Das Christentum ist an den Mängeln der EU schuld

Ich freue mich ja immer wieder wenn in den Niederungen des täglichen Nachrichteinerleis ein schöner Satz auftaucht, der zeigt, wie bei uns im Ländchen gedacht wird und wenn ein solcher Satz nun ausgerechnet von Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), zum Auftakt des Kongresses christlicher Führungskräfte geäußert wird. 

Tatsächlich hat er ihn auch nicht so grob geäußert, schließlich ist Herr Hüther im Gegensatz zu mir ein gebildeter Mann. Er hat allerdings gesagt: 

Die EU fußt auf dem Christentum

Und er hat auch noch die griechisch-römischen Werte der Antike zur Grundlage der Wertegemeinschaft der EU gemacht. Das ist, nett wenn auch wie alles andere was von Herrn Hüther kommt natürlich dumme Propaganda. Wie es wirklich ist, habe ich schon vor langer Zeit in meinem Artikel über Behaarten und die Unbehaarten beschrieben. Religion ist Politik. 

Aber mal davon abgesehen das Herr Hüther  das jetzige verkommene Europa der Ausbeutung und Unterwerfung propagandatechnisch so mit dem Christentum verbinden möchte, dass es eine unauflösliche Einheit darstellt, hat er natürlich recht. Die Religion bestimmt die Kultur – die Kultur das Denken.

Tatsächlich hatte diese neue Religion (Christentum)  aber scheinbar einen unüberwindbaren Vorteil. Sie lieferte gleich einen Generalschuldigen mit. Luzifer oder Satan brachten die Sünde in die Welt und verführten den Menschen zu Sünde. 

Das ist extrem praktisch. Wenn man nur ein Verführter oder eine Verführte ist, dann ist die Schuld geringer. Wenn man diese Schuld dann auch noch durch Buße wieder loswerden kann, dann lässt sich gut sündigen.  Das System hatte nur einen Nachteil. Es braucht immer wieder neue Sünden. Nichtsünder stellen das System in Frage. Deshalb wurde so ziemlich alles was Spaß macht zur Sünde. Vor allem das Begehren in jeder Form. 

Ein Großteil der Vorschriften hatte nicht den Sinn die Menschen besser zu machen, sondern sie in den Zustand der Sünde zu versetzen um ihnen dann die Gnade zuteil werden zu lassen. Tatsächlich ist mit dem sogenannten Buch des Lebens auch das Schicksal des Menschen in gewisserweise festgeschrieben. Hiob und andere wachsen an den Niederschlägen durch ihren Gott. Der Gott ist ein rächender Gott, der die nicht reuigen Sünder austilgt. Der Gott ist ein Herrscher und Richter. Die die ihn anbeten sind bestenfalls Knechte. 

Der römische Kaiser Konstantin I. hatte das genau erkannt und machte das Christentum zur Staatsreligion im römischen Staat. Auf dem Konzil von Nicaä im Jahr 325, ließ er sich diese Religion ziemlich genau auf sein totalitäres Staatsverständnis zu schreiben und begründete damit das bis heute enge Zusammenspiel von Herrschaft und Kirche, bei denen die Gläubigen geschoren und geopfert werden.  

Tatsächlich ist das Christentum eine Religion die nur die Herrschenden schützt und die Beherrschten gerne völlig rechtlos sieht. Deshalb passt es auch so gut in das neoliberale, menschenverachtende und wirtschaftsfaschistische Weltbild des Herrn Hüther. Menschen wie er haben zu allen Zeiten als Helfer der Ausbeutung ohne jede Moral und Ethik die Schwächsten ausgenutzt. An starke Gegner wagen sich solche Leute nicht heran. Sie drohen mit einem allmächtigen Gott, mit dem Weltuntergang wenn jemand ihren Raubtierkapitalismus stört und allerlei anderen Märchen.

Jetzt wo Donald Trump ihre Welt der globalen Ausbeutung stört, wollen sie diese zumindest in diesem Europa behalten um nicht unterzugehen und nicht vor selbst vor Gericht zu kommen. Diese Leute sind nicht für Europa. Sie sind nur für Ausbeutung und für sich selbst.

Natürlich sind solche Leute nicht intelligent genug um zu verstehen dass der Brexit natürlich eine Folge ihres Handelns ist. Sie haben den Leuten erzählt, dass alles was schlechter wurde, durch die EU schlechter würde. Mit ihrer Propaganda haben sie ihr Europa zerstört. 

Aber dass muss nicht bedeuten, dass wir uns unser Europa zerstören lassen. Wir werden die Hüthers dieser Erde noch rechtzeitig vor Gericht bekommen. Spätestens dann wenn Killary und Obama in den USA vor Gericht stehen. 

Aber wir sollten an unserem Europa, den echten vereinigten Staaten von Europa weiterbauen. 

USA und Europa die Dinge ändern sich dramatisch

In den USA zieht Trump seine im Wahlkampf verkündete Linie so ziemlich gnadenlos durch. Gegen die Medien, gegen das große Geld und gegen den Regierungsapparat. Teilweise auch durch die noch vom politischen Vorgänger beeinflusste Justiz. Noch hat Trump seine Mannschaft nicht komplett und tatsächlich kann noch lange nicht davon sprechen, dass er wirklich an der Macht sei. 

