Alles für Vodafone – nichts für die Menschen

Jeder der die Geschichte von Vodafone in Deutschland nur ein wenig verfolgt hat weiß, dass die Übernahme von Arcor und die Zerschlagung von Mannesmann wohl der größte Schaden war den eine Einzelfirma zusammen mit ihrer Hausbank, der deutschen Bank, jemals angerichtet hat. 

Wir erinnern uns, das der Schweizer Staatsbürger Ackermann, für den Kunden der Deutschen Bank, Hutchinson Whampoa, sogar gegen geltendes Aktienrecht verstieß, Vorstände und Aufsichtsräte schmierte und dem deutschen Steuerzahler rund 70 Mrd. Euro zusätzliche Steuerlast verpasste, die ohne dieses Geschäft nie aufgetreten wäre.

Diese fehlenden 70 Millarden wurden bei allen deutschen Arbeitnehmern eingespart. Leider gibt es keine Staatsanwälte die solches Geld dem Bürger zurückholen. Aber zumindest müssten sich die Mitarbeiter von Vodafone bis in die Steinzeit und drei Steine weiter dafür schämen. 

Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter hält allerdings nichts von Scham, sondern denkt dreist an seine Boni wenn er fordert  jetzt nicht vorschnell ein bedingungsloses Grundeinkommen zu fordern und dies auch recht abenteuerlich begründet:

Sicherlich kann man überlegen, ob und wie durch Produktivitätsfortschritte gemachte Gewinne zu Teilen in Sozialleistungen fließen sollten, auch um eine Balance zu schaffen

Bevor man alle Welt erschreckt, sollte man überlegen, wie man die Möglichkeiten nutzen kann, die sich uns bieten.

Hätte man damals beim Weberaufstand entschieden, dass alle ein bedingungsloses Grundeinkommen erhielten, stünde man jetzt mit vielen arbeitslosen Webern da

Er möchte abwarten bis die Arbeitslosen endgültig fest sitzen wie sie es heute in Hartz IV tun. Erst in letzter Sekunde eingreifen damit auch wirklich nichts mehr möglich ist. Wenn wir heute das bedingungslose Grundeinkommen einführen entstehen Kosten die seine Boni schmälern. Um seine Gier zu befriedigen möchte Herr Ametsreiter Millionen schaden. 

Ich finde darauf kann es nur eine Antwort geben. Vodafone, das ihn ja zu solchen Aussagen legitimiert hat – für dass er spricht – muss sofort entschädigungslos verstaatlicht werden. Da es sich um ein englisches Unternehmen handelt, das nach dem Brexit hier eh nichts mehr zu suche, hat, würde es vermutlich auch reichen ihm alle Lizenzen zu entziehen. 

Herr Ametsreiter und Vodafone sind für einen Teil der deutschen Langzeitarbeitslosen verantwortlich. Zu dieser Verantwortung werden sie nicht freiwillig stehen. Also muss man sie und ihre Aktionäre dazu zwingen. Das gleiche gilt natürlich auch für andere Unternehmen. 

Dem guten Hannes Ametsreiter sei übrigens ins Stammbuch geschrieben, dass er sich mit seinen Aussagen selbst als Idiot erwiesen haben könnte. Die Weber die er so hasst weil sie leben wollten haben alle ihre Arbeit verloren, weil Typen wie er sich verantwortungslos und unmoralisch durchgesetzt haben. 

 

Das Hannes Ametsreiter den Heine nicht kennt und die Geschichte nicht kennt kann man ihm nicht vorwerfen. Intelligente Manager würden sich nicht auf ein Denken in Quartalen begrenzen lassen, sondern an einer Zukunft für ihre Unternehmen und ihre Kunden arbeiten. Denn wenn der Herr Ametsreiter all seine Kunden arm gemacht hat werden er und Vodafone auch kein Geld mehr verdienen, aber so weit kann er halt nicht sehen. 

PS: Ich bin über Kabel-Deutschland und mit dem Handy Vodafonekunde und halte die Vodafoneabwicklung schlicht für eine Frechheit. 

Kabel Deutschland ist jetzt wirklich Vodafone – Leider

Good bye vodafone – Im Callcenter verreckt

Vodafone – Meldungen aus der Datendiaspora

 

2 comments

  1. Thilo ( User Karma: 11 ) says:

    Lieber Jochen, du kennst es bestimmt, aber falls nicht: es gibt ein Beschwerdeportal, die Reclabox. Ich lese darin zur Unterhaltung, wenn es mir daheim oder im Krankenhaus besonders mies geht, um mich zu amüsieren. Führend sind derzeit Beschwerden über Paketdienste, Energieversorger und Telekommunikationsunternehmen. Zu Vodafone gibt es momentan 1867 Treffer. Zu dem Vodafonechef: es ist immer wieder faszinierend, wie Leute auf Grund ihrer sozialen Herkunft, Beziehungen und/oder Bonzentum Spitzenposten einnehmen, obwohl sie minderbegabt sind. Wenn der Kerl über das BGE faselt, dann ist das eine Frechheit. Für ihn ist ein Tausender etwas, was er seiner Edelnutte mal sonstwo hin steckt, für andere Leute, wie zum Beispiel für mich, ist ein Tausender etwas, wovon ich bald zwei Monate existieren könnte. Dieser Schwachmat kann sich sicher nicht vorstellen, dass es Leute wie mich gibt, die sich Medikamente gegen den Krebs nicht leisten können und daher weniger Überlebenschancen haben.

    Hier der Link zur Reclabox mit Vodafone, gute Unterhaltung:

    http://de.reclabox.com/search?utf8=%E2%9C%93&searchstr=vodafone

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