natürlich nicht automatisch „#15 Grainger“ gemeint.)
    Sind sie „#14“ es etwa, der nicht lesen kann? Da stand: Die wirkliche Linke favorisiert und klärt hingegen unermüdlich die Lohnarbeiterklasse beim „unbewussten“ Beschreiten dieses Weges auf…

  5. Grainger says:

    Leider habe ich inzwischen auch den Glauben an die Revolution verloren.

    Und das gleich in zweierlei Hinsicht:

    1. ich glaube kaum noch daran, dass das in Deutschland überhaupt jemals passieren wird und
    2. selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass es doch soweit kommt, zeigt leider die geschichtliche und (halbwegs) aktuelle Erfahrung in anderen Staaten, dass die Revolutionäre von heute die Ausbeuter von morgen sind.

    1. Molto says:

      ja genauso sehe ich das auch…
      aber ein gutes hat so ein wechsel doch, die kurze “blütezeit”, bevor es wieder kalt und dunkel wird.

  6. homo says:

    # 13 SR

    Können Sie nicht lesen, sind Sie die neue “wahrhaftige Linke”, allgemein politbescheuert oder warum sonst gehn Sie in Ihrem neuen Wortejakulat #13 SR am 08/28/11 um 12:46 nicht auf vsh-12 ein?

    “Auch wenn ichs versuch, ich kann Ihnen nur begrenzt folgen, nicht nur, weil ich nicht weiß, was “wahrhaftige Linke”, an Ihren “Taten” erkennbar, sind, fragt sich welchen Taten, sondern auch, weil der “wahre Sozialismus” sich schon in den 1840er Jahren als Gespinst verwirrter Sprechblasenhirnies zeigte. Außerdem gibts grad heut wieder diese ständigen Aufstand jetzt!-SchreierInnen, von denen sicherlich paar auch wie weiland Urbahn/Mahler in Berlin 1967/69 – inzwischen gut dokumentiert – vom Staatsschutz in Ost und West bezahlte Provokateure waren …

    Also VORSICHT grad heut wenns wieder Mal um “wahrhaftige Linke” à la A&O gehen soll …”

  7. SR says:

    Es ist relativ unwichtig, wie die künftige Gesellschaftsordnung bezeichnet wird. (Ich für meinen Teil denke, dass man nicht Etikettenschwindel betreiben sollte, und deshalb beim Begriff „Sozialismus“ bleibe, der für soziale Gleichheit und Demokratie innerhalb der Lohnarbeiterklasse steht. Dafür steht auch das Links ohne Anführungsstriche.) Eine Namensgebung etc. wird sich letztlich im fortschreitenden Prozess herausbilden.

    In dieser Revolution (nicht nur spontaner Aufstand, auch wenn es hier und da aus Verzweiflung zu lokalen kommt) geht es hauptsächlich um die absoluten Mehrheit des Volkes, d.h. um die Interessen der Lohnarbeiterklasse, deren Sympathisanten und ihren Familien. Das ist kein Wunschdenken, sondern nur die Alternative die diese Menschen haben werden, entweder Sozialismus oder Barbarei – Barbarei, die immer mehr Menschen schon erleben. (Diese Klasse wächst zudem mit der hemmungslosen Eigentumsumverteilung, Globalisierung etc. rasant an.)

    Vorzeitig oder bewusst verstehen kann man diesen Ablauf aber nur, wenn ein umfangreiches Verständnis der ökonomischen Gesetze etc. vorhanden ist (also so eine Art Fähigkeit in die „magische Glaskugel“ sehen zu können). Um dieses erlernte (künstliche) Bewusstsein von Einzelnen schert sich aber dieser revolutionäre Prozess nicht, sondern darum, wie stark die Widersprüche in der Gesellschaft anschwellen, z.B. durch imperialistische Kriege, reale Arbeitslosigkeit, Armut, Willkür, fehlende Bildungsmöglichkeiten, Fall der allgem. Profitrate etc. Jeder reaktionäre Versuch diese Entwicklung aufzuhalten, wird daher diesen Prozess noch beschleunigen. Hat sich sodann dieses System vollständig aufgebraucht, wird es abtreten müssen.

