Aufgelesen und kommentiert 2011-08-18

Steuerabkommen mit der Schweiz: Staatlich organisierte Geldwäsche
ARD-Doku: Rot/Grün macht Kasse
Die soziale Lage in Berlin – eine Bilanz von zehn Jahren Rot-Rot
Air Berlin: Ex-Bahnchef Mehdorn übernimmt Chefposten
Der atomare Wahnsinn: Kurzzeit-AKW
Shell: Nordsee-Ölleck dreimal grösser als bislang zugegeben
Vorratsdatenspeicherung für 0,01 Prozent höhere Aufklärungsquote?
Englische Justiz nach den Sozialprotesten: Im Zweifel gegen den Angeklagten
Kampf gegen Terror? Was war denn vor 2001?
Nach Protesten in Madrid: Der Papst reagiert

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Steuerabkommen mit der Schweiz: Staatlich organisierte Geldwäsche
Das kommt eben dabei heraus, wenn man von der besten Koalition regiert wird, die man sich für Geld kaufen kann.

ARD-Doku: Rot/Grün macht Kasse
Die 30-minütige Doku jetzt auf Youtube.

Kaum erwähnenswert, dass sich das ehemalige Nachrichtenmagazin dazu aufschwingt um zu posaunen, dass die politische Korruption doch gar nicht so schlimm ist und es ja ohnehin alle so machen. Denn exakt das zeichnet ja modernen Qualitätsjournalismus aus, dass sie sich auf die Seite der obersten 10 Prozent und ihrer politischen Handpuppen schlägt und ihren Lesern klarmacht, dass das alles in Ordnung ist

Die soziale Lage in Berlin – eine Bilanz von zehn Jahren Rot-Rot
Muss man nicht weiter kommentieren. Offen bleibt nur die Frage, was man statt den LINKEN denn in Berlin sonst ankreuzen kann? Die PIRATEN, die immerhin schon bei 4,5 Prozent liegen?

Air Berlin: Ex-Bahnchef Mehdorn übernimmt Chefposten
Jau, warum nicht gleich Thomas Middelhoff oder Lars Windhorst? Du liebe Güte, es geht doch immer NOCH schlimmer. Zuerst reitet Mehdorn in seinem Kauf- und Expandierungswahn die Heidelberger Druckmaschinen AG an die Wand und darf dann auf Befehl von Kanzler Gerhard Schröder sein segensreiches Werk bei der Deutschen Bahn fortführen. Das Ergebnis: Sparen bei Sicherheit und Schienennetz, gebrochene Achsen, Berliner S-Bahn-Chaos, Klimaanlagenausfälle, immer mehr Verspätungen, Frühling- Sommer- Herbst- Winterprobleme, 300 Prozent Steigerung der Managergehälter, Kinder unterwegs rauswerfen, Daten- und Spitzelaffäre und noch einiges mehr. Und jetzt zur Belohnung darf er Air Berlin auch noch abwirtschaften?

So einer wie Mehdorn dürfte bei mir nicht einmal die Farbe der Klobrille aussuchen. Man müsste Angst haben, dass die Farbe aufweicht und am Arsch kleben bleibt. Und in einem Rechtsstaat wäre Mehdorn spätestens wegen seiner Daten- und Spitzelaffäre dran gewesen, statt lachend 4,8 Millionen Euro als Abfindung einzusacken und sich zu verpissen.

Mehdorn wird im Bericht übrigens als „Sanierungsexperte“ bezeichnet. Man hätte ruhig dabeischreiben können, dass damit die Sanierung seiner eigenen Tasche gemeint ist. „Leistung muss sich wieder lohnen“

Der atomare Wahnsinn: Kurzzeit-AKW[/url]
In Deutschland stehen Ruinen von Atomkraftwerken, die teilweise nur Wochen in Betrieb waren. Mit Milliarden wurden die Bauten subventioniert. Nun kostet der Abriss weitere Milliarden und der Verbleib der radioaktiven Hinterlassenschaften ist völlig unklar. Ein atomarer Wahnsinn auf Kosten der Steuerzahler. Weiterlesen…[/url]

Übrigens: In Fukushima versucht man jetzt, die radioaktive Verbreitung mit Folienzelten über den Reaktorruinen abzufangen. Die Hilflosigkeit ist selbst fünf Monate nach der Kernschmelze noch überdeutlich zu sehen.

Shell: Nordsee-Ölleck dreimal grösser als bislang zugegeben
Wie jetzt? Ein nach Rendite strebender Konzern verharmlost die selbst verursachten Umweltschäden? Sowas hab ich ja noch nie gehört. Welch ein Skandal.

Vorratsdatenspeicherung für 0,01 Prozent höhere Aufklärungsquote?[/url]
Von 221.510 Ermittlungsverfahren konnten lediglich 8 wegen bereits gelöschter IP-Adressen nicht mehr verfolgt werden. Und selbst bei diesen 8 ist nicht klar, ob diese vielleicht von Anonymisier-Verfahren oder einem Internetcafe stammen. Schliesslich müssen 72 Prozent aller Ermittlungsverfahren auch dann eingestellt werden, wenn die IP-Adresse bekannt ist.

Englische Justiz nach den Sozialprotesten: Im Zweifel gegen den Angeklagten
Wer sich den Bericht durchliest, wie die Justiz da in Null-Toleranz-Manier aburteilt, bekommt durchaus Erinnerungen an den Volksgerichtshof. Aber war ja auch nicht alles schlecht damals. So mancher Stahlhelmscherge hierzulande wünscht sich die eine oder andere frühere Durchgriffsmöglichkeit gegen die eigene Bevölkerung ja auch zurück.

Übrigens: In Ägypten bekommt man drei Jahre Knast, wenn man als Blogger zur Revolution aufruft. In England gibt es sogar vier Jahre Knast, wenn man zu Sozialprotesten aufruft.

Kampf gegen Terror? Was war denn vor 2001?
Ein Blick auf die USA-Politik im „Kampf gegen den Terror“, bevor es Bin Laden gab.

Und zu guter Letzt:

Nach Protesten in Madrid: Der Papst reagiert

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