Der Euro – Die Stabilität und das Gold

Das hier ist die Fortsetzung des Artikel 15 Jahre Euro. Ich kann einfach komplizierte Dinge nicht kurz beschreiben, sonst hätte ich schon längst eine ehrliche Bild gegründet in der die Wahrheit steht. Also müsst ihr auch 2017 mit meinem Schreibstil leben oder es lassen. Geld sind nur bedruckte Papierchen. 

Ja ich weiß sie sind aus Baumwolle. Aber im Grunde  genommen ist es abgerolltes, bedruckte und geschnittenes Papier. Völlig ohne jeden Wert. Ich kann jederzeit 100 Euro auf einen Bierdeckel schreiben und diesen mit meiner Unterschrift verzieren. Wenn ein anderer das Ding annimmt und mir Geld dafür gibt, ist der Bierdeckel Geld. 

Ich würde einen solchen Bierdeckel von mir nicht kaufen. Aber es wird bestimm den einen oder anderen geben der mir vieleicht 20 Euro dafür bezahlt und auf einen Wahnsinnsgewinn hofft. Wenn der einen Idioten findet der 80 bezahlt, ist er der Sieger. 

Geld hat keinen eigenen Wert. Der Wert des Geldes besteht nur darin, dass man glaubt, dagegen andere Sachen eintauschen zu können. Das funktioniert auch in der Realität, weil andere ebenfalls glauben mit dem Geld das sie von mir angenommen haben, ebenfalls bei anderen Waren eintauschen zu können. Solange wir alle daran glauben und im gleichen Währungsraum bleiben funktioniert das prächtig. 

Das Geld hat Kaufkraft. Dummerweise steigen aber die Preise, weil andere mehr Gewinne haben wollen oder für Rohstoffe aus anderen Währungsräumen mehr bezahlen müssen. Dazu kommen noch die Regierungen als Preistreiber die ständig die Abgaben für alles mögliche erhöhen. Egal ob es meine Bierdeckelwährung, der Euro oder der Dollar ist, das Geld wird über die Zeit immer weniger wert. 

Als wir von der D-Mark auf den Euro umstellten war das am deutlichsten zu sehen. Der Euro galt als Teuro weil die Preise vielfach im Verhältnis ein zu eins umgestellt wurden. Das erhöhte die Gewinne, schadete aber dem Ansehen des Euros, obwohl der gar nichts dafür konnte. 

Anstatt den Gierigen auf die Finger zu hauen, lächelten unsere Regierungen und taten nichts. Es ging ja nur um Bürger und nicht um etwas Wichtiges. Eines der Hauptversprechen lautete der Euro solle so hart werden wie DM. Das war natürlich für Eingeweihte ein Witz. Die harte DM machte den Unternehmen nämlich ernsthafte Probleme. Denn je härter eine Währung gegenüber einer anderen Währung ist, desto teurer werden die Waren die man verkaufen will in dem Land mit der weichen Währung. 

Wäre Deutschland ein Land gewesen, das vor allem mit Produkten und Rohstoffen wie Öl handelt, hätte eine harte Währung etwas gebracht, weil man damit Preiserhöhungen der Erzeuger abwehrt und stabile Verkaufspreise erzielt. Dummerweise lebt Deutschland aber von der Verarbeitung von Rohwaren zu deutlich höherwertigen Produkten. Da behindert eine allzu harte Währung. 

Der Euro wurde geschaffen um den Export in die Weichwährungsländer Europa zu ermöglichen. Deutschland exportierte auf Kosten der Schulden anderer Länder. Egal ob Griechenland, Italien oder Spanien. Grundlage von deren Schulden sind die deutschen Exporterfolge. Das die deutschen Bürger an diesen tollen Geschäften keinen Anteil hatten, liegt daran, dass die Gewinne eben nur bei wenigen verblieben, die immer reicher wurden. Die Politiker waren wi

Da im Euro aber knapp 400 Millionen Menschen leben, ist er viel härter als der Anteil an Weichwährungen aus dem er stammt, eigentlich hätte erwarten lassen. Die kühnsten Hoffnungen wurden übertroffen. 