    Wenn ich hier versuche aufzuklären, dann weil ich in der „Glaskugel“ entsetzliche Opferzahlen sehe und auf der anderen Seite Leute, die kindisch um missbrauchte Begriffe streiten, obwohl sie sehr ähnliche Interessen haben, und dies, wo es beim Klassenkampf doch „nur“ um die (gesetzes-diktatorische) Durchsetzung und Fixierung der jeweiligen sozialen Interessen der unversöhnlichen Klassen und Schichten geht, bis eines Tages keine Klassen mehr vorhanden sind. Der Kapitalismus schafft ökonomisch alle Voraussetzungen dafür, nur selber kollabiert er daran. 100%! (Andererseits ist es aber auch lächerlich zu glauben, ein paar Linke könnten durch Aufrufe zum Putsch ein „kolossales“ System, welches nicht an seinen Widersprüchen ohnehin kollabiert, mal so eins aus den Angeln heben. Die „Linken“, die das geglaubt hatten, sitzen heute in ihrer Mehrheit desillusioniert als Überläufer beim Kapital und machen die „Schlafschafe“ dafür verantwortlich. Die wirkliche Linke favorisiert und klärt hingegen unermüdlich die Lohnarbeiterklasse beim „unbewussten“ Beschreiten dieses Weges auf, um letztlich Tod und Zerstörung auf allen Seiten zu reduzieren.)

    1. Norbert says:

      Hallo SR,

      auch ich finde es kindisch über die wahren “Linken” oder “Rechten” oder was auch immer zu diskutieren.
      Das sich dieses System selbst abschafft ist mir ebenfalls klar und logisch. Schon physikalisch beweisbare Gesetze wie der Energieerhaltungssatz sprechen dafür.
      Was ich nicht verstehe ist wie jemals eine Regierung der Arbeiterklasse entstehen soll? Bisher, ich spreche von einigen Jahrhunderten, waren die Regierenden, immer dem Kapital unterworfen. In neuerer Zeit haben Sie ihre Vorstellungen verkauft sobald sie einen Sitz im Parlament hatten. Wer die Zähne auseinander macht wird erselbstmordet. Wenn es also so eine Regierung geben sollte, dann müßte Geld auch einen Gegenwert für Arbeit darstellen, nicht vermehrbar, nicht beleihbar, usw.
      Vorstellen kann ich mir ein lebenswertes Leben “aller Menschen” nur in einer kleinen überschaubaren Gemeinschaft.
      Wie man mit Aufklärung Opfer einer Revolution vermindern soll ist mir ebenfalls unklar. Das Kapital – die wenigen Familien die fast alles auf dieser Welt besitzen – werden nicht selbst kämpfen. Es finden sich immer Opportunisten die die Drecksarbeit für sie machen werden.
      Bitte, nicht falsch verstehen. Ich selbst werde niemals in dem Bereich Politik tätig sein ich lass mich nicht kaufen und ich stelle mich mit diesen Ratten nicht auf eine Stufe. Ich mach meine Arbeit und das was ich verstehe. Dies hindert mich aber nicht daran mich dafür zu interessieren wie eine Regierung ein auch für uns Arbeitende ein lebenswertes Leben gestalten möchte.
      Mit freundlichem Gruß.

