Der Brexit kommt nun wohl doch – aber als unendliche Geschichte

Es ist ein Trauerspiel. Am 23. Juni 2016 stimmten die Briten für den Austritt aus der EU. Aber erst im März 2017 will Großbritanniens Premierministerin Theresa May den Antrag Austritt aus der EU, gemäß Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union, bekannt geben und möchte die EU dann noch weitere 2 Jahre mit Verhandlungen blockieren. 

Das kann so nicht gehen. Europa hat völlig andere Probleme als die paar abgehängten Insulaner. Es muss zumindest darauf reagieren, was der neue amerikanische Präsident tut. Eigentlich hätte es sofort nach dessen Wahl mit dem agieren beginnen müssen, aber das ist ja nicht möglich, da es keine geheimen Gespräche geben kann, solange die Briten noch mit ihren Vertretern und Bürokraten überall am Tisch sitzen und jeden Gedanken sofort ihren US-amerikanischen Vettern verraten um von denen zukünftig ernährt zu werden. 

Wenn Europa sich weitere 25 Monate Stillstand leistet und es wird nicht bei den 25 Monaten sondern vermutlich eher bei 60 Monaten enden, dann kann man die EU genauso gut zu machen. Die Briten haben sich entschieden und ich bin immer noch der Meinung, dass es sehr gut ist, dass die Briten endlich die EU verlassen, deren Geist sie nie mittragen wollten. Aber nun muss es schnell gehen. 

Alle britischen Abgeordneten und Mitarbeiter müssen alle Gremien der EU sofort verlassen. Ohne Ausnahme. Ab sofort muss Visapflicht für britische Staatsbürger gelten und die Visas  dürfen für sagen wir einmal 60 Monate keine Arbeitserlaubnis beinhalten. Britische Produkte sind so zu behandeln wie Warenlieferungen aus allen anderen ausländischen Staaten auch. Es gibt überhaupt keinen Grund für irgendwelche Sonderabsprachen. 

Es gibt nichts mehr, über das verhandelt werden müsste. Sie sollen mitnehmen was ihnen gehört und dann gehen. Es macht auch keinen Sinn darüber nachzudenken was europäischen Arbeitnehmern in England droht. Die werden eben auch ihre Arbeitserlaubnis verlieren. Das ist das Spiel. Wer auf das falsche Pferd gesetzt hat verliert. Es steht ja jedem frei, die britische Staatsbürgerschaft zu wählen und die deutsche abzugeben. 

Neue Doppelstaatsbürgerschaften dürfen nicht mehr anerkannt werden und bestehende Fälle wie der des Herrn McAllister und die CDU ärgern, aber es hat viele andere Leute geärgert, dass er so offensichtlich zwei Herren dienen konnte. 

Die EU muss das Problem England in den nächsten zwei Monaten endgültig erledigen und sich dann den wirklichen Problemen zuwenden. Für Spielereien um den Austritt bleibt keine Zeit und ergibt sich auch keine Notwendigkeit. 

 

 

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