Der Euro ist ein Hort der Stabilität, wenn man bedenkt, was eigentlich hätte passieren müssen. Das liegt an der Größe des Marktes und an der Kaufkraft in diesem Markt. Auch wenn man die Kaufkraft zugunsten von Gewinnen des Großkapitals radikal abgeschöpft hat, ist der Euro immer noch zu hoch bewertet im Verhältnis zu anderen Währungen. 

Immer wieder wird dann ein Vergleich mit dem Gold herangezogen um den Euro madig zu machen. Wir haben ja extra ein Bundesamt für Lügen, dass uns jeden Monat erklärt, dass es so gut wie keine Preissteigerung gibt. Im Grunde genommen müssten die jedesmal wegen Verbreitung von FakeNews verhaftet werden. 

Frank Meyer den ich persönlich und in seinen Aussagen sehr schätze, auch wenn wir oft nicht einer Meinung sind, hat sich seinem Lieblingsthema Gold auf Rott & Meyer zum wieder einmal eingehend gewidmet und zeigt uns ganz unten am Ende seines Artikels sich Gold in allen Währungen in den 15 Jahren Euro ziemlich ähnlich entwickelt hat. Zehn Prozent Wertsteigerung im Jahr, bedeuten dass alle Währungen so um die 10 Prozent gegen das Gold an Kaufkraft verloren haben. 

Wenn wir mal den zusammengelogenen und zusammengetricksten Warenkorb des Bundesamtes für Statistik auf den Müll werfen, ist das auch die ungefähr gefühlte Teuerung. Der Schweizer Franken sieht anders aus, weil dort das Geld der Geld der Verbrecher aus aller Welt gehortet wird. Andere Länder haben große eigene Goldvorkommen. Das sind Nebeneffekte. 

Tatsächlich ist Gold eine recht stabile Nebenwährung, deren Wert ziemlich neutral bleibt, weil die Fördermengen und die vorhandenen Goldmengen nicht sehr stark schwanken. Aber anders als Frank Meyer behaupte ich, dass man das auch mit Kaurimuscheln, oder Papierfetzchen machen kann. Denn auch beim Gold geht es nur um Glauben. Je mehr "Ketzer" gegen das Gold wettern, desto stärker wird der Glauben. 

Es gibt keine stabile Grundlage im Warentausch. Die eine sieht stabiler aus, als die andere aber alle beruhen nur auf dem Glauben ihrer Benutzer. Der Euro ist gut für uns. Europa ist gut für uns. Der Euro und Europa könnten besser sein, wenn wir es nicht zuließen, dass unsere Politiker die Idee verwässern. um einige wenige noch reicher zu machen. 

Anstatt Europa und den Euro zu zerschlagen, müssen wir beides für uns zurückerobern. Das wird mit den Politikern die wir heute haben nicht gehen. Das wird mit den Volkswirten und ihrem religiösen Wahn nicht funktionieren. Wenn wir es schaffen wieder an unser Europa zu glauben und es für uns Menschen zurückerobern, dann gibt es nichts besseres. Wenn wir allerdings den AfD-Nazis und den anderen Lügnern folgen, dann landen wir in Nationalstaaten die reine Diktaturen sind und ständig Eroberungskriege um Märkte führen müssen, bis wir uns alle vernichtet haben. 

Wir können im Moment den Kapitalismus nicht besiegen. Aber wir könnten ihn in Ketten legen. 

 

 

10 Kommentare

    1. Pass auf du feige kleine Ratte ohne eigenen Namen. Es vergeht kaum eine Woche, in der ich meinen Lesern nicht erkläre dass sie sich nicht glauben sollen, sondern sich informieren. Ich kann nur das schreiben, was ich denke und ich bin es offengestanden leid, wenn man nach viel Arbeit, solch einen Kommentar von jemandem wie dir zu lesen.

