Luft nach oben: Das Lied der Deutschen

Hoffmann von Fallersleben ist "out" – es lebe Herbert Grönemeyer!

Alles bleibt, anders als man denkt. Im heutigen Bewusstsein des Menschen, scheinbar stark verankert, steht das Umweltbewusstsein hoch im Kurs. Solar- und Windenergie, sparsames Resourcen verbrauchen, Achtsamkeit gegenüber der "Verwertung" von Tieren… Fast alles macht der Bürger mit Begeisterung mit; den Blick von der daraus profitierenden Industrie mal abgewandt.

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Eine Lanze kotzen für Jutta von Ditfurth

Als ebenfalls schon älterer Mensch finde ich es gemein wie mit der Jutta vom Dienst umgegangen wird. Zwar ist sie sechs lange Jahre älter als ich, aber ich weiß, wie schwer das Altwerden ist. Da leiert man nun seit Jahren die gleichen alten Melodien herunter und hat gar nicht gemerkt, das die alten Platten längst auf dem Müll gelandet sind und die letzte auch nur noch Kratzer und einen mächtigen Riss hat. 

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Fidel ist tot

Uns allen war klar, dass diese Nachricht bald kommen würde. 90 Jahre ist ein stolzes Alter. Da braucht kein deutscher Arbeiter drüber nachzudenken. Aber der muss ja wegen der Ersparnis bei der Rente eh schneller sterben. Was bedeutet Castros Tod heute für uns. Hat er überhaupt noch eine Bedeutung? Mich macht er seltsam traurig.

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Wer für Frieden ist, ist ein Nazi

Erneut ist mir eine dieser platten Parolen bei Facebook über den Weg gelaufen. Und erneut wird diese sogar von mir sehr nahestehenden Personen verteilt und mit Zustimmung belohnt.

Es ist unfassbar, wie man bei gesundem Menschenverstand auch nur auf die Idee kommen kann, solch einem Text seine Zustimmung zu geben. Denn nehmen wir die Zeilen doch mal genauer unter die Lupe:

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Schicksalswahlen- oder die trügerische Illusion der Alternative

Ich mag den Begriff Nazi nicht.
Die Verwendung dieses Wortes in der jetzigen Situation ist für mich schwer erträglich.
Seine Verwendung verschmiert, deutet um und verharmlost die Verbrechen der damals als Täter beteiligten Menschen. Es lädt ein auf den Gräbern der 70 Millionen Toten dieses Wahns zu tanzen.
Er erklärt nichts, er hinterfragt nichts. Er dient mittlerweile nur noch zur Diffamierung des Andersdenkenden. Es werden hierbei die gleichen Strategien angewendet, wie sie von den Verbrechern des Dritten Reichs überliefert sind.
Nur diesmal von Allen gegen Alle.

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Integration?

In der veröffentlichten Meinung zur derzeitigen Fluchtbewegung herrscht ein scheinbarer Konsens, die verschiedenen Interessengruppen und ihre gesetzlich geregelten Ansprüche nicht klar trennen zu wollen.
Anspruch auf Asyl, subsidiärer Schutz und unerwünschte Migration werden von Politikern sowie Journalisten in einen Topf geworfen und zu einem ungenießbaren Brei vermengt.
Um diesem noch eine Spur Extrawürze zu geben, wird gerne auf den Geschmacksverstärker „Integration“ zurück gegriffen.

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Der Bund der Vertriebenen will sich umbenennen

Es gibt Dinge, die glaubt man kaum. Selbst der Chef des Bundes der Vertriebenen (BdV), Bernd Fabritius, hat festgestellt, dass ihm die Altfaschisten in seinem Verein, die man auch nur im entferntesten noch als Vertriebene bezeichnen konnte, so langsam aber sicher weggestorben sind und ihm nun nur noch die Neofaschisten, die angeheiratete Vertriebenen, Erbvertriebenen und Besatzertöchter oder Söhne übrig bleiben. Mit etwas Sinn und Verstand, wäre das der richtige Moment den Verein zuzumachen, und die Mittel des Vereins für die Flüchtlinge der heutigen Zeit zur Verfügung zu stellen.
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Isch hab nix gegen Neger, aber jeder sollte einen haben

Wumms. Da hat es mal wieder einen erwischt. Joachim Herrmann hat bei Plasbergs Propagandashow für Reiche und die Vermehrung ihres Reichtums, den Satz “Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger, der den meisten Deutschen wunderbar gefallen hat” geprägt und damit einen Sturm im Wasserglas ausgelöst. Dabei kann der liebe Joachim wirklich nichts dafür. Es ist Politiker und Bayer, er kann sein Licht ruhig unter den Scheffel stellen, da brennt eh nix. Er kann wirklich nichts dafür. Allerdings muss man fair sein. Er ist mit dem Wort und der Klassifizierung Neger großgeworden.
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Linker Eurozentrismus und die Mär vom sterbenden Kapitalismus

Linke Blogger und ihr Kommentariat versuchen immer wieder, das Überleben des Kapitalis mus anhand aktueller Symptome in Frage zu stellen. Dabei wird aufgezeigt, dass einerseits Ressourcen begrenzt sind (Rohstoffe, seltene Erden, Öl) und damit die Expansionsmöglichkeiten in wenigen Jahren an ihre absoluten Grenzen stoßen würden. Das System kollabiere. Es würde auf Halde produziert und der Markt fände angesichts der zunehmenden Verarmung des Konsumentenheeres keine Absatzmöglichkeiten mehr (“Autos kaufen keine Autos”).

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Der Niedergang des Journalismus am Beispiel Helmut Becker (n-tv)

Es darf immer noch nicht sein, was nicht sein darf. Denn wenn inzwischen sogar US-Ökonomen bemerken, wie Deutschlands Lohndumpingpolitik die Euro-Währungszone ruiniert, dann muss man als seinem Auftrag gemäss natürlich gegenhalten. Diesen Part der Desinformation übernimmt dann auch gerne der n-tv Telebörsen-Kolumnist Helmut Becker, der ja schliesslich auch von irgendwas leben muss. Und so macht er sich ans Werk, mit vielen ablenkenden Vergleichen wegzudiskutieren, was längst nicht mehr wegzudiskutieren ist.
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Der Niedergang des Journalismus am Beispiel Marion Schmidt (FTD)

Derzeit ist Bundesbildungs(!)ministerin Annette Schavan (CDU) ja in den Schlagzeilen, weil ihre “Doktorarbeit” von abgeschriebenen (aber nicht gekennzeichneten) Passagen durchzogen ist. Und wie das bei unseren vorbildlichen Qualitätsjournalisten eben üblich ist, muss auch jemand den Part des unerschrockenen Verteidigers der “Eliten” übernehmen. Marion Schmidt ist eine dieser Tintenknechte, die mit ihrem ”Lasst Frau Schavan in Ruhe!” (inklusive Ausrufezeichen) gerne ihren Namen in aller Öffentlichkeit der Lächerlichkeit preisgibt.
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