  8. vsh says:

    # 11 SR

    Auch wenn ichs versuch, ich kann Ihnen nur begrenzt folgen, nicht nur, weil ich nicht weiß, was “wahrhaftige Linke”, an Ihren “Taten” erkennbar, sind, fragt sich welchen Taten, sondern auch, weil der “wahre Sozialismus” sich schon in den 1840er Jahren als Gespinst verwirrter Sprechblasenhirnies zeigte. Außerdem gibts grad heut wieder diese ständigen Aufstand jetzt!-SchreierInnen, von denen sicherlich paar auch wie weiland Urbahn/Mahler in Berlin 1967/69 – inzwischen gut dokumentiert – vom Staatsschutz in Ost und West bezahlte Provokateure waren …

    Also VORSICHT grad heut wenns wieder Mal um “wahrhaftige Linke” à la A&0 gehen soll …

  9. SR says:

    An die „entrüsteten“ Kleinunternehmer in diesem Blog. Beim Lesen der Kapitalbände konnte ich nie feststellen, dass Marx gegen fortschrittliche fungierende Unternehmer polemisiert hat. Im Gegenteil, er wies nach, dass diese oft ihre Früchte an die großen Kapitalien verlieren, nachdem sie die Vorarbeit geleistet haben. (Der fortschrittliche Lohnarbeiter möchte auch forschen und von seiner Früchte Arbeit leben können, und nicht nur von der Hand in dem Mund – allerdings mehr in großen „produzierenden Universitäten“ mit Jobrotation.) Zudem gibt es kein „freies Unternehmertum“ mehr, denn die Ausbeutungsbedingung werden durch das Finanz- und Monopolkapital auch für den Kleinunternehmer knallhart vorgeschrieben (z.B. bestimmen sie die Preise, die Gesetze usw.).

    Das tun sie aber nicht nur aus purer menschlicher Bösartigkeit heraus, sondern, weil mit zunehmendem Grad der Mechanisierung und Automation der Investitionsaufwand in alles was nicht Humankapital darstellt steigt, während die Anzahl der Lohnarbeiter die wirkliche Werte produzierenden im Verhältnis dazu abgebaut wird. Profit aber realisiert sich (unter günstigen Bedingungen) nur aus dem Mehrwert, d.h. aus dem vom Kapital einbehalten Arbeitslohn – wie auch das Steueraufkommen. Deshalb ist dieses Profitsystem zum Kollabieren oder „Faulen“ verurteilt, und zwar mit dem allmählichen Anstieg der Arbeitsproduktivität über die Jahrhunderte, beschleunigt noch durch den Konkurrenzkampf. Das Finanz- und Monopolkapital versuchte diesen „faulenden“ Prozess mit einer Kreditschwemme ohnegleichen zu umgehen, nur sehen wir heute was dabei herauskommt.

    Wahrhaftige Linke sind keine unversöhnlichen Feinde von selbstausbeutenden Kleinunternehmern, sondern laden sie herzlich ein in eine sozialistische Welt wo nicht mehr für Profit um des Profites Willen geschuftet werden muss, für Profit, der im Verhältnis zur getätigten Gesamtinvestition auch noch zusehends ausbleibt.

    Hingegen entpuppen sich die „Linken“ oder Pseudolinken entgegen ihrer fürsorglichen Rhetorik zusehends als parasitierende Lakaien des Großkapitals gegen Lohnarbeiterklasse und Kleinunternehmer gleichermaßen. Und das taten die konterrevolutionären „sozialistischen“ Stalinisten und „kommunistischen“ Maoisten auch über den „Eisernen Vorhang“ hinweg. Alle diese verbürokratisierten Parteifunktionäre des Großkapitals, ob sie nun unter richtiger oder falscher Flagge segeln, erkennt man im Vergleich zu den wirklichen Linken an den Taten – nicht nur für ein paar Vorzeigeleute, sondern daran, was für die ganze globale Lohnarbeiterklasse mit ihren Kindern riskiert oder getan wird.

  10. schniezel says:

    “Es ist Zeit für einen Aufstand.”

    Was kommt nach dem Aufstand? Ich frage mich, wie soll der aussehen, damit nicht nur ein paar Köpfe verschwinden und dann ist bald wieder alles beim alten. (siehe Tunesien) Eine Partei o.ä. muß die Führung übernehmen. Das kann nur eine Partei sein, die die Interessen der Mehrheit des Volkes vertritt. Welche Partei kommt da in Frage? Ich weiß es nicht…

  11. Werner says:

    Neoliberal Politik mit kurzem Denken, Arroganz und eiskalten Absichten, die Bevölkerung zu versklaven.