      Tu mir doch einen Gefallen und bleib von Duckhome fern, solange du keine begründete Kritik hast. Ansonsten könnte ich mir echt mal die Mühe machen dich zu lokalisieren und mal in deinem Umfeld die Meinungen über dich einzufangen.

  1. Oh meiohmei!

    Herr schmeiss Hirn herab!

    Das meiste Geld wird doch gar nicht mehr gedruckt, ja das erscheint noch nicht mal als Giralgeld auf Konten…

    Das meiste Geld schieben die Banken nur hin und her und der Normalbürger wäre entsetzt, wenn er erfahren würde, dass die Bankster mit dem zig-fachen des globalen BSP Casino spielen…

    1. Schon aufgefallen, daß in den Preisen bis zu 50% Zinsen stecken?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon mal den Unterschied zwischen Brutto und Netto gesehen?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon aufgefallen, daß die Rente nicht mehr sicher ist?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon mal aufgefallen, daß Du Steuern zahlst, andere Menschen keine?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon mal den Kaufkraftschwund von DM zu EURO gesehen?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon aufgefallen, daß der EURO an Kaufkraft verliert?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon aufgefallen, daß ein Bargeldverbot diskutiert wird?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon aufgefallen, daß ein Goldhandelsverbot diskutiert wird?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon aufgefallen, daß ein Generalstreik verboten ist?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon mal aufgefallen, daß die Gebrauchsgegenstände immer kürzer halten?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon mal drüber nachgedacht, für wen Du eigentlich arbeiten gehst?
      Schon mal drüber nachgedacht, wer davon profitiert?
      Schon mal drüber nachgedacht, Sozialhilfe zu beziehen?
      Schon aufgefallen, wer davon profitiert?

      Berechnung der jährlichen durchschnittlichen Inflationsrate am Goldpreis

      15.08.1971 : 35,00 US Dollar je Feinunze Gold
      23.08.2011 : 1.914,50 US Dollar je Feinunze Gold

      Zeit in Jahren = 23.08.2011-15.08.1971 = 40,6055556 Jahre
      1.914,50 US-Dollar = 35,00 US-Dollar x 1,1035747/Jahr ^ 40,6055556 Jahre
      (1,00 – 0,8964253) * 100 = 10,35747 Prozent pro Jahr

      Berechnung des inflationsbereinigten Brutto-Mindestlohnes für 2015

      Brutto-Mindestlohn im Jahr 2000 : 8,50 Euro/Stunde
      Brutto-Mindestlohn im Jahr 2015 : 37,28 Euro/Stunde

      37,28 Euro/Stunde = 8,50 Euro/Stunde * 1,1035747/Jahr ^ 15 Jahre

      ^ steht für potenzieren

      Betriebsstunde eines PKW (Honda Civic) liegt bei 23,52 Euro hier

      Und ich sehe draußen Menschen, die fahren mit ihrem PKW jeden Tag für eine Personaldienstleistung zur Arbeit wo sie lumpige 7,86 Euro brutto je Stunde verdienen. Andere wiederum fahren mit ihrem PKW über 30 Kilometer um an einer Tankstelle für 8 Euro je Stunde zu arbeiten (450 Euro). Und der gesetzliche Mindestlohn soll bei 8,50 Euro brutto je Stunde liegen. Na klasse!

