Aufgelesen und kommentiert 2017-01-31

Trotz "Mindestlohn": Tausendfach illegale Hungerlöhne
Nach 13 Monaten im Amt: VW-Managerin kassiert 12 Millionen Euro Abfindung
Der Staat macht es lieber privat
Erdöl in Afrika: Wie ein ganzer Kontinent seiner Rohstoffe beraubt wird
Griechenland: Bürger und Staat am Ende der Sparmöglichkeiten
Deutsche Bahn braucht endlich wieder Sachkompetenz an der Spitze
Deutsche Bank machte Geldwäsche für Russland
Bundesregierung lässt Geldwäsche vom IS in Deutschland unbehelligt
SPD-Kanzlerkandidat Schulz macht Gerechtigkeit als Kernaufgabe
Gewerkschafter nach Afghanistan abgeschoben
Jetzt lasst ihn doch erst mal machen

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Aufgelesen und kommentiert 2017-01-30

Deutschland geht es gut wie nie! Elli ist erfroren…
Deutschland verdient 1,2 Milliarden Euro durch Negativzinsen
Mindestlohn? Nur auf dem Papier
Betrug bei Minijobs ahnden
Bessere Vermarktung: Real Madrid ändert Logo im arabischen Raum
Soziale Unruhen: Der Ernstfall wird geprobt
Widerstand gegen Pläne zum Führerscheinentzug als Strafe
Bahnpassagierdaten-Sammlung: Belgien will mit ersten EU-Staaten starten
IT-Programm soll Straftaten von Gefährdern prognostizieren
Afghanistan: Das am meisten von Drohnen bombardierte Land der Welt
Abschiebung von afghanischem Künstler
Europas unsichtbare Mauer
Klimawandel: "Alternative Fakten" bei der AfD
Bundeswehr: Mach was wirklich zählt

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Aufgelesen und kommentiert 2017-01-29

Immer mehr Menschen "Multijobber"
Hartz-Terror: Kafka lebt!
2,5 Millionen Menschen arbeiten mit einem befristeten Vertrag
DIW-Bericht zeigt: Schere zwischen Arm und Reich ist nicht bloß ein dummer Zufall
Lidl lohnt sich – für einen
Ohne Reagan und Thatcher hätte es Trump und Brexit nie gegeben
Abgasskandal: Chefaufklärerin verlässt VW
Im Windschatten der Maut: Kraftfahrzeugsteuererhöhung durch die Hintertür
Munition für Konfliktgebiete
Erneut verlängerter Bundeswehreinsatz in Mali: Das nächste Afghanistan
Kriegsparagraph 80: "Vorbereitung eines Angriffskriegs" wurde in "Verbrechen der Aggression" umgewandelt
Flüchtlingslager in Libyen: "KZ-ähnliche Verhältnisse"
Bombardierung soll Kontaktmann von Amri gegolten haben
Regierung Merkel: 37 Mrd. Euro für Kriegsspiele, 19 Mrd. Euro für Flüchtlinge
Rechtsextreme Gewalt eskaliert weiter
Intellektuelle bei GRÜNEN und LINKEN
Mach, was wirklich zählt!

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Am Ende des Tages

Einmal im Jahr herrscht sehr großer Andrang im Jyllande. Abertausende Touristen treffen in Ringkøbing ein, strömen Richtung Fjord und verteilen sich nach und nach in die umliegenden Ortschaften. Grund: Diese dänische Region ist ein riesiges Freilichtmuseum und einmal im Jahr findet dort ein großer Wikingermarkt statt.

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Aufgelesen und kommentiert 2017-01-26

Im Keller sprudelt das Grundwasser
Mehrheit sagt, das System funktioniert nicht mehr
RTL-Sendung "Secret Millionaire" – Sozialengagement statt Nobelkarossen
Bundesverfassungsgericht verhandelt Tarifeinheitsgesetz
ARD-Reportage: Wie Atomkonzerne uns Steuerzahler schröpfen
SPD-Chef Gabriel kann sich Koalition mit GRÜNEN und FDP vorstellen
SPD-Kanzlerkandidat Schulz: Der Europäer auf Abruf
Martin Schulz – Der Anbiedermann
"Russische Hacker" sind das neue "Der-Hund-hat-meine-Hausaufgaben-gefressen"
Bundeswehr erstmals auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion kontinuierlich präsent
EU-Importe torpedieren Afrikas Wirtschaft
Zahl der Kriegsvertriebenen in Afghanistan wächst weiter
Was bleibt von Sigmar Gabriel

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Der erste Schritt

In meiner Autorenvorstellung „Aus dem Exil“ erzählte ich, dass sich mehr und immer mehr Menschen zu alten Anschauungen und Glaubensinhalten hingezogen fühlen. Heute will ich beschreiben, warum ich Eine von ihnen, Eine von vielen, gleichfalls aber auch „Ich“ bin.