    Wer sich immer noch an RTL und Springer hängt und deren Dummgeschwätze noch glaubt, wir wären in bester gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Lage, dem kann niemand helfen.

    Die tägliche Gehirnwäsche funktioniert seit Jahren so gut, das sich kein Bürger um seine Zukunft sorgen muss. Ausser, er wacht mal auf.

  12. Brigitte ( User Karma: 0 ) says:

    Übrigens, wenn der Artikel bei Readers Edition Satire sein soll, dann ist es eine ungeheuerliche Sauerei !

    Ich kann jedenfalls über so was nicht lachen.

  13. Brigitte ( User Karma: 0 ) says:

    Gerade habe ich mal bei Readers Edition reingesehen.

    Was sagt man zu dem Artikel? Ich habe noch nicht weiter recherchiert, bin aber dabei.

    http://www.readers-edition.de/2011/08/26/einfuehrung-der-zwangsarbeit-bei-hartz-iv-empfaengern

  14. appenicer says:

    in ca 15 wirds ein Mangel an Stellen geben für Fachkräfte!!! Schauts euch die Menge an Rentner und Jugendlche heutzutage an und das dann in 15 Jahren, ihr werdet bemerken das die Jahrgänge rapiede die letzten 10 bis 15 jahren stark gesunken das heißt jetzt, Mngel an Arbeitskräfte !!! ihr werdet sehen !!!!

    1. Citizenking says:

      …besonders hier in Berlin wird über Fachkräftemangel geklagt – doch wird selbiger z. B. im sozialen Bereich selbst von einem rot-roten Senat ‘künstlich’ herbeigeführt.
      In allen anderen Bundesländern erhält eine AngestelltE im Erziehungsdienst automatisch nach 10 Jahren Tätigkeit die staatliche Anerkennung.
      Ich übe diesen Beruf nun fast 16 Jahre diesen Beruf aus und trotzdem verweigert das Land Berlin die staatliche Anerkennung. (…von wegen Fachkräftemangel). Es geht hier nur noch um Kosten, denn so wie ich werden hunderte von eigentlichen Fachkräften als ‘Ungelernte’ behandelt und bezahlt. Da spart der Senat eine ganze Stange Geld ein, auch auf Kosten unserer spärlichen zu erwartenden Rente. Und wer macht mal wieder mit ??? – Klar ! Ausgerechnet die Partei, die die ‘sozial gerechteste’ sein möchte und dabei genauso weit weg von ihrem Namen agiert (insbesondere intern) wie eine *C* DU oder *C* SU – denn die *Links* partei ist nicht ‘links’.

      (sollte dieser Kommentar als Antwort auf andere hier veröffentlichte Kommentare passen, so darf er auch gern als dort stehender betrachtet werden…)

      *-CK-*

    2. Anonymous says:

      15 was? Tagen, Wochen, Monaten, Jahren, die Argumente, die du hier anbringst basieren auf einer Neoliberalen Idee. Mit dieser Überlegung, die du bereitwillig als eigenes Wissen weiter gibst, stützt du unter anderem die Regelung des späteren Renteneintrittalters.
      Also wird es mit der zukünftigen Rente überhaupt keine Probleme geben, weil die Rente quasi abgeschafft wird.

  15. willi says:

    @2 Stimmt. Im freien Unternehmertum verwirklicht sich der einzig wahre Humanismus. Im Grunde ein Ehrenamt, aber von missgünstigen Linken wie dem Hausherrn ständig als schnöde Profitmacherei verunglimpft.
    Die Linken wollen in ihrer Verbohrtheit den Altruismus des Unternehmers einfach nicht annerkennen und halten den geringen Gewinn, den der Unternehmer sich gönnt, weil er nur vom Gotteslohn nicht leben kann, für ausbeuterischen Betrug.
    Die Linken hassen einfach das Kapital und sie wollen einfach nicht unterscheiden zwischen dem Schaffenden und dem Raffenden…

    Hier besteht in der Tat Klärungsbedarf.