      Für wen gehen wir arbeiten?
      https://aufgewachter.wordpress.com/2015/04/15/fur-wen-gehen-wir-arbeiten/

  2. Gold ist endlich, im Gegensatz zu Papier und Muscheln. Gold wäre noch stärker, wenn es nicht permanent manipuliert würde.
    Die EU wurde gemacht, um die Souveränität der Staaten und somit die Macht der Bürger zu untergraben. Wie die aktuellen Freihandelsabkommen auch. Es ist doch ein und das selbe. Unseren Niedriglohnsektor hat unser Exportschwerpunkt möglich gemacht. Und Handelserleichterungen erleichtern und fördern den Export.
    Es reicht auch nicht, zu behaupten, die EU sei gut für die Menschen. Sie ist gut für die die Gewinne machen und nichts zurückgeben wollen.
    Angesichts der hektischen Aktivitäten im Umgang mit dem Euro und mit dem Bankensektor und den Schulden, ist es schon ein bisschen abenteuerlich, von einem “Hort der Stabilität” zu sprechen, es sei denn, es ist Sarkasmus.

    1. Mein Gott wie schön du die Meinung der AfD verpackt hast. Beginnen wir mit dem Gold. Ich stamme aus einer Familie von Bauern. Nach jedem Krieg kamen die Menschen aus den Städten und wollten Essen gegen Besitz tauschen. Bilder, Teppiche, Geschirr und natürlich auch Edelmetalle, Diamanten und Perlen.

      Weißt du was passierte. Ein Diamantring aus schwerem Gold ging gegen 2 Brote und 6 Eier weg. Wenn er dicker war, gab es noch ein Stückchen Speck dazu. Das Gold hat nur dann einen Wert als Geldspeicher, wenn die Situation normal ist und die Versorgung stabil. Es unterscheidet sich dabei kaum von Papiergeld oder Kaurimuscheln.

      Ich kann Schweine züchten, aufziehen, schlachten, wursten, räuchern und luftrocknen. Wenn du es nicht kannst, hast du keine Chance bei einem Handel mit mir, weil du mir außer popeligem Gold und kleinen Papierchen nichts bieten kannst.

      Aber wie du schon in deinem Eingangssatz sagtest, wird eben auch dein tolles Gold manipuliert. Das geht nur weil es keinen ihm innewohnenden Wert hat, wenn man mal von elektrischen Kontakten absieht.

      Es ist aber nicht Europa oder Euro die das tun, sondern die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten die eben auch die Auftraggeber der AfD sind und nun eine weitere Entwicklung Europas verhindern wollen, weil sich Nationalstaaten leichter steuern lassen, als eine starke Gemeischaft.