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Aufgelesen und kommentiert 2017-01-25

Jobcenter-Mitarbeiterin verweigert Verhängung menschenfeindlicher Hartz-Praktiken
Bundesregierung weiß nicht, welche Folgen die Totalsanktionen der Jobcenter für die Betroffenen haben
Ärzte klagen an: Zu uns kommen Menschen mit eingewachsenen Socken
Hier herrscht Klassenkampf
Stuttgart 21: Ronald Pofalla wird neuer Chefkoordinator
Schulz wird Kanzlerkandidat: Hilft Gabriels Rückzug der SPD?
Frank-Walter Steinmeier: Der Agenda-Bundespräsident
Unsoziale Reichtumsförderung
Da wundern sich die Lobbyisten
Andrej Holm: Mein Rücktritt ist kein Rückzug aus der Stadtpolitik
Christian Nitsche soll auf Sigmund Gottlieb als BR-Chefredakteur folgen
Facebook Polizei "correctiv" will Fake-News der Mainstreammedien nicht beleuchten
Obama, ein Kriegsverbrecher, der Frauen und Kinder abschlachten ließ
ARD und ZDF verschweigen auch Jahresbericht 2016 zum Krieg im Jemen
Maybrit Illner, Anne Will und Frank Plasberg: Etablierung des "kriminellen Ausländers" als Hauptziel
Höcke darf in der AfD bleiben

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Wenn man die Augen ganz fest zukneift, geht der böse Mann wieder weg

"Achtung Politiker" soll wie mir unwahre Gerüchte aus dem Berliner Senat auf schnellstem Wege grafisch in ein neues Verkehrsschild umgesetzt werden. Dies ist notwendig geworden, weil Politiker, Journalisten und vor allem die Theologen aus der Religion der Volkswirtschaft, es nicht ertragen können, dass der böse Mann Trump all ihre Träume von weiteren Gemeinheiten gegenüber den Menschen zerstört. 

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Aufgelesen und kommentiert 2017-01-24

Tellerwäscher bleibt Tellerwäscher, Millionär bleibt Millionär
Immer mehr jugendliche Obdachlose in Deutschland
Mitarbeiter der Tafeln sind am Rand der Erschöpfung
Landwirte fordern Katzensteuer
Ministerin Schwesig (SPD) zufrieden: Die Frauenquote wirkt
Gesamtmetall will Abkehr vom Achtstundentag
Kapitalgedeckte Altersvorsorge: Weniger Rente fürs angesparte Vermögen
Der Unterschied zwischen Journalismus und Propaganda am Beispiel von SPIEGEL und TELEPOLIS
Bundesregierung muss zugeben: Bislang keine Anschläge mit Videoüberwachung verhindert
ARD betreibt Wahlwerbung für die FDP
BKA-Statistik: Mehr als 900 Angriffe auf Flüchtlingsheime
Keine Angst, die sind viel zu klein

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Aufgelesen und kommentiert 2017-01-23

Studie: Hartz-IV Kinder leiden unter Mangelernährung
Abartiges Ausmaß an Ungleichheit
SPD-Führung rückt von der Vermögensteuer ab
Hessen: Verdi würgt Busfahrerstreik ab
Ver.di: Zur Kohle "unterschiedliche Positionen"
Juncker-Administration blockierte Bemühungen gegen Steuergeschenke an große Unternehmen
Neuer EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani: Europa wird schwarz
Sahra Wagenknecht über die Verlogenheit deutscher Medien in der Causa "Trump"
Bundestagsstudie warnt vor Social Bots
Unternehmensnahe Stiftungen als Lobbyakteure
Bundespräsident Joachim Gauck – Eine Bilanz
Kraftfahrt-Bundesamt bekommt eigenes Gelände für Abgastests
Die GRÜNEN unterstützen Sammelabschiebungen nach Afghanistan
SPD-Chef Gabriel überholt CDU und CSU beim Thema Abschiebungen rechts
Trotz Nazi-Rede: Kein Parteiausschlussverfahren gegen Höcke
Gestern NSU – Heute Amri
Begnadigung: Chelsea Manning kommt frei
Russland verlängert Edward Snowdens Asyl um zwei Jahre
BGH hebt Unterlassungsurteile gegen "Die Anstalt" auf
Schäubles schwarze Null