    Aber solange die Linken hartnäckig behaupten, es ginge im Kapitalismus um Profit ist wohl bis auf weiteres Hopfen und Malz verloren.

    1. Brigitte ( User Karma: 0 ) says:

      Deutschland ist zwar eine bedeutende Wirtschaftsmacht, aber im Inneren ein “Schwächling”. So reich Deutschland ist – so arm sind die Deutschen. Weil der Staat viel zu viel vom erwirtschafteten Geld für Leerläufe vergeudet, bleibt den Bürgern zu wenig Geld für den Konsum, für die Wirtschaft im Inneren. Deutschland ist schwer mitschuldig an der Krise des Euro.

      Auch der einfachste Arbeiter muss von seinem Lohn leben können- und das ist ein Ziel, das die LINKE eben verfolgt. Warum denn nicht? Wo soll das hinführen, wenn halb Deutschland zu den Jobcentern laufen muss, trotz Arbeit? Was wollen die Menschen denn? Sie wollen genügend zu Essen und keine Sorgen, das sie den Strom nicht mehr bezahlen können.Luxusgüter wollen sie gar nicht mal, sondern ein Leben in Würde.

      Und warum hast Du so viel Angst vor der LINKEN? Es ist keine Regierungspartei, das wollen sie auch nicht, sie wollen eine Veränderung im Land! Nicht mehr und nicht weniger, der Kapitalismus hat genauso versagt, wie der Kommunismus. Demokratie heisst- das jeder leben kann- und nicht nur die Reichen- und die gehören ab sofort in die Verantwortung gezogen, denn die meisten haben ihr Geld nicht mit eigener Arbeit gemacht.

      Die Kriegsgewinnler, wie Quandt (BMW), Thyssen und Flick, Krupp und wie sie alle heissen haben nicht mal alle Entschädigungen gezahlt für die Zwangsarbeiter und wenn, waren es Peanuts.

      Und ja- beim Kapitalismus geht es NUR um Profit! und zwar immer für die selben!

    2. uwe says:

      Oh Herr lass Hirn regnen!
      Freies Unternehmertum und Humanismus in einem Satz,da kann man nur noch Kotzen.
      Um was,wenn nicht um die Erzielung eines maximalen Profits bei minimalem Einsatz geht es Kapitalismus?
      Linke die das System komplett ablehnen magst Du ruhig als verbohrt ansehen,Du jedenfalls brauchst vor Verbohrtheit keine Angst haben,Du bist praktisch Hirntot.

        1. willi says:

          Oh die Software zeigt meinen Tag nicht an

          Gemeint war, ich hätte das als Ironie hätte kennzeichnen müssen, denn es ging nur darum, dies drollige Klischee vom der Wohlfahrt der Menschheit als Triebfeder des Unternehmertums auf die Schippe zu nehmen.
          Tut mir Leid, für jeden, dessen Adrenalinspiegel deshalb unnötigerweise gestiegen ist.

  16. Brigitte ( User Karma: 0 ) says:

    Hallo Jochen,

    Deine Bennung in “neue Nazis” ist gar nicht so falsch. Er trifft mittlerweile auf viele Länder zu. Die Schweiz und Österreich geht auch diese Richtung, die Niederlande ebenfalls und wahrscheinlich noch andere Länder.

    “Sie” haben nichts anders gelernt, als arme und arbeitslose Menschen, auch Behinderte so zu behandeln, die Bürger aufzuhetzen und andere zur Schau zu stellen.”Seht her-”

    Ich habe den Beitrag auch gesehen und da wird einem schlecht, wenn man sieht, wie die Menschen da vorgeführt werden. Propaganda !!! übelster Art.

    Der Prof. Franz haut auch immer fleissig in diese Kerbe.

    Diese Umfrage, da konnte ich nicht erkennen, wieviele dran teilgenommen haben, das ist ja lächerlich. Man nehme 1000 Besserverdiener und befrage sie.

