Der Ramelow hält Linke Politiker für nicht geeignet.

Nun ist ja bekannt, dass der Herr Ramelow das Wasser nicht halten kann und während sein Parteichef Riexinger noch von einem rot-rot-grünen Bundespräsidentenkandidaten träumt, hat, Ramelow schon klar gemacht, das das unter gar keinen Umständen geht, da unter den Linken keine "kluge, weltoffene, moderne und konservative Persönlichkeit" zu finden sei.

Nein, das ist kein Grund ihm auf die große Schnauze zu hauen, das hätte er zwas schon tausendmal verdient, aber an soetwas will sich doch wohl keiner die Finger schmutzig machen und außerdem hat er ja recht. 

Tatsächlich sind Linke  – bis auf Typen wie ihn, die in Wirklichkeit ja Rechte sind – eben nicht konservativ, sondern offen für neues und besseres. Was Ramelow da beschreibt findet er übrigen zu hauf in der AfD, obwohl er ja angeblich aus lauter Furcht vor denen es nicht zum Schwur von SPD und Grünen kommen lassen will. Die gemeinsame Wahl eines Bundespräsidenten wäre nämlich der Gradmesser an dem die Tragfähigkeit einer Koalition gemessen werden könnte. 

Aber diese Nageprobe hat er ja jetzt mal eben abgesagt. So wird er auch jede weitere Probe ablehnen und dann am Ende ganz erstaunt feststellen, dass es eben keine gemeinsame Koalition geben kann, weil es keine Gemeinsamkeiten gibt. 

Ich habe keine Ahnung wer Ramelow immer wieder solchen Schwachsinn einflüstert und was er für die Weiterverbreitung bekommt. Er würde die LINKE für weniger als 2 Silberlinge verkaufen und sich am Ende auch noch um die betrügen lassen. 

Allerdings weiß die Partei um die Verräter in den eigenen Reihen und hat deshalb auch ein verfrühte Festlegung auf eine rot-rot-grüne Koalition im Bund die der Bundesgeschäftsführer, Matthias Höhn, schon in Buchstaben gegossen hatten, erst einmal in die Runde Tonne gedrückt. Wie will man mit einer SPD. die CETA einführt und Waffen in Krisengebiete schickt oder die Menschen in Hartz IV umzubringen versucht eine Koalition machen. Wie mit Grünen die mit den Faschisten in der Ukraine im Bett liegen und alles für einen Krieg gegen Russland vorbereiten. 

Ramelow und Höhn, wäre das alles völlig egal, aber erstaunlicherweise gibt es noch Linke in der LINKEN. 

 

 

6 comments

  1. Atalante says:

    Das Problem bei diesen LINKEn ist definitiv, dass sie für einen Platz am Trog sämtlichr linke Ideen lachend in die Tonne kloppen…die echten linken Ideen und das Eintreten dafür sind eher hinderlich…als AvD, der sich für die Partei bei Wind und Wetter an die Wahlkampfstände stellt, dafür sind idealistische Denkweisen gut, aber es geht offenbar nur noch um Macht, und um an die Fleischtöpfe zu kommen, muss man, wie bei allen anderen auch, nur den “Richtigen” in den A*** kriechen…da kann man dann auch lachend Millionen von Menschen, die tatsächlich Hoffnungen in diese Partei gesetzt hatten, mit dem Kuschelkurs mit der Partei, die eben genau diese Millionen Menschen in den Dreck getreten hat, verraten…
    Ist schon bezeichnend, dass die LINKE mittlerweile in der Masse der Leute als “etabliert” wahrgenommen wird…
    Ganz ehrlich: Mich wundert gar nix mehr, Wahlergebnisse über 5% sind noch zuviel, um da ein echtes Umdenken zu bewerkstwelligen…
    bald heißt es dann wohl: Wer hat uns verraten? LINKE und Sozialdemokraten…

  2. Thilo ( User Karma: 11 ) says:

    Ich finde speziell Ramelow wirklich suspekt und subversiv. Wo wäre er heute, wenn es die sogenannte Wiedervereinigung (für mich: Konterrevolution und Einverleibung der DDR in die BDR) nicht gegeben hätte? Ich würde mal behaupten, außerhalb von Marburg würde ihn keiner kennen, er würde Wild verkaufen oder vielleicht beim VS angestellt sein. Wer weiß das schon?

  3. Derweg says:

    Es gibt noch Linke in der Linken, aber sie haben zu wenig Macht. Denn hätten sie Macht wäre ein Ramelow nie aufgestiegen und eine Type wie Höhn nie BGF geworden, geschweige denn, dass er trotz aller verlorenen Wahlen, weiter am Ruder bleiben darf und das sind nur 2 Beispiele.

    Wie die ultrarechten Strippenzieher das anstellen, immer oben zu bleiben, konnte man gestern in Güstrow sehen. Anstatt nach der verlorenen Wahl zurückzutreten, blieb man ja erstmal auf den Posten sitzen. Wer nun erwartet hatte, dass Vorstand und Fraktion in Demut gingen, sah sich gestern getäuscht. Für Spitzenkandidat Holter war bspw. nicht die Tatsache, dass er vor der Wahl der SPD die Flöte putzte, man der CDU Koalitionsangebote machte oder Sahra W. explizit ausgeladen wurde, am Ergebnis schuld, sondern die Basis, die nicht genug mitgemacht habe.

    Was passierte? Noch vor der Aussprache trat Landesfürstin Bluhm auf die Bühne kündigte für 2017 ihren Rückzug an und stellte sofort die Vertrauensfrage. NUR FÜR SICH! Natürlich votierten die Deligierten mehrheitlich für ihr Verbleiben an der Spitze. Und damit war die Sache gegessen. Eigentlich hätten die Deligierten, danach heimgehen können, denn sie hatten ja schon alles entschieden. Es kam auch keiner auf den Gedanken, die Abstimmung bis nach der Debatte zu verschieben, die Vetrauensfrage mal auf den gesamten Vorstand auszuweiten oder noch einen Schritt weiter zu gehen. Nichts… nada…

    Was wollte man denn jetzt noch sagen? Mit dem Ja zu Bluhm hat man sich selbst den Wind aus den Segeln genommen. Dementsprechend schwach waren die Redebeiträge. Einzig Horst Krumpen stach noch heraus… ansonsten gegenseitiges Köpchenstreicheln. Die gesamte Linke in MV könnte geschlossen in die CDU eintreten und die meisten Mitglieder würden es nicht einmal mitbekommen. Die 13,2% am 4. September waren mind. 8,3% zu viel.

    1. Jochen ( User Karma: 1 ) says:

      Nun ja. Verantwortung ist ein Fremdwort geworden. Ich schreibe für Morgen gerade einen Artikel der zeigt, das es auch noch wirkliche Linke in Europa gibt.

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