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Aufgelesen und kommentiert 2017-01-22

8 Superreiche sind so reich wie 3,6 Mrd. Menschen
Eine Gesellschaft am Abgrund
Statistisches Bundesamt: Reallöhne in Deutschland nur leicht über Niveau von 1990
Statistisches Bundesamt: Jeder Zweite muss mit Armutsrente rechnen
Statistisches Bundesamt: 22,5 Prozent aller Arbeitnehmer sind Niedriglohnempfänger
Unterstützt den Streik der hessischen Busfahrer
Tarifvertrag Leiharbeit: DGB verhindert gleichen Lohn für gleiche Arbeit
Großspenden 2016: CDU kassierte am meisten
Rent-a-Sozi: Diese Konzerne zahlten für "Gespräche" mit SPD-Politikern
Berlin: Rot-Rot-Grün lässt zwangsräumen
Baden Württemberg: Ökologisch-Christliche Abschiebung ins Kriegsgebiet
Rainer Wendt: Polizist am Abgrund
SPD-Chef Gabriel fordert Kindergeldkürzung bei EU-Ausländern
Festung Europa
Verdrängte Flucht- und Terrorursachen
Zwei Karrieren
Polizisten als Pegida- und AfD-Leute – ohne Konsequenzen
Die Wahrheit über die Lügenpresse
Polizei stellt einen VW-Bus voller Waffen und Munition sicher
Jugendlicher hortete Arsenal an selbst gebastelter Waffen und Sprengkörper
Der "Fall Amri"
Innenminister Lorenz Caffier (CDU): "AfD-Vorstoß ist billiger Populismus"
2016 sind ja sooo viele Prominente gestorben….

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Warum Týr, Þór, Óðinn und Freyja nichts für Nazis ist

Die Wenigsten von uns wird man Anhand optischer Projektion auf der Straße erkennen können. Auch unser Verhalten in der Öffentlichkeit gibt keinen Anlass irgendwelche Gruppenzugehörigkeit festmachen zu können. Man kann auch sagen, dass die Meisten von uns ein Schattendasein fristen. Nur gedanklich sind wir unentwegt in anderen Sphären unterwegs.

Wir lieben die Menschen in ihrer Vielfalt. Wir lieben sie wie wir uns selbst lieben. Und genauso pflegen wir sie. So wie wir hin und wieder mit uns selbst auch mal unzufrieden sind, sind wir natürlich auch mal mit anderen unzufrieden. Diese Unzufriedenheit manifestiert sich anderen gegenüber aber nicht, weil wir sie von uns selbst ständig bemüht sind wieder abzuschütteln. Unzufriedenheit fühlt sich nicht gut an und macht krank.

Unser Hauptanliegen ist es das die Natur mit uns leben kann und wir somit von ihr lernen und überleben können, weil sie lebt und wir sie leben lassen. Dazu gehört nicht nur ein verantwortungsvoller Umgang mit der Fauna und Flora, sondern auch ein Verantwortungsbewusstsein dem Menschen gegenüber. Niemand ist allein nur für sich selbst verantwortlich. Jeder Einzelne hat auch die naturgegebene Pflicht allen Seins Respekt zu zollen.

 

Die Natur und alles was kreucht und fleucht zu respektieren und mit ihm verantwortungsvoll umzugehen heißt nicht zwangsläufig, das wir zum Lebenserhalt auf Fleisch verzichten. Das Gegenteil ist tatsächlich zumeist der Fall. Wir lieben Fleisch und ihre natürlichen Lieferanten, mit allem was dazu gehört. Ein Thema welches seit ein paar Jahren vermehrt Kontroversen aufwirft. Tierische Lebensmittel haben den höchsten Eisenanteil und unser menschliche Körper kann nun mal tierisches Eisen besser verwerten. Deswegen werden wir aber nicht zum „nur Fleischesser“, wir ernähren uns „konventionell“ und Fleisch ist nach unserem dafürhalten in Maßen, nicht in Mengen, zu verzehren. Ich liebe zum Beispiel Löwenzahn. Ein immens guter Eisenlieferant. Als Salat, Würzmittel oder als Aufgesetzten. Letzteres ist eine Explosion für die Geschmacksnerven. Nur zu empfehlen.

