Das wunderbare Geschrei der Globalisierungsgewinner

Es gibt nur zwei Möglichkeiten mit denen man auf Märkten Erfolg haben kann.  Qualität oder Preis. Die Globalisierungsgewinner haben sich für den Preis entschieden. Das funktioniert ja auch prächtig, wenn man die Produkte irgendwo auf dem Globus vom billigsten Jakob unter erbärmlichsten Umständen fertigen lässt. 

Nur so konnte ein Land wie Deutschland Exportweltmeister werden. Mit 80 Millionen Bürgern die viel größere USA und andere gleichgroße Länder abhängen. Auch China hat daran gewonnen, weil es mit Gefängnisfabriken, rechtlosen Wanderarbeitern und politischer Unterdrückung eben Arbeit von überall auf der Welt zu sich holen konnte. 

Da hat ja auch ganze Zeit funktioniert, aber irgendwann haben die so erwirtschafteten Gewinne eben auch nicht mehr ausgereicht und mit vielen unterschiedlichen Betrügereien haben Vorzeigekonzerne wie Deutsche Bank und der Volkswagenkonzern, z.B. den USA die Möglichkeit geboten, die legalen und illegalen Gewinne weitgehend abzuschöpfen. Während betrogene deutsche und europäische Kunden nie zu ihrem Recht kommen werden, weil der Staat ja nur die Interessen des Kapitals vertritt.

Die horrenden Strafen aus den USA unter Obama waren übrigens auch eine Art Protektionismus, genau wie die fehlenden Strafen für die Verbrecher in Deutschland. Ja es sind Verbrechen, auch wenn die deutsche Justiz sie nicht so benennt. Es sind übrigens die deutschen Exporterfolge die Griechenland und andere europäische Länder in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht haben. Deutscher Protektionismus über die EU durchgesetzt. 

Nun macht der neue US-amerikanische Präsident Trump diesen Protektionismus ganz offiziell. Er will auf Einfuhren Zölle von 20 Prozent erheben. Die USA haben bisher für knapp 2.500 Milliarden US-Dollar Waren eingeführt, könnten also damit rechnen knapp 500 Milliarden US-Dollar jedes Jahr zusätzlich einzunehmen. Die Chancen dafür stehen sehr gut, weil es vor allem darum geht China und Deutschland zurück zu drängen und die meisten anderen Länder nicht stark genug sind um sich wehren zu können. Viele werden lieber zahlen als auf den Umsatz zu verzichten. Das wird Trump dazu bringen die Zölle immer weiter zu erhöhen. 

Natürlich werden die USA auch im Export verlieren. Aber Trump will die USA wieder groß machen und das geht eben nur. wenn er die Fertigung von Waren und Dienstleistungen in den USA forciert. Sein Binnenmarkt ist groß genug um auf Jahre hinaus, sämtliche Produkte aufzusaugen, wenn die Menschen in den USA wieder Arbeit haben. Außerdem werden viele Länder auch weiterhin auf Gegenmaßnahmen verzichten und sich lieber mit den Krümeln vom Kuchen zufrieden geben. 

Allerdings ist dazu ein neues Denken erforderlich und denken war bisher noch nie eine Stärke des internationalen Managements, dass sich weder verantwortlich fühlt und nicht über ein Quartal hinaus denken mag. Der Präsident der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland, Bernhard Mattes greint vor sich hin dass er seine Freihandelsabkommen wieder haben will, die Trump nun ganz gewiss nicht will. Trump will bilaterale Abkommen in denen die USA ihre Stärke ausspielen kann. Deshalb ist Trump auch gegen die EU. 

Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, der schon als CDU-Minister offen seine Ahnungslosigkeit zeigte, sorgt sich den Tränen nah um die Wertschöpfungskette der Automobilindustrie. Der böse Brexit und Importzölle der USA lassen ihn um die Wertschöpfungskette seiner Auftraggeber fürchten, die aber bisher alles tun durften um die Menschen auszubeuten. Andersherum wird ein Schuh daraus. So wie sich die Unwissenheitsmännchen heute wo es zu spät ist sorgen, hätten sie vor Jahren schon die Probleme erkennen und gegensteuern müssen. Dazu waren sie zu dumm und zu faul. Wer zu spät denkt, den bestraft das Leben. 

Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, der mit seiner Veranstaltung eigentlich dafür zuständig ist die Kriegswünsche der USA für Europa zu begründen, hat Angst vor Donald Trump. Denn es gibt keine neuen Befehle für Ischinger und Ischinger weiß auch gar nicht mehr ob er noch Partner der USA ist. Er beklagt dass er so etwas in seinen 40 Jahren im Propagandaeinsatz für die USA noch nicht erlebt hat. Auch die deutsche Rüstungsindustrie die doch schon so fest mit Riesengewinnen durch mehr und neue Kriege gerechnet hatte, wird langsam unruhig. 

Ob es da ausreichen wird zur Besänftigung der USA ein paar Flugzeuge vom Typ C-130j in den USA zu kaufen, ist mehr als fraglich, wie auch die gesamte Nato. Trump braucht sie nämlich nicht. 

 

 

 

One comment

  1. freedom says:

    Meine Güte, dieser grandiose Beitrag eines Wirtschaftsexperten. Und immer schön Seitenhiebe auf die USA. Wo wärt ihr ohne USA? Ihr würdet entweder als Komsomolzen herummarschieren oder als Deutschnazis. Ohne den Kampf für Freiheit, den die Amerikaner für euch gekämpft haben, ohne das Geld der USA wärt ihr nichts. Nur die USA garantieren euch Würstchen die Freiheit und die Sicherheit, hier euren Müll zu schmieren und eure schwachsinnigen Meinungen abzusondern.
    Freedom heißt Freiheit. Freiheit ist Amerika.

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