    2. Seltsam ist nur das die BRD bereits vor Einführung des Euro einen starken Exportanteil hatte. Ich meine ich sogar an diverse Weltmeistertitel zu erinnern.
      Gold ist auch nicht endlich, von dem Zeug gibt es noch jede Menge in der Erdkruste, nur ist die Förderung im Vergleich zu seinem “Marktwert” nicht lohnend.
      Ein Mineral welches wirklich endlich ist, ist z.B. Phosphat.
      Sich von dem Stoff mal 100 Tonnen aufs Lager zu legen, könnte sich lohnen. Demnächst, wenn es durch den Mangel an Phosphatdünger zu echten Ernährungsproblemen kommt, ist man ein gemachter Mann.
      Oder ein Beraubter, Enteigneter oder Verunglückter.
      Wie können also sehen dass Besitz nur solange einen Wert darstellt, wie man ihn beschützen kann. Fällt der Schutz weg, ist der Wert weg.
      Von daher ist die Feststellung das eine Gemeinschaftswährung mit 400 Mio. Mitgliedern wesentlich stabiler ist richtig.
      Das Problem der EU ist nicht die Währung, sondern die unterlassene Angleichung der Sozial- und Steuersysteme. Solange einzelne Staaten sich zu Steueroasen fürs Großkapital machen können, werden diese Angebote auch angenommen.
      Solange die Konzerne ihren Anteil am notwendigen Steuerbedarf der Nationen hinterziehen können, werden die “schwäbischen Hausfrauen” diese fehlenden Mittel aus der Restbevölkerung heraus pressen. D.h. Sozialstandards und Arbeitnehmerrechte drücken und notwendige Investitionen so lange vermeiden, bis man sie als PPP- Projekte in die Hände der Finanzmafia legt.
      Und das ist leider der Ist- Zustand dieses Projekts.
      Die Idee der Europäischen Gemeinschaft ist von Parteien, Filz, Lobbys und Konzernen geraubt worden, genauso wie zuvor die “Demokratie”.
      Unser Problem ist die derzeitige Struktur der Parteien und der von diesem Sumpf aufgebauten Brandmauern.
      Zur AfD habe ich noch keine so dezidierte Meinung wie Jochen, bin mir aber bewusst dass sie nur durch die vermurkste Flüchtlings-, Migranten-, Asylpolitik derart hohe Zustimmungswerte erreicht.
      Was mich nachdenklich macht ist das vermeiden der Analyse zur Grenzöffnung.
      Wem nutzen 1,5- XX Mio. “Menschen” aus anderen Ländern?
      Die AfD vermarktet Ausländerfeindlichkeit und Überfremdungsängste, das klappt auch gut. Aber das “freundliche Gesicht” des Parlaments, welches uns geboten wird, ist doch nur Fassade.
      Die eigentliche Absicht hinter diesem “Zuzug” ist doch nicht Humanität oder Bedarf an Arbeitskräften. Meiner Meinung nach will man das Rest- Sozialsystem Deutschlands zum Zusammenbruch bringen. Mit der gesetzlichen Rentenversicherung sind Sie ja fast schon durch.
      Und jetzt stellt sich einen neoliberale Partei hin, die dieselbe Agenda auf ihren Fahnen stehen hat wie fast der gesamte Rest im bestehendem Parlament, und will Abhilfe schaffen?
      Ich fürchte die AfD wird eine herbe Enttäuschung für viele Wähler, denn wenn weniger Staat die Heilung von weniger Staat sein soll, ist der Wahn am galoppieren.
      Zumal man nicht vergessen darf wo die Wurzeln der Spitzenpolitiker dieser Partei liegen. Meines Wissens nach kommen Sie alle aus dem bestehenden Sumpf.

      Grüße

      1. Ich habe allen ernstes bei: “Wem nutzen 1,5- XX Mio. “Menschen” aus anderen Ländern?”. Menschen in Ausrufungszeichen gesetzt.
        Das zeigt wie schnell man Blödsinn postet.
        Denn egal in welche Schublade man diese Menschen auch immer einsortiert, es bleiben Menschen.
        Der Satz müsste also heißen: ” Wem nützen 1,5 Mio. Menschen aus anderen Ländern”.
        Wobei hier zu beachten ist, dass es keine politische Entscheidungen ohne erwarteten Nutzen/ Folgen gibt.
        Das freundliche Gesicht ist ein Chimäre.

  3. Seit Aufhebung des Goldstandards am 15.08.1971 in den USA steigt der Goldpreis aufgrund der wundersamen Geldvermehrung per Mausklick. Und zwar vom 15.08.1971 von 35,00 US-Dollar je Feinunze auf 1.914,50 US-Dollar je Feinunze am 23.08.2011. Das entspricht einer durchschnittlichen Verteuerungsrate aufgrund der Inflation von rund 10,36 Prozent pro Jahr.

    Ich halte es für absolut sehr unwahrscheinlich, daß die US-Giralgeld-Schöpfung per Mausklick ausgerechnet ab dem 23.08.2011 bis heute, jährlich eine andere gewesen wäre, als sie es vom 15.08.1971 bis zum 23.08.2011 mit durchschnittlich 10,36 % p.A. gewesen ist.

    Der US-Dollar dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit seit dem 23.08.2011 bis heute mit diesen 10,36 % p.A. weiter inflationiert sein und darüber hinaus immer weiter inflationieren. Das heißt, der Goldpreis hätte heute am 03.01.2017 bei 3.274,07 US-Dollar liegen müssen. Liegt er aber nicht, er liegt heute bei 1.151,04 US-Dollar.