 

Eisen; damit komme ich zu einem anderen Thema. Weniger Hartgesottene sollten jetzt besser das Lesen einstellen. Es geht um Blut.

Bei jeder Schlachtung fließt auch Blut. Das lässt sich nun mal nicht vermeiden. Blut ist gleichbedeutend mit Leben. Deswegen hat Blut für uns auch einen besonderen Stellenwert. Auch hier steht der hohe Eisenanteil im Vordergrund. Blut als Lebensmittel ist bereits seit der Antike bekannt. Damals hat man sich noch bei Göttern dafür bedankt, dass das Tier und anderes einen ernährt. Heute ist das als Wort „Opferritual“ negativ besetzt. In der Frühzeit des Christentums war der Verzehr sogar untersagt und als „heidnisch“ verschrien. Wenn jemand, der vielleicht sogar getauft ist, heute noch zur Fleischtheke geht und Rotwurst kauft, sollte einen Augenblick darüber nachdenken.

Ein anderer Punkt wäre noch, das Blut einst auch als Farbe genutzt wurde. Rituelle oder Kriegsbemalung. Bekleidung wurde ebenfalls mit Blut eingefärbt. Und wer das alles zu eklig findet, der sollte beim nächsten Einkauf keinen Lippenstift ins Körbchen legen und peinlichst bei Lebensmitteln aller Art darauf achten, dass kein Lebensmittelfarbstoff E 120 enthalten ist. Das ist nichts anderes als Läuseblut.

Wo wir gerade kurz bei dem Wort „Ritual“ waren, sollte ich eine dringende Frage – die mir einst gestellt wurde – beantworten. Sie wurde auch anderen auf Island schon gestellt und taucht in regelmäßigen Abständen immer wieder auf: „Was ist mit Sex?“

Ich versuche mich kurz zu fassen. Strabo, Tacitus, Herodot hatten „gute“ Vorarbeit geliefert, als es um die Beschreibung von Keltenstämmen ging. Wobei „gut“ hier von mir eher ironisch gemeint ist. Diese Beschreibungen hielten sich auch noch, nachdem es „die“ Kelten in dieser Form schon gar nicht mehr gab. Die späteren, meist aus christlicher Feder stammenden, „Überfälle“ der „Nordmannen“ auf zum Beispiel das bekannte Lindisfarne, machten dieses Bild dann nochmal rund, ergänzten sozusagen die Projektion der „wilden“, der „Barbaren“. Alles was noch nicht „romanisiert“ und/oder „christianisiert“ war eingeschlossen. Dabei immer vergessend der eigenen blutigen „Feldzüge“. In dieses „wilde“ Bild fügte sich der „aufgeschlossene“ Sex gut mit ein. Wobei auch da die Römer lange Zeit zumindest „gleichbetrachtet“ werden müssten. Irgendwann ging es dann ins „stille“ Kämmerlein, es folgten Tabus – bis heute. In der Antike gab es so etwas wie Tabus nicht. Auch unter vielen Stämmen bis hin ins 10. Jahrhundert gab es sie nicht. Das begann tatsächlich erst mit der Christianisierung.

 

Alsdann, wir sehen und verstehen uns nicht als „Christen“. Gleichwohl folgen wir Regeln und Pflichten die dem Christentum nicht unähnlich sind. Oder, besser gesagt wäre es eigentlich anders herum: Christen folgen Regeln und Pflichten die den unseren mehr als sehr ähnlich sind – allerdings mit diversen Einschränkungen, manche richtig, wichtig und gut, andere wiederum für uns befremdlich.

 

Eingangs hatte ich beschrieben, das wir der Gesamtheit der Natur mit Respekt begegnen. Wir sind Dankbar für alles was es gibt und ja, wir bedanken uns auch dafür. Nicht indem wir andere oder anderes zerstören, weil wir unzufrieden sind – sondern weil wir ständig bemüht sind alles unter einen Hut zu bekommen, weil dadurch jeder profitiert. Jeder Baum, jeder Wurm, jeder Mensch. DAS unterscheidet uns von Nazis die sich mit Mjølnir, Raben und Götternamen auf der Haut schmücken. Denn sie wissen nicht was sie tun; sie folgen einem – meist von Christen – vorgefertigtem Bild. Ein Bild welches nichts anderes ist. So ist dieser Glaube nichts für sie und wird es auch nicht werden.