    Wenn nicht bald ein Widerstand aufgebaut wird, dann ist ohnehin alles im Eimer, denn die Situation wird für die Langzeitsarbeitslosen immer schlimmer. Es herrscht nur noch Drohung und Epressung bei den Jobcentern. Keine Alternativen, sondern sofort Sanktion, wenn man etwas nicht machen will.

    Zum Glück ist dieser Mist noch freiwillig, genauso wie diese Psychotests, aber die Bürger sollten schnell kapieren, wo das hinführt !

    Nichts hat sich geändert in den Köpfen der Menschen seit 1945. Nur heute “traut” man sich wieder !

    1. Brigitte ( User Karma: 0 ) says:

      Das sind viel zu wenige, in den Nachrichten wurde das heute nicht mal erwähnt.
      http://www.tagesspiegel.de/berlin/ohne-camp-keine-raeumung/4541364.html

      Ich würde es begrüssen, wenn der Alexanderplatz rammelvoll wäre.

  17. ZeroCool says:

    Wo liegt das Problem? Warum sollen Wirtschaftsjunioren so schlecht sein? Meist sind es doch Menschen aus kleineren und mittleren Firmen, die sich hier vernetzen.

    Ich verstehe das ganze Spektakel linksradikaler Dreckschleuderei hier nicht. Warum wird auf denen, die etwas unternehmen und damit vlt. auch Arbeitsplätze schaffen dermaßen eingedroschen? Ich versteh es vlt. noch bei überbezahlten angestellten Managern und Privatiers, die über Hedgefonds oder irrwitzigen Spekulationen Vermögenssteigerung betreiben…

    Aber warum den Operativen ans Bein pinkeln, die meist unter Einsatz Ihrer Gesundheit, Ihrer Familie und Ihres Vermögens etwas auf die Beine stellen?

    Da besteht doch deutlich Klärungsbedarf!

    1. Norbert says:

      Hallo und guten Tag,

      da geb ich Dir recht. Die Junioren die etwas auf die Beine stellen wollen und vielleicht auch können.
      Für mich am leichtesten sichtbar, ob sie zu der ehrlichen Sorte gehören:
      wenn sie aus eigenem Einkommen und ohne Kredite und Finanzierungen ihren Laden aufbauen.
      wenn sie selbst Hand anlegen und jede Arbeit schon selbst gemacht haben bevor sie delegieren.
      wenn sie ihr Wachstum so in Grenzen halten, dass sie nicht (oder wenig) in die Abhängigkeit von Partnern oder Banken kommen.
      wenn ihr Firmenfahrzeug auch privat von ihnen bezahlt und gekauft werden würde.
      Fertig mit sortieren?
      Wieviele sind noch übrig?
      Mit freundlichem Gruß.

      P.S. Auch ein Wirtschaftsjunior ( jenseits der 50 ), selbständig gemacht 2 Wochen vor der Krise 2009. Guten Mutes Anfang nächsten Jahre die ersten beiden Mitarbeiter einstellen zu können. (ohne Subvention vom Arbeitsamt und damit von den Arbeitslosenbeiträgen). Ach so und Schwerbehindert (50% ein defekter Arm). Tätigkeit – Service im Maschinenbau – weltweit. Fragen?

    2. Jochen Hoff ( User Karma: 0 ) says:

      Und diese guten Menschen müssen sich eine solch verlogen Umfrage zusammenkaufen. Nein es sind nicht die Guten, diese Junioren, sondern die kommenden Abzocker die heute schon betrügen und sich für die Elite halten.

  18. Anonymous says:

    …. “Es ist Zeit für einen Aufstand”.

    Und alte Schuhe sammeln….

    Man kann eine widerspenstige Rinderherde mit Peitschen treiben, aber man kann sie während des Peitschens nicht an die gute Weide glauben machen, zu der man vorgibt sie zu treiben.

    Gerhart Hauptmann

    Neues schaffen heißt Wiederstand leisten,
    Wiederstand leisten heißt neues schaffen.

    Stephane Hessel

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