    Was meinen Sie wohl was auf den „Märkten“ los wäre, wenn der Goldpreis sich zwischen dem 23.08.2011 bis heute, jährlich mit rund 10,36 Prozent verteuert hätte? Die Menschen hätten das Vetrauen an die Kaufkraft ihres Papier- oder Giralgeldes verloren. Und was haben wir alle in der Schule, in der Matrix-Schule gelernt?

    Die Zentralbanken sorgen für die Geldwertstabilität. Sie tun es ja auch indirekt, indem sie den Goldpreis manipulieren.

    a) weil sie es können
    b) die Geldillusion darf auf keinen Fall verloren gehen

    Wie wir alle sehen können funktioniert das ja auch prächtig. Die Lemminge schauen alle auf die schwarze Tafel mit den weißen Zahlen in Frankfurt und glauben es, was dort steht. Dabei ist doch völlig egal, ob der Goldpreis nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage zustande kommt oder per Diktat mit Tastatur und Computer, um einen beliebigen Wert auf die schwarze Tafel mit den weissen Zahlen zu projezieren.

    Wenn die wundersame Geldvermehrung per Mausklick so weitergeht und das tut sie ja, dann dürfte der Goldpreis am 26.03.2074 erstmalig bei über 1 Million US-Dollar je Feinunze liegen. Vorausgesetzt der 3. Weltkrieg bricht nicht aus, es fällt kein Stein vom Himmel und unsere lieben Mitmenschen schauen weiter jeden Tag artig auf die schwarze Tafel mit den weissen Zahlen in Frankfurt, London, NewYork und Tokyo und vertrauen oder glauben daran. Der Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen. Es werden jedoch keine Berge versetzt, sondern im Hintergrund der Notenbank gigantische Berge von Eigentum umverteilt und menschliche Arbeitskraft quasi per Mausklick beschafft.

    Die Frage, die sich jeder mal stellen sollte ist : „Wieso hat die amerikanische US-Notenbank so einen exorbitanten Kapitalbedarf?“ Die Antwort darauf findet man in den Grundbüchern. In der westlichen „Wertegemeinschaft“ oder sollte ich besser schreiben „Glaubensgemeinschaft“ gibt es gegenwärtig zwei Methoden, um an Eigentum zu kommen.

    a) Aufkaufen
    b) Wer sich nicht aufkaufen läßt, wird erobert

    Beide Methoden verschlingen irrsinnige Summen. Sobald das Aufkaufen aller Land- und See-Flächen der Erde mit ihren Rohstoffen, Patenten, Lizenzen usw. beendet ist, ist auch die Aufgabe der US-Notenbank beendet. Die US-Notenbank benötigt dann kein Papier/Giralgeld oder Gold mehr. Das Spiel ist dann beendet. Eine Bank hat dann gewonnen. Daher trägt der Name des Spieles sinnigerweise den Namen Monopoly.

    Entwicklung des Goldpreises in US-Dollar

    Preis für eine Feinunze Gold am 15.08.1971 = 35,00 US-Dollar (1:1)
    Preis für eine Feinunze Gold am 23.08.2011 = 1.914,50 US-Dollar (54,7:1)
    Preis für eine Feinunze Gold am 02.01.2017 = 3.274,07 US-Dollar (93,5:1)

    Schon heute geschaut, wo der tatsächliche aktuelle Goldpreis ohne Goldpreisdrückungen steht? Tabelle!

    Einen Screenshot dieser Excel-Tabelle vom 16.11.2016 in 1.920×1.080 gibt es hier

    Zum Vergleich der aktuelle Realtime-Goldkurs einschließlich „Goldpreisdrückungen“ Realtime!

    Excel-Tabelle errechnet tagesaktuellen Goldpreis ohne Preisdrückungen online
    https://aufgewachter.wordpress.com/2015/12/14/excel-tabelle-errechnet-tagesaktuellen-goldpreis-ohne-preisdrueckungen-online/

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