Wichtig zu erwähnen ist in diesem Punkt allerdings noch: Nicht jedes Tattoo dieser Art macht einen Menschen zum Nazi – und; nicht jeder Nazi hat ein solches Tattoo. Manche schmücken sich aus ästhetischen Gründen, andere haben keine eindeutige Erklärung dafür. Tief religiös-motivierte Anfertigungen sind eher eine Seltenheit. Und dennoch – auch wenn es vielen schwer fällt so stehen zu lassen – auch Nazis sind Menschen.

Mehr Informationen:

http://www.inreykjavik.is/asatruarfelagid-die-asenglaubensgemeinschaft-islands

Meinung:

http://www.manfrieds-trelleborg.de/articles.php?article_id=102

 

 

Ég heiti Tilda Braknør
Sjáumst síðar. Bless!

Trump me

Mit Grippe soll man nicht spaßen, heißt es. Das ist vollkommen richtig, denn zusätzlich zur Ansteckungsgefahr für andere, ist es ja nun auch wirklich nicht der Hit in Sachen Lebensfreude und körperlichem Wohlbefinden. Ganz besonders blöde, ist dieses dumpfdösige fiebrige Gefühl mit trotzdem ununterbrochen fliegenden Gedankenfetzen im Kopf. Eigentlich ein Zustand, bei dem man sich ein wenig Ablenkung von sich selbst erhofft, – andererseits, aber offensichtlich auch die ideale Voraussetzung für eine gezielte Gehirnwäsche ist.

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Strafzölle und Protektionismus

Strafzölle als Endpunkt der Globalisierung. Ehrlichgesagt kann ich mir bei der ganzen Diskussion zu dieses Thema ein innerliches Grinsen nicht verkneifen. Denn tatsächlich wurde der gesamte Handel stets mit Zöllen reguliert. Heute in Großeuropa nennen wir es nur nicht Zoll sondern mokieren uns über den falschen Krümmungsgrad einer Gurke oder bemängeln die Nichteinhaltung unserer Normen. Die neueste Idee ist den Handel mit der Rücknahme von Flüchtlingen zu verknüpfen.

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Aus dem Exil

Hallo und góðan daginn!

Vor längerer Zeit schon sprach mich Jochen, der Betreiber dieses Weblogs, an und bat mich, hin und wieder mal, für Duckhome Texte zu verfassen. Bisher wich ich immer aus, da es sich bei meinen Texten nicht um "gewöhnliche" Texte handeln würde. Um das etwas genauer zu beschreiben, müsste ich im Grunde schon tief in die Materie eintauchen und würde somit vermutlich schon den einen oder anderen Leser oder gar Stammgast vergraulen. Da dies weder im Sinne des Betreibers ist, geschweige denn in meinem, bemühe ich mich Vorsicht walten zu lassen. Meine Themen umfassen etwas, was weltweit nur mit "glauben" tiefer zu erfassen ist. Und wie das mit dem "glauben" nun einmal so ist, muss man eben entweder glauben, oder es halt lassen.

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Lehren aus der Causa Holm: Vergesst endlich Die LINKE in Berlin

Das unwürdige Trauerspiel hat ein Ende. Andrej Holm ist von seinem Amt als Bau- Staatsekretär zurückgetreten und damit seinem bereits beschlossenen Rauswurf zuvorgekommen. Mit Holm hatte die LINKE einen profilierten Stadtsoziologen und Gentrifizierungskritiker in den Senat geholt, der sich nie zu schade war, aus dem universitären Elfenbeinturm zu den stadtpolitischen Initiativen und Kiez-Mietergruppen „herab zu steigen“ – und dort auch kräftig mit anzupacken, wie ich es konkret in Moabit erlebt habe.

Für die LINKE war die Berufung von Holm – der zu den schärfsten Kritikern der „rot-roten“ Wohnungspolitik in der Hauptstadt von 2002-2011 gehörte – natürlich auch der Versuch, neuen Kredit bei Mietergruppen und anderen außerparlamentarischen Sozialbewegungen zu erhalten. Der ist mit seinem schnellen Rauswurf bereits wieder komplett verspielt.