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15 Jahre Euro

Ich weiß, ich kann man meine Leser schon seufzen hören. 15 Jahre Euro sind für die wenigsten ein Grund zum feiern. Ach wenn doch unsere gute D-Mark wieder hätten, trommeln die Idioten und die Faschisten. Gut Faschisten sind immer Idioten. Aber es gibt auch Idioten die keine Faschisten ist. 

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Der ewige Brexit

Die Briten haben sich in einer Volksabstimmung gegen Europa entschieden. Das war gut so, da die Briten nie mit dem Herzen in Europa angekommen sind, sondern lediglich profitieren wollten ohne jemals etwas zu geben. Sie haben eine Weiterentwicklung in Europa immer aufgehalten und sind gedanklich auch heute noch in ihrem längst verlorenen Empire. Aber das sollte nun nicht mehr das Problem der EU sein. 

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Was machen wir denn nun mit dem Erdogan und der Türkei

Man kann ja nun zu Erdogan und der Türkei stehen wie man will, aber eine deutsche Regierung – auch wenn sie eher ein Witzfigurenkabinett ist – und die EU sollten doch in der Lage sein endlich klar Stellung zu beziehen. Türkei rein in die EU und ein klar definierter Beitrittsprozess oder Türkei nie in die EU und eine klare deutliche Begründung dafür. Der Sultan Erdowahn ist nur eine vorübergehende Erscheinung, genau wie das Merkel auch wenn die nun gar nicht vorübergehen will. 

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Regionalismus anstelle von Nationalismus

Wir führen in Europa und der Welt  nach dem Scheitern des Globalismus gerade wieder eine Diskussion um einen neuen alten Nationalismus. Das ist Quatsch. Wir haben mit dem Föderalismus in Deutschland einen Anfang gemacht um gerade diesen Nationalismus und dem Feudalismus entgegenzustehen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Zuschnitt dieser Bundesländer nur wenig mit der Realität zu tun hat. Das ließe sich leicht ändern. Vor einem Jahr habe ich schon beschrieben, wie man dieses Problem und damit auch eines der wichtigsten Probleme Europas behandeln könnte: 

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Herr Steinmeier bitte dringend zum Drogentest

Als ob diese Welt nicht schon verrückt genug wäre. Musste der angehende Bundespräsident (Es kann keinen Gott geben – wie diese Berufung beweist) nun auch noch vor seinem Narrentreffen der OSZE-Außenminister sich auch noch vor die Systemmedien stellen und davon quäken, dass er hoffe, dass der "Geist" der Stadt Hamburg die Beratungen der 57 Delegationen beflügeln werde.

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Ceta – verunreinigtes Europa

Ja ich weiß, so einen ähnlichen Titel hat wir vor einigen Tagen schon. Aber es war genau das was bei mir als erstes hochkam, als ich lesen musste, dass die Wallonie und die anderen französischsprechenden Gebiete in Belgien nun doch CETA zustimmen werden. Natürlich ist der Druck gigantisch gewesen. Jeder miese Abzocker und Menschenschinder hat Druck ausgeübt um die Demokratie zu schädigen und die Reichen noch reicher zu machen. 

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Europa – Deutschland ist die dunkle Seite der Macht

Immer wieder wenn die Rede auf Europa kommt, erklären mir auch sehr vernünftige Leute, dass man Europa nicht reformieren könne, man es also wegwerfen müsse. Ich der ich noch das Bedürfniss verspürte, auf hohe Berge zu klettern komme dann immer mit dem Beispiel des Bergsteigers. Wenn der sich in einer Wand verstiegen hat, dann geht er zurück und versucht einen anderen Weg. Er käme nie auf die Idee, einfach aufzugeben. 

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Brexit es nun oder Brexit es nicht?

Man kann sich gar nicht vorstellen wie arm dieses Britannien ist. Am 23. Juni 2016 hatten sich die Briten dafür entschieden aus der EU auszutreten. Dazu wäre es einfach nur notwendig gewesen, am darauf folgenden Tag schriftlich, gemäß Artikel 50 des Lissabon-Vertrages , den Austritt zu erklären. Aber oh Schreck im ganzen Königreich fand sich bis heute kein Blatt Papier, keine Schreibmaschine, Kugelschreiber oder Feder und auch kein Schriftkundiger um diesen Brief zu schreiben. 

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Der Realo-Dinosaurier die Zeit

Ja es geht wieder einmal um das dummdreiste Propagandablättchen "Die Zeit", in der Khuê Pham, die in einem anderen Leben gerne Tänzerin geworden wäre, unter dem Titel "Jeremy Corbyn: Im Bann des Dinosauriers" auftragsgemäß den neuen Labour-Chef Jeremy Corbyn fertigmachen soll, aber dann doch von der Wahrheit übermann wird. Da mit der Tänzerin sollte sie sich vielleicht noch mal überlegen.

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Die Ukraine scheint einen Angriff auf die Krim zu planen

Als ich gestern mit der unserer Zeitmaschine gespielt habe fiel mir sofort die Geschichte über den georgischem Ex-Staatspräsidenten Michail Saakaschwili ins Auge. Den hatte sein Volk, dass er in zwei völlig  unnötigen Krieg geführt hatte, aus dem Lande verjagt. Dafür wurde er von den USA zum Gouverneur von Odessa in der Ukraine gemacht um dort wieder einen Krieg mit Russland  anzuzetteln.

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