Als Vorwand für seine schnelle Demontage, die von einer Medienkampagne wie zu besten Zeiten des Kalten Kriegs begleitet wurde, diente ein Personalfragebogen der Humboldt-Universität aus dem Jahr 2005, in dem Holm eine hauptamtliche Tätigkeit für das Ministerium für Staatsicherheit der DDR – kurz „Stasi“ – verneint hatte. Es gibt die Auffassung, dass es sich bei seiner 1989 begonnenen Ausbildung als Offiziersschüler (die nach fünf Monaten mit dem Ende der DDR ebenfalls endete), um eine hauptamtliche Stasi-Tätigkeit gehandelt hat, während Holm sich darauf beruft, dies eben als Ausbildung im Rahmen seines Wehrdienstes angesehen zu haben. Die arbeitsrechtliche Bewertung dieser „Falschangabe“ steht noch aus, von einer konsistenten historischen Bewertung ganz zu schweigen. Daraus, dass er sich bereits als 14jähriger für eine spätere Laufbahn beim MfS verpflichtet hatte, machte Holm nie einen Hehl, unter anderem 2007 in einem großen Interview in der taz, wo er seine Beweggründe dafür schildert und sich auch eindeutig von diesem System distanziert.

Doch darum geht es nicht. Vielmehr wollten SPD und Grüne dem Koalitionspartner LINKE ganz schnell zeigen, wo der Hammer hängt. Und für den alten Westberliner Wohnungsbaufilz war Holm als Staatssekretär ohnehin der Leibhaftige.

Natürlich ist die LINKE eingeknickt, anstatt klipp und klar zu sagen: „Holm bleibt oder wir gehen“. Regierungsbeteiligung ist für die beiden „Clans“, die die Berliner LINKE als Familienbetrieb führen, schon lange ein Wert an sich.

Die „rot-rot-grüne“ Koalition wird jetzt natürlich weitermachen. Wer mit dieser Konstellation noch immer die Hoffnung auf einen Politikwechsel verbindet, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Für alle anderen heißt es: Ärmel aufkrempeln und gemeinsam mit Holm außerparlamentarisch für eine soziale Wohnungspolitik, gegen Verdrängung und Spekulation zu kämpfen.

Denn Holm hat sich mit seinem erzwungenen Rücktritt nicht heimlich durch die Hintertür davon geschlichen, sondern gleich am Montag eine knallharte Erklärung zu den Vorgängen abgegeben und für den Abend zu einem ersten Treffen eingeladen. Bleibt zu hoffen, dass es gelingt, diesem verfilzten Senat und dieser verrotteten LINKEN in der Stadt, etwas entgegen zusetzen. Es ist höchste Zeit.

 

 

Duckhome ist nicht tot.

Ich habe seit Freitag Abend praktisch kein Netz wegen Störungen bei Vodafone. Deshalb keine Beiträge von mir. Aber heute ist nicht alle Tage, Ich komm wieder ohne Frage. Ach ja das ist eine ernsthafte Drohung., 

Trauriger Alltag

Das schlimmste an einem Sonntag ist, dass ihm ein Montag folgt. Aber es ist auch nicht der Montag, es ist der Alltag mit all seiner Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit. Ich bin ein alter Mann, aber wenn mir ein siebzehnjähriges Mädchen erzählt, das ja sowieso alles sinnlos sei, dann nimmt mich das mit. Es macht mich traurig. 

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Rentabilität und Wert

Wir führen unterschwellig und sehr verklausuliert seit einiger Zeit eine Wertdiskussion die Sachen einen allgemeingültigen Wert zuweist, den sie nicht haben. Grundlage ist der sogenannte Marktwert, der sich theoretisch auf freien Märkten bildet.

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Filmkritik

Emma Peel, musste sich erst mal eine kubanische Zigarre und einen doppelten Scotch rein ziehen, als sie von ihrem neuen Auftrag erfuhr. Venus-Falle für Trump, – in einem Moskauer Hotel. Für ein Dossier, was man hier im Westen zwischen FBI, CIA, NSA  oder diesseits vom Teich MI5 bzw. MI6 und SWR, FSB, FSO bzw. FPS im nordöstlichen Eurasien rum reichen konnte. Was für'ne Scheiße. Der Job machte sie echt fertig. Seid der alte John Steed sich mal aus Versehen mit seiner Stahl-Melone selbst erschlagen hatte, eierte sie im Auftrag einer Verleihfirma für Geheimagenten von einem miesen Job zum anderen. Brexit hin, Brexit her. Kack-Deutsche, mit ihrer Agenda2010 und Leiharbeit auch noch als Europa-Modell mit Flügeln. Den Obermotz von dem Mist hamm'se damals nicht flach gelegt um was gegen ihn in der Hand zu haben. Heute macht der genauso auf Putin-Kumpel wie diese präpotente Knalltüte am anderen Ende transatlantischer Hirnrisse.
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